Das OTB Team Kinderturnen

Hier stellen sich unsere Übungsleiter vor. Sie sorgen dafür, dass jede Woche über 50 Angebotstermine umgesetzt werden. In jeder Stunde stehen sie kompetent, engagiert und immer gut vorbereitet für die kleinen und größeren Teilnehmer, sowie deren Eltern in der Halle.

Unsere Freiwilligendienstler in den Bereichen Kinderturnen und auch Handball

Für das Schuljahr 2018/2019 sind in den Bereichen Kinder und Kinder/Handball beide Stellen besetzt.

Ab August 2019 ist hier wieder eine Stelle frei. Frühzeitige Bewerbungen berücksichtigen wir sehr gerne.

Der Oldenburger Turnerbund bietet in Zusammenarbeit mit dem ASC Göttingen und der Sportjugend Niedersachsen e.V. (sjn) jungen Frauen und Männern bis zum 27. Lebensjahr die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport zu absolvieren. Beim Oldenburger TB ist eine entsprechende Stelle für einen Zeitraum von 12 Monaten frei.

Profil und Aufgabenbereiche der FSJ-Stelle/FWD-Stelle:

Die Einsatzfelder sind vielfältig. Schwerpunkt der Arbeit ist der Einsatz im Bereich Kinder:

Unterstützung der Übungsleiter und Sportlehrer.

Nach der Einarbeitung auch eigenverantwortliche Planung und Durchführung von Sportangeboten für Kinder und Jugendliche,

Organisation und Durchführung von Sport- und Spielfesten,

Mitarbeit und Durchführung von Projekten,

Übernahme von Verwaltungstätigkeiten in geringem Umfang,

Teilnahme an diversen Fortbildungen und interessanten Seminaren u.a. mit gleichaltrigen FSJlern/FWDlern,

Erwerb der ÜL C-Lizenz Kinder/Jugend.

Bewerbungen:

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Oldenburger Turnerbund, Susanne Will, s.will@oldenburger-turnerbund.de, Tel. 0441-205280, oder fordern Sie die Bewerbungsunterlagen per E-Mail an.

Tammo Repenning

Zwischenfazit zum BFD beim Oldenburger Turnerbund nach 3 Monaten:

Zu Beginn meiner BFD Zeit stellte ich mich den Mitgliedern des OTB vor und sagte, was ich von meinem Freiwilligendienst erwarte und woran ich am meisten Spaß habe. Nach drei Monaten Erfahrung ziehe ich nun ein erstes Fazit, ob meine Vorstellungen erfüllt wurden und ich bereits etwas von meiner Zeit beim OTB gelernt habe.

Zu Ersterem kann ich sagen, dass meine Vorstellungen übertroffen wurden. Ich hätte nicht erwartet, dass ich so viel Spaß an der Sache haben würde, wie zurzeit. Es vergeht kein Angebot, nachdem ich nicht mit besserer Laune nach Hause fahre. Selbst wenn man mal einen Montag hat, an dem man lieber im Bett geblieben wäre, ist man im und nach dem Angebot wieder gut gelaunt.

Was ich von meinem Freiwilligendienst nicht erwartet hätte ist, dass ich vor allem durch die Eltern-Kind-Angebote ein gutes Gehirnjogging habe. Denn jedes Mal die Eltern zu fragen, wie denn ihr Kind heißt, ist unangenehm. Dadurch merkt man sich viele Namen gleichzeitig und muss diese natürlich auch immer wieder abrufbar haben. Von den Liedern ganz zu schweigen.

Während meines Grundlehrganges, der zusätzlich mit einem Aufbau- und einem Spezialblocklehrgang für den Erwerb der Übungsleiterlizenz benötigt wird, habe ich auch einige Erfahrungen gesammelt und neue Freunde gefunden. Es ist sehr interessant sich mit den Kollegen aus zu tauschen und deren Geschichten und Methoden kennen zu lernen.

Alles in Allem kann ich behaupten, dass ich mit meinem Bundesfreiwilligendienst durchaus zufrieden bin. Etwas Besseres hätte ich mir nach meiner abgebrochenen Ausbildung nicht passieren können.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich weiterhin so gefördert und gefordert werde und dass ich genau so viel Spaß an der Sache habe wie zurzeit.

Fiona Bonin

Abschlussbericht BFD Handball/Kinder

Mein Bundesfreiwilligendienst beim OTB ist nun also so gut wie vorbei und zum Abschluss wurde sich auch von mir ein Abschlussbericht gewünscht.

Also… worüber schreibe ich da bloß?

Vielleicht darüber, was mich in diesem Jahr am meisten überrascht hat:

Bevor ich meinen Freiwilligendienst angetreten bin, hatte ich natürlich eine ungefähre Vorstellung von dem, was mich erwarten wird, aber ich muss sagen, es steckte letztendlich viel viel mehr dahinter.

Dass man in dieser Zeit, die von vielen als Überbrückung von Schule zu was auch immer danach kommen mag genutzt wird, viel für sich mitnehmen, lernen und erfahren kann steht, denke ich außer Frage, aber nie habe ich geglaubt, was für eine Gemeinschaft hinter einem Freiwilligendienst steckt.

Ob beim OTB im Alltag, oder als Teil der Freiwilligengemeinschaft, man ist nie allein, fühlt sich immer gut aufgehoben, lernt Menschen kennen, die einen inspirieren, motivieren, und unterstützen oder einfach gute Freunde werden und vor allem ist man Teil von etwas Größerem, man macht etwas Sinnvolles, das auch andere weiterbringt und wirklich eine Bedeutung hat.

Gerade jetzt gegen Ende darf ich spüren, wie schön es ist die Entwicklung bei Kindern zu sehen, die einem über die Zeit doch sehr ans Herz gewachsen sind. So hat es mich zum Beispiel extrem stolz gemacht, dass meine kleinen Fußballer aus dem Kindergarten mittlerweile mit dem Ball am Fuß umgehen können, und sogar einige richtige Trickser und super Teamplayer geworden sind.

Beim Handball ist es vergleichbar.  Im laufe der Saison lief einfach alles immer besser, Fertigkeiten wurden verfeinert, Mannschaftsgefühle geformt und sogar Siege gefeiert. Jetzt ist es sogar so, dass sich die Mannschaften, die ich mitbetreuen durfte untereinander mischen, weil sie sich altersentsprechend auf die nächste Saison vorbereiten und auch das ist schön beobachten zu können.

Was beim Kinderturnen besonders auffällt, ist die Persönlichkeitsentwicklung und die Zutraulichkeit, die einem immer mehr entgegengebracht wird. Wer am Anfang noch sehr schüchtern und ängstlich war, traut sich jetzt allein an Geräte oder freut sich sogar mich zu sehen. Zu wissen, dass ich dazu beitragen konnte ist eines der schönsten Gefühle, die ich in diesem Jahr verspüren durfte.

Ein großes Highlight waren (fast) alle Seminare vom ASC oder der DSJ, die ich besuchen durfte. Es gab coole Aktionen, man hat sich wertgeschätzt gefühlt, hat viel neues gelernt und vor allem herrschte immer super Stimmung. Neben der Theorie zum Dasein als Übungsleiter konnte ich so auch extrem viele Energizer kennenlernen. Besonders positiv fällt beim ASC (Träger der Freiwilligendieste in Niedersachsen) auf, dass wir als Freiwillige uns selbst einbringen können und an dem arbeiten können, was unserer Meinung nach ein solches Jahr besser machen könnte und das ganze nicht nur im Rahmen unserer Seminargruppe, sondern auf Landes- und Bundesebene. Man merkt einfach, dass der Sinn so eines Dienstes also definitiv nicht ist, im Verein, in Schulen oder sonstigen Einsatzstellen eine billige Arbeitskraft zu sein. Und diesen Punkt halte ich für besonders wichtig, sodass ich mich auch gern später weiter dafür engagieren möchte die Freiwilligendienste voranzutreiben und zu verbessern.

Auf den Seminaren, die ich besuchen durfte gab es zum Ende immer die Frage nach dem Sonnenschein und der Klobürste der Woche und das möchte ich auch hier zum Abschluss machen. Also der Sonnenschein ist wohl alles worüber ich bisher geschrieben habe, aber tatsächlich gab es auch eine Klobürste. Allerdings ist die wohl meine eigene Schuld, denn wenn man halt nicht richtig aufpasst, kann einem so ein Balanciersteig schon mal aus der Hand rutschen und auf dem Zeh landen. Nach einer kurzen Zeit, in der ich krankgeschrieben war, weil ich nicht laufen konnte, ging es für mich aber auch wieder weiter und so konnte auch das Erlebnis diesem Jahr nichts nehmen.

Dann bleibt wohl noch eine Frage: “Und, was kommt jetzt?” Ganz einfach… erstmal Urlaub ;)

Wenn ich dann aber wieder da bin, möchte ich ein Studium in Oldenburg antreten. Ich wollte vorher schon Englisch und Sport auf Lehramt studieren und meine Zeit beim OTB hat mich darin nochmal bestärkt. Den Sporttest hierfür habe ich bereits bestanden, auch wenn ich kurz Bedenken hatte, weil Reckturnen und Tanzen nicht gerade zu meinen Qualitäten zählen, aber auch hier konnte ich im OTB und dem weit gefächerten Sportangebot Hilfe finden. Jetzt fehlt also nur noch ein Englischtest und dann steht dem Ganzen hoffentlich nichts mehr im Wege.

Abschließend möchte ich mich auch einfach mal bedanken und zwar bei allen, die dazu beigetragen haben, dass ich für dieses Jahr in die Gemeinschaft des OTBs aufgenommen wurde, ich immer Hilfe und Unterstützung bekommen habe, wenn ich welche brauchte, und dafür, dass dieses Jahr so geworden ist, dass ich mich immer gern an meinen Freiwilligendienst erinnern werde und ich auch einiges vermissen werde.

Also vielen Dank an alle (auf eine namentliche Nennung werde ich an dieser Stelle verzichten, weil das erstens viel zu lang dauern würde und ich zweitens niemanden vergessen möchte). Da ich ja erstmal in Oldenburg bleiben werde, läuft man sich bestimmt noch einmal über den Weg.