Aktuelles vom Cheerleading

17.02.2022

Im Cheerleading in trainingsfreier Zeit teamübergreifende Online-Sportangebote

Jahresbericht 2021

Wir sind die Marvelous Delights und das Junior Team des OTBs. Im letzten Jahr
konnten wir ab Mai endlich wieder durchstarten, das Onlinetraining abschließen und anfangen zu trainieren. Da uns altersbedingt ein paar Juniors verlassen mussten, haben wir den Sommer gut genutzt und uns als Team neu gefunden.

Unser Ziel ist es, dass wir alle auf einem Level gemeinsam stunten können. Zusammen haben wir neue Stunts und Pyramiden gelernt und hart im Tumbling gearbeitet. Seit Ende November trainieren wir in festen Gruppen für eine neue Routine, die wir hoffentlich bald präsentieren können.

Das Team Mystical Delights besteht zur Zeit aus 23 Mädchen im Alter von 14 bis 19
Jahren. Die Mystical Delights trainieren 2-3 Mal die Woche unter der Leitung von
Julia Lueken (Headcoach), Shirin Duetsch und Luisa Döding.
Ehemalig war dieses Team als Junior Level 4 eingestuft. Um allen Sportlerinnen
gerecht zu werden, haben wir uns letztes Jahr allerdings dazu entschieden, in die
Senior Level 3 Kategorie zu wechseln. So konnten auch einige ältere Sportlerinnen
gehalten werden.

Das Jahr 2021 war durch die Corona Pandemie geprägt. Leider hat dies den
Trainingsbetrieb eingeschränkt und uns zeitweise auch zu einer längeren
Trainingspause gezwungen. Auch die Landesmeisterschaft im November 2021 und
die Meisterschaft All Level Nord im März 2022 konnten leider nicht stattfinden.
Genauso konnten wir nicht wie gewohnt Auftritte bei den VfL Handball Damen
absolvieren.

Nichtsdestotrotz haben wir die trainingsfreie Zeit durch teamübergreifende online
Sportangebote, von online Workouts bis zu Zoom Turntraining im eigenen
Wohnzimmer, gut überbrückt. Im Sommer konnten wir dann erst unter freiem Himmel
auf den Wiesen der Haareneschhalle und schließlich auch wieder wie gewohnt in der
Haarenufer Halle mit dem Training in Anwesenheit starten. So konnten auch die vier
Sportlerinnen, die aus dem Junior Team zu uns gewechselt sind, gut integriert
werden. In den letzten Monaten haben wir uns darüber gefreut, dass wir auch einige
neue Sportlerinnen gewonnen und einige ehemalige Sportlerinnen zurück gewonnen
haben. Im Jahr 2022 haben wir uns als Ziel zunächst einen Abteilungs internen
Showcase gesetzt. Außerdem fiebern wir der Varsity Meisterschaft im Mai und den
CCVD Meisterschaften Ende des Jahres entgegen.


Auch bei den Peewees Wieder geht wieder ein Jahr vorbei. Allerdings ein Jahr der
besonderen Art.Die Corona Pandemie hat alles verändert. Die Trainingshalle wurde
getauscht gegen Homeworkouts via Online-Videokonferenz. Die Pompoms wie auch
die Uniform wurden im Keller verstaut, da leider keine Auftritte stattfinden durften. Aber
die Not machte erfinderisch. Entweder fand das Training online statt oder aufgrund von
Lockerungen draußen im Freien. Aber wie gestaltet man ein Cheerleadertraining mit
Kontaktverbot? Hier war Kreativität gefragt. Ob Krafttraining, Tänze oder Motions.
Gemeinsam haben wir es geschafft die Motivation hochzuhalten. Trotz Verlust einiger
Mitglieder, haben wir es aber dennoch geschafft Neue dazu zugewinnen.

Aber nicht nur neue Mitglieder wurden gewonnen, sondern auch neue Trainer. Zurzeit umfasst
unser Team 19 Mitglieder im Alter von 6-11 Jahre, welche zweimal die Woche montags
17-19 Uhr und samstags von 12.30-14.30 Uhr unter der Leitung von Fennia Iller, Lena
Bennewitz und Steven Brunssen trainieren.Das Jahr 2021 der Senior Delights mit ihren Headcoaches Thomas Hahn (All Girl –Rising Delights), Tino Heyn (Coed – Bright Delights) war geprägt von vielen Einschränkungen bis hin zum gänzlichen Sportverbot (Lockdown). Aber auch in dieser schwierigen Phase ist es uns gelungen, als Team zumindest in virtueller Präsenz den Kontakt zu halten. So wurden unter anderem Onlinespiele – Abende oder eine Vielzahl
an Online Workouts angeboten. Hierfür noch mal für alle aktiven und anleitenden
SportübungsleiterInnen und SportlerInnen vielen Dank.


Ab Sommer 2021 dürfen wir nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich wieder zusammen
trainieren, zwar nicht in der Halle, aber dafür auf den Wiesen der Haareneschhalle,
was bei den sommerlichen Temperaturen eine sehr willkommene Abwechslung zum
Indoor Sport war.
Aufgrund der pandemischen Lage konnten wir im Jahr 2021, nicht wie gewohnt, an
Meisterschaften teilnehmen und uns mit anderen Teams messen. Auch unser zweites
Standbein – die regelmäßigen Auftritte bei den EWE Baskets Oldenburg, kam erst zum
Ende des Jahres 2021 zum Tragen.
Für 2022 streben beide Senior-Teams Varsity Meisterschaften im Mai und Juni an.
Ebenso ist eine Teilnahme an der CCVD Meisterschaftssaison (Landesmeisterschaft
=> bei entsprechender Qualifikation Regionalmeisterschaft bis hin zum
Deutschlandpokal) Ende des Jahres angedacht.

Aktuell sind insgesamt 56 aktive SportlerInnen in beiden Teams vertreten. Auch
erhalten wir regelmäßig Anfragen für ein Probetraining, wo wir schon eine Vielzahl an
SportlerInnen für unseren Sport begeistern und gewinnen konnten.
Auch in Pandemie-Zeiten haben die Baskets Xtreme Dancers sich nicht von ihrer
Leidenschaft des Tanzens abbringen lassen. Im ersten Halbjahr fand das Training
hauptsächlich virtuell über online-Veranstaltungen statt. Umso größer war die Freude,
dass wir im Sommer unser Team mit neuen Tänzerinnen vergrößern und die
gemeinsame Trainingszeit zum Lernen neuer Choreographien nutzen konnten.
Auch wenn der Saisonstart der EWE Baskets Oldenburg sportlich nicht ganz so wie
erhofft lief, waren wir froh, das Team wieder in der Halle mit unseren Shows
unterstützen zu können.

Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns das, was 2022 für uns
bereithält.

02.10.2019

So sehen Cheerleader aus dem Nordwesten den Verzicht beim Bundesligisten Alba Berlin

Tritt bei Bundesligaspielen auf: die Gruppe „Baskets Xtreme Dancers“ vom Oldenburger TB, Bild: Erik Hillmer
Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019

Mit Unverständnis reagiert die Cheerleading-Szene im Nordwesten auf den Entschluss des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin, bei Heimspielen künftig in den Spielpausen keine Gruppen mehr zur Unterhaltung des Publikums einzusetzen.

„Ich finde die Entscheidung sehr schade“, sagt Lena Stark, die mit der Gruppe „Bright Delights“ des Oldenburger TB (OTB) bei Heimspielen des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg auftritt: „Cheerleading ist mehr als ein Sport leicht bekleideter junger Frauen. Wir trainieren hart und wollen dem Publikum zeigen, was wir können.“ Die Kritik, dass junge Frauen dort vorgeführt würden, kann die 20-Jährige nicht teilen: „Ich mache das freiwillig. Niemand zwingt uns zu irgendetwas.

Alba Berlins Manager Marco Baldi hatte jüngst erklärt, künftig auf Cheerleading-Gruppen zu verzichten. „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt“, sagte Baldi. Es sei der Eindruck entstanden, „dass Frauen bei Alba vor allem für die tanzende Pausenunterhaltung zuständig sind, während Männer Basketball spielen.“

Auch Dennis Ströh kann das Vorgehen in Berlin nicht nachvollziehen. „Cheerleading ist eine eigenständige Sportart. Und wir bekommen bei den Spielen der Baskets eine schöne Möglichkeit, diesen Sport zu präsentieren“, sagt der Leiter der 130 Mitglieder starken OTB-Abteilung „Cheerleading“: „Außerdem machen wir dort vor großem Publikum in einer Stresssituation Erfahrungen, die uns bei unseren Wettkämpfen nützlich sein können. Wir sehen uns nicht als Beiwerk.“

Bei den Heimspielen der Oldenburger Bundesliga-Basketballer werden die beiden OTB-Gruppen „Bright Delights“ und „Baskets Xtreme Dancers“ eingesetzt. Bei erstgenannter Gruppe seien Jugendliche ab 16 Jahren sowie Erwachsene im Einsatz, erklärt Ströh – wobei das Team sowohl weibliche als auch männliche Mitglieder habe. Auch er selbst mache bei den „Bright Delights“ mit. Bei den „Baskets Xtreme Dancers“ seien ausschließlich Frauen ab 18 Jahren dabei, so Ströh. Auch bei den Heimspielen der Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg ist eine Cheerleading-Gruppe aus dem OTB im Einsatz. Dort treten die „Mystical Delights“ auf, bei denen laut Ströh Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren mitmachen können.

Roland Schekelinski, Sprecher der EWE Baskets, betont, dass der Verein keine Vorgaben mache, was die Cheerleader bei ihren Heimspiel-Auftritten tragen sollten: „Das entscheiden sie selbst, da reden wir nicht rein.“ Nach der Entscheidung aus Berlin habe man sich auch bei den Baskets darüber ausgetauscht, ob eine Diskussion über einen möglichen Verzicht auf Cheerleader nötig sei. Das Ergebnis: Nein, man brauche keine Diskussion. Auch beim Oldenburger Bundesliga-Rivalen Rasta Vechta, wo Cheerleader aus der entsprechenden Abteilung des Vereins auftreten, sieht man keinen Bedarf für eine Diskussion.

In die Debatte hat sich inzwischen der auch für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eingeschaltet. Er plädiert für gemischte Gruppen. „Wenn die Besetzung nur mit Frauen als nicht mehr zeitgemäß empfunden wird, könnten wir das verändern“, sagte der 70-Jährige. Einen generellen Verzicht auf weibliche Cheerleader lehnt er aber ab: „Cheerleading ist ein Sport mit langer und internationaler Tradition. Die Vereine müssen jeweils selbst entscheiden.“ Quelle: NWZ-Online, 01.10.2019

01.06.2016

EIN TRAUM WIRD WAHR

Foto: Ralf Gudehus

Bright Delights Cheerleader schaffen die Sensation und qualifizieren sich erstmalig für die Deutsche Meisterschaft am 18.06.2016 in Bonn

23.05.2016

CHEER TROPHY 2016

Mit großer Vorfreude blicken wir auf unser nächstes Ereignis. Am Samstag den 21.05.2016  reisen wir gemeinsam mit einer Gruppe der Bright Delights nach Wolfsburg, um dort an der Cheer Trophy teilzunehmen.

Wir starten auf dieser Meisterschaft in der Kategorie Junior Coed Cheer Level 4 und haben dafür unsere Choreographie von der Regionalmeisterschaft noch mal aufgewertet. Außerdem präsentiert sich ein All Girl Groupstunt mit einer überaus anspruchsvollen Choreographie.

Wir freuen uns riesig auf die Cheer Trophy 2016

28.03.2016

OTB-Cheerleader kümmern sich um 60 Blutspender

Das Foto zeigt einen Teil der Helferinnen und Helfer (von links): Dennis Ströh, Jana Petsch, Michelle Reimers, Daniela Behrens, Samira Rüdiger, Shirin Duetsch und Dennis Rüdiger.  Foto: Hartmut Kern

Fit bei ihren Auftritten, vor allem bei Basketball-Spielen, fit aber auch, als es beim OTB am Ostersonnabend in der Haarenesch-Halle ums Blutspenden ging: die Cheerleaders hatten alles fest im Griff.

Rund 30 OTBerinnen und OTBer unterstützten das Blutspendeteam des Deutschen Roten Kreuzes, nahmen die Anmeldungen der rund 60 Spenderinnen und Spender entgegen und sorgten nach dem Aderlass für einen stärkenden Imbiss. „Es war eine tolle Gelegenheit, auch die Teammitglieder der jeweils anderen Gruppen besser kennenzulernen“, freute sich Abteilungsleiter Dennis Ströh.

An der Aktion beteiligt waren die „Bright Delights“, die „Mystical Delights“ und die „Sweet Delights Cheerleader“. Der nächste Blutspende-Termin ist am Pfingstsonnabend, 14. Mai.