Aktuelles von den Wanderern

Die Jahreswanderpläne 2018 für die Sonntagswanderer und den Weitgehclub (WGC) sind eingestellt (siehe Gruppen) .

15.08.2018

Kulturwanderung des Weitgehclubs (WGC) führt ins Artland

28 erlebnishungrige Wanderer erleben den Kulturschatz Artland

Mit unserem Stadtführer auf dem Marktplatz Quakenbrück

Am 7. August war es wieder so weit: 28 erlebnishungrige Wanderer des Weit-Geh-Clubs WGC bestiegen einen Bus und starteten zu ihrer alljährlichen Kulturfahrt, die sie nach Quakenbrück und ins Museumsdorf Cloppenburg führen sollte.

Quakenbrück ? Schon hundertmal dran vorbei gefahren ! Museumsdorf ? Schon x-mal besucht ! Gibt’s da noch was zu sehen ?

Nun, es gibt – wie wir uns alsbald überzeugen konnten ! Quakenbrück ist das Herz des Artlandes, einer fruchtbaren Landschaft nördlich von Osnabrück, welche der Eiszeit und der Hase landwirtschaftlich ertragreiche Böden verdankt.

Entsprechend wohlhabend waren die Bauern, was sie gerne durch prächtige Hofbauten mit aufwändigem Fachwerk demonstrierten. Zahlreiche dieser Höfe sind heute noch in der Region zu finden – viele aber nicht mehr landwirtschaftlich genutzt – einige sind im Museumsdorf aufgebaut.

An unserem ersten Zielort Quakenbrück erwartete uns Herr Böning, der uns kenntnisreich durch diese interessante Stadt und ihre Geschichte führte. Der Ort, erbaut im Binnendelta der Hase mit dort sieben Armen, rühmt sich einiger „Rekorde“, so z.B. des größten Marktplatzes in Nordwestdeutschland und eines in dieser Region einzigartigen Ensembles von gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Eindrucksvoll die vor 700 Jahren erbaute St.-Sylvester-Kirche mit der sehr gut erhaltenen, jahrhundertealten Inneneinrichtung, darunter das geschnitzte Gestühl, ein frühmittelalterliches Kreuz und als große Besonderheit der lebensgroße „Palmesel“ (Jesus auf dem Esel reitend beim Einzug in Jerusalem). Fast noch mehr Interesse, auf jeden Fall Verständnis, erweckte aber später die Figur des „Armen Steuerbürgers“ vor dem Finanzamt, der klagend seine leeren Taschen vorweist.

Fazit: das Städtchen ist auf jeden Fall einen Sonntagsausflug wert !

Dann ging es weiter, tatsächlich als „Sitzwanderung“, nämlich auf eine Rundtour durch das Artland, auch durch die Orte Gehrde und Badbergen. Immer wieder wies Herr Böning uns auf imponierende Bauernhöfe hin, oft mit prächtigen Alleen als Zufahrten. Vieles konnte er  zu deren Geschichte und der des Landstrichs berichten.

Mittagessen gab es dann im wunderbar direkt an der Hase gelegenen Artland-Kotten, ebenfalls ein umgewandelter Hof. Danach also ins Museumsdorf: geführt wurden wir von Dr. Michael Schimek, Volkskundler und Bauhistoriker. Entsprechend stellte die bäuerliche Architektur den Schwerpunkt seiner Führung dar. Aus dem Artland findet sich hier die Wehlburg, mit Quatmannshof und Hof Haake sind zwei weitere Gebäude vom Typ des Niedersächsischen Hallenhauses vertreten, wohingegen das ostfriesische Gulfhaus einen ganz anderen Bau-, Wohn- und Arbeitstyp darstellt. Die Unterschiede wurden anschaulich erläutert und demonstriert, von einigen fachkundigen Wanderfreunden auch diskutiert.

Trotz großer Hitze – bis zu 36 Grad wurden gemessen – schafften wir alle ohne  Probleme den Rundgang. Erst am späten Nachmittag bestiegen wir unseren Bus und fuhren nach Hause – erfüllt von vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken !

Unser Dank geht insbesondere an Folker von Hagen, der den Ausflug vorbereitet hat, und an Berndt Wozniak, der den plötzlich erkrankten Folker gut vertreten hat, und auch an Herrn Böning und Dr. Michael Schimek für ihre aufschlussreichen Führungen.

Wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr !

Hermann Klasen

 

 

 

10.07.2018

Sonntagswanderer in Butjadingen

Auf den Spuren der Entstehung der Marschenlandschaft - wertvolle Orgeln in Waddens und Schwei

Sonntagswanderer auf Kulturwanderung

Am 27. Mai 2018 fuhren die Sonntagswanderer bei schönstem Sommerwetter nach Butjadingen, dem nördlichen Teil der Wesermarsch. Anne Dobrat und Hans-Martin Schutte hatten dankenswerter Weise ein interessantes Programm geplant. Auf der Fahrt berichtete Anne Dobrat über die Entstehungsgeschichte der Marschenlandschaft Wesermarsch und über das ganz besondere Bild dieser Landschaft. Auffällig sind die vielen Entwässerungsgräben und -siele und die Wurten mit ganzen Dörfern und stattlichen Höfen ehemals wohlhabender Marschbauern. Große Anstrengungen waren und sind bis heute notwendig ,um die Landschaftstypen Marschen und Moore zu erhalten und weiterhin bewohnbar zu machen. Schon immer waren die Küstenbewohner verantwortlich und verpflichtet, das Land an der Küste vor den ständig steigenden Fluten der Nordsee zu schützen.

Anne Dobrat veranlasste es, daß uns die Orgelsachverständige der Ev. Lutherischen Kirche zu Oldenburg und Kantorin in Berne, Frau Natalia Gvozdkova, zwei wertvolle Orgeln in der Wesermarsch vorstellte. In zwei Kirchen, in Waddens und Schwei, schufen zwei Mitglieder der Oldenburger Orgelbauerfamilie Schmid im 19. Jahrhundert prächtige Orgeln. Durch regelmäßige Wartungen und aufwändige Renovierungen haben beide "Königinnen"  ihren ganz eigenen Klang behalten. Frau Gvozdkova versuchte sehr charmant und mit großem Fachwissen, uns aufmerksamen Zuhörern einen kleinen Einblick in die Technik der Pfeifen und Flöten - und die Kunst des Orgelspiels - zu vermitteln. Nach ihrem brilliant vorgetragenen Orgelspiel waren alle begeistert. Frau Gvozdkova verzichtete auf ein Honorar zugunsten ihrer renovierungsbedürftigen Orgel in Berne. Wir dankten ihr mit einer namhaften Spende.

Es war ein ausgefüllter Kulturwandertag, und die mehr als 40 Teilnehmer waren begeistert.

04.02.2018

Wanderer im OTB blicken auf Aktivitäten im vergangenen Jahr 2017 zurück

Abteilungsleiter Berndt Wozniak blickt auf viele Unternehmungen zurück

Wandern verbindet Genuss mit Entspannung und ist gesund

Wandern ist der unkomplizierteste, kostengünstigste und zugleich intensivste Weg, um schöne Gegenden zu erkunden. Erholung gibt es sozusagen gratis dazu. Denn nirgends kann man besser entspannen und zu sich finden als in freier Natur, weg vom Alltag.

Regelmäßiges Wandern ist das beste Training für ein starkes Herz. Denn schon kurze Touren steigern die Pumpleistung des Herzmuskels, bringen den Kreislauf in Schwung und erhöhen die Sauerstoffversorgung des Körpers. Der Puls und der Blutdruck werden gesenkt, das Herzschlagvolumen erhöht sich, und der Zustand der Blutgefäße verbessert sich. Die ausdauernde Bewegung in der freien Natur stärkt die Muskulatur und hält die Gelenke geschmeidig. Außerdem ist der Körper in der freien Natur natürlichen Reizen wie Sonne, Wind, Regen und Kälte ausgesetzt. Das macht ihn widerstandsfähig. Wer sich regelmäßig in der Natur bewegt, stärkt so sein Immunsystem und ist weniger Anfällig für Krankheiten.  Und das Beste: Beim Wandern verbrennt der Körper ordentlich Kalorien, zwischen 300 und 500 Kalorien pro Stunde. (Auszug aus: Gesund & Vital)

 Wandern ist also Gesundheitssport.

 Der Mitgliederstand der Wanderabteilung bewegt sich – wie in den Jahren zuvor – um 120; am Stichtag 31.12.2017 beläuft sich die Gesamtzahl der aktiven und inaktiven Mitglieder der Wanderabteilung in Abstimmung mit der Geschäftsstelle auf 118 (2016: 126), (2015: 122), davon sind 98 aktiv (2015: 98) und 20 inaktiv (2015: 24). 47 Mitglieder wandern beim WGC, 55  bei den Sonntagswanderern und 12 bei den Seniorenwanderern.

Ein etwas nasses und stürmisches Wanderjahr liegt hinter den Sonntagswanderern. Das hält aber die zumeist wetterfesten Sonntagswanderer nicht ab, alle vierzehn Tage pünktlich am Treffpunkt, dem Parkplatz am OTB Haarenufer, abfahrbereit zu sein und zu den sonntäglichen Wanderungen im Oldenburger Land zu starten. Und stets nehmen  25 bis 35 meist gut gelaunte Wanderer an den Wanderungen teil. Es spricht für den Reiz des Wanderns und den Zusammenhalt der Gemeinschaft, dass die Zahl der Wanderfreunde und -freundinnen noch einmal gewachsen ist. Laut aktueller Liste sind 55 Wanderinnen und Wanderer aktiv.

Groß ist auch das Interesse an der Wanderfahrt  der Wanderabteilung im September gewesen, die traditionell wieder von der Sonntagswandergruppe organisiert wurde und zum 42. Mal stattfand. Siebenundzwanzig WanderfreundInnen nahmen teil. Ein herzlicher Dank für die Vorbereitung und Organisation dieser Fahrt geht an Bettina von Alten, Anne Dobrat, Klas Krüger, Matthias Schachtschneider und Hans-Martin Schutte. Die Reise führte diesmal nach Rheine/Westfalen. Mit den münsterländischen Ems-Auen wurde ein nahes, aber weitgehend unbekanntes Gebiet erkundet. Über die interessante, sehr gut organisierte Fahrt wurde schon kurz im letzten OTB-Mitteilungsblatt (04/2017) berichtet. (Hier: Kurzvortrag Anne Dobrat)

Um auch im nächsten  Jahr wieder eine Wanderfahrt zu ermöglichen, hat sich Bettina von Alten mit einem kleinen Organisationsteam angeboten, die  Vorbereitung und Organisation dafür zu übernehmen. Es soll im September 2018 eine Fahrt  an die Saale werden.

 Vorher, nämlich am 14. Mai, fand die auch zur Tradition gehörende Kulturfahrt statt, die  von Heiko Dinklage organisiert und durchgeführt wurde. Ihm zur Seite standen  Antje und Eckhard Grotelüschen. Es ging diesmal nach Bremerhaven. Besichtigt wurde der Bürgerpark mit seinem alten Baumbestand, dann ging es den Geestwanderweg entlang bis zum Tidesperrwerk, dem Kapitänsviertel und der ehemaligen Rickmerswerft. Nach einem leckeren Fischessen wurde noch ein Spaziergang entlang der Weser unternommen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Heiko Dinklage sowie Antje und Eckard Grotelüschen.

 Der neue Wanderplan für  2018 ist inzwischen von den Wanderfreunden Anne Dobrat, Dieter Mielenz und Helga Meyer zusammengestellt worden.  Für das traditionelle mittägliche Eintopfessen in den Zielgasthöfen fühlt sich – wie in den vergangenen Jahren - Helga Meyer zuständig. Sie wird auch in diesem Jahr dafür sorgen, dass nach den Wanderungen die Suppe stets pünktlich auf dem Tisch steht.

 Im Winterhalbjahr fand – wie in den Vorjahren auch – wieder das beliebte Wanderliedersingen statt. Helga Dalenbrok gilt dafür ein besonderer Dank.

Die Organisation der Seniorengruppe erfolgte – wie in den Vorjahren - wieder durch Peter Holl und Hajo Gerdes. Leider wird die Seniorenwandergruppe immer kleiner. Da liegt auch das Problem, denn der Übergang, oder das Auffüllen der Gruppe aus dem Kreis des WGC oder der Sonntagswanderer, findet kaum statt. Zur Zeit kann in der Seniorenwandergruppe leider nicht mehr von längeren Wanderungen die Rede sein. Die Gruppe trifft sich weiterhin dienstags um 14 Uhr, um einen gemeinsamen Spaziergang von rund 3 km zu unternehmen. Dieser führt oft durch das Eversten Holz oder den Schlossgarten. Oft ist nur eine Hand voll Seniorenwanderer aktiv dabei. Gerne angenommen wird aber von den Mitgliedern der Gruppe, denen selbst diese kurzen Spaziergänge zu weit sind, die gemeinsame Kaffeetafel, die im Cafe Janssen stattfindet. Hier treffen sich die Mitglieder in geselliger Runde zu anregenden Gesprächen.

Der bereits seit 1948 bestehende Weitgehclub (WGC) traf sich auch im vergangenen Jahr jeden zweiten Dienstag im Umkreis von Oldenburg – insgesamt 25 mal - an einer Gaststätte, die Langlöper um 8.00 Uhr, die Mittelpetter um 9.00 Uhr und die Kurztreter um 9.30 Uhr. Von dort ging es dann unter der Leitung der jeweiligen Wanderführer  auf einen Rundwanderkurs von 20 km/15 km/bzw. 10 km. Um 12.30 Uhr trafen sich die Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen.

Heiko Dinklage sorgte – wie gewohnt - für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Speisenfolge; keiner ging - auch dank der leckeren Desserts - hungrig vom Tisch. Nachmittags ließen einige Unentwegte den Wandertag mit einer kurzen Wanderung von 5 bis 6 km ausklingen.

Eine dieser Dienstagswanderungen war allerdings eine sogenannte „Sitzwanderung“, auch „Kleine Kulturwanderung“ genannt, die 32 Wanderer unter Führung von Folker von Hagen am 27. Juni mit dem Bus ins Oldenburger Münsterland und nach Sögel führte.

„Wie kam die barocke Baukunst in das Oldenburger Land?“ war das zentrale Thema der Reise. Wir besuchten die Basilika in Bethen, erkundeten die Pfarrkirche St. Andreas in Cloppenburg und erlebten eine Themenführung im Schloss Clemenswerth in Sögel. Gestärkt haben wir uns mit herzhaftem Spießbraten im Gasthaus Peek in Groenheim. Einen besonderen Dank an dieser Stelle noch einmal an den Organisator dieses erkenntnisreichen Ausfluges, Folker von Hagen.

Ein Höhepunkt des Wanderjahres war auch das gemeinsame Grünkohlessen mit anschließender Generalversammlung. Nach der Völlerei erfreuten wir uns an der launigen Abschiedsrede des amtierenden Königs Dieter Hundt und an der Proklamation des neuen Kohlkönigs Herbert  Mesch. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die drei „Rudijos“ mit Gesang und Gitarrenklängen. Dahinter verbergen sich Rudi Falk, Dieter Hundt und Jochen Schuler.

Und wie es sich für einen Wanderclub gehört, wird nicht nur jede Wanderung protokolliert, sondern alle erbrachten Wanderleistungen werden sorgfältig notiert und persönliche Rekorde öffentlich belobigt. Dafür sorgt mit viel Schwung unser „Vortreter“ Dieter Finck.

Der Weitgehclub besteht zurzeit aus 47 aktiven und 1 inaktiven Wanderern im Alter von 63 bis 93 Jahren.

Erste Hilfe

14 Wanderer bringen ihre Kenntnisse in „Erster Hilfe“ auf den aktuellen Stand (siehe auch OTB-Mitteilungen 03/2017)

 „Vorbereitet sein, erste Hilfe leisten, bis ein Arzt kommt“. Das war das Ziel von 14 Wanderern des Weitgehclubs (WGC) der Wanderabteilung. Wer alle 2 Wochen auf Wanderstrecken abseits verkehrsüblicher Wege unterwegs ist, muss in der Lage sein, schnell und kompetent Erste Hilfe zu leisten, wenn ein Wanderbruder im Gelände Hilfe benötigt.“ Richtig helfen können gibt ein gutes Gefühl“, sagten sich Dr. Michael Huppke und Berndt Wozniak und organisierten eine Schulungsmaßnahme bei den Johannitern, speziell ausgerichtet auf die Belange unserer Wanderer. Die Resonanz war groß. 14 Teilnehmer beteiligten sich aktiv an den 7 Modulen, die uns der Rettungssanitäter Frank Braun von den Johannitern in dem eintägigen Seminar sehr kompetent und in lockerer Atmosphäre näherbrachte.

Schützen-Melden-Helfen. Der Trainer machte Erste Hilfe übersichtlich und fassbar: Statt 28 einzelne, verwirrende Notfallbilder lernten die Teilnehmer nur noch 6 griffige Leitsymptome und Maßnahmenpakete kennen. Sie begaben sich auf eine „Kreuzfahrt“ über 7 Stationen in Form von „Lerninseln“. Vor dem Start bereiteten die Teilnehmer sich auf das vor, was einem bei der Bildungsreise begegnen kann: „Wie ist das Rettungs- und Meldesystem in Oldenburg organisiert?“, „Meine Sicherheit als Ersthelfer“, „Wie gehe ich vor, wenn ein Notfall eintritt?“, „Gibt es Maßnahmen, die immer richtig sind?“: Dann lernten alle auf jeder der ersten sechs Inseln ein Leitsymptom und das dazugehörige Maßnahmenpaket kennen. Nicht erweckbar, keine Atmung, Probleme in der Brust, Verletzungen, Probleme im Kopf, Probleme im Bauch – alle Teilnehmer haben sich damit aktiv auseinandergesetzt.  Auf der siebten Insel, der „Schatzinsel“, konnte der erworbene Wissens- und Fertigkeitsschatz unter Beweis gestellt werden. Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Beatmung, leichte Überstreckung des Kopfes. Auch der Einsatz eines Defibrillators ist geübt worden.

 Das Fazit: ein kurzweiliger Tag, der allen viel Spaß gemacht hat – und ein gutes Gefühl haben alle Teilnehmer auch mitgenommen. Über dieses Seminar wurde auch in den OTB-Mitteilungen berichtet (03/2017).

Alle Aktivitäten der Wandergruppen ließen sich nur durchführen, weil engagierte Mitglieder der Abteilung sich eingesetzt haben und nur so die große Vielfalt an Veranstaltungen möglich war.

Erwähnenswert sind folgende runde Geburtstage, die Mitglieder unserer Wanderabteilung im vergangenen Wanderjahr vollendet haben:

70 Jahre:    Ingo Deelwater, Jürgen Otzen, Werner Papenhausen
80 Jahre:    Hille Krüger, Volker Hänßler, Dieter Mielenz
90 Jahre:    Eske Vahl

Besonders hervorheben möchte ich auch in diesem Jahr alle WanderInnen, die in vergangenen Jahr älter als 90 Jahre wurden:

Gisela Ahlring (94),Werner Dörfel (94), Rudolf Dohrmann (93), Hans Hemmen (94), Paul Hey (97), Otto Keune (95), Ilse Kristin (95), Annemarie Krull (92), Hermann Rudolph (92),  Marga Süykers (92) sowie

Anna Bach, die am 22. Mai 2017 ihr 106. Lebensjahr vollendete.

Unsere herzlichen Glückwünsche zur Vollendung dieser hohen Geburtstage.

Die Vereinsjubiläen wurden in diesem Jahr in einer besonderen Veranstaltung am 10. Juni 2017 durch den Vorstand in feierlichem Rahmen gewürdigt.

Zu unserem Leben - auch zu einem Wanderleben - gehören Abschiede!

Wir Wanderer haben auch im vergangenen Jahr vier langjährige Wanderfreunde verloren!

Zusammen mit den Angehörigen betrauern wir den Tod von

Wilhelm Janssen, verstorben im April 2017 im Alter von 83 Jahren. Er wanderte seit 1997 mit uns.
Ernst Hedden, verstorben im Mai 2017 im Alter von 91 Jahren. Er wanderte seit 1999   mit uns.
Peter Behrens, verstorben im Juli 2017 im Alter von 81 Jahren. Er wanderte seit 2006 mit uns.
Erwin Holtz, verstorben im November 2017 im Alter von 89 Jahren. Er wanderte seit 1992 mit uns.

Viele aus unserem Kreis erinnern sich an die gemeinsamen Wanderungen mit den Verstorbenen und werden sie in guter Erinnerung behalten.

Aus gesundheitlichen Gründen mussten sich Horst Barelmann und Richard Witkowski aus unserer Wanderrunde verabschieden.

Verabschiedet haben wir uns auch von unserem langjährigen Abteilungsleiter und Wanderfreund Manfred Rowold, der aus persönlichen Gründen seinen Wohnsitz nach Schleswig-Holstein verlegt hat und damit auch die Abteilungsleitung nicht mehr wahrnehmen konnte. Ihm sei für sein besonderes Engagement in den letzten sieben Jahren noch einmal besonders gedankt.

Zu Schluss möchte ich in besonderem Maße Dank sagen
den Leitern der Seniorenwandergruppe, Peter Holl und Hajo Gerdes,
der Leiterin der Sonntagswandergruppe, Anne Dobrat, die in die großen Fußstapfen von Hans-Martin Schutte getreten ist,
dem Vortreter des Weitgehclubs, Dieter Finck. 

Durch Eure selbständige Arbeit in Euren Gruppen habt Ihr meine Arbeit als Abteilungsleiter sehr leicht gemacht. Dafür ein herzliches „Dankeschön“!

Zugleich möchte ich es aber nicht versäumen, auch den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie allen, die sich in der Wanderabteilung aktiv durch Übernahme von Sonderaufgaben betätigt haben, sei es durch das Schreiben von Protokollen, Beiträgen und Berichten, das Fortführen der Chronik des WGC, das Pflegen des Internetauftrittes und unseres Archivs, das Absprechen der Mittagsmahlzeiten mit den Lokalbetreibern, das Vortragen von Geschichten und Gedichten, beim Singen im Winterhalbjahr sowie den Besuch bei erkrankten oder zu ehrenden Wanderinnen und Wanderern unserer Abteilung ganz besonders zu danken. 

All diesen fleißigen Helfern ist bewusst, dass unser OTB kein Dienstleistungsbetrieb ist, sondern ein Sportverein, in dem ein kameradschaftliches und helfendes Miteinander zum Gelingen einer jeden Wanderung oder anderen Veranstaltung selbstverständlich ist.

Berndt Wozniak

 

 

 

 

17.01.2018

Dieter Finck erwanderte am 9. Januar 2018 im Weitgehclub des OTB seinen 7000. Kilometer

Ehrung im Kreis der Wanderer

Berndt Wozniak (links), Abteilungsleiter der OTB-Wanderabteilung, überreicht Dieter Finck, Vortreter des WGC, das "Kleine Holzschuhpaar" für 7000 erwanderte Kilometer.

Dieter Finck, „Vortreter“ des Weitgehclubs im OTB, erreichte am 9. Januar 2018 bei seiner 328. Wanderung im WGC seinen 7000. Wanderkilometer. Die Wanderung über 18 Kilometer führte den WGC bei herrlichem Winterwetter rund um Kirchhatten.

Berndt Wozniak, Abteilungsleiter der Wanderabteilung, überreichte unter dem Applaus der Wanderbrüder aus diesem Anlass im „Deutschen Haus“ in Kirchhatten das „Kleine Holzschuhpaar“ als Anerkennung  und  gratulierte Dieter zu dieser stolzen Leistung.

Seit März 2003 wandert Dieter Finck im WGC, zunächst bei den Mittelpettern, später dann bei den Langlöpern.

Mehr als zehn Jahre organisiert er als Vortreter die Aktivitäten des WGC, erstellt die Wanderpläne und teilt die Wanderführer ein. Um die Gemeinschaft hat er sich große Verdienste erworben. Legendär sind die jährlichen Generalversammlungen, die nicht nur launig ablaufen, sondern auch allen Wanderern den "statistischen" Fingerabdruck der jeweiligen Jahreswanderleistung vor Augen führen.

17.08.2016

Dit un Dat up platt: NDR besucht Weitgehclub

Reportage von der Wanderung des Weitgehclubs (WGC) am 28. Juni 2016

Mit dem Mikrofon unterwegs: NDR-Reporter Frank Jakobs berichtet vom Weitgehclub des OTB.

Der Zeitungsartikel der NWZ vom 10. Mai 2016 über den WGC hatte auch bei Radio Niedersachsen Eindruck hinterlassen. NDR-Reporter Frank Jakobs produzierte für die Sendung „Dit un Dat up Platt“ anläßlich unserer Wanderung am 28. Juni 2016 eine Reportage. Und auch das „richtige Programm“ auf Hochdeutsch des Regionalfensters Oldenburg hatte Interesse gezeigt.

Mit Heiko Dinklage konnten wir gleich einen Gesprächspartner stellen, der ihm seine Fragen auf plattdeutsch beantworten konnte. Auf Platt hatte Heiko uns dann auch seine Wanderroute an diesem Tag beschrieben. Mit Baadbüx, Schietpadd oder „versacken im Moor“ kamen allerdings Begriffe vor, die uns etwas irritierten, aber wir wussten ja, dass wir Heiko vertrauen konnten. In Zusammenhang mit dem ostfriesischen Platt kam dann aber ein Spruch, der die Ostfriesen stutzig machte: „In Aurich ist es schaurig, in Leer noch viel mehr, in Norden ist noch keiner was geworden.“

NDR-Reporter Frank Jakobs, wohl selbst Ostfriese, konnte diese Aussage doch etwas relativieren, indem er ergänzte: „In Weener ist scheener, und wollen sie dich bestrafen, schicken sie dich nach Wilhelmshaven.“ Dieter Finck durfte anschließend in Hochdeutsch Rede und Antwort stehen, bevor Frank Jakobs sein Mikrofon einpackte.