„Haarenufer Magic“, „Clash of Clans“ oder einfach nur „2“: Es sind fantasievolle Namen, mit denen in den vergangenen Wochen zehn Teams beim Oldenburger TB mehr oder weniger erfolgreich um Punkte gekämpft haben. Nun steht die zweite Auflage der „OTB Summer League“, mit der 2024zum ersten Mal die lange Zeit zwischen dem Ende der alten und dem Start der neuen Basketball-Saison ein bisschen kurzweiliger gestaltet worden war, vor ihrem Höhepunkt. An diesem Wochenende (Freitag ab 15 Uhr, Samstag ab 13 Uhr, Eintritt frei) geht’s beim Finalturnier in beiden Hallen am Haarenufer um den Gesamtsieg.
Wie ist die Stimmung?
„Die ,Summer League’ bringt Spielerinnen und Spieler verschiedenster Alters- und Leistungsklassen in einem innovativen, offenen Format zusammen“, sagt Henning Hinrichs. „Wir haben mit mehr als 100 Teilnehmern, wöchentlichen Spielen und einem großen Abschlussturnier ein echtes Highlight für die lokale Basketballszene auf die Beine gestellt“, meint Andre Galler: „Das Ganze läuft mit hohem Engagement aus der Community, einem Mix aus Amateuren und höherklassigen Spielern – und richtig guter Stimmung in der Halle.“
Wie lief die Vorrunde?
Im Mai und Juni sind zehn Mixed-Mannschaften mit Spielerinnen und Spielern (Hinrichs: „Der jüngste ist 14, der älteste 53 Jahre alt.“) – aufgeteilt in zwei Staffeln (Haarenufer Nord und Haarenufer Süd) – gegeneinander angetreten. „Wir haben diesmal 50 Prozent mehr Anmeldungen als vor einem Jahr verbucht. Mit insgesamt zehn Teams mit jeweils zwölf Spielerinnen und Spielern sind es noch einmal vier mehr als 2024“, erläutert Hinrichs. Gespielt wurde an den regulären Spieltagen montags, mittwochs und freitags vor insgesamt schon einigen hundert Zuschauern.
Wer macht mit?
„Die Teammitglieder kommen von überall her, von Kreisklasse bis 2. Bundesliga spielt alles zusammen“, erklärt Hinrichs: „Teilweise haben wir ehemalige ProB- und ProA-Spieler dabei, die von hier stammen und für die ,Summer League’ zurück nach Oldenburg kommen.“ Das sind zum Beispiel Vincent Neugebauer, der in der vergangenen Saison noch ProA in Tübingen gespielt hat und jetzt in die USA wechselt, oder Johannes Heiken, der 2024/25 in Neustadt am Rübenberge in der ProB aktiv war. „Wir haben hier aus der Region aber auch Spieler von BTB, Edewecht, Brake oder Rastede“, berichtet Hinrichs.
Sind noch alle dabei?
Die besten drei Teams jeder Staffel sind im Viertelfinale gesetzt. Die „Dunking Donuts“ (4 Spiele/0 Siege) und die „Oldenburg Bulldogs“ (4/1) sind zwar Gruppenletzter geworden, aber trotzdem noch nicht aus dem Rennen. „Sie spielen in einem Play-In um den letzten Viertelfinal-Spot“, erklärt Hinrichs mit Blick auf die Duelle am Freitag mit den beiden Tabellenvierten, „Airball Allstars“ (4/2) und „Clash of Clans“ (4/1). Die Gewinner treffen am Abend in den letzten Viertelfinalspielen auf die Gruppensieger „Team Umbaubar“ (4/3) und „2. BC Lötkolben“ (4/4). Schon zuvor kämpfen „Haarenufer Magic“ und „Mad Lab Rats“ (beide 4/2) sowie „Big Fundamentals“ (4/3) und „2“ (4/2) um die Tickets in die Runde der besten Vier.
Wird auch gefeiert?
Am Samstag, wenn die Zuschauer und die Fans laut Hinrichs „nicht nur spannender Basketball auf dem Feld, sondern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie“ erwartet, geht es mit den Halbfinals (13 Uhr) sowie Platzierungsspielen, dem Duell um Rang drei (15.45 Uhr) und dem Endspiel (18 Uhr) weiter. Eine abschließende „Summer League Party“ (20 Uhr) darf natürlich nicht fehlen. „Schön zu sehen, dass auch einige ehemalige Spieler, die hier NBBL und JBBL gespielt haben, zu ihren Wurzeln zurückkehren, um die Basketballschuhe für die ,Summer League’ zu schnüren“, meint Hinrichs.
(Quelle: NWZ, 27.06.2025)