Aktuelles von den Volleyballern

22.10.2019

OTB II siegt im Derby in Ofenerdiek

Einen holprigen Start haben die Volleyballer der SG Ofenerdiek/Ofen bei ihrem ersten Spieltag in der Verbandsliga hingelegt. Mit einem 3:1-Erfolg nach Verlust des ersten Satzes gegen Aufsteiger VG Emden und einer 2:3-Niederlage im Derby gegen den Oldenburger TB II blieben sie hinter den Erwartungen ihres Trainers zurück. „Wir haben den Auftakt gegen Emden total verschlafen, doch haben dann irgendwie die Kurve bekommen“, sagte Coach Olaf Gloystein. Nachdem die SGO den Satzrückstand revidierte, investierte sie in den beiden folgenden Sätzen mehr, die Emder konnten nicht mehr mithalten.

Zum Höhepunkt des Spieltages kam es in der zweiten Partie des Tages, in der die Reserve des Oldenburger TB die SGO im Tiebreak besiegte. „Ich muss dem Gegner Respekt zollen“, lobte Gloystein: „Diese junge und talentierte Truppe von Niclas Thuernagel kann wirklich mit dem Ball umgehen.“

Thuernagel, der selber in der Regionalliga beim OTB aktiv ist, übernahm zu dieser Saison das Traineramt mit der Aufgabe, „die Jugendspieler zu fördern“. In einem packenden Schlagabtausch führte die SGO im vierten Durchgang bereits mit 23:20, doch der OTB erkämpfte sich den Satz mit 25:27, um später im spannenden Tiebreak mit zwei Punkten Vorsprung als Sieger des Derbys vom Platz zu gehen.

Quelle: www.nwzonline.de

01.10.2019

Starker Gegner demontiert OTB

Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: OTB-Spielerin Micòl Feuchter nach einem Abwehrversuch Bild: Martin Remmers

Die Oldenburgerinnen waren im Regionalliga-Duell mit Osnabrück absolut chancenlos. Die Männer setzten in Hildesheim eine 3D-Taktik erfolgreich um.

Die Gemütslage der Regionalliga-Teams der OTB-Volleyballabteilung war am Wochenende so unterschiedlich wie die Satz- und Punkteausbeute. Während die Männer auswärts euphorisch ihren ersten Sieg feierten, waren die Frauen zu Hause klar unterlegen.

Frauen: Oldenburger TB - VC Osnabrück 0:3 (17:25, 18:25, 18:25). „Es ist vollkommen in Ordnung, gegen so ein starkes Team zu verlieren – aber man kann gut verlieren oder halt wie heute schlecht verlieren“, kommentierte Diagonalangreiferin Kaya Roy selbstkritisch die deutliche Pleite. Zahlreiche Abstimmungsschwierigkeiten und ein mangelndes Aufschlagspiel verhinderten jegliche Chancen auf einen Satzgewinn. „Wir haben deutlich zu wenig Druck im Angriff gemacht und uns beim Service nicht clever angestellt“, meinte Trainer Stefan Noltemeier: „Osnabrück hat absolut verdient gewonnen.“

Der Gegner zeigte ein nahezu fehlerfreies Spiel und glänzte speziell auch im Annahmeriegel, bestehend aus früheren Zweit- und Drittliga-Spielerinnen. „Das war der Schlüssel“, erklärte VC-Coach Gunnar Kraus: „Dadurch konnten wir enorm viel Druck erzeugen.“ Vor allem die überragende Diagonalangreiferin der Gäste punktete nach Belieben. „Osnabrück will aufsteigen und hat sehr viel dafür investiert. Wenn wir da mithalten wollen, müssen wir vor allem athletisch an uns arbeiten“, sagte Noltemeier.

MTV Hildesheim - Oldenburger TB 0:3 (21:25, 22:25, 19:25). „Die 3D-Taktik hat gegriffen und hinterlässt ratlose Gegner“, stellte OTB-Trainer Lars Drantmann zufrieden fest und meinte damit die Kombination aus Demut (gegenüber der Mannschaft, dem Gegner und dem Schiedsgericht), Disziplin (beim Umsetzen taktischer Vorgaben) und Durchhaltevermögen (auch in schwierigen Situationen).

„Es haben sich einfach alle Spieler toll eingebracht“, lobte Drantmann. Der auf der Diagonalposition eingesetzte Jason Prostka setzte im ersten Satz nicht nur mit einer Aufgabenserie Akzente, sondern engagierte sich auch sehr erfolgreich in der Feldabwehr. Außenangreifer Jelte Johanning punktete verlässlich wie unaufgeregt, wenn er von Zuspieler Nils Galle immer wieder in entscheidenden Szenen gesucht wurde.

„Als bei mir beim 18:22 im zweiten Satz das Kopfkino anfing, wie denn auf den zunehmenden Druck in Aufschlag und Angriff des Gegners zu reagieren sei, setzte er einfach mal ein Aufgabenserie von sieben Punkten ab“, sagte Trainer Drantmann über seinen als Mittelblocker spielenden Sohn Mika, der das Team als Kapitän auch immer wieder zusammen schweißte. „Der Drops war dann gelutscht“, stellte der OTB-Trainer mehr als zufrieden fest.

Quelle: www.nwzonline.de

28.09.2019

OTB setzt auf schmutzige Punkte

Angriff: Obwohl der etatmäßige Zuspieler Niels Galle (Nr. 10, vorn: Malte Brüers) wieder da war, lief es für den OTB gegen die VSG Ammerland nicht so richtig gut. Bild: Remmers

Die beiden Trainer der Oldenburger Männer fordern in Hildesheim eine andere Mentalität von ihrem Team. Die OTB-Frauen wollen zu Hause gegen den selbst ernannten Meisterfavoriten aus Osnabrück emotional werden.

Ihren Fehlstart zumindest ein wenig ausbügeln wollen die Regionalliga-Volleyballer des Oldenburger TB. Nach zwei Auftaktpleiten in Braunschweig (1:3) und gegen die VSG Ammerland (0:3) geht es für das Team der Trainer Jörg Johanning und Lars Drantmann nun zum MTV Hildesheim, der einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hat. Parallel wollen die OTB-Frauen nach dem 1:3 gegen Langenhagen und dem 3:0 in Göttingen gegen einen der Aufstiegsanwärter den zweiten Saisonsieg holen.

Frauen: Oldenburger TB - VC Osnabrück (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Der Gegner hat sich für diese Saison verstärkt und will aufsteigen“, sagt OTB-Coach Stefan Noltemeier und geht davon aus, dass die Kontrahentinnen besonders über die Außenangreiferinnen punkten wollen. In der Vergangenheit haben sich diese beiden Teams immer wieder spannende Duelle geliefert. Dabei sahen die Oldenburgerinnen oft gut aus.

„Wir haben es immer geschafft, über unseren Aufschlagdruck den Spielaufbau der Osnabrückerinnen zu beschränken und ihnen unser Spiel aufzuzwingen – so werden wir das Spiel am Samstag auch eröffnen“, verrät Noltemeier, der mit seiner Mannschaft im Training unter der Woche daran gearbeitet hat „schwierige Situationen clever zu beenden“, erklärt der OTB-Trainer und ergänzt: „Wir wollen dem selbst ernannten Meisterschaftskandidaten ständig unter Druck setzen und mit der dazugehörigen Emotion das Spiel gewinnen.“

Männer: MTV Hildesheim - Oldenburger TB (Samstag, 20 Uhr). Nachdem ihnen die VSG beim 0:3 im Derby vor einer Woche eine Lehrstunde in puncto Konsequenz erteilt hat, setzte das OTB-Trainergespann in dieser Woche einen Schwerpunkt auf die Verbesserung in der Feldabwehr. Ziel ist es, aus diesen Situationen Zählbares auf der Habenseite zu kreieren.

„Die kleinen, schmutzigen Punkte müssen im Team als besonders wertvoll erkannt und gefeiert werden – ein Netzroller oder Blockabpraller des Gegners ist als Punkt genauso wertvoll wie ein krachender Schmetterball“, spielt Johanning darauf an, dass sein junges Team im Nachbarschaftsduell mit der VSG oft auf Schönspielerei setzte, statt wie der Gegner einfach effektiv zu punkten.

An diesem Samstag muss der OTB nur noch auf Kapitän Niclas Thuernagel verzichten. „Daher gibt es keine Ausreden mehr“, sagt Drantmann und ergänzt: „Wir müssen mal mit etwas Zählbarem aus Hildesheim zurückkommen, dass erreichen wir aber nur mit einer anderen Mentalität und einer gewissen dreckigen Spielweise.“

Quelle: www.nwzonline.de

24.09.2019

OTB fehlt im Derby Cleverness

Clever am Block vorbei: Die Oldenburger (von links) Jason Prostka und Malte Brüers schaffen es nicht, den Angriff von Arne Tyedmers und Ex-OTBer Simon Adelmann zu kontrollieren. Die VSG agierte in den wichtigen Szenen abgeklärter. Bild: Martin Remmers

Die Oldenburger versuchten beim 0:3, besondere Bälle zu spielen, statt wie die Ammerländer effektiv zu punkten. Beim 3:0 der Frauen in Göttingen glänzte Zuspielerin Liska Treude.

Eine besondere Denksportaufgabe kommt auf die Regionalliga-Volleyballer des OTB nach der Derbypleite gegen die VSG Ammerland zu. Während die zweite Männermannschaft ihr Verbandsliga-Auftaktduell bei der VG Emden 2:3 (20:25, 26:24, 17:25, 25:21, 9:15) verlor, unterlag das Team des Trainergespanns Lars Drantmann und Jörg Johanning dem Nachbarn vor knapp 200 Zuschauern 0:3 (22:25, 19:25, 23:25) und muss nun die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Die Regionalliga-Frauen feierten dagegen in Göttingen ihren ersten Saisonsieg.

Männer: Oldenburger TB - VSG Ammerland 0:3 (22:25, 19:25, 23:25). „Das Ergebnis spiegelt nicht wider, was sich in den eineinhalb Stunden Spielzeit abgespielt hat“, sagte Drantmann und nannte das Ende von Satz drei „bezeichnend für das gesamte Spiel“. Trotz einer 22:19-Führung gelang es der jungen Mannschaft nicht, zumindest diesen Durchgang für sich zu entscheiden, und machte nur noch einen weiteren Punkt.

„Das ist der Unterschied“, sagte Johanning: „Während die Ammerländer in solchen Situationen den Kopf einschalten und die taktische Linie beibehalten, versuchen unsere Jungs, den besonderen Ball zu spielen.“

Das Trainergespann war sich nach der zweiten Niederlage in der zweiten Saisonpartie einig, dass das Duell in den kleinen Elementen entschieden wurde. Die Ammerländer spielten „Dankebälle“ souverän zu Ende, zeigten die nötige Aufmerksamkeit und Konsequenz in der Feldabwehr sowie Aufschlagdisziplin. „Das sind Dinge, die einen Spiele gewinnen lassen – das muss erst noch in den Köpfen der Jungs verankert werden“, erklärte Drantmann.

„Trotzdem war es ein gutes Spiel der Jungs“, war Johanning nicht unzufrieden. „Besonders erfreulich“ fand er, dass alle Akteure eingesetzt wurden und – abgesehen von der Cleverness in wichtigen Szenen – überzeugten. Gerade Manos Deluweit im Zuspiel und Robin Remmers auf der Mittelposition setzten in Satz drei wiederholt Akzente.

Frauen: ASC 46 Göttingen - Oldenburger TB 0:3 (11:25, 20:25, 17:25). „Die Mädels haben sich gut an den Matchplan gehalten, der Aufschlag war immer druckvoll, die Annahme sehr präzise“, lobte Coach Stefan Noltemeier sein Team, das auch die überragende Außenangreiferin des Gastgebers im Spielverlauf immer besser kontrollierte.

Während Kapitänin Lea Peters effektiv agierte, zeigte Maren Schmeling auf der Mittelposition eine sehr gute Leistung. „Den größten Unterschied hat das Zuspiel gemacht“, meinte Noltemeier zur Regiearbeit von Liska Treude: „Sie hat den Ball immer sehr hoch angefasst und ein gutes Tempo gespielt.“

Quelle: www.nwzonline.de

21.09.2019

Abwanderer heizen Rivalität an

Vor einem Jahr gewann Simon Adelmann (weißes Trikot, Nr. 8) mit seinen OTB-Kollegen das Prestigeduell in eigener Halle mit 3:2 gegen die VSG (im Angriff: Dirk Achtermann). Jetzt spielt er wie Jannis Jargow für die Ammerländer. Bild: Piet Meyer

Im Sommer verließen Jannis Jargow und Simon Adelmann den Oldenburger TB und kommen nun mit der VSG Ammerland an den Haarenesch zurück. OTB-Trainer Lars Drantmann fordert einen kühlen Kopf.

Das Spiel der Spiele steht für die Volleyballer der OTB in dieser Regionalliga-Saison schon am zweiten Spieltag auf dem Programm. Nachdem sich die beiden Mannschaften in der Vergangenheit immer wieder packende Duelle geliefert haben, empfangen die Oldenburger an diesem Samstag (20 Uhr, Sporthalle Haarenesch) die Nachbarn von der VSG Ammerland zum Derby.

 

„Fühlt sich an wie ein Saisonneustart“, meint OTB-Trainer Lars Drantmann mit Blick darauf, dass der etatmäßige Zuspieler Nils Galle aus dem Urlaub zurück ist. Er fehlte bei der 1:3-Auftaktniederlage beim USC Braunschweig II. Dort sei sichtbar gewesen, dass „das junge, wilde und manchmal unerfahrene OTB-Team“ mit den vorgenommenen Veränderungen überfordert war, sagt Drantmann, der im Sommer den Trainerposten mit Jörg Johanning von dem nach Griechenland zurückgekehrten Panos Tsironis übernommen hatte.

Beim Prestigeduell mit den Ammerländern kann das Gespann nun „auf altbewährte Aufstellungen zurückgreifen – was bei einem Durchschnittsalter von unter 21 Jahren schon fast komisch klingt“, erklärt Drantmann und ergänzt: „Es freut uns riesig, dass die Früchte der langjährigen Jugendarbeit sich jetzt auch im Kader der ersten Mannschaft widerspiegeln.“

Während die vielen Talente des Turnerbunds gemeinsam in der Jugend viele Erfolge feierten, kann auch Trainer-Urgestein Torsten Busch bei der VSG auf einen eingespielten Kader zurückgreifen. „Die Ammerländer verfügen immer über ein herausragendes Block-/Abwehrspiel und eine mehr als solide Annahme“, zollt Drantmann dem Rivalen Respekt.

In der vergangenen Saison spielten beide Teams lange um die Meisterschaft mit, bis die VSG durch ein 3:0 im Heimderby im Februar die Aufstiegsträume der Oldenburger ganz fein filetierten. „Wir sind lange genug dabei um zu wissen, an welchen Schrauben wir drehen müssen, um diesen favorisierten Gegner zu schlagen“, sagt Drantmann und ergänzt: „Das erfordert aber taktische Disziplin und manchmal auch kühlen Kopf, was sicher durch die äußeren Umstände nicht unbedingt gefördert wird.“

Großes Zuschauerinteresse und Spielerwechsel zwischen den Nachbarn haben immer wieder zu einer „gesunden Rivalität geführt“, wie der OTB-Trainer es nennt. In diesem Sommer haben Jannis Jargow und Simon Adelmann dem Turnerbund den Rücken gekehrt und sind ins Ammerland gewechselt. „Wir können nicht versprechen, dass sie mit viel Applaus empfangen werden“, sagt Drantmann mit einem Augenzwinkern.

Der Trainer schiebt dem Rivalen die Favoritenrolle zu, glaubt aber natürlich an eine Chance. Im Hinspiel der vergangenen Saison hat es auch gegen die VSG geklappt. Nach einem 3:2-Thriller wurden die Gastgeber von mehr als 350 Zuschauern in der Haarenesch-Halle gefeiert. „Wenn der Funke vom Team auf das Publikum überspringt und die Vorgaben umgesetzt werden, ist alles möglich“, weiß Drantmann und ergänzt: „Zumal der Druck sowieso beim erklärten Meisterschaftsfavoriten liegt – denn wir haben nicht gesagt, dass wir Meister werden wollen.“

Quelle: www.nwzonline.de