Aktuelles aus dem OTB

21.10.2019

Helfer für Kinder-Schwimmkurse im Therapiebad Borchersweg gesucht

Wir suchen eine/n Ordner/in für das Theraphiebad am Borchersweg, dienstags von 14.15 bis 17.45 Uhr im Wechsel mit einer/mehreren Ordnungskräften. Aufgabe ist es, Schwimmkurskinder und Eltern einzuweisen und sie mit den  Einrichtungsvorgaben vertraut zu machen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

Susanne Will, Assistentin Bereich Kinder

Dorit Oetje, allg. Assistenz Turnabteilung

Tel. 0441-205280, kinderturnen@oldenburger-turnerbund.de

 

 

07.10.2019

2x Silber und 1x Gold bei der Deutschen Meisterschaft in Gymnastik und Tanz

Bei den Deutschen Meisterschaften in Gymnastik und Tanz im westfälischen Meinerzhagen ging es vom 27. bis 29. September 2019 gleich um drei Medaillen, die es in den Altersstufen Jugend, 18+ und 30+ zu erringen gab. Für die besten Gruppen Deutschlands stand am Samstag der Mehrkampf auf dem Programm, am Sonntag folgten die Einzelfinals im Tanz und in der Gymnastik. Die erfolgreiche Wettkampfformation 2faces, die sich für diese Saison von 8 auf 11 Tänzerinnen verstärkt hat, durfte mit dem Tanz „very british“ in den Wettkampf starten. Katja Leinau, Franziska de Buhr, Frauke Würtz, Mareike Juds, Carina Matzel, Jekaterina Smolina, Maren Zörner, Ulrike Müller, Corina Paradies,  Meike Schwarz und Bianca Matzel präsentierten ihre Choreografie mit viel Elan und Ausdruckskraft und konnten so einige Punkte sammeln.

Bei der Deutschen Meisterschaft Gymnastik und Tanz geht es darum, sich mit den besten Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet in gleich zwei Disziplinen zu messen.  In der Gymnastik mit Handgeräten konnten die OTBerinnen ihre Nerven nicht ganz im Zaum halten, so dass es ein paar mehr Fehler in der neuen Kür mit den Reifen und Bällen gab, als nötig gewesen wäre. Am Ende des Tages standen die 11 Oldenburgerinnen mit der Silbermedaille um den Hals und ein paar Freudentränen im Gesicht überglücklich auf dem Siegertreppchen.

Nach einer kurzen Nacht folgte der zweite Tag und das von der Trainerin Susanne Köster ausgegebene Ziel lautete: „ Fokus auf das Tanzfinale legen“. Die Aufregung bei den besten Gruppen Deutschlands war am Sonntag in der gut besuchten und bestens vorbereiteten Rothensteinhalle in Meinerzhagen förmlich zu spüren. Die ambitionierte Mannschaft hatte sich die Worte ihrer Trainerin zu Herzen genommen, in ihrer Spezialdisziplin Dance zu überzeugen, für die Choreografie gab es viele lobende Worte und die harmonische Performance überzeugte am Ende auch das erfahrene Kampfgericht.

Unter den Augen der heimischen Zuschauer, die bei Sportdeutschland TV wieder live mitfiebern konnten, freute sich 2faces im Tanzfinale über die Goldmedaille.  OTB-Trainerin Susanne Köster und ihre Formation sind mit ihrer Ausbeute von insgesamt zweimal Silber und einmal Gold mehr als zufrieden, nachdem bereits zwei Wochen zuvor der Sieg im Bundesfinale im DTB-Dance an 2faces und damit nach Oldenburg ging. Mit diesem herausragenden Ergebnis lässt sich die Wettkampfsaison 2018 wunderbar beenden.

Mit der großen OTB-Turnshow wartet bereits der nächste Höhepunkt auf die Tänzerinnen. Am Samstag, 23. November 2019 heißt es in der OTB-Sporthalle am Haarenesch: „Eilmeldung! Der OTB macht Schlagzeilen…“. Wer sich die Choreografie der 2faces und das abwechslungsreiche Programm live anschauen möchte, hat dort die Chance dazu. Informationen zu den Shows gibt es auf der Homepage des OTB (info@oldenburger-turnerbund.de).

02.10.2019

So sehen Cheerleader aus dem Nordwesten den Verzicht beim Bundesligisten Alba Berlin

Tritt bei Bundesligaspielen auf: die Gruppe „Baskets Xtreme Dancers“ vom Oldenburger TB, Bild: Erik Hillmer
Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019

Mit Unverständnis reagiert die Cheerleading-Szene im Nordwesten auf den Entschluss des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin, bei Heimspielen künftig in den Spielpausen keine Gruppen mehr zur Unterhaltung des Publikums einzusetzen.

„Ich finde die Entscheidung sehr schade“, sagt Lena Stark, die mit der Gruppe „Bright Delights“ des Oldenburger TB (OTB) bei Heimspielen des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg auftritt: „Cheerleading ist mehr als ein Sport leicht bekleideter junger Frauen. Wir trainieren hart und wollen dem Publikum zeigen, was wir können.“ Die Kritik, dass junge Frauen dort vorgeführt würden, kann die 20-Jährige nicht teilen: „Ich mache das freiwillig. Niemand zwingt uns zu irgendetwas.

Alba Berlins Manager Marco Baldi hatte jüngst erklärt, künftig auf Cheerleading-Gruppen zu verzichten. „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt“, sagte Baldi. Es sei der Eindruck entstanden, „dass Frauen bei Alba vor allem für die tanzende Pausenunterhaltung zuständig sind, während Männer Basketball spielen.“

Auch Dennis Ströh kann das Vorgehen in Berlin nicht nachvollziehen. „Cheerleading ist eine eigenständige Sportart. Und wir bekommen bei den Spielen der Baskets eine schöne Möglichkeit, diesen Sport zu präsentieren“, sagt der Leiter der 130 Mitglieder starken OTB-Abteilung „Cheerleading“: „Außerdem machen wir dort vor großem Publikum in einer Stresssituation Erfahrungen, die uns bei unseren Wettkämpfen nützlich sein können. Wir sehen uns nicht als Beiwerk.“

Bei den Heimspielen der Oldenburger Bundesliga-Basketballer werden die beiden OTB-Gruppen „Bright Delights“ und „Baskets Xtreme Dancers“ eingesetzt. Bei erstgenannter Gruppe seien Jugendliche ab 16 Jahren sowie Erwachsene im Einsatz, erklärt Ströh – wobei das Team sowohl weibliche als auch männliche Mitglieder habe. Auch er selbst mache bei den „Bright Delights“ mit. Bei den „Baskets Xtreme Dancers“ seien ausschließlich Frauen ab 18 Jahren dabei, so Ströh. Auch bei den Heimspielen der Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg ist eine Cheerleading-Gruppe aus dem OTB im Einsatz. Dort treten die „Mystical Delights“ auf, bei denen laut Ströh Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren mitmachen können.

Roland Schekelinski, Sprecher der EWE Baskets, betont, dass der Verein keine Vorgaben mache, was die Cheerleader bei ihren Heimspiel-Auftritten tragen sollten: „Das entscheiden sie selbst, da reden wir nicht rein.“ Nach der Entscheidung aus Berlin habe man sich auch bei den Baskets darüber ausgetauscht, ob eine Diskussion über einen möglichen Verzicht auf Cheerleader nötig sei. Das Ergebnis: Nein, man brauche keine Diskussion. Auch beim Oldenburger Bundesliga-Rivalen Rasta Vechta, wo Cheerleader aus der entsprechenden Abteilung des Vereins auftreten, sieht man keinen Bedarf für eine Diskussion.

In die Debatte hat sich inzwischen der auch für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eingeschaltet. Er plädiert für gemischte Gruppen. „Wenn die Besetzung nur mit Frauen als nicht mehr zeitgemäß empfunden wird, könnten wir das verändern“, sagte der 70-Jährige. Einen generellen Verzicht auf weibliche Cheerleader lehnt er aber ab: „Cheerleading ist ein Sport mit langer und internationaler Tradition. Die Vereine müssen jeweils selbst entscheiden.“ Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019