Das Jahr 2025 war für die Tischtennisabteilung wiederum ein sportlich erfolgreiches Jahr, das noch einmal erweiterte Anforderungen an die organisatorische Bewältigung des großdimensionierten Spielbetriebs und des Abteilungslebens stellte. Es dürfte wenige Vereine geben, die es schaffen, mit erfolgreichen Mannschaften von der 2. Bundesliga bis zur 4. Kreisklasse ihren Sport zu betreiben, vom professionellen Leistungssport bis zum Anfänger- und Seniorentischtennis, das immer mehr Zulauf erhält.
Das sportliche Aushängeschild der Abteilung wurde im zweiten Anlauf Meister der 3. Bundesliga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Trotz mehrerer Verstärkungen wurde in der Hinrunde 2025/26 deutlich, dass es schwer werden würde, den Klassenerhalt zu schaffen. Durchschnittlich 110 Zuschauer sahen hochklassiges, in Oldenburg in dieser Form noch nie gezeigtes Tischtennis.
Mehrere andere Mannschaften konnten erneut Meisterschaften verbuchen. Die 5. Erwachsenen-Mannschaft wurde Meister der Kreisliga und stieg in die 2. Bezirksklasse auf. Als Meister der 2. Kreisklasse gelangte die 6. Mannschaft in die 1. Kreisklasse und über einen Sieg im Relegationsspiel schaffte es die 7. Mannschaft, in die 3. Kreisklasse aufzusteigen. Leider stieg die 1. Frauenmannschaft aus der Oberliga ab und musste aufgrund familiärer Umstände personelle Schwächungen hinnehmen.
In die Punktspiele der Wettkampfsaison 2025/26 gingen acht Erwachsenen-, drei Frauen-, zwei Jugend- und zwei Seniorenmannschaften. Im Nachwuchsbereich eine gewisse Stagnation zu verzeichnen – die sich in den meisten anderen Vereinen ähnlich auswirkt. Der Neuaufbau wurde fortgesetzt mit der Meldung von zwei Mannschaften, die ausschließlich aus Neueinsteigern bestehen. Einzelne Jugendliche konnten hervorragende Erfolge auf Landesebene erzielen, etwa Jan Eilers als jüngster Akteur. Bastian Meyer setzte seine erfolgreiche Karriere als Einzelspieler fort. Dass weiterhin drei Damenmannschaften aktiv waren, stellt eine Seltenheit dar und betont den hohen Stellenwert des Frauen-Tischtennis in unserer Abteilung. Die Voraussetzung dafür bildet nach wie vor die kontinuierliche Aktivität auch im weiblichen Nachwuchsbereich.
Mehrere Anfänger-, Senioren- und Freizeitgruppen haben den Abteilungs- und Trainingsbetrieb erweitert und sich inzwischen mit weiter steigenden Teilnehmerzahlen fest etabliert. Es bleibt eine lohnenswerte Aufgabe, diesen „Hobby“-Tischtennisbereich immer wieder neu mit dem anspruchsvollen Trainingsbetrieb der Leistungsmannschaften zu verbinden.
Mit der Organisation der Bezirksendranglisten der Jugend konnte nach längerer Zeit wieder einmal ein Turnier mit etwa 80 Teilnehmern ausgerichtet werden. Im Bereich der Individualwettbewerbe stach heraus, dass der OTB bei den bundesweiten TT-Finals in Erfurt gleich mit fünf Startern in verschiedenen Altersklassen und Konkurrenzen vertreten war, neben Ben Bultmann, der in seiner Doppel-Konkurrenz sogar auf das Siegertreppchen gelangte, waren das Nathalie Jokisch, Sandra Blaser, Bastian Meyer und Malte Plache.
Das längerfristig angelegte Konzept, Leistungssport, Breitensport und Jugendarbeit miteinander zu verbinden, wurde mit Erfolg fortgesetzt, bedarf aber in Teilen auch der Auffrischung. Insgesamt war 2025 ein gutes Jahr für die Tischtennisabteilung
Hiroki Ishizaki, Abteilungsleiter
Kurt Dröge, Pressewart