2025 – Sonntagswanderer und Weitgehclub genießen jeweils 26 herrliche Wandertage und viel Geselligkeit
Bewegung an frischer Luft tut nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf Stoffwechsel, Kraft und Ausdauer aus. Wandern ist Gesundheitssport, und das konnten wir in unseren Wandergruppen im Jahre 2025 uneingeschränkt genießen.
Die Wanderabteilung hat zum Stichtag 31.12.2025 90 Mitglieder, davon 73 aktiv, 17 inaktiv. 46 Mitglieder wandern beim Weitgehclub (WGC), 27 bei den Sonntagswanderern.
„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will – es ist der Weg in die Freiheit“ (Elisabeth von Arnim, britische Schriftstellerin)
Schauen wir auf das Wanderjahr 2025, blicken wir auf geplante 52 Wanderungen zurück. Ohne Einschränkungen konnten alle Wanderungen durchgeführt werden. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter wieder einmal gut mit, den einen oder anderen Regenschauer blenden wir aus. So war der Sonnenschein bei unseren Touren ein wunderbarer Begleiter.
Was bleibt in Erinnerung: Auch im Januar kann man in der Stadt Oldenburg herrliche Wanderungen durchführen, im Frühling bieten die Hunte mit traumhaftem Lichtspiel oder der Rasteder Schlosspark in seiner Vielfalt ein passendes Angebot. Buschwindröschenblüte im Hasbruch oder im Neuenburger Urwald, das zarte Grün in den Baumspitzen, der Vogelgesang am Morgen, Dötlingen und Wildeshausen mit der renaturierten Hunteniederung, die Rhododendronblüte im Ammerland, die Heideblüte am Pestruper Gräberfeld und rund um die Thülsfelder Thalsperre, die vielen alten Kirchwege rund um Oldenburg, die Spuren von „Hasen-Eilers“ in Ganderkesee, die Rehe, die Wildschweinspuren und, und, und…vor allem die guten Gespräche während der Wanderungen.
Sonntagswanderer
Wie in den vergangenen Jahren auch, trafen sich die Sonntagswanderer auf dem OTB Parkplatz am Haarenufer zu ihren Wanderungen in die Umgebung. Regelmäßig nahmen 15 bis 30 Wanderinnen und Wanderer an den Wanderungen teil. Im Wanderjahr 2025 wurden alle geplanten Wanderungen durchgeführt. Es kümmerten sich wechselnde Wanderinnen und Wanderer aus der Gruppe um die Organisation der Wandertouren, vor allem Gerda Salomon und Anne Dobrat sowie Heiko Dinklage seien besonders erwähnt.
Leider fand auch in diesem Jahr keine Wanderreise statt, und die geplante traditionelle Kulturwanderung wurde nicht durchgeführt, fand dann aber als gemeinsame Kulturwanderung später mit dem WGC statt.
Verpflegung / Eintopfessen bei den Wanderungen
Für das traditionelle mittägliche Eintopfessen in den Zielgasthöfen sorgte wieder mit großem Einsatz Gerda Salomon, der an dieser Stelle besonders gedankt wird. Wenn der Wirt einmal keinen Eintopf anbieten konnte, wurde auch auf die Klassiker der regionalen Küche ausgewichen.
Weitgehclub (WGC)
Der nunmehr seit 77 Jahren bestehende Weitgehclub (WGC) wollte im Jahr 26 Wanderungen durchführen. Auch der WGC konnte zu allen geplanten Wanderungen starten. Der Chronik nach waren es die Wanderungen 1.910 bis 1.935. Jeden zweiten Dienstag wurde im Umkreis von Oldenburg gewandert – die Langlöper um 8.00 Uhr, die Middelpetter um 9.00 Uhr und die Kurztreter um 9.30 Uhr. Treffpunkt war immer eine Gaststätte/ein Restaurant. Von dort ging es dann unter der Leitung der jeweiligen Wanderführer auf einen Rundwanderkurs von 18 km/15 km/10 bzw. 5 km. Um 12.30 Uhr trafen sich die Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen..
Für die Wiederaufnahme der seit der Pandemie eingestellten Nachmittagswanderungen fand sich auch in diesem Jahr keine Bereitschaft.
Erstmals wurden Wanderungen gemeinsam von Langlöpern und Middelpettern durchgeführt. Am 27. Mai führte Herbert Mesch die Gruppe rund um Dötlingen, am 10. Juni war Egon Harms kundiger Führer durch den Hasbruch. Hintergrund war jeweils eine geringe Teilnehmerzahl in einer der Gruppen durch Krankheit und Urlaub.
Das von uns allen als wichtiger Teil der Gemeinschaft geschätzte gemeinsame Mittagessen wurde wieder zünftig genossen. Heiko Dinklage hatte in der Regel Kontakt mit den Restaurants aufgenommen und immer schmackhafte Gerichte ausgewählt. Die Mischung zwischen Fleisch- und Fischgerichten sowie Buffets passte gut und gefiel den Wanderern.
Erstmals waren wir im Restaurant Weserblick und im Hotel Hubertus. Beides sind Ziele, die wir auch in der Zukunft kulinarisch und wanderplanmäßig wieder berücksichtigen können. Besonders verwöhnt wurden wir mit einem deftigen „Wildschweinessen“ im Schützenhof Scheps bei Georg Nemeyer.
Am 13. Mai führten wir unsere „Kleine Kulturwanderung“, scherzhaft auch „Sitzwanderung“ genannt, durch. Neu war, dass wir in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit den Sonntagswanderern auf Tour gingen. Um es vorweg zu nehmen: es hat alles gut geklappt und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat es gefallen.
So machten sich 42 Wanderinnen und Wanderer bei herrlichem Frühlingswetter mit einem Bus der Fa. Hilgen zunächst auf den Weg Richtung Varel. Nach einem kurzen Halt am jüdischen Friedhof mit Erläuterungen unseres Organisators Kurt Müller-Meinhard ging es weiter nach Diekmannshausen, wo wir das Museum „Kaskade“ des OOWV mit fachkundigen Erläuterungen einer Gästeführerin besuchten.
Anschließend hatten wir Gelegenheit, das schwimmende Moor in Sehestedt zu durchwandern.
Unser reichhaltiges Mittagessen in Buffetform nahmen wir im Erlebnishof Iggewarden ein unter dem Motto „Landlust für alle“.
Bei frischem Wind von See erreichten wir anschließend den Langwarder Groden, der heute zum Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ gehört. Wir wanderten durch Teile des 5 km langen Erlebnispfades und konnten die Salzwiesen und zahlreiche Wattvögel nah erleben.
Den süßen Abschluss des herrlichen Tages bildete ein Kaffee- und Teegenuß mit selbstgebackenem Kuchen im Melkhus/Hofcafe Seeverns.
Gegen 17.30 Uhr erreichten wir dann wieder Oldenburg.
Berndt Wozniak hat in den OTB-Mitteilungen Nr. 2/2025 einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an unseren Organisator Kurt Müller-Meinhard, der uns mit ganz viel Leidenschaft und Akribie diesen trefflichen Tag bereitet hat.
Die Wanderungen, die wir durchgeführt haben, sind alle gut verlaufen. Die Hauptarbeit haben die jeweiligen Wanderführer geleistet, die sich immer wieder wunderschöne Wege einfallen ließen, diese vielfach auch vorher erkundet hatten.
Bei den Langlöpern hatten wir wechselnde Wanderführer mit Rolf Giele, Heiko Dinklage, Michael Börgmann , Egon Harms und Berndt Wozniak.
Bei den Middelpettern führte Herbert Mesch seine Truppe jeweils zum Ziel.
Bei den Kurztretern wechselten sich Heiko Wohlers, Eckhard Grotelüschen, Ingo Deelwater, Jörn Wrede und Rolf Giele in der Führung ab.
Auch das Drum und Dran bei den Wanderungen klappte immer gut: für die Marschverpflegung wurde nach wie vor gruppenintern bestens gesorgt.
Die Frühstücks-Völlerei bei den Langlöpern wurde mittlerweile so umfangreich, dass die Pause manchmal verlängert werden musste. Klaus Wegling, Rolf Schiborowski, Jörg Stobbe, Egon Harms sei gedankt. Für den Kaffee sorgte Berndt Wozniak.. Auch um den kleinen Verdauungsschnaps sorgten sich mit Heinrich Meiners, Michael Börgmann, Siggi Fröhlich, Klaus Wegling, Rolf Schiborowski und Egon Harms mehrere Wanderer. Auch allen Spendern ein herzlicher Dank.
Um das gemeinsame Mittagessen kümmerte sich auch in diesem Wanderjahr wieder - wie bereits ausgeführt - Heiko Dinklage in hervorragender Weise. Auch dir, lieber Heiko, ein herzliches Dankeschön.
Die Generalversammlung des WGC fand traditionsgemäß am 30. Januar im Gasthaus Brüers in Munderloh statt. Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen wurde vom Vortreter Berndt Wozniak der Jahresbericht verlesen, Michael Börgmann stellte launig die Jahreswanderergebnisse vor, Jochen Künkel erstattete seinen Finanzbericht. Neuer Kohlkönig wurde Peter Höhn,, der aus den Händen seines Vorgängers Chrisstian Bojacck die Königskette übernahm. Wanderer des Jahres wurde Hans-Jürgen Eßer für seinen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft als langjähriger Wanderer bei den Kurztretern.
Wanderliedersingen
Nachdem Helga Dalenbrok über 30 Jahre mit den Wanderern zünftig Wanderlieder angestimmt hat, hat unser Wanderfreund Michael Fritsche die Leitung der Sangesgruppe .übernommen und diese schöne Tradidition fortgeführt. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Ehrungen
Besondere Ehrungen erfolgten
a) Im Rahmen der am 22. Juni durchgeführten Veranstaltung des Vorstandes:
82 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Jürgen Eßer
55 Jahre Mitgliedschaft: Heiko Wohlers
b) Innerhalb der Wanderabteilung für erwanderte Kilometer:
1000 km schaffte Hans-Thomas Adam
4000 km schaffte Jochen Künkel
6000km schaffte Herbert Mesch
Hier noch einmal ein herzlicher Glückwunsch an die Jubilare und die Wanderer für die erbrachten Leistungen.
Erwähnenswert sind folgende runde Geburtstage, die Mitglieder unserer Wanderabteilung im vergangenen Wanderjahr vollendet haben:
- 80 Jahre: Karla Tykiel, Gerrit Harfst Rudolph Falk
- 90 Jahre: Mechtild Hinrichs, Marianne Janßen, Elisabeth Schröder, Helga Siedenburg, Annemarie Wöbken
Besonders hervorheben möchte ich auch in diesem Jahr alle WanderInnen, die im vergangenen Jahr älter als 90 Jahre wurden:
- Heyko Buss (92) Monika Hemmen (93), Edith Niemann (94) , Kurt Müller-Meinhard (92)) , Helga Dalenbrok (91)
102 Jahre alt wurde Hans Hemmen.
Unsere herzlichen Glückwünsche zur Vollendung dieser hohen Geburtstage.
Zu unserem Leben - auch zu einem Wanderleben - gehören Abschiede!
Zusammen mit den Angehörigen betrauern wir den Tod von
Gerhard Wolf im Alter von 90 Jahren am 17.03.
Folker von Hagen im Alter von 83 Jahren am 20.09.
Viele aus unserem Kreis erinnern sich an die gemeinsamen Wanderungen mit den Verstorbenen und werden sie in guter Erinnerung behalten.
Alle Aktivitäten der Wandergruppen ließen sich nur durchführen, weil engagierte Mitglieder der Abteilung sich eingesetzt und so die große Vielfalt an Veranstaltungen möglich gemacht haben.
Zu Schluss möchte ich in besonderem Maße Dank sagen
- den Organisatoren der Sonntagswandergruppe, Gerda Salomon, Irmgard Mohrmann, Anne Dobrat, Heiko Dinklage
- dem Vortreter des Weitgehclubs, Berndt Wozniak, dem Wanderführer der Middelpetter, Herbert Mesch
Durch eure selbständige Arbeit in Euren Gruppen habt ihr meine Arbeit als Abteilungsleiter sehr leicht gemacht. Dafür ein herzliches „Dankeschön“!
Zugleich möchte ich es aber nicht versäumen, auch den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie allen, die sich in der Wanderabteilung aktiv durch Übernahme von Sonderaufgaben betätigt haben, sei es durch das Schreiben von Protokollen, Beiträgen und Berichten, das Fortführen der Chronik des WGC, das Pflegen des Internetauftrittes und unseres Archivs, das Absprechen der Mittagsmahlzeiten mit den Lokalbetreibern, das Vortragen von Geschichten und Gedichten, beim Singen im Winterhalbjahr sowie den Besuch bei erkrankten oder zu ehrenden Wanderinnen und Wanderern unserer Abteilung ganz besonders zu danken.
All diesen fleißigen Helfern ist bewusst, dass unser OTB kein Dienstleistungsbetrieb ist, sondern ein Sportverein, in dem ein kameradschaftliches und helfendes Miteinander zum Gelingen einer jeden Wanderung oder anderer Veranstaltungen selbstverständlich ist.
Berndt Wozniak