Aktuelles von den Volleyballern

23.05.2019

OTB-Talente zeigen bei DM ihre Klasse

Ein Team: (hinten von links) Malte Kiel, Jannes Rosenberg, Joke Johanning, Juri Lösekann, Tom Frye, Jakob Müller (vorn von links) Jörg Johanning, Jesper Hanke, Theo Brendel, Joschua Henkel, Tom Müller und Niclas Thuernagel Bild: M. Tabke

Der Traum vom ganz großen Ding hat sich nicht erfüllt, aber die U-14-Volleyballer des OTB haben mit einem sechsten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Heidelberg gezeigt, dass sich der Turnerbund mittelfristig auf weitere starke Nachwuchskräfte freuen darf. „Das ist eine Platzierung, die seit Jahren kein Vertreter aus Niedersachsen mehr bei einer Jugend-DM erspielt hat und somit sicherlich der Anfang einer weiteren erfolgreichen Jugendarbeit der Volleyballabteilung“, meinte Trainer Jörg Johanning nach dem sportlichen Ausflug nach Baden-Württemberg.

Beim Trip in den Süden mussten die Oldenburger allerdings nicht nur Hindernisse auf dem Spielfeld aus dem Weg räumen. „Am Donnerstag ging’s mit dem Zug los nach Heidelberg – mit einem Tross von Spielern, Trainern, Eltern und Geschwistern“, erzählte Johanning, der das Team mit Co-Trainer Niclas Thuernagel betreute, und ergänzte: „Nach etlichen Fahrkarten-Schwierigkeiten mit einer DB-Konkurrenz erreichten wir die schöne Stadt am Neckar dennoch spät abends, um uns für das Abschlusstraining am Freitag einzustimmen.“

Als das DM-Turnier begann, mussten die OTB-Talente erst einmal ihre Nervosität ablegen, doch Auftaktgegner Bad Kreuznach wurde letztlich doch mit 2:0 Sätzen geschlagen. Es folgten ein umkämpfter Sieg gegen die junge Volleyball-Elite aus Leipzig und ein sehr knappes 1:2 gegen den Bundesliga-Nachwuchs aus Potsdam.

Das entscheidende Duell um das Ticket ins Viertelfinale mit der DJK Freigericht wurde „ein Nervenspiel“, meinte Johanning, dessen Schützlinge sich gegen den Meister aus der Region Südwest das Weiterkommen hart erkämpfen mussten. Am Sonntagmorgen wurde der Sprung ins Halbfinale im Spiel gegen die Lokalmatadore aus Heidelberg jedoch klar verpasst. „Leider“, meinte Johanning: „Die Jungs mussten dem Aufschlagsdruck und Siegeswillen der Gastgeber Tribut zollen.“

In den Platzierungsspielen um die Positionen fünf bis acht gab es einen Sieg gegen den bayerischen Vizemeister aus Unterhaching sowie eine knappe Niederlage gegen den baden-württembergischen Titelträger VfB Friedrichshafen, so dass letztlich Rang sechs zu Buche stand.

​Quelle: www.nwzonline.de

17.05.2019

Keine Angst vor großen Fußstapfen

Der Ballsport ist ihre Leidenschaft: Charlotte Kauss (links) und Hannah Peters Bild: Torsten von Reeken

In Bremen wollen Hannah Peters und Charlotte Kauss sich für den Nordwest-Kader empfehlen. Ehrgeiz und die richtige Einstellung bringt das OTB-Duo mit.

Ein großes Ziel dicht vor Augen haben Charlotte Kauss und Hannah Peters vom Oldenburger TB. Die beiden 13-jährigen Siebtklässlerinnen wurden von den für den Beachvolleyball-Kader der Region Nordwest zuständigen Leistungstrainern eingeladen und wollen ihre Chance an diesem Wochenende bei einem Sichtungslehrgang für Talente der Jahrgänge 2003 bis 2006 in Bremen nutzen.

 

„Ich habe mich schon sehr geehrt gefühlt, als wir die Nachricht erhalten haben“, sagt Charlotte. „Natürlich wird das nicht einfach, weil die Konkurrenz sehr stark ist. Aber ich wäre schon enttäuscht, wenn das nicht klappen würde“, meint die vier Monate jüngere Hannah, die bereits in der Halle für den Leistungskader gesichtet worden war: „Mir wurde gesagt, dass ich bis 18 beides – Halle und Sand – spielen darf, das möchte ich auch schaffen.“

Das Sport-Multitalent ist nebenbei noch im Basketball Kapitänin der ersten U-14-Mädchenmannschaft – zu Hause dreht sich (fast) alles um Sport. „Meine Brüder spielen beide Fußball und Basketball, meine kleine Schwester Basketball und nun auch Volleyball“, erzählt Hannah. Der große Stellenwert, den Sport bei den Peters besitzt, zeigt sich auch bei den Spieltagen der Kinder. Regelmäßig ist die ganze Familie in den verschiedenen Hallen zum Anfeuern mit dabei.

Mama Tanja hat früher als Zuspielerin im Volleyball sogar in Göttingen 2. Bundesliga gespielt. „Das möchte ich auch gern erreichen“, sagt Hannah und will alles geben, in die großen Fußstapfen hineinzuwachsen.

Für Charlotte kam die Nominierung eher überraschend. „Ich habe damit gar nicht so richtig gerechnet, mir ist der Spaß am Beachen immer sehr wichtig“, sagt sie und ergänzt: „Umso mehr freue ich mich, dass wir dort zusammen antreten dürfen.“

An diesem Wochenende muss sich das Duo in zahlreichen Übungen behaupten. Zum Abschluss der Sichtung steht in Bremen ein B-Cup auf dem Programm. „Wir wollen unser Bestes geben und mit Freude spielen. Falls das nicht reicht, dann ist das halt so“, meint „Lotte“.

Die beiden Mädchen könnten auch in noch andere große Fußstapfen treten. Sie sind nach Lea Sophie Kunst, die 2018 U-18-Europameisterin wurde und an den Olympia-Stützpunkt in Berlin gewechselt ist, die nächsten OTB-Volleyballerinnen, die den Sprung in die Leistungsebene schaffen können. „Beide verfügen vor allem über die richtige Einstellung und Ehrgeiz“, meint Maximilian Pelle. Er hat selbst die Region in seiner gesamten Jugend im Sand wie in der Halle vertreten und gibt seine Erfahrung nun als Co-Trainer an die Talente weiter.

„Die Konkurrenz in der Region ist bei den Mädchen auf einem Top-Level, aber das kriegen die beiden schon hin“, glaubt Pelle fest daran, dass die Mädchen, die ihr großes Ziel nun vor Augen haben, ihre Chance auch nutzen.

Quelle: www.nwzonline.de

19.03.2019

Beim OTB geht das Licht aus

Doppelblock: Simon Adelmann (links) und Niclas Thuernagel ließen zunächst kaum einen Gifhorner Angriff durch. Bild: Sascha Stüber

Beim 3:0 der Oldenburger gegen Gifhorn musste das Spiel für 15 Minuten unterbrochen werden, weil das Licht ausging. Die Frauen hielten gegen Spelle gut dagegen.

Eine starke Aufholjagd haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB zum Saisonabschluss nicht mit einem Sieg gekrönt. Die viertplatzierten Oldenburgerinnen glichen am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Spelle einen 0:2-Satzrückstand aus, verloren aber 2:3. Tags zuvor hatten die Männer einen souveränen Pflichtsieg gegen Schlusslicht Gifhorn gefeiert. Nur die Technik streikte.

Frauen: Oldenburger TB - SC Spelle-Venhaus 2:3 (14:25, 20:25, 25:21, 25:23, 10:15). „Spelle hat nahezu fehlerfrei und druckvoll aufgeschlagen und war in der Abwehr überall“, fasste OTB-Trainer Stefan Noltemeier die ersten beiden Sätze des insgesamt unterhaltsamen Duells zusammen. Im dritten Durchgang zahlte sich der Mut, mit mehr Druck zu agieren, für die Gastgeberinnen aus.

Mit starken Aufschlägen und flexiblen Angriffen setzen sie Spelle zu und zwangen die Gäste zu Fehlern. „Die Mädels haben sich noch einmal richtig reingehängt und alles rausgehauen“, lobte Noltemeier und ergänzte: „Leider hat uns der enorm hohe Aufwand auch Körner gekostet.“

Im Tiebreak schlichen sich nach einer 7:2-Führung leichte Fehler ein. „Wir waren nachher einfach nur noch platt. Trotzdem super, dass wir den Rückstand aufgeholt haben und zurückgekommen sind“, sagte Noltemeier.

Männer: Oldenburger TB - MTV Gifhorn 3:0 (25:6, 25:23, 25:22). Auch wenn das 25:6 im ersten Satz natürlich eine Machtdemonstration war, war das Ungewöhnlichste der Lichtausfall am Samstagabend in der Haarenesch-Halle. Nach dem zweiten Satz musste die Partie für 15 Minuten unterbrochen werden, doch das brachte die Gastgeber nicht aus der Ruhe.

„Uns hat eine mittelmäßige Leistung gereicht, aber die Luft war raus“, meinte OTB-Trainer Panos Tsironis. „Wir sind zufrieden mit der sehr guten Saison, in der wir nur dreimal verloren haben – besser geht es kaum“, sagte der Coach, dessen Team mit starken 44 Punkten Dritter wurde. VfL Lintorf (48), der die Meisterschaft durch ein 3:2 gegen Schüttorf II knapp unter Dach und Fach brachte, und VSG Ammerland (47) waren noch ein bisschen besser.

„Wir werden wieder angreifen“, kündigte Teammanager Hubert Kulgemeyer an. Die junge OTB-Auswahl (Altersschnitt: 21 Jahre) will in den kommenden Jahren zu einem Drittliga-Team reifen und sich dort etablieren.

Quelle: www.nwzonline.de

19.03.2019

Mika Drantmann kommt, schlägt und siegt

Der Spruch „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“ umschreibt die Saison der Verbandsliga-Volleyballer des OTB II ganz gut. Beim finalen Heimspieltag mussten die Oldenburger beide Spiele gewinnen, um selbst den Klassenerhalt klarzumachen – und lösten diese Aufgabe mit zwei 3:1-Erfolge gegen die bereits als Absteiger feststehenden Rivalen vom TuS Bloherfelde (19:25, 25:14, 25:23, 25:10) und TV Cloppenburg (25:16, 25:17, 20:25, 25:13).

Im ersten Spiel machte es der Stadtrivale den Gastgebern zunächst mit starken Aktionen in Abwehr und Block schwer. „Wir haben da richtig gut gespielt, aber wie so oft fehlt dann einfach die Kon­stanz“, sagte TuS-Spieler Rainer Cordsen. Nach einer lauten Standpauke von Trainer Udo Herzog steigerten sich die OTBer nach dem verlorenen ersten Satz. Mit einer Aufschlagserie von acht Punkten im zweiten Durchgang sorgte Tim Lüken für die entscheidende Wende.

Im zweiten Spiel war ein Heimaturlauber der Erfolgsgarant. Mika Drantmann, der aktuell in Polen ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, kam, schlug und siegte. Auf der Diagonalposition brillierte der ehemalige Jugendnationalspieler nach Belieben.

Durch die Siege zog der OTB II in der Tabelle noch am VSK Osterholz-Scharmbeck und am TuS Aschen-Strang vorbei, die beide von der SG Ofenerdiek/Ofen empfangen wurden. Diese hätte selbst noch Platz drei erreichen können und untermauerte die Ambitionen auch zunächst mit einem 3:0 (25:23, 25:21, 25:19) gegen Aschen-Strang.

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Quelle: www.nwzonline.de

19.03.2019

Reserve sagt versöhnlich Tschüs

Mit einem Volleyball-Krimi hat sich die zweite Frauenmannschaft des OTB aus der Verbandsliga verabschiedet. Nachdem der Abstieg bereits besiegelt war, unterlagen die Oldenburgerinnen beim finalen Heimspieltag zunächst dem SCU Emlichheim III 1:3 und sagten anschließend mit einem 3:2-Erfolg gegen den VfL Wildeshausen versöhnlich Tschüs.

Die Gastgeberinnen starteten beim 1:3 (25:19, 19:25, 12:25, 15:25) gegen die Dritte aus der Volleyball-Hochburg stark, ehe die jungen Rivalinnen mit guten Aufschlägen die Bemühungen konterten.

Das Spiel gegen Schlusslicht Wildeshausen wurde zu einem packenden Duell. Die ersten vier Sätze endeten 25:23, 22:25, 25:21 und 25:27, ehe der OTB II den Tiebreak mit 20:18 für sich entschied.

Quelle: www.nwzonline.de