Aktuelles von den Wanderern

Die Jahreswanderpläne 2020 für die Sonntagswanderer und den Weitgehclub (WGC) sind eingestellt (siehe Gruppen) .

22.11.2019

Sonntagswanderer unter neuer Leitung - Dank an Anne Dobrat

Ulrike und Holger von der Heide neue "Doppelspitze"

Hans-Martin Schutte, Anne Dobrat, Ulrike und Holger von der Heide (von links)

Drei Jahre hat Anne Dobrat die Geschicke der Sonntagswanderer geleitet. Zum Ende des Jahres legt sie das Amt der Koordinatorin der Wandergruppe in die Hände von Ulrike und Holger von der Heide.

In seiner kleinen Dankesrede blickt Hans-Martin Schutte auf die vergangenen Jahre zurück. Sie sei eine engagierte „Kümmerin“ gewesen, die für alle Wanderinnen und Wanderer immer ein offenes Ohr hatte.  67 Wanderungen habe sie in den vergangenen Jahren verantwortet, drei sogenannte kleine Kulturwanderungen organisiert und drei Wanderreisen begleitet.

Anlässlich der Jahresversammlung der Sonntagswanderer dankten die Mitglieder der Wandergruppe mit herzlichem Applaus und einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit. Auch der Leiter der Wanderabteilung, Berndt Wozniak, dankte für die gute Zusammenarbeit.

Anne Dobrat betonte in Ihrer Dankesrede, dass sie sehr gerne ihre Aufgaben wahrgenommen habe. Sie habe durch die Wanderinnen und Wanderer immer Unterstützung erfahren, insbesondere bei der Planung der Wanderungen, als engagierte Wanderführer an den Sonntagen sowie bei Planung und Durchführung der Wanderreisen. Sie wird den Sonntagswanderern weiterhin als Wanderin angehören.

Ulrike und Holger von der Heide werden ab Januar 2020 in die Fußstapfen von Anne Dobrat treten. Beide freuen sich auf die neue Aufgabe. Wie sie betonen, liege man als „Doppelspitze“ gerade im Trend der Zeit.

18.09.2019

Wanderreise 2019 führte an Werra und Fulda

Sonntagswanderer verbringen ereignisreiche Tage in Hannoversch-Münden

Sonntagswanderer vor dem Rathaus in Hannoversch - Münden

 

Ziel der diesjährigen 44. Wanderfahrt der OTB-Sonntagswanderer vom 24. – 29. August war Hannoversch-Münden, heute offiziell als Hann. Münden bezeichnet.  Ein bewährtes Team -  Bettina von Alten, Anne Dobrat, Klas Krüger und Hans-Martin Schutte – hatte nicht nur alles vorbereitet, sondern alle waren auf der gesamten Reise weiterhin organisatorisch beteiligt und führten in dem für sie vielfach fremden Gelände auch noch unsere Wanderungen! Untergebracht war unsere Gruppe in einem sehr guten Hotel, gelegen an einem rauschenden Arm der Fulda, die sich wenige Meter stromabwärts mit der Werra zur Weser vereinigt. Schon auf der Hinreise hieß es, Wanderschuhe anziehen und Wandern von Fürstenhagen aus, wo wir uns mit einer Erbsensuppe gestärkt hatten, zum ehemaligen Kloster Bursfelde.  In der romanischen Klosterkirche brachte uns eine ehemalige Theologin im Rahmen einer Führung die Architektur und die wenigen noch erhaltenen Fresken durch eine andere als sonst übliche Sichtweise nahe. Eine Information über das wechselhafte Schicksal dieses im 11. Jahrhundert gegründeten Klosters erhielten wir bereits auf der Fahrt im Bus von Wolfhard Schmidt-Bäumler.

Täglich wanderten wir – zumeist in 2 Gruppen  (Langlöper und Kurztreter) – bei hohen sommerlichen Temperaturen in den die Weser und die Werra umgebenden Wandergebieten des Bramwaldes, des Kaufunger Waldes und der Reinhardswaldes, nachdem der Bus uns zu den entsprechenden Ausgangpunkten gebracht hatte. Wir lernten auf diesen Wegen die abwechslungsreiche Umgebung nördlich, östlich und südlich von Hann. Münden kennen, waren mal in Niedersachsen, in Hessen, mal einige Schritte sogar in Thüringen unterwegs.  Eine dieser Wanderungen führte uns aufwärts zur sagenumwobenen 450 m hohen Teufelskanzel, von der wir einen herrlichen Blick auf eine hufeisenförmige Schleife der Werra unter uns werfen konnten. Ehe wir in zwei Gruppen unsere Wanderung fortsetzten, stärkten wir uns unter schattenspendenden Bäumen eines dort gelegenen Bergrestaurants, das seit 1882 besteht und in dem auch mehrmals Theodor Storm Station gemacht hat.

Am folgenden Tag ging es zu Fuß aufwärts zum ca. 640 m hochgelegenen Naturdenkmal Bilstein im Kaufunger Wald - geologisch eine Basaltkuppe. Das dortige Bergrestaurant wurde bereits zu Kaisers Zeiten ca. 1890 gegründet und wird noch heute ohne Elektrizität und fließendes Wasser bewirtschaftet. Ein Gewitter nahte leider schneller als vom Hüttenwirt vorhergesagt; es erreichte uns beim Abstieg und der prasselnde Regen begleitete uns, bis wir endlich den auf uns wartenden Bus erreichten. Bei der Wanderung am nächsten Tag waren die meisten von uns mit Regenbekleidung im Rucksack ausgerüstet, die beim nachmittäglichen Gewitterguss gute Dienste leistete.

Wir bildeten in diesem Jahr erstmals drei Gruppen: Die nicht mehr so fußläufigen Reiseteilnehmer wurden bei ihren Spaziergängen vorwiegend begleitet und betreut von Hille Schutte. Ziele waren kleinere Spaziergänge und Besichtigungen, wie z. B. die Burg Ludwigstein, wo sie bei einer intensiven Besichtigung auch das Archiv der Wandervogelbewegung kennenlernten, was uns Wanderern entging.

Kulturbesichtigungen kamen ebenfalls nicht zu kurz: Eine kompetente Stadtführerin führte uns durch die Innenstadt von Hann. Münden, die nie durch einen Stadtbrand zerstört wurde, so dass noch heute ca. 700 Fachwerkhäuser vorhanden sind, von denen etwa 450 bewohnt sind. Die Stadt war im Mittelalter durch Handel reich geworden; daher ließen die Stadtväter das einst gotische Rathaus im 17. Jahrhundert sehr reich im Stil der Weserrenaissance umbauen. Die Stadt konnte es sich sogar leisten, Butzenscheiben aus Muranoglas einsetzen zu lassen. Jahrhundertelang hatte die Stadt immer mal wieder mit Hochwasser zu kämpfen, verursacht durch Eisgang auf Werra und Fulda mit gleichzeitiger Schneeschmelze und Regen, was entsprechende Hochwassermarken bezeugen. Durch den Bau der Edertalsperre, die das Wasser der Fulda reguliert, besteht diese Gefahr nun seltener, sie ist aber nicht völlig gebannt.  

Nach dem Abendessen fanden mehrmals - wie es bei diesen Wanderfahrten die Tradition gebietet – gesellige Zusammenkünfte statt. Hans-Martin Schutte berichtete in einem Vortrag mit Thema „Vom Nutzen der Toleranz“ über die Geschichte der Gründung der Stadt Bad Karlshafen zur Ansiedlung für die Hugenotten Ende des 17. Jahrhunderts. Die damaligen Pläne zum Bau der Stadt wurden zu einem großen Teil verwirklicht; wir konnten am folgenden Tag das einheitliche sehr sehenswerte Ensemble besichtigen, ehe wir von dort erneut zu unseren Wanderungen aufbrachen.

Einen weiteren Vortrag hatte Matthias Schachtschneider vorbereitet, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mitreisen konnte. Bettina von Alten trug an seiner Stelle seine ausgezeichneten Ausführungen zum Thema „Poesie der Romantik“ vor. Diese waren so umfangreich, dass der 2. Teil am Abschiedsabend Teil des Programms war.  - Dieses Literaturthema Romantik ergänzte Bettina von Alten auf Wunsch von Matthias Schachtschneider in einem von ihr erarbeiteten Vortrag über das Leben und Wirken der Brüder Grimm, die nicht nur Märchen sammelten, sondern auch als Sprachforscher, Übersetzer, Textsammler und Professoren tätig waren. Zudem gehörten sie als politisch überzeugte Männer zu den „Göttinger Sieben“, die gegen eine Aufhebung einer freiheitlichen Verfassung im Königreich Hannover protestierten und deshalb von der Universität entlassen wurden. 

Auch ein Liederabend wurde spontan angeboten. Dieter Hundt begleitete mit seiner Gitarre viele sangesfreudige Wanderer, so wie er es auch am Abschiedsabend tat, an dem viel gesungen wurde und Elfriede Coburger zwischendurch plattdeutsche Märchen vorlas.

Auf der Heimfahrt legten wir in Minden eine Pause ein, wo wir eine kleine Schiffsrundfahrt unternahmen. Im Bus hatte uns vorher Hans-Martin Schutte über das dortige Kanal- und Schleusensystem des Mittellandkanals und der Weser informiert. Wir fuhren zunächst ein kleines Stück auf dem Mittellandkanal, danach passierten wir eine mehr als 100 Jahre alte Schachtschleuse, die uns ca. 10 m absenkte. Nunmehr auf dem Niveau der Weser und nach einem scharfen Bogen unterquerten wir auf der Weser südwärts fahrend den Mittellandkanal. Ausgebootet wurden wir nahezu mitten in der Stadt, wo wir den in den allerletzten Kriegstagen durch Bomben zerstörten und in den 50er Jahren wieder errichteten mittelalterlichen Dom besichtigten, ehe es nach einer Kaffeepause heimwärts ging.

Alle Mitreisenden waren trotz der heißen Temperaturen sehr zufrieden mit dieser Wanderreise. Den Organisatoren sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Ein besonderer Dank gilt aber Bettina von Alten, die mit großem Elan und stets guter Laune die Hauptorganisation bewältigte, ebenfalls Wanderungen führte, Probleme aus dem Wege räumte und für Überraschungen sorgte! Wir freuen uns schon auf eine nächste Reise!

13.06.2019

Kulturwanderung des Weitgehclubs (WGC) führt in die Großleitstelle Oldenburger Land und zum EDEKA-Zentrallager Neuenkruge

Folker von Hagen organisiert interessanten Informationstag

WGC mit Sicherheitswesten vor dem Besuch des Zentrallagers

Auch in diesem Jahr erweckte die  sog. Kultur- oder auch Sitzwanderung des WGC wieder großes Interesse! Es handelte sich in gewisser Weise um eine Premiere, insofern, als dass diverse Wanderfreunde mit dem Fahrrad zum Treffpunkt Ziegelhof in Oldenburg anreisten. Das fiel nicht nur wegen des schönen Wetters recht leicht, sondern auch, weil es erst ganz gemächlich um 9.45 Uhr los ging.

Der erste Weg führte uns auch nur über die Straße zur Großleitstelle Oldenburger Land. Hier erwartete uns die junge Frau Gülöz, gelernte Rettungssanitäterin und jetzt Leiterin der Abteilung Ausbildung und Qualitätsmanagement, um uns alte Herren in den nächsten 2 Stunden ausgiebig mit dieser wichtigen Einrichtung bekannt zu machen. Hier laufen in 2 großen, mit zahlreichen Monitoren ausgestatteten Räumen sämtliche Notrufe der Region ein. Schwerpunkt der Erläuterungen war die Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankentransport, die man im Notfall über die 112 erreicht. Der Einzugsbereich umfasst die beiden Städte OL und DEL, dazu die Landkreise Wesermarsch, Oldenburg, Ammerland und Cloppenburg, insgesamt einen Bereich mit 736.000 Einwohnern. Bis zu 700 Anrufe gehen hier täglich ein, von denen allerdings ein Großteil durchaus nicht als „Notfall“ eingestuft werden kann (Beispiel: „Die Mülltonne ist heute noch nicht geleert worden“).  Für echte Notfälle allerdings stehen 151 Feuerwehren – weit überwiegend freiwillige  -   30 Rettungswachen mit Notarzt- und Krankentransportwagen und insgesamt 2.500 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung, die von hier aus in Marsch gesetzt werden können. Zu ruhigen Zeiten geht es relativ gemächlich zu, wie wir uns bei einem abschließenden Blick in den großen Zentralraum vergewissern konnten, aber z.B. bei einem Sturm und Unwetter können es auch mal 400 Anrufe pro Stunde sein ! Die große Kunst der Annehmenden, in der Regel erfahrene Rettungssanitäter, besteht dann darin, die Spreu vom Weizen, d.h. den echten Notfall von der Bagatelle zu unterscheiden – und das weite, dazwischen liegende Feld ein- und richtig zuzuordnen. Binnen 15 Minuten soll, falls erforderlich, Hilfe am Ort des Geschehens sein !

Nachdem wir noch einen abschließenden Blick in die gleich nebenan liegende Großleitstelle der Polizei werfen konnten (Notruf 110, mit einem noch weit größeren, über die Weser reichenden Zuständigkeitsgebiet), verabschiedeten wir uns mit Dank und mit dem beruhigenden Gefühl, dass wir, die wir ja in einem durchaus notfallträchtigen Alter sind, in einem solchen Fall der Fälle auf rasche und kompetente Hilfe rechnen können!

Nun gab es gegenüber im Restaurant Zeus erst einmal ein üppiges griechisches Mittagessen, bevor es weiter ging zur nächsten Station: nach Neuenkruge, zum großen Edeka-Zentrallager ! Einige von uns, die sicher besonders fit bleiben wollen, um nicht demnächst als Notfall aufzufallen, legten auch diese 8 km mit dem Fahrrad zurück, die anderen verteilten sich auf die diversen Autos.

In Neuenkruge empfing uns Herr Thieben, ein Edeka-Veteran, der jetzt als Ruheständler Besucher durch diese riesige Anlage – 28 Hektar Grundstücks-, 12 Hektar Lagerfläche – führt. Seinen lockeren Vortrag garnierte er mit vielen launigen Bemerkungen, Seitenhieben gegen manche (besonders stadtoldenburger)  Behörden und zahlreichen Insider-Infos zum Stand des Lebensmittelhandels regional und in Deutschland – wo es nur noch 4 große Handeslgruppen -  Edeka, Rewe, Aldi und Lidl - gibt !

Ansonsten hatte Herr Thieben einen Überblick über die Edeka-Geschichte, über die heutige Organisationsform dieser Genossenschaft und eine Menge eindrucksvoller Zahlen zu berichten. Nur die wichtigsten:

Täglich – d.h. Tag und Nacht, rund um die Uhr -  schaffen ca 500 LKW rund 7.000 Europaletten hierher, die durch ein raffiniertes und hochkomplexes System auf 500 Lebensmitteleinzelhändler in der Weser-Ems-Region verteilt werden, entsprechend der jeweiligen Bestellungen. Mehr als 20.000 Artikel lagern hier, darunter auch Tiefkühlkost, Gemüse und Frischeartikel, die also sehr kurzfristig rein – raus müssen ! 1.500 Mitarbeiter sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft, 230 Berufskraftfahrer gehören dazu, die im Schichtdienst 130 Edeka-LKW bewegen und sich an 274 Verladetoren ihre Waren abholen.

Anschließend nahm Herr Thieben uns mit auf einen, wie er sagte, kurzen, 3 km langen Rundgang durch einen Teil des Lagers. Gabelstapler flitzten herum, teils automatisch fahrend, teils von jungen Männern, gelegentlich auch Frauen gesteuert, die aus aller Herren Länder stammen - allein in einer der Hallen aus 15 Nationen. Insgesamt sind übrigens im ganzen Edeka-Bezirk Minden-Hannover, der in einem breiten Streifen von der holländischen bis zur polnischen Grenze reicht, 73.000 Mitarbeiter aus 95 Nationen tätig !

Eine allerletzte Zahl, dann reicht es: wir durften bei 25 Grad minus durch die große Tiefkühlhalle spazieren! Bei eher sommerlicher Kleidung war das nicht ohne besonderen Reiz, aber ehe uns die Eiszapfen aus der Nase sprossen, waren wir schon wieder draußen !

Fazit: eine weitere Erkenntnis heute darüber, welch Ausmaß an Organisation und welcher Aufwand hinter Dingen stecken, die uns alltäglich und selbstverständlich sind !

Erst am späten Nachmittag kamen wir von diesem ereignisreichen Tag nach Hause !

Ein ganz großer Dank gilt auch diesmal wieder unserem Folker von Hagen, der uns erneut, wie schon in den vergangenen Jahren, einen hervorragenden Einblick in bisher fremde Welten verschafft hat !

Hermann Klasen

  

13.06.2019

Klas Krüger erwandert 10.000 Kilometer

Der Weitgehclub ehrt seinen aktiven Sportler für herausragende Wanderleistung

Klas Krüger (links im Bild) erhält vom "Vortreter" Berndt Wozniak das Goldene Holzschuhpaar mit der Inschrift 10.000

Eine der schönsten Wandergegenden im Umland Oldenburgs – das Huntetal bei Dötlingen -  hat sich Klas Krüger ausgesucht, um die 10.000 Kilometer – Grenze zu überschreiten. Er ist damit nach Johann Vollmers und Dieter Mielenz der dritte noch aktive Wanderer, der den „Kultstatus 10.000“ erreicht. In nur 423 Wanderungen seit seinem Eintritt in den WGC am 01.09.1998 hat er diese Entfernung am 28. Mai 2019 zurückgelegt, das sind im Durchschnitt 23,5 km pro Wanderung. Im Kreis des WGC gehört Klas zu den aktivsten Wanderern. Er erarbeitet nicht nur neue Wanderstrecken, sondern führt die Langlöper im WGC als Wanderführer auch oft in das schöne Oldenburger Umland. An jedem 2. Sonntag ist er zudem als „Sonntagswanderer“ unterwegs. Auch in dieser gemischten Wandergruppe übernimmt er häufig die Rolle des Wanderführers. Er gehört ferner zum Organisationsteam der jährlichen Wanderfahrt des OTB, die die Wanderer in diesem Jahr nach Hannoversch-Münden führen wird.

Bei einem zünftigen Spargelessen im Landhotel Dötlingen anlässlich der 1.785. Wanderung des WGC am 28. Mai 2019  überreicht der Leiter der Wanderabteilung und Vortreter des WGC, Berndt Wozniak,  das „Goldene Holzschuhpaar mit der Aufschrift 10.000 km an Klas. Ein donnernder Applaus der Wanderbrüder für dieses herausragende Wanderjubiläum und alle guten Wünsche sowie die nötige Fitness für noch viele weitere Wanderungen runden die Ehrung ab.

Klas bedankte sich bei den Wanderbrüdern für den herzlichen Beifall und die ihm entgegengebrachte Kameradschaft mit einer Spende für die Wanderkasse.

13.06.2019

Kulturwanderung der Sonntagswanderer führte nach Verden/Aller

Dom, Verdener Dühnen und Schloss Etelsen begeistern Teilnehmer

Sonntagswanderer vor dem Verdener Dom

Auch wenn die Natur noch Regen gebrauchen könnte, so war es doch sehr angenehm, dass die Sonntagswanderer des OTB ihren Kulturwandertag am 26. Mai 2019 ohne ihre Regenschirme aufspannen zu müssen genießen konnten. Das kam der allgemeinen Stimmung und der Wanderung, die zusätzlich zum Kulturteil eingeplant war, sehr zu gute.

Doch der Reihe nach:

Geplant und vorbereitet von Anne Dobrat und Hans-Martin Schutte, und unter ihrer bewährten Leitung, setzte sich der gut besetzte Bus pünktlich um 8.30 Uhr in Bewegung. Während der Anfahrt Richtung Verden an der Aller, informierte H.M. Schutte uns über das erste Ziel, das Schloss Etelsen! Es liegt kurz vor Verden und ist ein Neo-Renaissancebau, mit Baubeginn 1887. Über die Architektur und auch die wechselvolle Geschichte dieses Schlosses referierte er während der Fahrt. Wir konnten es leider nur von außen betrachten, denn eine Führung innerhalb des Schlosses war nicht möglich. Dafür konnten wir aber in dem sehr schönen, im englischen Stil angelegten Schlossgarten eine gute halbe Stunde flanieren.

Weiter ging es zum Naturschutzgebiet Neumühlen, einem Dünengebiet, das man hier nicht erwartet. Nach einer einstündigen Wanderung durch dieses Areal schloss sich eine Besichtigung des Verdener Domes an, eine imposante Hochgotische Hallenkirche. Der romanische Glockenturm kündet noch davon, dass hier vormals eine romanische Kirche gestanden hatte. Abgesehen von einem großen Blasorchester, das uns unbestellter Weise ein Stück von Mendelssohn spielte und uns einen Eindruck von der Akustik dieses großen Bauwerks lieferte, hatten wir zwar eine etwas gestörte, aber dennoch sehr interessante Führung. Uns wurde zusätzlich zu der Geschichte und den Besonderheiten des Domes auch die Geschichte der Stadt Verden erzählt, die beide eng miteinander verbunden sind.

Nach diesen abwechslungsreichen Stunden, fuhren wir schon in Richtung Oldenburg. Aber in Achim, Stadtteil Baden, wartete noch eine schöne Überraschung auf uns.

In dem Lokal „Weserterrassen“ mit einem tollen Blick auf die mäandernde Weser und den Schleusenkanal wurden wir kulinarisch verwöhnt. Ein wunderbarer Abschluss unseres Kulturwandertages!

Ein großes Dankeschön der Sonntagswanderer für einen schönen, interessanten Ausflug an Anne Dobrat und Hans-Martin Schutte!