Aktuelles vom Cheerleading

Jahres-Rückblick 2016

02.10.2019

So sehen Cheerleader aus dem Nordwesten den Verzicht beim Bundesligisten Alba Berlin

Tritt bei Bundesligaspielen auf: die Gruppe „Baskets Xtreme Dancers“ vom Oldenburger TB, Bild: Erik Hillmer
Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019

Mit Unverständnis reagiert die Cheerleading-Szene im Nordwesten auf den Entschluss des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin, bei Heimspielen künftig in den Spielpausen keine Gruppen mehr zur Unterhaltung des Publikums einzusetzen.

„Ich finde die Entscheidung sehr schade“, sagt Lena Stark, die mit der Gruppe „Bright Delights“ des Oldenburger TB (OTB) bei Heimspielen des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg auftritt: „Cheerleading ist mehr als ein Sport leicht bekleideter junger Frauen. Wir trainieren hart und wollen dem Publikum zeigen, was wir können.“ Die Kritik, dass junge Frauen dort vorgeführt würden, kann die 20-Jährige nicht teilen: „Ich mache das freiwillig. Niemand zwingt uns zu irgendetwas.

Alba Berlins Manager Marco Baldi hatte jüngst erklärt, künftig auf Cheerleading-Gruppen zu verzichten. „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt“, sagte Baldi. Es sei der Eindruck entstanden, „dass Frauen bei Alba vor allem für die tanzende Pausenunterhaltung zuständig sind, während Männer Basketball spielen.“

Auch Dennis Ströh kann das Vorgehen in Berlin nicht nachvollziehen. „Cheerleading ist eine eigenständige Sportart. Und wir bekommen bei den Spielen der Baskets eine schöne Möglichkeit, diesen Sport zu präsentieren“, sagt der Leiter der 130 Mitglieder starken OTB-Abteilung „Cheerleading“: „Außerdem machen wir dort vor großem Publikum in einer Stresssituation Erfahrungen, die uns bei unseren Wettkämpfen nützlich sein können. Wir sehen uns nicht als Beiwerk.“

Bei den Heimspielen der Oldenburger Bundesliga-Basketballer werden die beiden OTB-Gruppen „Bright Delights“ und „Baskets Xtreme Dancers“ eingesetzt. Bei erstgenannter Gruppe seien Jugendliche ab 16 Jahren sowie Erwachsene im Einsatz, erklärt Ströh – wobei das Team sowohl weibliche als auch männliche Mitglieder habe. Auch er selbst mache bei den „Bright Delights“ mit. Bei den „Baskets Xtreme Dancers“ seien ausschließlich Frauen ab 18 Jahren dabei, so Ströh. Auch bei den Heimspielen der Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg ist eine Cheerleading-Gruppe aus dem OTB im Einsatz. Dort treten die „Mystical Delights“ auf, bei denen laut Ströh Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren mitmachen können.

Roland Schekelinski, Sprecher der EWE Baskets, betont, dass der Verein keine Vorgaben mache, was die Cheerleader bei ihren Heimspiel-Auftritten tragen sollten: „Das entscheiden sie selbst, da reden wir nicht rein.“ Nach der Entscheidung aus Berlin habe man sich auch bei den Baskets darüber ausgetauscht, ob eine Diskussion über einen möglichen Verzicht auf Cheerleader nötig sei. Das Ergebnis: Nein, man brauche keine Diskussion. Auch beim Oldenburger Bundesliga-Rivalen Rasta Vechta, wo Cheerleader aus der entsprechenden Abteilung des Vereins auftreten, sieht man keinen Bedarf für eine Diskussion.

In die Debatte hat sich inzwischen der auch für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eingeschaltet. Er plädiert für gemischte Gruppen. „Wenn die Besetzung nur mit Frauen als nicht mehr zeitgemäß empfunden wird, könnten wir das verändern“, sagte der 70-Jährige. Einen generellen Verzicht auf weibliche Cheerleader lehnt er aber ab: „Cheerleading ist ein Sport mit langer und internationaler Tradition. Die Vereine müssen jeweils selbst entscheiden.“ Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019

18.06.2019

Cheerleading - Jahresbericht 2018

01.06.2016

EIN TRAUM WIRD WAHR

Foto: Ralf Gudehus

Bright Delights Cheerleader schaffen die Sensation und qualifizieren sich erstmalig für die Deutsche Meisterschaft am 18.06.2016 in Bonn

23.05.2016

CHEER TROPHY 2016

Mit großer Vorfreude blicken wir auf unser nächstes Ereignis. Am Samstag den 21.05.2016  reisen wir gemeinsam mit einer Gruppe der Bright Delights nach Wolfsburg, um dort an der Cheer Trophy teilzunehmen.

Wir starten auf dieser Meisterschaft in der Kategorie Junior Coed Cheer Level 4 und haben dafür unsere Choreographie von der Regionalmeisterschaft noch mal aufgewertet. Außerdem präsentiert sich ein All Girl Groupstunt mit einer überaus anspruchsvollen Choreographie.

Wir freuen uns riesig auf die Cheer Trophy 2016

28.03.2016

OTB-Cheerleader kümmern sich um 60 Blutspender

Das Foto zeigt einen Teil der Helferinnen und Helfer (von links): Dennis Ströh, Jana Petsch, Michelle Reimers, Daniela Behrens, Samira Rüdiger, Shirin Duetsch und Dennis Rüdiger.  Foto: Hartmut Kern

Fit bei ihren Auftritten, vor allem bei Basketball-Spielen, fit aber auch, als es beim OTB am Ostersonnabend in der Haarenesch-Halle ums Blutspenden ging: die Cheerleaders hatten alles fest im Griff.

Rund 30 OTBerinnen und OTBer unterstützten das Blutspendeteam des Deutschen Roten Kreuzes, nahmen die Anmeldungen der rund 60 Spenderinnen und Spender entgegen und sorgten nach dem Aderlass für einen stärkenden Imbiss. „Es war eine tolle Gelegenheit, auch die Teammitglieder der jeweils anderen Gruppen besser kennenzulernen“, freute sich Abteilungsleiter Dennis Ströh.

An der Aktion beteiligt waren die „Bright Delights“, die „Mystical Delights“ und die „Sweet Delights Cheerleader“. Der nächste Blutspende-Termin ist am Pfingstsonnabend, 14. Mai.