News-Archiv der Tischentennis-Abteilung

21.06.2020

Damen des OTB zukünftig in der Verbandsliga!

Ein an der richtigen Stelle gesetztes Häkchen hat den OTB-Frauen das Ticket in die Verbandsliga gebracht. Der Verband warnt aber schon einmal vor einem alternativen Corona-Spielbetrieb.

Unverhofft kommt oft: OTB-Kapitänin Nane Emme freut sich über den Aufstieg aus der Landesliga und auf die neuen Aufgaben in der Verbandsliga. Bild: NWZ / Martin Remmers

Überraschung für die Tischtennis-Frauen des OTB: Als Vierter der aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen Landesliga-Saison erhalten sie unverhofft einen Nachrückerplatz für die Verbandsliga. Weil einige Kontrahenten nicht wollten, treten die Oldenburgerinnen in der kommenden Spielzeit eine Klasse höher an.

„Wir sind selber ganz überrascht“, kommentiert Nane Emme die Nachricht. „Wir hatten einfach mal das Häkchen gesetzt, dass wir einen Platz in einer höheren Klasse annehmen würden, ernsthaft gerechnet hatten wir damit aber nicht“, erklärt die Mannschaftsführerin des OTB. Der Aufstieg wird möglich durch den Rückzug von Oldendorf II sowie den Verzicht von Wissingen II (Neunter der Verbandsliga) sowie der vor dem Turnerbund platzierten Landesliga-Mannschaften.

Der durch ein kleines Häkchen Realität gewordene Sprung in die höhere Spielklasse hat aber auch einen kleinen Haken. „Wir werden natürlich absoluter Außenseiter in jedem Spiel sein“, glaubt Emme und ergänzt: „Aber ich freue mich darauf, mal in einer anderen Liga gegen andere Gegnerinnen zu spielen. Vielleicht gibt es in der Verbandsliga ja auch nicht mehr ganz so viele Materialspielerinnen wie in der letztjährigen Landesliga.“

Wie genau die Aufstellung des OTB nun aussehen soll, müsse noch abschließend besprochen werden. Und ob die Saison wie geplant losgehen wird, sei ja sowieso noch unsicher, gibt Teamkapitänin Emme zu bedenken.

Das hatte auch der Tischtennis-Verband Niedersachsen betont. „Uns ist bewusst, dass die Meldeprozesse in diesen Zeiten eine besondere Herausforderung darstellen“, hatte der Verband auf seiner Internet-Seite publiziert und damit auf einen weiteren Haken hingewiesen: „Es kann durchaus sein, dass wir diese Meldung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen, wenn sich herausstellt, dass wir einen alternativen Corona-Spielbetrieb organisieren müssen, weil der normale Spielbetrieb einfach nicht sinnvoll durchgeführt werden kann und die Saison nachträglich unter Aussetzung von Auf- und Abstieg annulliert wird.“

Trotzdem galt wie in jedem Jahr der 10. Juni als Stichtag zur Meldung der Teams für die betreffenden Ligen, so dass die Klassen nun vorerst eingeteilt sind. Bei Oldenburgs Männern gab es keine größeren Überraschungen. SWO als Absteiger aus der Oberliga und die künftige Regionalliga-Reserve des OTB als Aufsteiger spielen in der Verbandsliga Nord. BW Bümmerstede und SWO II sind weiterhin in der Landesliga Weser-Ems aktiv.

Quelle: NWZ Online vom 13.06.2020

11.06.2020

Herzlich Willkommen Andre Stang!

Weiterer Aderlass für SWO: Nach dem Abstieg aus der Tischtennis-Oberliga und dem Abgang des oberen Paarkreuzes, Philipp Flörke (SC Poppenbüttel) und Hendrik Z’dun (SV Wusterwitz), geht in Andre Stang auch die bisherige Nummer drei. Der 36-Jährige wechselt zu Lokalrivale OTB und wird dort in der zweiten Mannschaft spielen, die in die Verbandsliga aufgestiegen ist.

„Der Abschied von Schwarz-Weiß fällt mir schwer, weil wir wirklich eine gute Truppe mit sehr netten Mitspielern und SWOern haben. Aber nach den bisherigen Abgängen fehlt die Perspektive, wieder kurzfristig oben anzugreifen“, erklärt Stang den Dominoeffekt, der schon Flörke nach Z’duns Abgang in die brandenburgische Heimat zur Rückkehr nach Hamburg bewogen hatte.

„Ich hatte auch noch andere interessante Angebote, aber habe mich dann für den OTB entschieden, weil ich gerne in Oldenburg weiterspielen möchte und es auch interessant finde, was hier aufgebaut wurde und wird“, sagt Stang, der bei SWO in der Oberliga 11:8 Siege im mittleren und 2:0 im oberen Paarkreuz geholt hat. Sein aktueller TTR-Wert von 2027 Punkten dürfte in der Verbandsliga zu den höchsten gehören. „Kurios ist, dass ich beim OTB nun wieder auf Detlef Jahn treffe, meinen alten Trainer aus Schweriner Zeiten“, sagt Stang.

Gleichzeitig verkündete der Turnerbund mehrere Abgänge. Neben Thuong Nguyen, dessen Abgang aus der Reserve zum TuS Lutten schon bekannt war, gehen auch Heiko Wirkner und Wang Yansheng aus der ersten Mannschaft. Wirkner hatte in der Oberliga-Saison 2019/20 schon kein Spiel mehr für den OTB bestritten, davor aber großen Anteil an der Verbandsliga-Meisterschaft und den beiden Deutschen Meisterschaften der Ü-50-Senioren. Zu den DM-Titeln hatte auch Wang Yansheng beigetragen. Für den Liga-Betrieb der ersten Männermannschaft war er erst 2019 von Drittligist SV Siek gekommen. Nun wechselt er zurück nach Schleswig-Holstein zu Verbandsliga-Aufsteiger VfL Bad Schwartau.

„Der OTB wird in der kommenden Saison in der Regionalliga mit einer stark verjüngten Mannschaft antreten, deren Angehörige schwerpunktmäßig aus Oldenburg und der Region Nordwest kommen. Dies ist seit mehreren Jahren als Ziel unserer Aufwärtsentwicklung ausgegeben und verfolgt worden“, heißt es in der Abschieds-Mitteilung des OTB zu den Abgängen.

Die dürften durch die vermeldeten Zugänge mehr als kompensiert werden. Als Verstärkungen kommen die Oldenburg-Rückkehrer Johannes Schnabel (TSV Lunestedt) und Heye Koepke (Hannover 96) sowie der in Bremen lebende Valentin Nad Nemedi (Siek).

Quelle: NWZ vom 10.06.2020

 

22.04.2020

Auch Valentin Nad Nemedi verstärkt Kader vom Regionalliga-Aufsteiger OTB

Die Tischtennis-Abteilung vom Oldenburger TB arbeitet nach dem Regionalliga-Aufstieg weiter am Kader für die kommende Saison. Nach den Oldenburg-Rückkehrern Heye Koepke und Johannes Schnabel wechselt auch Valentin Nad Nemedi zum Regionalliga-Aufsteiger. Der 24-Jährige lebt in Bremen und hat zuletzt beim SV Siek (Schleswig-Holstein) im oberen Paarkreuz der 3. Bundesliga Nord gespielt.

Seit vier Jahren ist der Serbe in der 3. Bundesliga aktiv, drei davon in Siek. Mit seinen aktuell 2242 TTR-Punkten hätte der Angriffsspieler in der abgelaufenen Regionalliga-Saison zu den Spitzenakteuren der Liga gehört. In der Weltrangliste stand der Neu-Oldenburger 2016 schon einmal auf Rang 333. Da die Weltrangliste inzwischen nach anderen Kriterien berechnet wird, die vor allem internationale Vielspieler honorieren, liegt der Serbe derzeit nur noch auf Rang 927.

Quelle: NWZ Online, Meldung vom 22.04.2020 

 

14.04.2020

Heye Koepke erklärt seinen spektakulären Wechsel zum OTB

Ehe die Coronavirus-Krise den Betrieb in den Hallen lahmlegte, trainierte Heye Koepke ab und an in der Halle seines Heimatvereins SWO. In Zukunft tritt er für den OTB an.

Bild: Nwz Online v .14.04.20

Nachdem er 2017 seinen Heimatverein SWO verlassen hat, schlüpft Heye Koepke nun beim OTB wieder in ein Oldenburger Trikot. Hier verrät der 17-Jährige auch, was für eine Rolle das Fahrradfahren in Zusammenhang mit dem Wechsel zum Turnerbund spielt.

Während die aktuelle Tischtennis-Saison abgebrochen ist, laufen die Planungen für die neue Spielzeit beim Oldenburger TB weiter auf vollen Touren. Nachdem der Regionalliga-Aufstieg realisiert ist, nimmt das Team Gestalt an. Nach Johannes Schnabel kann der Turnerbund einen zweiten Zugang vermelden, der nach Oldenburg zurückkehrt: Heye Koepke.

Straffes Programm

„Ich freue mich unheimlich, wieder in Oldenburg zu spielen – und so auch wieder mehr Gelegenheit zu haben, meine Eltern und meine Freunde hier zu sehen“, erklärt der 17-Jährige, der vor eineinhalb Jahren auf das Sportinternat in Hannover gewechselt ist und seit 2019 dort auch für 96 in der 3. Bundesliga gespielt hat.

„In den nächsten zwei Jahren, in denen ich auf dem Internat mein Abitur mache, werde ich sicherlich ein straffes Programm haben. Da tut es gut, auch an den Punktspiel-Wochenenden öfter in Oldenburg sein zu können“, meint Koepke, der mit 96 auf Abstiegsrang neun lag, als die Coronavirus-Krise den Spielbetrieb lahmlegte. Er selber kam bis dahin im unteren Paarkreuz auf eine Bilanz von 6:8 Siegen.

Schon im vergangenen Herbst gab es Berichte, dass die Finanzierung der Drittliga-Mannschaft aus der Landeshauptstadt für die Zukunft nicht gesichert sei. Und tatsächlich wurden auch die Spieler bereits vor einiger Zeit informiert, dass das Team wohl aus der 3. Liga zurückgezogen werde. „Darum war es mir jetzt auch wichtig, einen Verein zu finden, bei dem ich eine längerfristige Perspektive sehe. Ich glaube, die ist beim OTB gegeben“, erklärt Koepke.

Anspruchsvolle Aufgabe

Der 17-Jährige ist der aktuell wohl beste aus Oldenburg stammende Tischtennis-Spieler. Als sportlichen Rückschritt versteht er den Wechsel von der 3. Bundesliga in die direkt darunter angesiedelte Regionalliga nicht. „Das obere Paarkreuz wird sicher sehr stark besetzt sein, da werde ich nicht zu den absoluten Topspielern gehören – das ist schon eine sehr anspruchsvolle Aufgabe“, findet Koepke.

Auch der Verband und die Kadertrainer sähen das ähnlich. „Mit denen standen wir in sehr gutem Austausch. Eine ganz klare Vorgabe gab es nicht, aber das mittlere Paarkreuz wäre vermutlich – auch für meine eigenen Ambitionen – zu wenig“, bericht der Oldenburger Nachwuchssportler des Jahres 2016 und hat mit dem Turnerbund viel vor: „Für die Regionalliga sollten wir gut aufgestellt sein und auch Perspektiven haben, vielleicht aufzusteigen.“

Koepke ist eine feste Größe im Nachwuchskader des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) und wurde zuletzt Dritter beim nationalen Top-12-Turnier der U-18-Jungen. Vor allem für sein hohes Spielverständnis ist der Angriffsspieler bekannt. Mit 2186 TTR-Punkten steht er aktuell auf Platz 107 der deutschen Männer- sowie Position drei der nationalen U-18-Rangliste. Im europäischen U-18-Ranking steht für ihn Platz 130 zu Buche, weltweit ist es Rang 273.

Damit es dort und mit dem OTB möglichst noch weiter nach oben geht, hat der Oldenburger nun auch einen Weg gefunden, sich richtig fit zu halten. Nach der Schließung des Internats und der Turnhallen war zunächst nicht viel mehr als Fitness-, Kraft- und Mobilitätsübungen möglich.

„Mittlerweile habe ich privat einen Raum mit Tisch zur Verfügung, wo ich zum Beispiel Aufschlagtraining machen kann“, erzählt Koepke. „Oder auch Balleimertraining – und meine Eltern müssen dann zuspielen“, erklärt er, sehnt aber wie so viele Spieler auf allen Leistungsebenen den geregelten Trainingsbetrieb wieder herbei.

Angenehmer Nebeneffekt

Ganz in Oldenburger Tradition freut sich der 17-Jährige im Zusammenhang mit seiner spektakulären Rückkehr in die Stadt übrigens vor allem über einen angenehmen Nebeneffekt: „Endlich wieder mit dem Fahrrad zu den Heimspielen“, sagt er lächelnd und ergänzt: „Über Strecken, die ich schon unzählige Male gefahren bin – manchmal konnte ich das in Hannover auch machen, aber das hat sich nie so richtig nach zu Hause angefühlt.“

Quelle: Nwz Online v. 14.04.20

14.04.2020

„Die Möglichkeit gab’s bisher noch nie“

Im Angriffsmodus: Johannes Schnabel (hier in seinem vorletzten Spiel für SWO im März 2018 gegen den TuS Lutten) will mit dem OTB eine gute Rolle in der Regionalliga spielen.

Bild: Nwz Online v. 08.04.20

Von SW Oldenburg wechselte Johannes Schnabel 2018 nach Lunestedt und schaffte dort den Sprung ins Regionalliga-Team. Nun freut er sich, beim OTB auch in der Heimat in dieser Liga spielen zu können.

Im Hintergrund waren die Planungen des Oldenburger TB für die kommenden Saison in der Tischtennis-Regionalliga schon längst angelaufen, als der sicher geglaubte Aufstieg aus der Oberliga durch die Coronavirus-Krise noch einmal in Gefahr geriet. Da inzwischen aber feststeht, dass die Saison abgebrochen wird und das Ticket in die vierthöchste Spielklasse durch die beschlossenen Aufstiegsregelungen offiziell gesichert ist, kann der Turnerbund in dieser Woche nun auch den ersten Zugang für die erste Mannschaft vermelden: Johannes Schnabel.

Steigerungspotenzial

„Die Möglichkeit, direkt in Oldenburg Regionalliga zu spielen, gab’s eben bisher noch nie“, nennt Schnabel einen Grund, warum er vom TSV Lunestedt in seine Heimatstadt zurückkehrt: „Zudem reizt mich auch das angeleitete Training beim OTB. Wer weiß, ob da nicht noch Steigerungspotenzial ist.“

Der Hauptgrund für den Wechsel zum OTB sei der deutlich geringere Fahrt-Aufwand zu Heimspielen und vor allem zum Training, erklärt Schnabel, der in Oldenburg wohnt und an der Carl-von-Ossietzky-Universität Gymnasiallehramt studiert.

Vor zwei Jahren war der heute 28-Jährige zum TSV Lunestedt gewechselt, nachdem er mit SW Oldenburg gerade mit 38:2 Punkten den Aufstieg in die Oberliga geschafft hatte. Aus dieser sind die Schwarz-Weißen gerade als Tabellenvorletzter wieder abgestiegen.

Beim Verein aus dem Kreis Cuxhaven hatte Schnabel nach nur einer Halbserie in der Verbandsliga zur Rückrunde 2018/2019 den Sprung ins Regionalliga-Team geschafft. Trotz Schnabels 10:4 Siegen im unteren Paarkreuz und seiner 3:0-Bilanz in den Relegationsspielen stieg der TSV knapp in die Oberliga ab. Hier spielte Schnabel in der nun abgebrochenen Saison mit dem TSV auch gegen den OTB wie SWO. Schnabels Saison-Ausbeute: 3:2 Siege im oberen und 15:5 im mittleren Paarkreuz, dazu eine 11:5-Doppel-Bilanz.

Flinker Angriffsspieler

Seinen TTR-Wert konnte der flinke Angriffsspieler in den zwei Jahren in Lunestedt von 1976 auf aktuell 2100 Punkte verbessern. „Bis vor eineinhalb Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mal direkt in die Regionalliga wechseln würde“, meint Schnabel.

Der Kontakt zum OTB habe schon länger bestanden – auch aus Gründen der Planungssicherheit, da Lunestedt die Rückkehr in die Regionalliga wohl maximal noch über die Relegation hätte schaffen können. Als Zweiter darf der TSV nun aber durch den Wegfall der Relegationsspiele tatsächlich auch aufsteigen, wenn er möchte. An welcher Position Schnabel beim OTB eingesetzt wird, ist noch offen. „Da muss man halt schauen, wie die Mannschaft am Ende aussieht“, erklärt der 28-jährige Rückkehrer.

Quelle: Nwz Online v. 08.04.20

03.04.2020

Das bedeutet die Entscheidung am grünen Tisch

Nachdem Wang Yan­sheng mit seinen OTB-Kollegen sportlich am buchstäblichen grünen Tisch auf dem besten Weg in die Regionalliga war, wurde der finale Akt jetzt von den Verbänden am sprichwörtlichen grünen Tisch vollzogen.

Bild: Nwz Online v. 03.04.20

Die Verbände haben die Saison beendet und Regelungen für Auf- und Abstieg festgelegt. Während einerseits einige Teams profitieren, gibt’s auf der anderen Seite auch echte Härtefälle.

Während die kleine Zitterpartie der Tischtennis-Spieler vom OTB um den Aufstieg in die Regionalliga beendet ist, haben sich die Hoffnungen von Stadt- und Oberliga-Rivale SWO auf den Klassenerhalt am grünen Tisch nicht erfüllt. Nachdem rund drei Wochen lang nach der Aussetzung des Spielbetriebs aufgrund der Coronavirus-Krise über mögliche Folgen spekuliert und diskutiert worden war, hat der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden nun eine Entscheidung getroffen. Die Saison wird für alle Klassen von der Bundesliga bis zur untersten Kreisklasse beendet und mit dem Tabellenstand zum Zeitpunkt des Aussetzens gewertet.

Das wäre bitter gewesen

„Ich war da ganz geduldig, hatte aus unserer Sicht aber natürlich gehofft, dass es solch eine Entscheidung gibt“, sagt Michael Köhler als Abteilungsleiter des OTB, dessen erste Mannschaft nun das erhoffte Ticket in die Regionalliga in der Tasche hat. Nach 13 Siegen aus 13 Spielen hatte zur Meisterschaft nur noch ein Punktgewinn in den offenen fünf Spielen gefehlt, als die Saison gestoppt wurde, so dass eine Annullierung für den Turnerbund besonders bitter gewesen wäre.

„Das wäre für uns natürlich unglücklich gewesen“, meint Köhler. Er fände es nun vor allem gut, dass der Tischtennis-Sport einen klaren Schnitt gemacht habe. „Den würde man sich im Profisport in anderen Sportarten vielleicht auch wünschen, auch wenn da natürlich noch ganz andere Interessen daran hängen“, sagt er.

„Diskussionswürdig“

Gelassen sieht die Entscheidung SWO-Abteilungsleiter Benjamin Ohlrogge, obwohl er als Teil der ersten Mannschaft mit seinen Kollegen nun als Tabellenneunter definitiv in die Verbandsliga runtermuss: „Dass wir absteigen, ist in Ordnung, alles andere wäre ja sportlich auch nicht verdient gewesen.“

Ohlrogge findet es aber „diskussionswürdig“, dass die Stände nun zu einem Zeitpunkt gewertet werden, „an dem oft die Mannschaften unterschiedlich viele Spiele bestritten haben – das könnte in manchen Klassen Verzerrungen geben“, sagt er: „Allerdings war klar, dass man es bei jeder Entscheidung nie allen recht machen kann.“

Wie mit Teams auf den Relegationsrängen zu verfahren sei, hat der DTTB den Landesverbänden überlassen. „Da es keine Relegationen geben kann, werden alle potenziellen Relegationsteilnehmer zu Siegern der Relegation erklärt. Das bedeutet, dass alle Tabellenzweiten die höhere Spielklasse angeboten bekommen und alle Tabellenachten in ihrer bisherigen Gruppe bleiben können“, gab der Tischtennis-Verband Niedersachsen (TTVN) daraufhin bekannt.

SVO darf nicht hoch

Das hat vor allem in der Landesliga auch Auswirkungen auf Oldenburger Teams. Die OTB-Reserve kann somit als Zweiter in die Verbandsliga aufsteigen. Und der sich abzeichnende Dreikampf um den Klassenerhalt über die Relegation zwischen SWO II (11:17 Punkte, 6. Platz), TuS Sande (10:20, 7.) und BW Bümmerstede (10:20, 8.) bleibt aus. Auch BWB darf als aktueller Achter in der Landesliga bleiben.

Insgesamt ist SWO von der Regelung stark betroffen: Die dritte (Bezirksoberliga), vierte (Bezirksliga) und fünfte Mannschaft (2. Bezirksklasse) sind jeweils Zweiter und dürfen aufsteigen. Einen echten Härtefall gibt’s in der 1. Bezirksklasse Wesermarsch/Oldenburg-Stadt. Hier ist der Hundsmühler TV V mit 24:6 Punkten Zweiter vor dem SV Ofenerdiek, der bei einem Spiel weniger auf 23:5 Zähler kommt und somit nicht hoch darf.

Quelle: Nwz Online v. 03.04.20

27.03.2020

Wenn Schwarz-Weiß hofft und der Oldenburger Turnerbund bangt

Nachdem der Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise vor eineinhalb Wochen gestoppt worden ist, warten Oldenburgs Tischtennis-Akteure auf Entscheidungen der Verbände, ob und wie es weitergehen kann.

Der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) teilte am Dienstag mit, dass er und die 18 Landesverbände „mit Hochdruck an einer bundeseinheitlichen Lösung für den Abschluss der Saison“ arbeiten würden. Nach einer kompletten Annullierung der Spielzeit, über die schon spekuliert wurde, klingt das erst einmal nicht.

„Der eine oder andere bei uns hofft sicher auf eine Annullierung. Wir hätten nichts dagegen, auch im nächsten Jahr in der Oberliga zu spielen“, sagte dazu Benjamin Ohlrogge, Abteilungsleiter von SWO und Kapitän der ersten Mannschaft des Vereins, die bei noch vier ausstehenden Spielen drei Punkte hinter dem auf Abstiegsrelegationsrang acht stehenden SC Marklohe liegt.

Aufstiegstraum in Gefahr

Bei den Überlegungen geht es um die Entwicklung und Prüfung möglicher Szenarien und Auswirkungen, um ein System zu finden, das in allen Ligen von der untersten Kreisklasse bis zur 1. Bundesliga angewandt werden kann. Mittels einer Arbeitsgruppe und dann mit allen Verbänden soll eine bundesweite Lösung ermittelt werden.

„Optimal wäre es, wenn wir das Ergebnis intern bis zum 5. April festlegen könnten. Dann könnten wir es in der Woche vor Ostern kommunizieren und damit Spielerinnen, Spielern und Vereinen so früh wie möglich Planungssicherheit geben“, sagte DTTB-Präsident Michael Geiger.

Entschieden werden muss unter anderem über eine Verschiebung von Spieltagen, deren Streichung, die Wertung bereits stattgefundener Mannschaftskämpfe, Auf- und Abstiegsregelungen sowie Wechseltermine.

Eine Annullierung wäre für den OTB anders als für SWO äußerst bitter. Der Oberliga-Mannschaft fehlt nur noch ein Punkt aus fünf Spielen zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga. Die Planungen dafür liefen im Hintergrund schon. „Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, wie mit der Saison umgegangen wird. Jeder ahnt, was kommen könnte, es wagt aber noch niemand, etwas dazu zu sagen“, beschrieb Abteilungsleiter Michael Köhler die Situation: „Egal wie entschieden wird: es wird Enttäuschte geben und Verständnisvolle und Zufriedene.“ Die sportliche Situation werde aber erst dann zum wichtigen Thema, wenn es eine Entscheidung gebe.

Unzufriedenheit droht

Es sei schon klar, meinte Geiger, „dass am Ende nicht jede Mannschaft in unseren knapp 10 000 Vereinen und Abteilungen mit den Entscheidungen zufrieden sein wird. Wir versuchen – wie die Verantwortlichen in allen anderen Lebenslagen in dieser Ausnahmesituation –, das große Ganze im Auge zu behalten.“

(Quelle Text/Überschrift NWZonline 27.03.20 / Bild vom OTB)

10.03.2020

Oberliga: Schwer erkämpftes 9:5 beim SC Marklohe

Nur noch ein Sieg fehlt zur Meisterschaft

Andy Römhild musste sich dem starken Florian Buch geschlagen geben

Step by step: Nach dem Sieg beim SC Marklohe fehlt unserer ersten Herrenmannschaft nur noch ein Sieg zur Meisterschaft und damit zum ersten Regionalliga-Aufstieg einer oldenburger Mannschaft.

Dass es aber Sinn macht, nur von Spiel zu Spiel zu schauen, zeigte sich in der Partie in Marklohe. Der SC machte unser Mannschaft das Leben schwerer als in allen bisherigen Oberliga-Spielen, in denen wir nie mehr als drei Gegenpunkte kassiert hatten.

Dass Marklohe stärker sein kann, als Tabellenplatz acht vermuten ließe, war allerdings von vornherein klar.

Die Gastgeber haben gerade in der Hinrunde selten mit den besten Spielern antreten können, stellten uns aber eine sehr starke und erfahrene Aufstellung entgegen.

Bei uns fehlte Wang Yansheng, der hervorragend durch Steffen Fetzner bei dessen erstem Punktspiel seit letztem April vertreten wurde. Bei Marklohe fehlten mit Sebastian Tintzmann und Thilo Marschke auch starke Spieler, dennoch waren mit Florian Buch, Nikolai Marek und dem ehemaligen Jugend-Nationalspieler Niklas Matthias gleich drei Spieler mit Zweiliga-Erfahrung aufgeboten, dazu mir Andre Kamischke ein langjähriger Regionalliga-Spieler sowie Dennis Lau und der U13 Landesmeister Bastian Meyer, der sonst vor allem in der Jungen-Niedersachsen-Liga und der Verbandsliga spielt.

In den Doppeln lief es nicht so gut für uns. Andy Römhild und Nicolai Popal konnten zwar ihre Bilanz auf 7:0 Siege ausbauen, Steffen Fetzner/Justus Lechtenbörger sowie Jonas Pade/Nico Schulz, die jeweils noch nie im Ligaspiel zusammen gespielt hatten, mussten ihren Gegner jeweils gratulieren.

Als dann Florian Buch, der in der vergangegen Saison bester Spieler der Liga war, gegen Nicolai stark aufspielte und 3:1 gewann, lagen wir damit schon 1:3 hinten. Andy, Jonas und Steffen punkteten dann souverän, bevor Justus gegen Dennis Lau gleich zweimal in der Verlängerung knapp verlor. 4:4 Zwischenstand.

Und knapp und umkämpft ging es weiter: Gegen den jungen Meyer musste Nico kämpfen, bevor er sich 3:2 durchsetzte. Und Buch zeigte sich auch gegen Andy Römhild in Topform und sorgte für den erneuten Ausgleich: 5:5

Dann aber lief es für unser Team. Nicolai 3:2 gegen Marek, Steffen 3:1 souverän gegen Kamischke, Jonas, der damit weiter ungeschlagen bleibt, 3:0 gegen Matthias und Nico in spannenden vier Durchgängen gegen Lau sorgten für den hart erkämpften 9:5 Auswärtssieg über einen Gegner, der einen starken Kampf bot und mit solchen Leistungen sicherlich eher kein Abstiegskandidat ist.

Ergebnisse

04.03.2020

2:2 Punkte, gute Wochenend-Ausbeute für erste Damen

3:8 gegen Tabellenführer TuS Sande II und 8:0 bei der TTG Nord Holtriem

In Topform: Lisa Tinney gewann am Wochenende alle Einzel

Zufrieden konnte unsere Damen-Landesliga-Mannschaft mit der Aubeute des vergangenen Wochenendes sein. Zwar gab es gegen den TuS Sande eine 3:8 Niederlage, gegen den Tabellenführer war die aber ohnehin eher eingeplant.

Am Sonntag folgte ein 8:0 Sieg bei der TTG Nord Holtriem. Beim Neunten hatten sich unsere Damen zwar schon einen Sieg erhofft, die Deutlichkeit des Erfolges stellte aber eine angenehme Überraschung dar.

Gegen die Sander Oberliga-Reserve wartete ein ganz anspruchsvolle Aufgabe. Zwar hatten unsere Damen zuletzt im Pokal überraschend gewinnen können, in der Liga hat sich der TuS aber bisher sehr souverän präsentiert. Da kam der 0:2 Start in den Doppeln natürlich so gar nicht gelegen, denn will man gegen den Tabellenführer etwas holen, dann muss schon alles ideal laufen.

Auch in den Einzeln musste man insgesamt die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Immerhin: Lisa Tinney bestätigte ihre gute Form und besiegte mit Vanessa Black und Martina Krieger zwei der besten Spielerinnen der Liga. Auch Katharina Thüer hatte noch ein starkes Erfolgserlebnis. Sie gewann hauchdünn mit 12:10 im fünften Satz gegen die junge Anna Boumann, die im unteren Paarkreuz bisher eine tolle Sasion spielt. 

Mehr Siege waren unseren Damen zwar nicht vergönnt, mit dem 3:8 konnte man aber dennoch leben. Es gibt wichtigere Spiele...

Zum Mytischtennis-Spielbericht

 

Zu diesen wichtigeren Spielen gehörte zweifellos die Partie bei der TTG Nord Holtriem. Die liegt auf Platz neun der Landesliga, ist aber im Abstiegskampf noch längst nicht abgeschlagen und kann in Bestbesetzung gegen so ziemlich jedes Team der Liga gewinnen.

Bestbesetzung boten die Gastgeberinnen aber nicht auf: Faustyna Stefanska, die mit 18:0 Siegen beste Akteurin der Liga und eine der besten Spielerinnen ihrer Altersklasse in ganz Deutschland, war nicht dabei. Dafür setzte die TTG aber mit der erfahrenen Heike Wolfteich zum zweiten Mal in dieser Saison einen starken Joker ein. "So war dann eigentlich schon mt einem knappen Spiel zu rechnern", erklärte Nane Emme.

Dazu klam es aber dann doch nicht, bei unseren Damen lief es einfach. Im Doppel zwischen Nane und Bettina Lechtenbörger auf der einen und Liane Frerichs-Janssen und Birgit Schubert auf der anderen Seite war es noch knapp und umkämpft. Doch Bettina und Nane behielten im fünften Satz ebenso die Oberhand wie Lisa im spannendsten Spiel des Tages gegen Heike Wolfteich. 12:10 hieß es im Entscheidungssatz für unsere Nummer zwei.

Katharina Thüer brauchte dann etwas Zeit, um sich auf das unkonventionelle Spiel von Maira Janssen einzustellen, sie gewann nach 0:2 Satzrückstand aber noch 3:2. Alle anderen Partien gingen recht deutlich an unsere Damen, die damit überraschend nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit 8:0 gewonnen hatten.

Zum Spielbericht

 

03.03.2020

Schwer erkämpfte Punkte für zweite Herrenmannschaft

9:3 beim TV Dinklage und 9:5 in kuriosem Spiel beim Osnabrücker SC

Legte in Osnabrück eine tolle Aufholjagd hin und machte zwei Punkte: Jan-Philipp Berger

Die Vizemeisterschaft in der Landesliga rückt immer näher für unsere zweite Mannschaft: Mit einem 9:3 beim TV Dinklage und einem - ganz schwer erkämpften - 9:5 beim Osnabrücker SC wurden zwei weitere wichtige Schritte gemacht.

Niklas Jabs und Dirk Vogelsang fielen krank aus für beide Spiele, in Dinklage war mit Nico Schulz aber starker Ersatz dabei.

Im Doppel ging es gut los. In der Aufstellung wurde etwas auf Risiko gegangen, was auch in den ersten beiden Spielen aufging: Thuong Ngyuen und Nico Schulz besiegten Dinklages Doppel eins Mika Patzelt/Alexander Dettmer, und Josif Radu und Markus Graminsky erhöhten gegen Christian Zurhake und Marvin Bröring auf 2:0. Da war dann auch zu verschmerzen, dass das Dreierdoppel 3:2 an die Gastgeber ging.

Im Einzel gab es dann zwei Niederlagen, die nicht unbedingt zu erwarten waren: Nico kam gegen Zurhake so gar nicht ins Spiel und unterlag deutlich mit 1:3. Und Josif kassierte gegen Fabian Reimann in fünf Sätzen seine erst vierte Saison-Niederlage - die erste im mittleren Paarkreuz.

Alle anderen Partien gingen aber - wenn auch bei oft starker Gegenwehr der Gastgeber - an uns, nach drei Stunden war der 9:3 Auswärtssieg besiegelt.

 

Ergebnisübersicht des Dinklage Spiels

Spektakulär verlief dann am nächsten Tag die Partie beim Aufsteiger Osnabrücker SC, es war ein Spiel der großen Aufholjagden.

Die personellen Voraussetzungen waren schwierig: Niklas Ackermann fiel noch zusätzlich aus, und Nico war dieses Mal nicht dabei. Dafür sprangen Vater und Sohn Hergen und Jan-Philipp Berger ein. Alles richtig gemacht: Die beiden zeigten bärenstarke Leistungen und holten ganz wichtige Punkte.

Im Doppel konnten nur Markus Graminsky und Dominik Felker als Doppel zwei punkten. Der OSC hatte erfolgreich gepokert und das vermeintlich stärkste Doppel von Oy/Fenske an Position zwei aufgestellt.

Auch im Einzel präsentierte sich der Tabellenvorletzte richtig stark. Markus eröffnete zwar gegen Linkshänder Malte Klusewitz die Serie der Aufholjagden, als er nach 0:2 Satzrückstand im dritten Satz noch ein 4:8 drehte und das gleiche auch in Satz fünf schaffte - Trotzdem lag unsere Zweite mit 3:5 hinten.

Und als parallel Jan-Philipp gegen Kurznoppenspieler Thomas Levien und Thuong gegen Tammo Fenske weit hinten lagen, drohte sogar ein 3:7. Thuong konnte aber bei 1:2 Sätzen und 1:6 im vierten noch einmal aufdrehen und die Partie gewinnen, und Jan-Philip holte ebenfalls ein 1:6 auf - er lag zu dem Zeitpunkt sogar mit 0:2 Sätzen hinten und gewann das Spiel noch.

Josif machte dann gleich weiter und ließ seine Mitspieler ebenfalls zittern, gegen den Block-Künstler Marian von Oy musste er im vierten Satz bei 8:10 schon zwei Matchbälle abwehren. Den Durchgang gewann er noch 12:10, lag dann im Entscheidungssatz aber auch wieder 4:8 hinten. Doch wieder zeigte Josif Kampfgeist und gute Nerven und gewann wieder mit 12:10. 

6:5 für uns - das Spiel hätte aber sogar schon mit einem 9:2 für den OSC beendet sein können.

Nun schien aber der Widerstand gebrochen, die nächsten drei Partien waren deutlich nervenschonender: Markus, Dominik und Jan-Philipp gewannen jeweils 3:0 und sicherten den schwer erkämpften und sicherlich auch glücklichen 9:5 Sieg gegen starke Osnabrücker.

 

Ergebnisübersicht des OSC Spiels

26.02.2020

Tischtennis-Nachwuchs erfolgreich beim Jugendturnier des STV Barßel

Mia Heike und Lasse Kasten stehen jeweils zweimal auf dem Podest

Siegerehrung der Mädchen 15 Konkurrenz, in der Mia Heike (2. v.l.) 2. wurde.

Beim traditionellen Jugendturnier des STV Barßel (der 36. Auflage des Turniers) war wieder eine Abordnung unseres Nachwuchses aktiv und konnte wieder einmal zeigen, dass das Training der vergangenen Monate Früchte trägt. Erfolgreichste Spieler waren Mia Heike und Lasse Kasten, die jeweils in zwei Altersklassen den Sprung auf das Podest schafften. Aber auch unsere anderen Teilnehmer zeigten gutes Tischtennis und sammelten weiter wichtige Turnier-Erfahrung.

Bei den Mädchen 18 musste Mia nur der haushohen Favoritin Lea Runge von BW Ramsloh im Finale den Vortritt lassen, damit landetete unsere einzige Starterin in dieser Altersklasse auf Rang zwei. Auch bei den Mädchen 15 war Mia dabei und erfolgreich. Im Halbfinale musste sie sich zwar der deutlich erfahrenen Shoshana Herrmann vom Hundsmühler TV geschlagen geben, Platz drei war aber auch ein guter Erfolg. Ebenfalls einmal Silber und einmal Bronze holte Lasse Kasten.

Bei den Jungen 13 wurde Lasse Dritter. Im Viertelfinale hatte er sich gegen Malte Mittendorff durchgesezt, der damit auf Rang fünf landete. Samuel Faye und Emil Schepers schafften ebenfalls den Einzug in die Hauptrunde, sie kamen auf den geteilten neunten Platz.

Hendrik Burgtorff, Elmar Schepers und Timo Heike mussten den Gang in die Trostrunde antreten. Elmar und Timo schieden hier im Viertelfinale aus, Timo gegen Hendrik, der damit dritten Platz in der Trostrunde holte.

Bei den Jungen 11 kam Lasse noch eine Runde weiter, nämlich bis ins Finale der Hauptrunde. Hier musste er sich zwar Dominic Paasch (Warsingsfehn) geschlagen geben, konnte mit Platz zwei aber zufrieden sein. Bis ins Viertelfinale waren auch all unsere weiteren drei Starter in dieser Konkurrenz gekommen. Elmaer Schepers schied hier gegen Lasse aus. Und auch für Jonte Anemüller und Lukas Kleinhans war hier Endstation. Beide konnten aber immerhin in ihrem ersten offiziellen Turnier jeweils ein Spiel gewinnen und damit die Hauptrunde erreichen - ein toller Erfolg!

Bei den Jungen 15 waren wir gleich fünffach vertreten, wenn auch noch ohne Podestplatz. Aber unsere Teilnehmer gehörten hier alle eher zu den Jüngeren und konnten wichtige Erfahrung sammeln. Malte Mittendorff und Emil Schepers mussten im Achtelfinale ihren erfahreneren Gegnern gratulieren, Malte Müller, Jan Julius Oettingen und Fritz Dickbertel kamen in die Trostrunde.

 

Alle Turnier-Ergebnisse

 

 

19.02.2020

Erste Damen gewinnt 8:2 gegen Union Meppen

Polster auf die Abstiegszone wieder ausgebaut

Alle fünf Spielerinnen konnten zum wichtigen 8:2 Sieg beitragen

Die Landesliga-Saison unserer Damen gleicht einer Berg- und Talfahrt. Nun gab es nach dem Erfolg im Bezirkspokal gegen Union Meppen aber das zweite Erfolgserlebnis hintereinander, das wieder ein wenig mehr Abstand zu den Abstiegsrängen gebracht hat.

Die Gäste aus dem Emsland sind zwar Tabellenletzter, können aber für jede Mannschaft gefährlich werden, wie unsere Damen schon beim knappen Hinspiel-Erfolg feststellen mussten. "In dieser Liga kann praktisch auch fast jeder jeden schlagen", meinte Nane Emme nach der Partie. Um so höher ist der souveräne Sieg einzuordnen.

Zu fünft trat der OTB an, Katharina Thüer spielte nur im Doppel, Christina Schulz nur im Einzel.

Nane Emme und Bettina Lechtenbörger mussten gegen das starke obere Paarkreuz der Gäste antreten und verloren ihr zweites Spiel in Folge, nachdem sie mit nur einer Niederlage durch die Hinrunde gekommen waren. Die starke Stephanie Eichhorn und Anja Brandt mit ihrem unangenehmen Antitop-Spiel waren allerdings auch schwierig zu spielen. Dafür zeigten aber Lisa Tinney und Katharina Thüer wieder eine sehr gute Leistung, sie gewannen im dritten Rückrunde-Spiel ihr drittes Doppel. Alles richtig gemacht in der Doppel-Aufstellung.

Im Einzel konnte Nane sich im einzigen Fünfsatzspiel des Tages gegen Brandt durchkämpfen. Lisa hatte es mit Eichhorn zu tun, die in der Hinrunde die sechstbeste Bilanz der gesamten Liga gespielt hat. Aber wie schon im Hinspiel kam Lisa gut mit der starken Meppenerin zurecht und gewann 3:1. Bettina und Christina hatten dann wenig Probleme mit Zaudtke und Knurr.

In der zweiten Einzelrunde musste Nane sich dann noch Eichhorn geschlagen geben, danach machten ihre Mannschaftskolleginnen aber den Sack zu.

Platz fünf sieht erstmal gut aus - allerdings kommen noch schwere Spiele, und der Abstand nach unten dürfte gern noch größer werden.

 

Ergebnisse

 

17.02.2020

Zwölfter Sieg im zwölften Spiel: 9:2 gegen den Badenstedter SC

Nach dem Erfolg fehlen noch zwei Siege zur Oberliga-Meisterschaft

Routine und Jugend Seite an Seite: Wang Yansheng und Justus Lechtenbörger

Einen deutlichen Erfolg gab es am vergangenen Sonntag gegen den Badenstedter SC, der in schwieriger Situation steckt. Der Tabellenletzte wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg und vermisst vor allem den verletzten Jan-Helge Petri schmerzlich. Der Klassenerhalt ist wohl nur noch theoretisch möglich, dennoch lieferte das Team einen ordentlichen Auftritt.

Die Gäste hatten schon am Vortag bei unseren Nachbarn von Schwarz-Weiß Oldenburg gespielt und vor Ort übernachtet.

Auf unserer Seite fehlten der angeschlagen Nicolai Popal sowie der beruflich verhinderte Jonas Pade. Trotzdem geriet der Gesamtsieg bei nur sieben verlorenen Sätzen nie in Gefahr.

Die Gäste stellten ihre Doppel taktisch auf: Beide Ersatzspieler wurden als Doppel eins aufgeboten, dadurch wurde das Dreierdoppel stark gemacht. Tatsächlich mussten Josif Radu und Malte Plache nach zwei sicheren 3:0 Siegen dann auch den ersten Gegenpunkt zulassen: Gegen Andrej Paskalev und "Händchen-Spieler" David Salim unterlagen die beiden mit 2:3. 

Im Einzel lief es dann aber rund für unser Team, in der ersten Einzelrunde ging nur ein einziger Satz verloren.

Anfangs der zweiten Runde zeigte der jungen Michael Khan Orhan dann sein Talent gegen Andy Römild. Unser Routinier bekam nicht die gewohnte Konstanz an den Tisch und musste sich einem stark auftrumpfenden Kontrahenten mit 2:3 geschlagen geben.

Wang Yansheng machte dann aber mit einem 3:0 im Linkshänder-Duell gegen Salim alles klar.

Da alle anderen Mannschaften mindestens neun Minuspunkte auf dem Konto haben, fehlen unserer Mannschaft nun nur noch maximal zwei Siege auf dem Weg zur angepeilten Meisterschaft.

 

 

Ergebnisse

13.02.2020

Pokal: 1. Damen schlägt TuS Sande II 4:2

Faustdicke Überraschung im Bezirkspokal gegen den Landesliga-Tabellenführer

Steht in der Endrunde des Bezirkspokals: Unsere 1. Damenmannschaft

Nachdem es in der Landesliga zuletzt nicht so ideal lief für unsere Damen, sorgten sie im Bezirkspokal für eine echte Überraschung. Gegen den TuS Sande II, der in der Landesliga auf dem ersten Platz liegt, gab es einen 4:2 Erfolg. Lisa Tinney, Nane Emme und Christina Schulz schafften somit den Einzug in die Endrunde der Damen A Konkurrenz.

Sandes Noppenspielerin Vanessa Black war zwar weder von Christina noch - trotz 2:1 Satzführung - von Nane zu bezwingen, alle anderen Partien gingen aber an unsere Damen. So konnte Nane knapp gegen Meike Memmen gewinnen, die zwar in dieser Saison "nur" noch in der dritten Sander Mannschaft spielt, deren TTR-Wert aber in der Landesliga immer noch zu den besseren zählen würde.

Und Lisa trumpfte groß auf und schlug zuerst in Martina Krieger, eine der besten Spielerinnen der Liga, in recht deutlichen vier Sätzen, um danach auch das wichtige Spiel gegen Memmen trotz 0:2 Satzrückstand noch für sich zu entscheiden. Den vierten Zähler holten Lisa und Nane im Doppel gegen Black und Memmen.

Ergebnisse

12.02.2020

Erster Senioren Spieltag: Schweres Programm für die Herren 50 und 60

In den Niedersachsenligen blieben beide Teams erstmal sieglos

Hatte es mit der 50er-Mannschaft mit starker Konkurrenz zu tun: Hergen Berger

In den höchsten Senioren-Klassen, den Niedersachsenligen, waren am Wochenende die Herren 50 und die Herren 60 des OTB aktiv, blieben angesichts starker Konkurrenz aber am ersten Spieltag erstmal noch ohne Sieg.

In Sarstedt unterlagen die Herren 50 dem VfL Sittensen mit 2:8 und dem TKJ Sarstedt 1:9.

Die Herren 60 verloren in Mehrum 8:2 gegen TS Rusbend, 1:9 gegen die TSG Westerstede und 4:6 gegen den MTV Vollbüttel.

Nach drei Deutschen Meisterschaften in Folge geht es für die Herren 50 in diesem Jahr nicht um den Titel. Lothar Rieger, Hergen Berger, Falk Lechtenbörger und Detlef Schemhoff stellten sich aber der Herausforderung in der sehr stark besetzten Niedersachsenliga.

Im ersten Spiel wartete Gegner Sittensen gleich mit drei Spielern um 1800 TTR-Punkte herum auf, auch die Nummer vier war mit 1670 Punkten stark. 0:6 stand es nach der ersten Einzelrunde, dann aber machten es unsere jüngeren Senioren nochmal ein wenig spannender. Lothar verlor gegen Sittensens Einser Torsten Gerken in vier sehr knappen Sätzen, und Hergen und Falk konnten dann jeweils in der Verlängerung des fünften Satzes das Ergebnis  ein wenig angenehmer gestalten.

 

Gastgeber Sarstedt war im zweiten Spiel nochmal stärker besetzt, neben dem Einser Harald Bettels mit mehr als 1900 Punkten kamen drei Spieler um 1800 Punkte herum zum Einsatz. Lothar konnte früh den Ehrenpunkt machen, in zwei anderen Spielen war das Team im fünften Satz noch knapp dran am zweiten Zähler.

Im dritten Spiel gegen die TTF Wolfsburg wären die Chancen vielleicht wieder ein wenig größer gewesen, leider trat das Team aber nicht an, der kampflose 10:0 Sieg wurde einen Tag später durch den Rückzug der Wolfsburger aus der Wertung genommen.

Sarstedt und Sittensen blieben am ersten Spieltag jeweils ohne Niederlage. Vielleicht stehen die Chancen auf einen Erfolg dann am zweiten Spieltag im April besser.

Hier geht es zu den Ergebnissen der 50er Mannschaft

Die Senioren 60 waren mit Fritz Janßen, Bogdan Czarnecki, Kurt Dröge, Thomas Friese und Michael Köhler zu fünft nach Mehrsum gereist und konnten ein wenig rotieren, so dass in den drei Partien alle Spieler zu ihren Einsätzen kamen. Vor allem Fritz und Bogdan zeigten in den Doppeln, wie gut sie aufeinander eingespielt sind, und gewannen alle drei Partien.

Die Spieler des ersten Gegners Rusbend sind alle in der 1. Bezirksklasse aktiv, wo sie die Tabelle anführen. Neben Fritz und Bogdan konnte Bogdan im Einzel einen Zähler machen. Fast hätte Fritz für die zwischenzeitliche 3:1 Führung gesorgt, er musste sich aber am Ende 11:13 im fünften Satz geschlagen geben.

Gegen die TSG Westerstede lief dann im Einzel nicht viel zusammen, es blieb beim Ehrenpunkt von Fritz und Bogdan. Die Gäste traten mit den Brüdern Horst und Rolf Claaßen aus dem westersteder Bezirksliga-Team sowie den beiden jeweils mit Kurznoppe auf der Vorhand agierenden Holger Lebedinzew und Hermann Dreyer aus Hude bzw. Papenburg auf. Leider musste Thomas seine zweite Partie kampflos abgeben und konnte dann auch im letzten Spiel nicht mehr mitmachen.

Hier wurde es noch einmal richtig spannend. Gegen den MTV Vollbüttel führten unsere Senioren sogar mit 4:3, vor allem unsere Schnitt-Experten waren erfolgreich, Fritz gewann beide Einzel und auch Kurt punktete. Durch drei teilweise recht knappe Niedelragen in Folge wurde aber der erste Punkt leider verpasst.

Die nächste Möglichkeit, diesen zu machen, gibt es aber schon am 3. Aprilim Derby gegen den Oldenbroker TV. Am 18. findet dann der zweite Koppelspieltag in Westerstede statt.

Hier findet man die Ergebnisse der 60er

 

 

11.02.2020

Landesmeisterschaften der Herren: Nico Schulz wird 17. und Thuong Nguyen 25.

Malte Plache und Josif Radu scheitern in der hochklassig besetzten Qualifikation

Schied leider knapp in der Gruppenphase aus: Nico Schulz

Gleich zwei Spieler vom OTB waren am vergangenen Sonntag bei den Landesmeisterschaften der Herren in Algermissen dabei. Nico Schulz aus der ersten und Thuong Nguyen aus der zweiten Mannschaft hatten sich durch ihre dritten Plätze bei den Bezirksmeisterschaften direkt qualifiziert.

Josif Radu und Malte Plache dagegen spielten am Sonnabend das Qualifikations-Turnier mit, in dem etwa 100 Spieler um acht Startplätze kämpften.

Nachdem die Starterfelder bei den Landesmeisterschaften jahrelang immer schwächer geworden waren, haben die Maßnahmen des TTVN nun anscheinend gefruchtet. Die Verkürzung auf einen Tag, der Wegfall der Doppelkonkurrenzen, die Möglichkeit der Qualifikation am Vortag, der Verzicht auf Freistellungen und die Ausschüttung von Preisgeldern - all das hat dazu geführt, dass das vom MTV Bledeln ausgerichtete Turnier sehr hochklassig besetzt war.

 

Und so warteten auf Nico und Thuong schwierige Aufgaben. Nico konnte gegen Maik Reusner vom Bezirksoberligisten VfL Fredenbeck mit 3:0 gewinnen, unterlag allerdings ebenso deutlich gegen Alexander Gerhold vom Regionalligisten TTS Borsum (2156 QTTR-Punkte).

Und so kam es in der letzten Partie zum Showdown um den Einzug in die Hauptrunde. Besonders pikant: Es ging gegen einen jungen "alten Bekannten", denn Nico traf auf seinen 16jährigen ehemaligen Mannschaftskollegen Heye Koepke, der mittlerweile für Hannover 96 in der 3. Liga aktiv ist. Beide lieferten sich ein spannendes Spiel, Nico erreichte den fünften Satz, den er dann aber mit 7:11 verlor. Somit waren die Meisterschaften trotz ordentlicher Leistungen beendet.

Thuong gehörte zu den wenigen Spielern unter 2000 TTR-Punkten und bekam somit auch drei sehr starke Gegner in seine Gruppe gelost, die diese Grenze alle überschritten. Gegen Niklas Beliaev vom SSV Neuhaus verlor Thuong zwei Sätze in der Verlängerung, genau wie einen im zweiten Spiel gegen Maximilan Dierks vom Drittligisten Hannover 96. Auch gegen Christos Iliadis vom gastgebenden Regionalligisten MTV Bledeln blieb Thuong leider der Achtungserfolg in Form eines Satzgewinnes verwehrt.

Landesmeister wurde am Ende im Finale der Zweitligaspieler vom TuS Celle Tobias Hippler vor Jannik Xu.

Schon am Vortag hatten sich Josif Radu und Malte Plache im Qualifikationsturnier versucht, einen Startplatz zu sichern. Doch auch hier war die Konkurrenz sehr stark. Josif wurde Gruppenzweiter und schlug in der ersten Hauptrunde Daniel Trendelbernd von BW Bümmerstede. Danach allerdings verlor Josif 1:3 gegen Abwehrspieler Thomas Westphal vom Verbandsligisten Bledeln II.

Auch Malte wurde in seiner Vorrundengruppe Zweiter. Er erwischte schon in der ersten Hauptrunde ein sehr schweres Los und schied ebenfalls gegen einen Spieler aus Bledelns Zweiter aus: Gegen Dennis Meisner gab es ein 0:3.

 

Ergebnisse der Qualifikation

Ergebnisse Landesmeisterschaften

11.02.2020

Erste Damen muss sich in Molbergen 4:8 geschlagen geben

Wichtigen Schritt in Richtung gesichertem Mittelfeldes verpasst

Auch zwei Einzelsiege von Nane Emme reichten nicht

Im letzten Hinrunden-Spiel im Dezember hatte unsere Damen-Mannschaft noch ein überraschend deutliches 8:1 gegen den SV Molbergen feiern können. Nun aber verpassten sie es, im "Vierpunkte-Spiel" ein beruhigendes Polster auf die Abstiegsplätze aufzubauen.

"Dass wir nicht wieder so deutlich gewinnen würden, war aber klar", erklärte Nane Emme, "Molbergen liegt uns eigentlich nicht und war dieses Mal auch stärker aufgestellt´".

 

 

Im Gegensatz zum Hinspiel war die molberger Spitzenspielerin Monika Brinkmann wieder dabei und brachte die OTB-Damen mit ihrem sicheren Noppenspiel schier zur Verzweiflung. "Da kommt jeder Ball wieder", meinte Nane.

Im Doppel zeigte sich wieder, dass Katharina Thüer und Lisa Tinney gut harmonieren, sie gewannen gegen Brinkmann und Karin Eilers und kommen damit auf mittlerweile 5:2 Siege. Trotzdem reichte es nicht zur 2:0 Führung, da Nane und Bettina Lechtenbörger nach 2:0 Satzführung leider gegen Luize Miezite und Melanie Hanneken ihre zweite Saisonniederlage kassierten.

Im Einzel lief es dann so gar nicht für unsere Damen. "Gerade mit Noppenspielerinnen tun wir uns ja leider immer schwer", erklärte Nane. Davon hatte Molbergen mit Brinkmann und Miezite oben gleich zwei aufgeboten, dazu die sehr sicher spielende Eilers und Hanneken, die ihre Angriffsbälle stark traf (nach einer 7:14 Hinrunde steht die Molbergerin nun in der Rückrunde bei 7:0 Siegen).

So zogen die Gastgeberinnen schnell auf 6:2 davon. Lediglich Nane hatte gegen Miezite bis dahin gewinnen können. Ärgerlich war noch, dass Lisa bei 2:1 Satzführung gegen die starke Brinkmann den vierten Durchgang 12:14 in der Verlängerung verlor und das ganze Spiel noch abgeben musste.

Bei 2:6 kam noch einmal ein wenig Hoffnung auf: Bettina war noch sicherer als Eilers und Katharina führte gegen Hanneken schon 2:0. Doch wieder ging eine Satzverlängerung verloren und drehte sich so ein ganzes Einzel. So konnte Nane nur noch auf 4:7 verkürzen, bevor Bettina sich der an diesem Tag nicht zu bezwingenden Brinkmann geschlagen geben muste.

 

Zu den Ergebnissen

11.02.2020

2. Mannschaft bleibt mit 9:6 gegen den TuS Sande auf Kurs

Landesligist gewinnt trotz Fehlstarts

Mannschaftliche Geschlossenheit als Trumpf: 2. Herren

Der Blick auf die Tabellensituation hätte eine Pflichtaufgabe vermuten lassen können - Der Vorletzte TuS Sande konnte aber erstmals seit vier Monaten wieder auf Sebastian Fengler zurückgreifen und ist mit dem Spitzenspieler sicherlich deutlich stärker einzuschätzen, als es die bisherigen Ergebnisse aussagen.

Dennoch wollte unsere Landesliga-Mannschaft natürlich keinen Boden auf den ersten Platz verlieren.

 

Dass dies ein schweres Spiel würde, musste unsere Zweite schon am Anfang feststellen: Alle drei Doppel gingen an die Gäste, unsere Jungs standen früh unter Druck.

Im Einzel lief es dann aber besser. In der ersten Runde ging sogar nur ein Spiel verloren. Ganz wichtig war der knappe 13:11 Sieg von Dirk Vogelsang gegen Routinier Frank Black, der den erstmaligen Ausgleich brachte.

Nachdem der stark spielende Niklas Ackermann gegen Lukas Meinen für die Führung gesorgt hatte, wurde es wieder ganz spannend. Thuong Ngyuen und der wieder genesene Sebastian Fengler schenkten sich nichts, alle Sätze waren knapp. Am Ende hatte Thuong im fünften Durchgang hauchdünn mit 13:11 die Nase vorn.

Zweimal 13:11 im Fünften - ganz wichtig, das zeigte auch der weitere Spielverlauf. Denn Sande ließ sich nur schwer abschütteln. So musste Josif Radu gegen Noppenspieler Alexander Janssen seine erst zweite Saisonniederlage einstecken.

Markus Graminsky gewann in fünf Durchgängen gegen Philipp Meinen, und auf Domink Felker und Niklas Ackermann war dann Verlass: Beide gewannen auch ihr jeweils zweites Einzel des Tages (genau wie Thuong, der in der Rückrunde noch ungeschlagen ist).

Damit war ein schweres Stück Arbeit erledigt und der nächste Schritt zur Verteidigung von Rang zwei (und vielleicht noch zum Angriff auf Rang eins?!) gemacht. 

 

Zu den Ergebnissen

10.02.2020

6. Herren mit Punkteteilung

Rückrunden-Auftakt gegen TvdH II

(AK) Nach der knappen Hinspielniederlage gelang der 6. Herren in der 2. Kreisklasse der erhoffte Punktgewinn gegen die leicht favorisierten Haarentorer. Die neu zusammengestellten Doppel Lashlee/Limburg und Welter/Kothe sorgten für die schnelle 2:0 Führung, die bis zu den Schlussdoppeln gehalten wurde. Leider gingen diese verloren, so dass man sich friedlich 6:6 trennte.
Für den OTB punkteten neben den Eingangsdoppeln Welter (1), Kothe (1), Lashlee (2)

Ergebnisse

04.02.2020

Deutlicher 9:1 Sieg beim starken MTV Jever

Oberliga-Team macht einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft

Nächster ungefährdeter Erfolg in der Oberliga: 9:1 Erfolg beim MTV Jever bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Mit einem 9:2 gegen den TuS Lutten hatte der MTV Jever am Vortag noch ein echtes Ausrufezeichen gesetzt, entsprechend konzentriert ging unsere Erste die Partie in der Bierstadt an.
Nico Schulz war erstmals nach seiner Verletzung wieder dabei, auch Justus Lechtenbörger kam zu seinem ersten Einsatz in der Oberliga-Rückrunde, nachdem er zuletzt noch wegen der Landesmeisterschaften ersetzt werden musste. Für Justus sicherlich kein Spiel wie jedes andere: In der Niedersachsenliga spielt er noch für den MTV, für den er in den letzten zwei Jahren auch schon bei den Herren aktiv war. Im Hinspiel hatte unser Youngster wegen eines privaten Termins noch gefehlt.

In den Doppeln gab es zwei eher deutliche Siege für uns und eine 9:11 Niederlage im fünften Satz. Jonas Pade und Justus gegen Janek Hinrichs und Mathis Kohne mussten den ersten - und einzigen - Gegenpunkt zulassen.
Im Einzel gab es dann nur noch Siege, einige aber mit durchaus erwähnenswertem Verlauf.
So hatte Wang Yansheng deutlich mehr Probleme gegen Jevers Abwehrer Adrian Dugiel als im Hinspiel, da er mit seinen Stopbällen nicht mehr so erfolgreich war wie damals. Die Sätze drei und vier gewann er aber gewohnt nervenstark und routiniert in der Verlängerung.
Dafür spielte Andy Römhiold gegen Dugiel wie aus einem Guss und siegte, wie auch gegen Fabian Pfaffe, in drei klaren Sätzen.
In der Mitte waren Jonas Pade und Nicolai Popal gegen die jungen Janek Hinrichs und Mathis Kohne jeweils 3:0 erfolgreich, wobei die beiden dritten Sätze durchaus umkämpft waren.
Und unten gbenötigten Justus und Nico jeweils fünf Durchgänge.
Bei Justus gegen Patrick Kohlrautz ging es hin und her, Satz fünf gewann Justus dann aber sicher mit 11:6.
Und Nico war anzumerken, dass er zuletzt verletzt war und lange nicht mehr trainiert hatte. Die ersten beiden Sätze verlor er gegen Jevers jungen Ersatzmann Janto Rohlfs, der für Bennet Robben spielte und couragiert auftrat. Nico fing sich aber - und das in beeindruckender Art und Weise: In den nächsten drei Sätzen gestattete er seinem Gegenüber insgesamt nur noch fünf Punkte.

In zwei Wochen steht dann endlich auch das erste Heimspiel des Jahres auf dem Programm, am 16.2. kommt der Badenstedter SC.

Hier geht es zu den Ergebnissen

 

29.01.2020

Gib dem OTB Deine Stimme

NWZ ermittelt Sportler des Jahres

Bis zum 9. März können Oldenburger Sportler/innen zu den Sportlern des Jahres 2019 gewählt werden. Zur Wahl stehen u.a. vom OTB die Tischtennisoberliga-Mannschaft Herren und der Tischtennisnachwuchsspieler Justus Lechtenbörger.

Jetzt hier abstimmen!

23.01.2020

Jahresbericht der Tischtennis-Abteilung für 2019

Das Jahr 2019 ist ein weiteres sehr erfolgreiches in der Geschichte der Tischtennisabteilung gewesen. In der Senioren-Klasse über 50 Jahre konnte der Titel eines Deutschen Mannschaftsmeisters verteidigt werden. Die Aufwärtsentwicklung der vergangenen Jahre wurde mit mehreren Aufstiegen weiter fortgesetzt. Erstmals in der Abteilungsgeschichte stieg die 1. Herrenmannschaft in die Oberliga auf, in welcher sie zum Jahresende und Abschluss der Hinrunde unangefochten an der Spitze stand. Die erste Pokalmannschaft wurde Landes-Pokalsieger und nahm an der Deutschland-Pokal-Meisterschaft teil.

Zur Wettkampfsaison 2019/20 gingen sieben Herren- und mehrere männliche Nachwuchsmannschaften an den Start. Weiterhin konnten drei Damenmannschaften und mehrere Mädchenmannschaften gemeldet werden, sodass der Stellenwert des Frauen-Tischtennis in unserer Abteilung sich noch weiter erhöhte. Die Voraussetzung dafür bildet nach wie vor die kontinuierliche Aktivität im weiblichen Nachwuchsbereich.

Das längerfristig angelegte Konzept, Leistungssport, Breitensport und Jugendarbeit miteinander zu verbinden, war von Erfolg gekrönt, auch mit einer intensiven Verbesserung des Trainingsbetriebs. Die qualifizierten Trainingsangebote im Leistungsbereich, aber auch in der Nachwuchsförderung haben unter anderem auch zu einer deutlichen Verjüngung der Abteilung beigetragen. Spielstarke und leistungsorientierte Spielerinnen und Spieler finden in zunehmendem Maße den Weg zum OTB.

Erstmals fand im Mai 2019 ein großer Tischtennis-Familientag statt, der als großer Erfolg bezeichnet werden darf. Schülerinnen und Schüler aller Oldenburger Grundschulen waren eingeladen worden. Nahezu 100 Kinder und Eltern bevölkerten die Haareneschhalle und erfreuten sich an den verschiedensten tischtennisbezogenen Übungen. Die Vereinsmeisterschaft war wiederum gut besucht. Mehrere Aktive der Abteilung waren bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften sowie bei Ranglistenspielen für den OTB am Start und zum Teil sehr erfolgreich. Malte Plache konnte sich für die Landesmeisterschaften qualifizieren.

Vor 75 Jahren, im Kriegsjahr 1944, haben Jugendliche im OTB erstmals zum Tischtennisschläger gegriffen. In einem Jahresheft wurde dieses kleinen Jubiläums gedacht und die Geschichte der etwas später erstmals gegründeten Abteilung nachgezeichnet.

OTB-Tischtennis möchte auch in Zukunft ambitionierten Spielern eine Perspektive und Herausforderung bieten, die Jugend in einem attraktiven Trainingsprogramm fördern und fordern, möglichst hochklassiges Tischtennis bieten und sich zugleich dem Breitensportgedanken verpflichtet fühlen, in der Erkenntnis, dass man Tischtennis aktiv und erfolgreich bis ins hohe Alter spielen kann.

29.11.2019

OTB-Frauen brechen Bann im Kellerduell

Das lange Warten der Tischtennis-Spielerinnen des OTB auf den ersten Saisonsieg in der Landesliga hat ein Ende gefunden. „Das wurde auch Zeit und war gegen einen direkten Konkurrenten natürlich doppelt wichtig“, freute sich Nane Emme nach dem 8:5 im Kellerduell bei Union Meppen, durch das der Turnerbund den Anschluss zu den Nichtabstiegsrängen herstellte.

Die Nummer zwei des OTB spielte gegen den Tabellenvorletzten selbst nicht so stark wie gewohnt auf und blieb ohne Einzelerfolg. Dafür punkteten alle anderen Oldenburgerinnen gleich doppelt. Für Katharina Thüer waren es der zweite und dritte Saisonsieg, für Lisa Tinney der dritte und vierte. Die Nummer eins des Turnerbunds schlug dabei überraschend auch Meppens Spitzenspielerin Stephanie Eichhorn, eine der stärksten Spielerinnen der Liga.

Vorentscheidend war schon die 2:0-Führung nach den Doppeln für den OTB, die erste in dieser Saison. „Die Aufstellung Meppens war günstig für uns“, erklärte Emme. Sie gewann mit Bettina Lechtenbörger gegen Eichhorn und Antitop-Spielerin Anja Brand mit 3:0, genau wie Tinney und Thüer gegen Meppens Duo aus dem unterem Paarkreuz, Ronja Zaudtke und Annika Knurr.

Für den OTB punkteten Emme/Lechtenbörger, Tinney/Thüer, Tinney (2), Lechtenbörger (2) und Thüer (2).

Quelle: Nwz Online v. 27.11.19

29.11.2019

Das große Hadern nach dem Aus

Unzufrieden: Nico Schulz attestierte sich nach den Bezirksmeisterschaften in Langförden eine durchwachsene Leistung

 

Bild: Nwz Online v. 27.11.19

Obwohl sich Nico Schulz und Thuong Nguyen als Halbfinalisten bei den Bezirksmeisterschaften das Ticket für die nächsthöheren Titelkämpfe sicherten, war das OTB-Duo unzufrieden. Vereinskollege Malte Plache gewann mit seinem Einzel-Besieger aus Hude Silber im Doppel.

Trotz der geglückten Qualifikation für die Landesmeisterschaften waren die OTB-Spieler Nico Schulz und Thuong Nguyen nicht ganz glücklich mit ihrem Auftritt beim Kräftemessen der besten Spielerinnen und Spielern des Tischtennis-Bezirks in Langförden. Die erfolgreichste Frau des Stadtverbandes Oldenburg war Laura Feldmann vom Hundsmühler TV, die wie die beiden Männer vom Turnerbund im Einzel in Vechta das Halbfinale erreichte und sich so das Ticket für die nächsthöheren Titelkämpfe sicherte.

„Ganz zufrieden bin ich nicht. Die Leistung war durchwachsen und nicht so wie in den vergangenen Wochen“, meinte Schulz und ergänzte: „Aber natürlich ist es gut, dass ich mich qualifizieren konnte.“

„Hätte ich Satz eins ...“

Nachdem der Oberligaspieler seine Vorrundengruppe souverän gewonnen hatte, war er auch in den nächsten beiden Duellen kaum gefordert. Im Halbfinale gegen Finn Oestmann von Verbandsligist TV Hude kam Schulz jedoch zwei Sätze lang überhaupt nicht in den Angriff. Danach wurde er zwar etwas besser, doch Oestmann setzte sich 3:1 durch.

Auch der im Landesliga-Team spielende Nguyen verpasste den Finaleinzug. Er unterlag dem späteren Sieger, Kristof Sek von Oberligist TuS Lutten, ebenfalls 1:3. Im ersten Durchgang hatte der Oldenburger eine 6:1-Führung verspielt, alle weiteren waren auch umkämpft. „Hätte ich den ersten Satz gewonnen, wäre vielleicht mehr drin gewesen“, stimmt auch Nguyen ins große Hadern von Schulz ein, ergänzte aber angesichts der Gegner aus Bezirks- und Bezirksoberliga, dass er zuvor Losglück gehabt habe.

Die Vorrunde hatten alle Oldenburger überstanden. Anschließend war für Daniel Trendelbernd (BW Bümmerstede) schon in der ersten Hauptrunde gegen Marian von Oy (Osnabrücker SC) Schluss. Später schieden Alex Oleinicenko (Achtelfinale gegen Oestmann) und SWO-Kollege Jan Huster (Viertelfinale gegen Sek) sowie OTBer Malte Plache (Viertelfinale gegen Oestmann) aus.

An der Seite des im Einzel am Ende zweitplatzierten Huders erreichte Plache im Doppel das Finale. Dort setzten sich aber Sek und Vereinskollege Lenard Budde mit 3:2 durch. Gegen das Duo aus Lutten waren im Halbfinale auch Nguyen und von Oy ausgeschieden.

OTB-Doppel holt Silber

Bei den Frauen unterlag HTV-Spielerin Feldmann in der Vorschlussrunde der späteren Siegerin Sinja Kampen (TuS Sande, früher auch in Hundsmühlen aktiv). Im Viertelfinale war Lea Freese (ebenfalls HTV) an Kampen gescheitert, nachdem sie im Achtelfinale OTBerin Nane Emme aus dem Turnier geworfen hatte. Auch für deren Vereinskollegin Lisa Tinney war im Achtelfinale nach fünf Sätzen gegen Saskia Trüün (Hoogsteder SV) Endstation.

Maria Kutscher vom HTV war schon in der Vorrunde ausgeschieden. Im Doppel-Finale standen dafür gleich drei Oldenburgerinnen: Feldmann und Kampen triumphierten gegen Emme und Tinney souverän mit 3:0.

Quelle: Nwz Online v. 27.11.19

15.11.2019

OTB glückt leichter Doppelschlag

Ungeschlagen: Nico Schulz (links) und Andy Römhild gewannen gegen Lutten auch ihr fünftes gemeinsames Doppel in dieser Saison.
Quelle: Nwz Online v. 13.11.19

Nur Wang Yansheng hatte am Wochenende überraschend Probleme. Gegen Luttens litauischen Jugend-Nationalspieler Agnius Kacerauskas verlor der Ü-55-Weltmeister nach einer 2:1-Satzführung.

Mit zwei klaren Heimsiegen haben die Tischtennis-Spieler des Oldenburger TB ihren Erfolgskurs in der Oberliga fortgesetzt. „Gut für das Spielverhältnis. Das kann ja noch wichtig werden – man weiß nie, was passiert“, freute sich Nicolai Popal über die deutlichen Erfolge am Samstag gegen den zuvor erst einmal geschlagenen TuS Lutten (9:2) und am Sonntag gegen den SC Marklohe (9:1).

Die Doppelaufstellung des Tabellenzweiten aus Lutten, bei dem Routinier Audrius Kacerauskas fehlte, ließ vermuten, dass es ihm eher auf Schadensbegrenzung ankam: Ersatzmann Lenard Budde und die Nummer sechs, Julian Nordiek, wurden als Doppel eins aufgestellt, um das Dreierdoppel stark machen zu können. Das gelang: Malte Plache und Justus Lechtenbörger mussten sich Kristof Sek und Jan Vodde in drei Sätzen geschlagen geben.

Andy Römhild holte dann gegen die letztjährige Nummer drei des OTB, Lars Brinkhaus, einen 0:2-Satzrückstand auf und erhöhte auf 3:1 für die Oldenburger. Dafür konnte Wang Yansheng gegen den litauischen Jugendnationalspieler Agnius Kacerauskas eine 2:1-Führung nicht nutzen. Der Routinier verlor gegen den 19-jährigen Linkshänder mit 2:3.

Danach allerdings zeigte sich der OTB ganz souverän, lediglich bei Nico Schulz gegen Sek wurde es noch einmal knapp. Mehr Probleme als der Gegner bereitete fast schon der zweimalige Ausfall des Lichtes in der Halle, der für unfreiwillige Pausen sorgte.

Mit Marklohe war dann am Sonntag der letztjährige Vizemeister zu Gast. Wegen Verletzungssorgen und beruflicher Termine waren allerdings nur zwei Stammkräfte dabei, immerhin spielen drei der Ersatzspieler aber auch nur eine Liga tiefer in der Verbandsliga. „Wegen der Personalprobleme steht das Team wohl auch eher unten drin, eigentlich ist Marklohe ja eine richtig starke Mannschaft“, meinte Popal.

So aber konnten die Gäste den Tabellenführer (jetzt 12:0 Punkte) nie ernsthaft gefährden. Überraschend musste sich aber Wang Yansheng zum zweiten Mal an diesem Wochenende geschlagen geben. Er schaffte es nicht, genügend Druck aufzubauen, um das beidseitige Topspin-Spiel von Nikolai Marek zu unterbinden. Für den bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften aktiven Lechtenbörger kam Josif Radu zu seinem Oberliga-Debüt und konnte gleich punkten.

Insgesamt waren in den beiden Spielen Wang/Popal, Römhild/Popal, Wang/Schulz, Römhild/Schulz, Plache/Lechtenbörger, Plache/Radu, Römhild (4), Wang, Popal (2), Schulz (2), Plache (2), Lechtenbörger und Radu erfolgreich.

Quelle: Nwz Online v. 13.11.19

11.11.2019

Feuriger Start – eindeutiges Ende

Enges Duell: Die OTB-Spieler (hinten von links) Justus Lechtenbörger und Malte Plache mussten im Doppel gegen Benjamin Ohlrogge (links) und Daniel Bock den ersten SWO-Punkt zulassen. Im Einzel kam aber nur ein weiterer hinzu.

Bild: Nwz Online v. 06.11.19

Die Zuschauer kamen beim ersten Stadtduell in der Oberliga zwischen Meisterfavorit Oldenburger TB und Abstiegskandidat SWO vor allem anfangs auf ihre Kosten. Am Ende war es aber doch eine klare Angelegenheit für das starke Sextett vom Turnerbund.

Eindeutig war die Favoritenrolle vor dem ersten Oldenburger Derby in der Tischtennis-Oberliga an den OTB verteilt – noch eindeutiger schien die Übermacht angesichts der Verletzungsprobleme von SWO – aber ganz so eindeutig wie erwartet setzte sich der Turnerbund dann doch nicht durch. Es gab vor allem zu Beginn einige sehr umkämpfte Duelle, am Ende stand allerdings doch ein relativ eindeutiges 9:2 für die Gastgeber zu Buche.

 

„Ein bisschen schade, das hat dem Derby ein wenig Reiz genommen“, sagte OTB-Spieler Malte Plache mit Blick auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Andre Stang und Felix Barrenschee, die die Schwarz-Weißen wegen des zeitgleichen Spiels der Reserve durch Marco Westermann aus der dritten und Khai Lu aus der fünften Mannschaft kompensierten. Trotz der zusätzlichen Schwächung der Gäste, die am Vortag 3:9 beim TuS Lutten verloren hatten, kamen die 60 Zuschauer beim Derby auf ihre Kosten.

Schon im Doppel ging es feurig zu. Andy Römhild und Nico Schulz gewannen zwar klar gegen die taktisch als Doppel eins aufgestellten Westermann und Lu. Plache und Justus Lechtenbörger unterlagen aber Benjamin Ohlrogge und Daniel Bock im fünften Satz. Zudem setzten sich die OTB-Routiniers Wang Yan­sheng und Nicolai Popal erst nach einem 1:2-Rückstand gegen Philipp Flörke und Hendrik Z’dun durch.

Flörke variiert geschickt
Auch in den ersten Einzeln leisteten die Schwarz-Weißen den Hausherren Widerstand und verloren drei der ersten vier Partien erst im Entscheidungsdurchgang. Dabei war Römhild konstanter als Z’dun, Wang Yansheng fand gegen Flörke erst nach einem 1:2-Rückstand in sein Platzierungs-Spiel.

Spektakulär war auch die Partie des im Sommer von SWO zum Turnerbund gewechselten Schulz gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Ohlrogge und dessen Ballonabwehr. Nur Satz fünf wurde mit mehr als zwei Punkten Differenz entschieden.

Das Highlight aus Sicht der Gäste war dann der 3:1-Sieg von Flörke gegen Ex-Bundesligaspieler Römhild, in dem die Nummer eins von SWO immer wieder geschickt zwischen spinnigen und knallharten Rückhandbällen variierte.

Alle anderen Partien gewann aber der OTB souverän, siegte am Ende ungefährdet und kletterte an die Tabellenspitze. „Das Ergebnis dürfte in Ordnung gehen“, fand Plache und ergänzte: „Bei uns war Nico sehr stark, Hut ab auch vor Philipps Leistung.“ Gästekapitän Ohlrogge war ebenfalls zufrieden: „Ich hatte mit etwa sieben Satzgewinnen gerechnet, nun waren es doppelt so viele“, meinte er.

Tags zuvor hatte Flörke aus beruflichen Gründen das Spiel in Lutten noch ganz kurzfristig absagen müssen. Da kein Ersatz mehr zu bekommen war, fuhr der verletzte Barrenschee mit und gab seine Partien kampflos ab. Auch hier wehrte sich SWO angesichts der Umstände tapfer.

„Reine Bonus-Spiele“
Stang gewann trotz Rückenschmerzen im oberen Paarkreuz klar gegen Agnius Kacerauskas und Lars Brinkhaus. Z’dun verlor gegen die beiden nur knapp 2:3 wie auch Ohlrogge gegen Audrius Kacerauskas. Den dritten Punkt für die Oldenburger hatten Bock und Ohlrogge im Doppel geholt. „Lutten und OTB sind reine Bonus-Spiele, in denen wir nicht punkten müssen“, erklärte der SWO-Kapitän trotz der Niederlagen und dem vorletzten Tabellenplatz mit nun 2:12 Punkten recht entspannt.

Im Derby punkteten für den OTB Wang/Popal, Römhild/Schulz, Römhild, Wang (2), Popal, Schulz, Plache und Lechtenbörger, für SWO waren Ohlrogge/Bock und Flörke erfolgreich. In Lutten hatten nur Ohlrogge/Bock und Stang (2) ihre Partien gewonnen.

01.11.2019

Nachbarn gehen historisches Stadtderby an

Zu einem geradezu historischen Derby kommt es an diesem Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Haarenesch) in der Tischtennis-Oberliga, wenn der Oldenburger TB den Stadtrivalen SW Oldenburg empfängt. Noch nie seit ihrer Einführung in der jetzigen Form gab es in der aktuell fünfthöchsten deutschen Klasse zwei Mannschaften aus Oldenburg. Auch für die Liga ist das Derby speziell. Zwar spielen hier seit Jahren viele Teams aus dem Raum Hannover – nur 610 Meter Luftlinie zwischen den Hallen von zwei Kontrahenten ist aber wohl ein Novum.

„Unser Ziel ist der Aufstieg in die Regionalliga, wo wir gern mittelfristig eine junge Mannschaft mit starkem regionalen Bezug etablieren möchten“, erklärt OTB-Abteilungsleiter Michael Köhler. Sein Pendant bei SWO kann davon nur träumen. „Für uns geht es wie in jedem Jahr nur um den Klassenerhalt. Das wird schwer genug“, sagt Benjamin Ohlrogge, der auch Teamkapitän ist und das Spiel angesichts der geringen Entfernung mit den Kollegen aus der Halle an der Auguststraße buchstäblich angehen kann.

Schwarz-Weiß war 2014 nach 19-jähriger Abstinenz in die Oberliga aufgestiegen, zweimal gelang nach einem Ab- der direkte Wiederaufstieg. Zuletzt wurde die Klasse über die Relegation gehalten. Der OTB spielt dagegen erstmals in der Oberliga. Nachdem 2016 der Verbleib in der Bezirksoberliga nur über das bessere Spielverhältnis in der Relegation gelungen war, ging es steil bergauf. Dreimal in Folge wurde der Turnerbund mit vielen starken, teilweise sehr prominenten Zugängen wie Ex-Doppel-Weltmeister Steffen Fetzner immer mit immensem Vorsprung Meister.

Aktuell stießen Ex-Bundesliga-Spieler Andy Römhild und der amtierende Ü-55-Weltmeister Wang Yansheng, die zuvor schon im Seniorenbereich für den Club aktiv gewesen waren, fest dazu. Zudem kehrten Jonas Pade und der 14-jährige Justus Lechtenbörger zum OTB zurück. Komplettiert wird die Oberliga-Auswahl durch Nicolai Popal, Malte Plache, die für Notfälle bereit stehenden Fetzner und Heiko Wirkner sowie nicht zuletzt durch Nico Schulz, der im Sommer von SWO kam.

An der Auguststraße gab es in den vergangenen Jahren deutlich weniger Wechsel. Für Schulz kam Philipp Flörke als neue Nummer eins. Zudem wurde die Stammbesetzung (Hendrik Z’dun, Andre Stang, Ohlrogge, Daniel Bock) durch Felix Barrenschee aus der eigenen Reserve und den 14-jährigen Melvin Twele vom Hundsmühler TV ergänzt.

Die Zielsetzungen spiegeln sich in der Tabelle wider. Der Turnerbund hat seine ersten drei Spiele alle gewonnen (6:0 Punkte) und ist hinter Hannover 96 II (8:4) Zweiter, SWO (2:8, zwei Remis) wartet als Vorletzter noch auf den ersten Sieg. „Gegen die OTBer ist nichts zu erwarten. Wie überlegen die sind, haben sie beim 9:3 gegen Lunestedt, die wohl zweitbeste Mannschaft der Liga, gezeigt“, glaubt Ohlrogge.

Quelle: Nwz Online v. 01.11.19

25.10.2019

OTB-Talent verpasst Ticket für Top-Turnier

Belegte den 21. Rang: Justus Lechtenbörger

Quelle: Nwz Online v. 24.10.19

Beim DTTB-Top-48-Turnier der U-15-Jungen war Justus Lechtenbörger vom Oldenburger TB aktiv. Im hessischen Riedstadt kam der Oldenburger auf eine 6:3-Bilanz, musste sich aber dennoch mit Rang 21 zufrieden geben und verpasste damit die Qualifikation für das Top-24-Turnier um einen Platz.

Als Sieger der Landesrangliste hatte sich Lechtenbörger für die Bundesveranstaltung qualifiziert und hatte nach den Erfolgen der vergangenen Wochen einen TTR-Punktwert, der zu einem Setzplatz in der Vorrundengruppe ausgereicht hätte. Die Setzung erfolgte allerdings auf Grundlage der Sommer-Werte, und so traf der Oldenburger schon in der Vorrunde auf zwei sehr starke Konkurrenten.

Gegen die anderen drei Gegner gewann Lechtenbörger jeweils souverän mit 3:0 Sätzen. Gegen Andre Bertelsmeier vom Oberligisten Bad Hamm und gegen den späteren Turnierdritten Tayler Fox (Bad Homburg, Oberliga), unterlag er aber mit 1:3.

Als Gruppendritter verpasste der Oldenburger somit die Zwischenrunde um die ersten 16 Plätze und spielte um die Ränge 17 bis 32. Nach einem 3:1-Sieg über Emilio Schulz vom Landesligisten Geveke vergab Lechtenbörger gegen Romeo Falk (TSV Rudow, Landesliga) eine 2:0-Satzführung und unterlag noch in fünf Durchgängen. Damit war die direkte Qualifikation für das Top 24 nicht mehr zu erreichen.

Mit zwei 3:0-Siegen in den weiteren Platzierungsspielen sicherte er sich aber immerhin Rang 21. Da der DTTB noch vier Startplätze für das Top-24-Turnier Ende November in Sachsen-Anhalt zu vergeben hat, stehen die Chancen für den Oldenburger, der zu den jüngeren Spielern beim Top-48-Turnier gehörte, für eine Teilnahme dort nicht schlecht.

Quelle: Nwz Online v. 24.10.19

25.09.2019

OTB akzentuiert Machtanspruch

Deutliche Angelegenheiten waren die Oberliga-Spiele der Männer von SWO und OTB am vergangenen Wochenende. Während Schwarz-Weiß bei Regionalliga-Absteiger Lunestedt mit 1:9 verlor, hatte der Stadtrivale keine Probleme beim Oberliga-Debüt. Durch einen 9:0-Heimtriumph gegen Jever akzentuierte der Turnerbund seinen Machtanspruch.

Gespannt war man beim OTB auf den ersten Oberliga-Auftritt der Vereinsgeschichte. Vor etwa 80 Zuschauern gab sich der Aufsteiger, der mit seiner noch einmal verstärkten Mannschaft wieder der ganz klare Meisterfavorit ist, keine Blöße. Jever hielt gut dagegen, am Ende setzte sich aber doch immer die Qualität der Oldenburger durch.

„Wir sind natürlich sehr zufrieden, das waren einige Hürden, die wir nehmen mussten. Das erste Spiel in einer neuen Liga ist schwer, als Favorit zu starten ist schwer, und gegen jugendliche Talente ist es auch immer schwer“, freute sich Malte Plache über den 9:0-Sieg.

Starke Gegenwehr mussten dabei vor allem Andy Römhild gegen Fabian Pfaffe und Nicolai Popal gegen Mathis Kohne brechen. Letzterer musste gegen den jungen Oldenburger im MTV-Trikot als einziger OTBer über fünf Sätze gehen. Beeindruckend war, wie Wang Yansheng mit cleverer Taktik Abwehrer Adrian Dugiel keine Chance ließ.

Und auch Jonas Pade beeindruckte. Der Ex-Zweitligaspieler, der aus der Jugend des OTB stammt, wirkte nach seiner Rückkehr im ersten Satz noch etwas nervös und verlor diesen gegen Bennet Robben knapp. In den vergangenen achteinhalb Jahren hatte Pade aber auch nur neun Ligaspiele bestritten, das letzte im Frühjahr 2015. Danach aber ließ er seine alte Klasse immer wieder aufblitzen und gewann ganz sicher. Plache beendete anschließend nach nur gut zwei Stunden schon die Partie mit dem 9:0.

Für den OTB waren Wang/Popal, Römhild/Nico Schulz, Pade/Plache, Römhild, Wang, Popal, Schulz, Pade und Plache erfolgreich.

Quelle Bericht: nwzonline.de

25.09.2019

Landesligist punktet bei Angstgegner

Der Bann ist gebrochen: Die Tischtennis-Spielerinnen des OTB haben durch ein 7:7 beim Süderneulander SV nicht nur im zweiten Landesliga-Saisonspiel ihren ersten Zähler geholt, sondern damit auch erstmals gegen ihren Angstgegner gepunktet. Matchwinnerin war Bettina Lechtenbörger, die ihre Einzel sowie das Doppel mit Nane Emme gewann.

Zunächst gerieten die Oldenburgerinnen, die erstmals mit Zugang Lisa Tinney sowie mit Christina Schulz für die verhinderte Katharina Thüer angetreten waren, aber 1:4 in Rückstand. Zu Beginn der letzten Einzelrunde lag der Turnerbund noch 4:6 zurück. Doch Tinney, die beim Debüt noch nervös wirkte und die ersten beiden Einzel verloren hatte, holte gegen Anja Schlüter einen 0:2-Satzrückstand auf. Und Lechtenbörger besorgte mit einem 3:2 gegen Inga Meyer, der drittbesten Spielerin der Spielzeit 2018/2019, für das 6:6.

Nachdem Schulz gegen Ilona Conrads verloren hatte, musste Emme gegen Abwehrerin Carola Uphoff unbedingt gewinnen. „Ich war sehr nervös, in der vergangenen Saison habe ich noch ein entscheidendes Spiel gegen sie verloren“, erklärte Emme, die aber diesmal ebenfalls einen 0:2-Rückstand wettmachte und so das 7:7 sicherte. Am Ende hatten damit Emme/Lechtenbörger, Tinney, Emme (2) und Lechtenbörger (3) gepunktet.

Quelle Bericht: nwzonline.de

29.07.2019

OTB-Routinier zieht positives EM-Fazit

In der ungarischen Hauptstadt schied Nicolai Popal im Viertelfinale aus. Auch im Doppel, wo für ihn mit einem Partner aus Baden-Württemberg das Achtelfinale Endstation war, wäre mehr drin gewesen.

„Schöne Spiele, sympathische Gegner“: Nicolai Popal (links, mit Franz Kraus-Güntner) genoss die EM in Budapest.

Quelle: Nwz online v. 10.07.19

Nur knapp hat Nicolai Popal vom Oldenburger TB eine Medaille bei den Tischtennis-Europameisterschaften der Senioren in Budapest verpasst. In der Ü-50-Klasse scheiterte er im Einzel erst im Viertelfinale, im Doppel war für ihn mit Rainer Theiß von der TG Donzdorf (Baden-Württemberg) im Achtelfinale Schluss. „Ich kann aber zufrieden sein, habe gut gespielt – aber die Gegner waren eben auch sehr stark“, erklärte Popal.

Breit gestreutes Niveau
Durch die Vorrunden-Gruppe war der OTB-Routinier in der ungarischen Hauptstadt gegen unbekannte Kontrahenten aus Schweden, Estland und Frankreich ohne Satzverlust marschiert.

Das Spielniveau bei Senioren-Welt- oder Europameisterschaften ist sehr breit gestreut, da es keine Qualifikations-Kriterien bis auf das Alter gibt. So kamen an den 130 Tischen in Budapest gut 3500 Aktive ganz unterschiedlicher Spielstärke zusammen.

Popal hatte auch in den ersten Hauptrunden keine Probleme und blieb gegen Rivalen aus England, Slowenien und Deutschland weiter ohne Satzverlust. In der Runde der letzten 32 wartete dann in dem Schweden Thomas Eriksson der erste Härtetest. „Ein sehr schweres Spiel, aber ich habe gut gespielt“, erklärte Popal nach dem 3:1-Sieg gegen den Skandinavier.

Auch im Achtelfinale gewann der Spitzenspieler des Oberliga-Aufsteigers aus Oldenburg in vier teilweise sehr umkämpften Sätzen. Gegen den Abwehrspieler Franz Kraus-Güntner kam es zu vielen sehenswerten Ballwechseln. Kraus-Güntner spielt in der zweiten österreichischen Liga, holte bei der letzten Senioren-EM Bronze und wird mit 2250 TTR-Punkten geführt.

Alter Schwede
Im Viertelfinale war dann aber das nächste spielerische Schwergewicht zu stark. Gegen den schwedischen Zweitliga-Mann Mats Källberg, mehrfacher Medaillengewinner bei Senioren-Weltmeisterschaften und -Europameisterschaften, vergab Popal im ersten Abschnitt eine 8:4-Führung, auch im vierten Durchgang reichte ein 4:0 nicht zum Satzgewinn, teilweise auch wegen Netz- und Kantenbällen seines Gegners. „Källberg ist extrem gut, aber ich hätte gewinnen können“, ärgerte sich Popal nach dem 1:3 ein wenig über die verpasste Medaille.

Auch im Doppel war an der Seite des Verbandsliga-Spielers Theiß sogar mehr drin für den Oldenburger. Beim 2:3 im Achtelfinale gegen den 14-maligen Schweizer Männer- Einzelmeister Thierry Miller und den Dänen Henrik Vendelbo verloren die beiden Deutschen Satz drei ebenfalls noch nach einer 8:4-Führung.

Ex-Nationalspieler siegt
Die Titel der Männer-50-Klasse holte am Ende Yan Min. Der italienische Ex-Nationalspieler setzte sich im Einzel wie im Doppel mit Marcello Cicchitti durch. „Insgesamt war das ein gutes Turnier mit schönen Spielen gegen starke, sehr sympathische Gegner“, zog Popal letztlich ein positives Fazit.

Quelle: Nwz online v. 10.07.19

20.06.2019

Oldenburger gehen leer aus

Neun Spieler aus dem Stadtverband Oldenburg traten bei den Deutschen Meisterschaft der Leistungsklassen an. Nur Nane Emme und Thuong Nguyen kamen bis ins Achtelfinale.

Holte im vergangenen Jahr Bronze im Doppel: Nico Schulz (Bild) und sein Teamkollege Hendrik Z’dun.
Bild: Nwz Online v. 19.06.19

Eine starke Oldenburger Beteiligung hat es bei den Deutschen Meisterschaften der Leistungsklassen gegeben: Gleich neun Spieler aus dem Stadtverband waren in Dinklage dabei. Während es in einigen Verbänden Qualifikationsturniere gab, wurden die Plätze in Niedersachsen unter den Bewerbern ausgelost.

Anders als 2018, als Nico Schulz, Hendrik Z’dun (beide SW Oldenburg) und Daniel Trendelbernd (BW Bümmerstede) Bronze im Doppel holen konnten, gingen die Oldenburger dieses Mal allerdings leer aus.

Erfolgreichste Akteurin war Nane Emme vom Oldenburger TB bei den Frauen B (bis 1500 TTR-Punkte). Im Einzel wurde sie bei ihrer bereits dritten Teilnahme mit 2:1-Siegen Gruppenzweite. Das entscheidende Spiel um den Einzug in die Hauptrunde gewann die Landesliga-Spielerin mit 12:10 im fünften Satz gegen Carina Weiß aus Rheinland-Pfalz. Im Achtelfinale war dann allerdings nach einem 1:3 gegen die spätere Zweite Larissa Schmidt aus Berlin Schluss. „Das war dennoch ein tolles Turnier mit besonderer Atmosphäre. Nach sehr nervösem Beginn habe ich auch ordentlich gespielt. Ein bisschen schade war das Ausscheiden, weil die Auslosung in den nächsten Runden gut gewesen wäre“ erklärte Emme. Im Doppel überstand sie an der Seite von Teamkollegin Christina Schulz die erste Runde, verlor dann aber gegen die späteren Siegerinnen. Schulz war im Einzel nach drei Niederlagen ausgeschieden.

Der einzige Oldenburger, der neben Emme im Einzel am zweiten Tag vertreten war, war der kurzfristig bei den Männern A (bis 2000 Punkte) nachgerückte Thuong Nguyen vom OTB. Mit zwei 3:2-Siegen und einer 2:3-Niederlage schaffte er es ins Achtelfinale. Hier scheiterte er in vier Sätzen an Thomas Herr (St. Augustin). Im Doppel kam Nguyen an der Seite von Josef Rempe ebenso wie Vereinskollege Malte Plache mit Justin Huszti nicht über die erste Runde hinaus.

Im Einzel hatte Plache in der Gruppe drei Niederlagen kassiert, genauso wie alle anderen Oldenburger Starter: Jessica Boy (TuRa Oldenburg) und Stephanie Kerber (SW Oldenburg) bei den Frauen A (bis 1700 Punkte), Marie Kutscher (Hundsmühler TV) bei den Frauen C (bis 1300) sowie Lynn Liebert (TuS Eversten) und Manuel Kerber (HTV) bei den Männern B (bis 1800).

Quelle: Nwz Online v. 19.06.19

07.06.2019

OTB-Team verpasst großen Wurf

Beim Kräftemessen der Landes-Pokalsieger gehörten die Oldenburger zum Favoritenkreis. Der Ausfall von Ex-Doppel-Weltmeister Steffen Fetzner wog aber schwer

Seine fünf Einzelsiege reichten nur zum Sprung ins Viertelfinale: Nicolai Popal

Bild: Nwz Online v. 05.06.19

Die Tischtennisspieler vom Oldenburger TB haben sich bei den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen im bayerischen Gaimersheim ordentlich präsentiert, den ganz großen Wurf aber wieder verpasst. Wie 2018 zog der OTB beim Kräftemessen der Landes-Pokalsieger ins Viertelfinale ein, wo dann aber Schluss war.

„Unser Ziel war zumindest das Halbfinale“, meinte Thuong Nguyen, der zusammen mit Nicolai Popal und Lars Brinkhaus das Team des Turnerbunds gebildet hatte. „Das Feld war allerdings in der Breite noch stärker als im vergangenen Jahr“, erklärte er.

Kurz vor dem Turnier musste Steffen Fetzner verletzungsbedingt passen, so dass der OTB nur als Trio angereist war. „Das hat am Ende auch ziemlich an der Kraft gezehrt“, meinte Nguyen.

Der OTB war in seiner Gruppe an Position eins gesetzt, stand allerdings schon zum Auftakt gegen die TTG Klein-Steinbach/Singen (Baden-Württemberg) kurz vor einer Niederlage. In der ersten Einzelrunde hatte nur Popal gewinnen können, im Doppel lagen er und Brinkhaus schon mit 1:2 Sätzen hinten, setzten sich dann aber doch noch mit 3:2 durch. „Ansonsten hätten wir wohl 1:4 verloren“, erklärte Nguyen, denn Popal unterlag anschließend dem starken Spanier Juan Perez. Nguyen und Brinkhaus sorgten aber für einen 4:3-Sieg.

Im zweiten Spiel gegen den TuS Weitefeld-Langenbach (Rheinland-Pfalz) löste der OTB durch ein 4:2 nach einem 1:2-Rückstand schon das Ticket für die Hauptrunde und untermauerte den Gruppensieg noch mit einem 4:0 gegen Hellas Nauen aus Brandenburg.

Im Viertelfinale erwischten die Oldenburger in dem TV Refrath aus dem Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) den vermeintlich stärksten Gruppenzweiten. Popal bezwang zwar im ersten Spiel David Pfabe mit 3:2, doch Nguyen verlor gegen Refraths Einser Jakob Eberhardt, und Brinkhaus war bei seiner Niederlage gegen Marc Hecht die geringe Spielpraxis der vergangenen Monate anzumerken. Nach verlorenem Doppel und Popals 2:3 gegen Eber­hardt stand das Turnier-Aus des OTB fest. Es blieb bei den Punkten durch Popal (5), Brinkhaus (3), Nguyen (2), Popal/Brinkhaus (2) sowie Popal/Nguyen.

Als souveräner Meister der Verbandsliga im nördlichen Niedersachsen gehörte der Turnerbund eigentlich zum Favoritenkreis. „Der Ausfall von Fetzner wog aber schwer. Wir haben nicht unsere Top-Leistung gebracht, die Spieler aus dem Süden sind aber auch oft besser, als es deren TTR-Werte vermuten lassen – und die Ligen dort sind noch stärker “, erklärte Nguyen.

Nach dem Aufstieg in die Oberliga darf die erste OTB-Mannschaft nun nicht mehr am Landespokal teilnehmen und hat so im nächsten Jahr keine weitere Chance auf den großen Wurf.

Quelle: Nwz Online v. 05.06.19

03.06.2019

Tischtennis: Brillante Altstars verstärken Oberliga-Team

Kommt von Hertha BSC zum OTB: Andy Römhild

Bild: Nwz online v. 29.05.19

Zwei weitere Zugänge für die Tischtennis-Oberliga hat Aufsteiger Oldenburger TB präsentiert. Mit den Verpflichtungen der brillanten Altstars Wang Yan­sheng (SV Siek) und Andy Römhild (Hertha BSC Berlin) sind die Personalplanungen für die erste Mannschaft soweit abgeschlossen. Der OTB bringt damit ein Team an den Start, das auch in der höheren Spielklasse wieder eindeutig zum Favoritenkreis zählt.

Wang Yansheng kommt vom SV Siek, für den er 14 Jahre lang gespielt hat, zuletzt in der 3. Liga. Beim OTB ist der amtierende Senioren-Weltmeister der Ü-55-Klasse aber schon länger aktiv: Seit drei Jahren spielt er in der Senioren-Mannschaft des Turnerbundes, mit der er am vergangenen Wochenende zum dritten Mal Deutscher Mannschaftsmeister wurde.

Der in China geborene Linkshänder hat für Norwegen Länderspiele bestritten und kann auch auf eine Menge Bundesliga-Erfahrung zurückblicken. Mit einem Wert von 2209 TTR-Punkten bewegt sich der 58-Jährige auf ähnlichem Niveau wie die besten Oberliga-Spieler der vergangenen Saison.

Nur drei Punkte weniger hat Römhild aktuell auf dem Konto. Er wechselt ebenfalls aus der 3. Liga nach Oldenburg. Römhild ist ein Hertha-Urgestein, mit den Berlinern hat er bereits vor mehr als 20 Jahren in der Bundesliga gespielt. Auch er hat eine Vergangenheit bei den OTB-Senioren, 2018 wurde er mit der Ü 40 Deutscher Meister.

Mit den bereits vorgestellten Zugängen Jonas Pade, Justus Lechtenbörger und Nico Schulz sowie einigen Spielern der Aufstiegsmannschaft verfügt der OTB damit über eine sehr starke Oberliga-Truppe.

Quelle: Nwz online v. 29.05.19

03.06.2019

Tischtennis: OTB räumt nächsten DM-Titel ab

Ex-Doppel-Weltmeister Steffen Fetzner reiste zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen ab. Beim Finale gegen ein ebenfalls prominent besetztes Ü-50-Team aus Nordrhein-Westfalen war er aber wieder dabei.

Teambesprechung: (von links) Wang Yansheng, Lothar Rieger und Steffen Fetzner

Bild: Nwz Online v. 29.05.19

Zum dritten Mal in Folge haben sich die Ü-50-Senioren des OTB bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis den Titel gesichert. In Viernheim gewannen die Oldenburger alle Spiele mit 4:0 oder 4:1, hatten dabei aber dennoch einigen Widerstand zu brechen. „Das Feld war auf jeden Fall stärker als in den vergangenen Jahren, der Sieg darum noch einmal höher einzuschätzen“, fand Lothar Rieger, der den Turnerbund mit Nicolai Popal, Wang Yansheng und Steffen Fetzner in Baden-Württemberg vertreten hatte.

Die ersten Spiele gegen den TTC Höchst/Nidder (Hessen) und die Leutzscher Füchse (Sachsen) gewannen die Oldenburger souverän 4:0, ehe im letzten Gruppenduell in dem TSV Gräfelfing der erste echte Prüfstein wartete. In Ralf Schreiner, Andreas Krämer und Berthold Pilsl bot der bayerische Vertreter drei Spieler mit mehr als 2000 TTR-Punkten auf.

Obwohl Fetzner nach dem ersten Gruppenspiel aus beruflichen Gründen zum Playoff-Finale der Bundesliga nach Frankfurt abgereist war, setzte sich der OTB wieder 4:0 durch. Ganz stark präsentierte sich dabei Rieger. 3:1 bezwang er Krämer durch, der immerhin 268 TTR-Punkte mehr aufwies als er.

Am Sonntag traf der Turnerbund dann im Halbfinale auf den TSV Korntal aus Baden-Württemberg. Popal, Wang und Rieger gewannen ihre Einzel jeweils mit 3:0, im Doppel machten Wang und Rieger mit einem 3:2-Erfolg den Einzug ins Finale perfekt.

Im Duell um den Titel mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt war auch Fetzner wieder mit von der Partie. Der Gegner aus Nordrhein-Westfalen war allerdings ebenfalls stark besetzt mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Sandor Jankovic sowie Vladislav Broda, der 1994 Deutscher Meister war, und dem 63-jährigen Manfred Nieswand, der in seiner Karriere zweimal die nationalen Titelkämpfe gewonnen hatte und 2016 Senioren-Weltmeister war.

Alle Partien waren umkämpft und auf sehr hohem Niveau. Popal bezwang Nieswand 3:1, Fetzner verlor 10:12 im fünften Satz gegen Broda, Popal bezwang Jankovic 3:2. Nach dem Sieg von Wang und Popal im Doppel holte Wang gegen Broda einen 0:2-Satzrückstand auf und machte den DM-Titel für die Oldenburger durch ein 3:2 perfekt.

Für den OTB punkteten im gesamten Turnier Wang (5), Popal (5), Fetzner (2), Rieger (3), Wang/Rieger (2), Wang/Popal (2) und Popal/Rieger. „Eine tolle Mannschaftsleistung gegen wirklich starke Gegner“, meinte Rieger.

Quelle: Nwz online v. 29.05.19

09.05.2019

Tischtennis Familientag

Am Sonntag, dem 26. Mai 2019 veranstaltet die Tischtennis-Abteilung ab 11 Uhr einen offenen großen Familientag mit vielen Angeboten vor allem für Kinder im Grundschulalter: Spielen mit der ganzen Familie, Tischtennis Parcours, Tischvariationen, Robo Ponk. Ab 13 Uhr können Groß und Klein das Tischtennis-Sportabzeichen ablegen. Ab 14 Uhr startet ein Eltern-Kind-Turnier.

29.04.2019

Landes-Mannschaftsmeister und Landes-Pokalsieger

OTB-Mannschaften holen zwei Titel

Zum dritten Mal hintereinander sind die Senioren 50 des OTB Meister der Niedersachsenliga geworden und haben sich für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Dort wollen sie versuchen, ebenfalls zum dritten Mal Deutscher Meister zu werden.

Als gastgebender Ausrichter hatte der OTB in seiner Haareneschhalle mehr als 80 Tischtennis-Senioren zu Gast. An 16 Tischen wurde der zweite Blockspieltag durchgeführt und fand einen reibungslosen Ablauf. Aktiv waren dabei auch die Senioren 60 des OTB, die mit dem 7. Platz ihr Minimalziel erreichten. Die TS Rusbend gewann hier etwas überraschend den Titel und freute sich beim anschließenden großen Buffet umso mehr über den Erfolg. Die 2. Mannschaft der OTB-Senioren 50 trat zeitgleich in Holtriem in der Landesliga an und belegte einen sehr guten vierten Platz.

Nahezu zeitgleich konnte die 1. Herrenmannschaft des OTB in souveräner Manier den Titel des Landespokalsiegers der Verbandsklassen in Niedersachsen erringen. Beim Endturnier in Gifhorn gaben die drei Aktiven kein einziges Spiel ab und gewannen alle drei Begegnungen mit 4:0. Auch diese Mannschaft hat sich damit für die Deutschen Pokalmeisterschaften qualifiziert.

16.04.2019

Endrunde Niedersachsenliga in Oldenburg

Senioren 50 und 60 am 27. April am Haarenesch

Am Samstag, dem 27. April spielen die besten Tischtennis-Senioren aus Niedersachsen ihre Mannschaftsmeister in Oldenburg aus, der Beginn ist um 12 Uhr in der OTB-Sporthalle am Haarenesch. Für den OTB werden unter anderem der Senioren-Weltmeister des letzten Jahres, Wang Yansheng, und sein Doppelpartner Nicolai Popal an den Start gehen.

Eine Cafeteria mit kleinen Speisen und Getränken wird auch für Zuschauer geöffnet sein. Der OTB freut sich auf alle Tischtennis-Interessierten, die einmal reinschnuppern wollen. Der Eintritt ist natürlich frei.

12.04.2019

Sportler des Jahres 2018

Nicolai Popal holt mehr als 1.000 Stimmen

Bereits die Nominierung für die Wahl zum Sportler des Jahres war für den Aktiven unserer Verbandsligamannschaft Nicolai Popal ein Riesenerfolg. Mit mehr als 1.000 für ihn abgegebenen Stimmen belegte er im Endergebnis einen ehrenvollen 4. Platz. Die OTB-Tischtennis-Abteilung gratuliert ihrem Bronzemedaillengewinner im Doppel der letzten Senioren-Weltmeisterschaft herzlich und freut sich auf die kommende Spielzeit mit ihm, erstmals in der Oberliga.

14.08.2018

Ferienpassaktion für Mädchen

Trotz der hoher Temperaturen von mehr als 30 Grad haben sich in den letzten beiden Ferienwochen Mädchen zur Ferienpassaktion in der Turnhalle der Cäcilienschule eingefunden, um das Tischtennisspiel kennenzulernen.

Unter der Leitung von Nane Emme wurden in zwei Altersgruppen von  7 bis 10 und von 11 bis 14 Jahren die Grundlagen mit viel Spaß und Freude erlernt, gestartet mit Luftballons, über Tischtennisticker bis hin zum Tischtennis-Memory und Pyramidenschießen. Am letzten Tag der Aktion war das Treffen des kleinen Balles dann schon kein Problem mehr. Sowohl mit der Vorhand, als auch mit der Rückhand landeten die Bälle sicher auf der anderen Seite der Platte.

05.07.2018

Verabschiedung nach einem Jahr BFD

Nachdem er im letzten Jahr sein Abitur abgelegt hatte, absolvierte Simon Rodi ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst in der OTB-Tischtennisabteilung. Nach der erfolgreichen Ableistung und ungezählten Stunden “an der Platte” wurde Simon, der im OTB auch aktiv in der dritten Mannschaft spielt, von Abteilungsleiter Michael Köhler verabschiedet. Er bekam einige kleine “Ping-pong-Präsente” als Dankeschön für seine verlässliche Mitarbeit, vor allem in der Betreuung der Jugendabteilung, mit auf den Weg. Simon wird demnächst ein Studium aufnehmen, für’s erste aber noch für den OTB aktiv sein. Die OTB-Tischtennis-Abteilung, die das BFD-Jahr mit Sponsorenmitteln ermöglicht hat, wünscht ihm herzlich alles Gute.

05.06.2018

Deutscher Meister der Tischtennis-Senioren:
Titelverteidigung geglückt!

Bild: Die beiden OTB-Mannschaften Deutscher Meister 2018 Senioren 40 und 50 mit dem sportlichem Leiter Thomas Friese, Abteilungsleiter Michael Köhler und Betreuerin Doris Rieger.

Als erfolgreicher Titelverteidiger und Deutscher Mannschaftsmeister 2018 der Tischtennis-Senioren ist der OTB aus dem hessischen Langenselbold zurückgekehrt. Wiederum konnte der Titel in den beiden Seniorenklassen 40 und 50 errungen werden.
Wie schon im letzten Jahr waren auch diesmal mehrere Alt-Internationale und ehemalige Bundesligaspieler mit einer Doppelspielberechtigung für den OTB aktiv. Man kennt sich aus „alten Zeiten“ und freut sich darauf, noch einmal gemeinsam an die Platte zu gehen. Das traf für den ehemaligen Doppelweltmeister Steffen Fetzner ebenso zu wie für Nikolai Popal und Heiko Wirkner. Alle drei werden in der kommenden Wettkampfsaison sogar auch für die 1. Herrenmannschaft des OTB in der Verbandsliga starten.
Bereits im letzten Jahr für den OTB dabei waren die Alt-Internationalen Wang Yangsheng und Torben Wosik. Diesmal wurden sie unterstützt von Thomas Keinath, Jochen Lang und Andy Römhild sowie von Lothar Rieger und Axel Sodtalbers, die den beiden Mannschaften das nötige „Lokalkolorit“ verliehen, mehrfach eingesetzt wurden und sehr gut mithielten. Neben Thomas Friese, der sich um die gesamte Organisation gekümmert hatte, verfolgte auch Abteilungsleiter Michael Köhler das Wettkampfgeschehen, welches insgesamt auf einem sehr hohen sportlichen Niveau stattfand.

Bei den hervorragend organisierten Meisterschaften gingen noch zahlreiche weitere Prominente des Tischtennissportes an den Start, etwa Vasile Florea, Evgeny Fadeev oder der Präsident der ETTU, Thomas Weikert, Richard Prause als langjähriger Nationalspieler und -trainer oder Carsten Matthias. Eindrucksvoll bestätigt wurde damit erneut das Modell der doppelten Spielberechtigung für Senioren (und im Übrigen auch im Jugendbereich).

01.06.2018

OTB verpflichtet Steffen Fetzner für Verbandsliga

Tischtennis

Nach zwei Jahren mit Doppelspielrecht schlüpft Steffen Fetzner jetzt ganz ins OTB-Trikot.
Bild: NWZ Online vom 30.05.18

Eine sehr schlagkräftige Mannschaft baut der Oldenburger TB nach dem Aufstieg in die Verbandsliga zusammen. Neben attraktivem Sport dürften sich die Zuschauer dabei auch auf bekannte Namen in der Haarenesch-Halle freuen. Steffen Fetzner, Heiko Wirkner und Lars Brinkhaus hat der Verein bereits vor Ende der Wechselfrist als Zugänge für das Team bekanntgegeben, verlassen wird wie berichtet Tim Ackermann den Turnerbund in Richtung Sindelfingen.

Den größten Namen unter den Verstärkungen hat sicherlich Fetzner, Doppel-Weltmeister von 1989 und Olympia-Silbermedaillen-Gewinner von 1992. Der 49-Jährige ist dabei eigentlich gar kein richtig Neuer, in den letzten beiden Spielzeiten hat er dank einer Doppel-Spielberechtigung bereits für die Senioren des OTB gespielt.

Im vergangenen Jahr gelang dabei der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Ü-40-Klasse, am kommenden Wochenende peilt Fetzner mit der Ü 50 des Turnerbunds den nächsten nationalen Titel an. Im Männerbereich hatte Fetzner zuletzt beim TV Mosbach im oberen Paarkreuz der Badenliga gespielt. Beim OTB wird er aber mit seinem TTR-Wert von 2050 Punkten im mittleren Paarkreuz auflaufen.

An Position zwei soll Fetzners alter und neuer Mannschaftskollege Wirkner spielen (2125 Punkte), der ebenfalls aus Mosbach kommt. Auch der 51-Jährige war bereits in den beiden vergangenen Saisons für die Oldenburger Senioren aktiv und wird nun komplett hier spielen. Der ehemalige Jugend-National- und Bundesligaspieler wird sich hinter dem alten und neuen Spitzenspieler Nicolai Popal (2186) einreihen.

Interessante Randnotiz: In der Badenliga trafen Fetzner und Wirkner in der abgelaufenen Saison auch auf den ehemaligen OTBer Tobias Steinbrenner, der im vergangenen Jahr nach Freiburg gewechselt war – und schlugen diesen deutlich.

Ein alter Bekannter in der hiesigen Tischtennis-Szene ist auch Zugang Nummer drei. Brinkhaus (2069) kommt vom NRW-Ligisten Arminia Ochtrup. Der 30-Jährige hat aber unter anderem auch schon in Oesede, Lutten und für die Regionalligisten Emden-Borssum und Langförden gespielt. Auch in der starken Verbandsliga dürfte der OTB mit einer solchen Truppe den nächsten Aufstieg anpeilen.

Quelle: NWZ Online vom 30.05.18

24.05.2018

Tischtennis-Jahresbericht 2017

14.05.2018

Tischtennis: Deutsche Meisterschaften der Vebandsklassen - erste Herren erreicht das Viertelfinale

Am Mittwoch den 9. Mai starteten die Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen in Baiersbronn (Baden-Württemberg). Der OTB wurde dabei durch Nico Popal, Toby Schüler und Thuong Xuan Nguyen eindrucksvoll vertreten. Im Vorfeld hatte man sich lediglich Außenseiterchancen erhofft, doch nach drei klaren Siegen konnte die A-Klassen-Pokalmannschaft des OTB vorzeitig den Einzug in das Viertelfinale feiern. Dort musste sich die Mannschaft allerdings mit 1:4 geschlagen geben, war aber keinesfalls Chancenlos, so dass man mit einem guten Gefühl und Vorfreude auf das nächste Jahr die Heimreise antreten konnte.

24.04.2018

Ausflug zu den German Open - Tischtennis

In den Osterferien fanden in Bremen die diesjährigen German Open statt. Ein Event, das sich die Jugendabteilung nicht entgehen ließ. Mit einer Gruppe aus Jugendlichen, Trainern und Spielern ging es am Freitag den 23. März mit dem Zug nach Bremen, um Weltklasse Spieler wie Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov oder die Top Chinesen einmal live zu erleben.
Neben den Spielen der Profis konnte an Minitischen und normalen Platten das eigene Können unter Beweis gestellt werden, das Tischtennisabzeichen erworben werden, oder die Geschwindigkeit des eigenen Topspins gemessen werden. Auch bestand die Möglichkeit, sich an einem der zahlreichen Stände mit neuem Equipment einzudecken.
So war für jeden etwas dabei und der Tag verlief kurzweilig und abwechslungsreich.
Bei den Profis zuzuschauen sorgte bei  vielen nochmal für einen extra Motivationsschub und der ein oder andere Schlag wurde sich genau für das nächste Training gemerkt.
Insgesamt verlief der Ausflug sehr entspannt und zur Zufriedenheit aller Teilnehmer. So ist jeder, egal ob sieben, 16 Jahre oder erwachsen, auf seine Kosten gekommen, egal ob das Highlight nun das Selbstspielen, ein neu erworbenes Trikot oder einmal Idole wie Timo Boll und Dimitrij Ovcharov spielen sehen war.

12.06.2017

OTB-Tischtennisspieler gewinnen Deutsche Meisterschaft der Senioren Ü-40 und Ü-50

Es hat tatsächlich geklappt. In beiden „jüngeren“ Senioren-Konkurrenzen ist die Tischtennis-Abteilung des Oldenburger Turnerbundes als Sieger und Deutscher Meister vom Tisch gegangen. Den beteiligten zehn Spielern gilt ein herzlicher Glückwunsch und großer Dank für den Einsatz und die starken Leistungen.

In einer vom Deutschen Tischtennis-Bund organisierten und vom TSV Schwarzenbek (Schleswig-Holstein) hervorragend ausgerichteten Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Seniorinnen und Senioren passte letztlich alles zusammen: der positiv-lockere Mannschaftsgeist aller OTB-Akteure sowie auch die wunderbar-freundliche Atmosphäre in den beiden großen Spielhallen. Die anderen niedersächsischen Akteure aus den weiteren Altersklassen unterstützten die bekannten und allgemein beliebten OTB-„Jungsenioren“ nach Kräften. Es war insgesamt ein ganz besonderes Tischtennis-Erlebnis.

Zum Schluss wurde es aber noch einmal richtig eng: Als Peter Franz zum Endspiel in der Ü-40-Konkurrenz verletzungsbedingt nicht mehr antreten konnte, ging es bei Torben Wosik und Steffen Fetzner an die Reserven. Aber es reichte: Borussia Dortmund (mit Evgeny Fadeev und Qi Wencheng) wurde im Finale mit 4:1 bezwungen nach hartem Kampf und zahlreichen begeisternden Ballwechseln. Auch Klaus Sander und Falk Lechtenbörger als Ergänzungsspieler schlugen sich beachtlich. An Spannung kaum noch zu überbieten war das vorentscheidende Doppel von „Turbo“ und „Speedy“ mit einem ausnehmend knappen Ausgang zugunsten des OTB.

Schon zuvor hatten die Ü-50-Herren „ihre“ Sache klar gemacht. Angeführt von Wang Yansheng mit seiner unwiderstehlich sicheren und „kompletten“ Spielweise hatte die Mannschaft den TTC Schwalbe Bergneustadt (NRW) auf Distanz gehalten, der mit den Alt-Internationalen Vladislav Broda und Sandor Jankovic antrat. Durchgängig auf außerordentlich hohem Niveau spielten Nicolai Popal und Heiko Wirkner, unterstützt von den engagierten „alten“ OTBern Lothar Rieger und Hergen Berger.

Zuvor mussten beide Mannschaften in unterschiedlichen Aufstellungen die Vorrunde in Vierer-Gruppen überstehen. Souverän wurde jeweils der Gruppensieg erreicht. Während die Ü-50er auch im Halbfinale mit 4:1 klar gegen den TTC Höchst/Nidder (Hessen) dominierten, mussten sich die Ü-40er hier bereits ein wenig strecken. Der TB Untertürkheim (Baden-Württemberg) bot mit zwei versierten Abwehrspielern sowie Vasile Florea, dem rumänischen Alt-Internationalen, eine gegnerische Truppe auf, die sich energisch wehrte, letztlich jedoch klar mit 0:4 geschlagen geben musste. Zum Höhepunkt des gesamten Turniers wurden dann die beiden Finalspiele des OTB.

Eine besondere Anerkennung verdient Thomas Friese, dessen umsichtigem Engagement und zahlreichen freundschaftlichen Kontakten in der deutschen Tischtennis-Szene dieses heraus ragende Ergebnis im Wesentlichen zu verdanken ist. Was im Augenblick als ziemlich einmaliger Erfolg auszusehen scheint, soll aber in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Das Doppelspielrecht in den Senioren-Klassen ermöglicht Allianzen, die den Wettbewerb der „Alten“ ganz sicher auch zukünftig noch attraktiver machen werden.

Bericht Tischtennis Verband Niedersachsen

11.06.2017

Rekordteilnahme bei der Vereinsmeisterschaft im Tischtennis

Abteilungsleiter Michael Köhler geriet gehörig ins Schwitzen, als er in seiner Funktion als Ausrichter der Vereinsmeisterschaft fast 40 Aktive in der Halle begrüßen konnte und einem geordneten Spielbetrieb in drei Leistungsklassen zuführen musste. Wie immer schaffte er das souverän.

Die Platzierungen: Damen: 1. Katharina Thüer, 2. Bettina Lechtenbörger, 3. Christina Schulz, 4. Christiane Falk. Herren B: 1. Kevin Matzel, 2. Pepe Deimann, 3. Platz Joris Kasten und Hartmut Böttcher (nicht ausgespielt). Herren A: 1. Malte Plache, 2. Christian Völschow, 3. Lothar Rieger und Tim Ackermann (nicht ausgespielt).

11.06.2017

Von Aufstiegen und Nicht-Abstiegen
in der OTB-Tischtennis-Abteilung

Die 1. Herren nach Aufstieg in die Langesliga.

Man soll mit Superlativen ja vorsichtig sein, aber die zu Ende gegangene Wettkampf-Saison 2016/17 ist schon eine besondere für OTB-TT gewesen. Die Abteilung hatte große Erfolge zu verzeichnen und das allgemeine Spielniveau konnte erkennbar weiter gesteigert werden.

Zwei „Durchmärsche“ kennzeichneten diese Entwicklung nachhaltig: Die 1. Herrenmannschaft erlaubte sich nur zu Beginn einen kleinen Ausrutscher und marschierte sodann souverän durch in Richtung Landesliga. Ganz ohne Punktverlust gelang dies auch der 3. Mannschaft, die zukünftig in der 1. Bezirksklasse aufschlagen wird.

10.06.2017

Da wollte sich auch die 2. Mannschaft, nachdem sie sich im Saisonverlauf immer mehr gesteigert hatte, nicht lumpen lassen. Oliver Schmitz und Hergen Berger produzierten im letzten und entscheidenden Saisonspiel im letztmöglichen Satz mit 11:9 Punkten einen Erfolg im Abschlussdoppel, den man als unglaublich bezeichnen muss und der den Aufstieg der „Reserve“ in die Bezirksoberliga bedeutete: ein absolutes Novum für den OTB. Wenn bei den OTB-Baskets immer mal wieder davon gesprochen wird, dass die EWE-Arena „erbebt“, dann hat beim Saisonfinale der 2. Mannschaft der Haarenesch zumindest „gezittert“.