Aktuelles aus dem OTB
OTB-CHALLENGE
IN ZEITEN VON HUSTEN UND SCHNUPFEN – OTB GOES ONLINE

Vielleicht habt Ihr die letzten Tage schon eines unserer neuen Videos im Rahmen der #OTBChallenge gesehen und Euch gefragt:
Was zur Hölle machen die da???
In diesem Fall können wir nun mit einigen Infos rund um unsere Challenge Abhilfe schaffen.
Hier ein kurzer Faktencheck:
Was? eine neu entstandene Challenge zum Fit-Bleiben in Zeiten von Corona, in Form von kurzen Videos oder Links und Workoutplänen
Wo? auf Facebook, Instagram und YouTube
Wann? punkt 18 Uhr, damit Ihr noch am Abendbrottisch das Workout für den nächsten Tag planen könnt
Warum? auf Grund der aktuellen Lage ist leider kein Sportangebot beim OTB möglich – wir wollen Euch trotzdem die Möglichkeit geben, zuhause (alleine oder mit Partner) fit und aktiv zu bleiben, und neue Abteilungen des OTB kennen zu lernen
Für wen? kurz: für ALLE - von Trampolin für die Kleinsten über Workouts für Sportler bis hin zu Yoga für alle Berufstätigen oder altersgerechten Übungen wird alles dabei sein
Also, Ihr dürft Euch auf ein völlig neues, sehr interessantes Projekt freuen!
Durch das Einbinden aller Abteilungen im Verein werdet Ihr nicht nur über den Rand Eurer Abteilung hinausschauen, sondern vielleicht auch das ein oder andere neue Hobby kennen lernen. Auf das Wir nach Corona super motiviert und mit neuem Elan in das Vereinsleben starten können!
Wir hoffen, dass Ihr diese schwierige Zeit bestmöglich übersteht und dabei soweit es geht in Form bleibt!
Wenn Ihr Fragen, Anregungen, Ideen oder konstruktive Kritik habt, gerne her damit!
Und hoch das Bein für die Fitness
Körper und Geist bilden im Körper eine Einheit. Sport hält deshalb auch geistig fit.

Und hoch das Bein: Waltraut Möhring (rechts) leitet die Gymnastikstunden beim OTB und in Bümmerstede.
Waltraut Möhring sitzt zufrieden in ihrem Wohnzimmer in Eversten. Auf dem Tisch stehen zahlreiche Gratulationskarten. Ihren 85. Geburtstag hat sie am Anfang Februar gefeiert. Das hohe Alter merkt man ihr aber nicht an, sie ist geistig und körperlich voll auf der Höhe.
Keine Selbstverständlichkeit in diesem Alter, doch sie hat dafür ein Leben lang etwas getan und Sport getrieben. „Der Sport hat mich gepackt als ich nach dem Zweiten Weltkrieg beim TuS Eversten zum Turnen ging – zehn Jahre alt war ich damals“, erzählt sie. Und schnell wurde ihr klar, der Sport gehört von nun an zu ihrem Leben dazu. Und davon profitiert sie heute, ihre Fitness ist bemerkenswert.
Zu spät für den Sport ist es nie, weiß Dr. Wolfgang Oschkenat (65), der eine Praxis und ein Studio für Sport und Gesundheit betreibt. Er gilt als „Bewegungspapst“ in einer Stadt, in der mehr als 42.000 Menschen Mitglied im Sportverein sind. Hinzu kommen all jene, die nicht in einem Verein organisiert sind, sondern für sich oder in einem Fitnessstudio Sport treiben. Eigentlich ist alles gut in Oldenburg, doch es gibt auch viele, die erst im Alter entdecken, dass der Sport zahlreiche positive Auswirkungen hat.
Und wie zum Beweis strahlt Waltraut Möhring fröhlich und mit sich selbst im Reinen, wenn sie aus ihrem Leben erzählt: „Verheiratet mit einem Mann war ich nie, aber mit dem OTB. In den bin ich 1963 eingetreten.“ Zwei Sitzgymnastikgruppen leitet sie dienstagmorgens im Gruppenraum an der Haareneschstraße, eine weitere in der Kirchengemeinde Erikaweg in Bümmerstede. Insgesamt folgen 100 Leute (darunter drei Männer) ihrem Training.
Was allen sehr wichtig ist: Die Gemeinschaft, die Fröhlichkeit, die gemeinsam verbrachte Zeit, die sozialen Kontakte, die Musik – alle gehen froh nach Hause, wenn die Stunde beendet ist, freut sich Waltraut Möhring, die die Gruppen im Jahr 2007 beziehungsweise 2009 übernommen hat. „Damit habe ich mir selbst das größte Geschenk gemacht.“
Quelle: NWZ, 13.02.2020