12.06.2017

OTB-Tischtennisspieler gewinnen Deutsche Meisterschaft der Senioren Ü-40 und Ü-50

Es hat tatsächlich geklappt. In beiden „jüngeren“ Senioren-Konkurrenzen ist die Tischtennis-Abteilung des Oldenburger Turnerbundes als Sieger und Deutscher Meister vom Tisch gegangen. Den beteiligten zehn Spielern gilt ein herzlicher Glückwunsch und großer Dank für den Einsatz und die starken Leistungen.

In einer vom Deutschen Tischtennis-Bund organisierten und vom TSV Schwarzenbek (Schleswig-Holstein) hervorragend ausgerichteten Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Seniorinnen und Senioren passte letztlich alles zusammen: der positiv-lockere Mannschaftsgeist aller OTB-Akteure sowie auch die wunderbar-freundliche Atmosphäre in den beiden großen Spielhallen. Die anderen niedersächsischen Akteure aus den weiteren Altersklassen unterstützten die bekannten und allgemein beliebten OTB-„Jungsenioren“ nach Kräften. Es war insgesamt ein ganz besonderes Tischtennis-Erlebnis.

Zum Schluss wurde es aber noch einmal richtig eng: Als Peter Franz zum Endspiel in der Ü-40-Konkurrenz verletzungsbedingt nicht mehr antreten konnte, ging es bei Torben Wosik und Steffen Fetzner an die Reserven. Aber es reichte: Borussia Dortmund (mit Evgeny Fadeev und Qi Wencheng) wurde im Finale mit 4:1 bezwungen nach hartem Kampf und zahlreichen begeisternden Ballwechseln. Auch Klaus Sander und Falk Lechtenbörger als Ergänzungsspieler schlugen sich beachtlich. An Spannung kaum noch zu überbieten war das vorentscheidende Doppel von „Turbo“ und „Speedy“ mit einem ausnehmend knappen Ausgang zugunsten des OTB.

Schon zuvor hatten die Ü-50-Herren „ihre“ Sache klar gemacht. Angeführt von Wang Yansheng mit seiner unwiderstehlich sicheren und „kompletten“ Spielweise hatte die Mannschaft den TTC Schwalbe Bergneustadt (NRW) auf Distanz gehalten, der mit den Alt-Internationalen Vladislav Broda und Sandor Jankovic antrat. Durchgängig auf außerordentlich hohem Niveau spielten Nicolai Popal und Heiko Wirkner, unterstützt von den engagierten „alten“ OTBern Lothar Rieger und Hergen Berger.

Zuvor mussten beide Mannschaften in unterschiedlichen Aufstellungen die Vorrunde in Vierer-Gruppen überstehen. Souverän wurde jeweils der Gruppensieg erreicht. Während die Ü-50er auch im Halbfinale mit 4:1 klar gegen den TTC Höchst/Nidder (Hessen) dominierten, mussten sich die Ü-40er hier bereits ein wenig strecken. Der TB Untertürkheim (Baden-Württemberg) bot mit zwei versierten Abwehrspielern sowie Vasile Florea, dem rumänischen Alt-Internationalen, eine gegnerische Truppe auf, die sich energisch wehrte, letztlich jedoch klar mit 0:4 geschlagen geben musste. Zum Höhepunkt des gesamten Turniers wurden dann die beiden Finalspiele des OTB.

Eine besondere Anerkennung verdient Thomas Friese, dessen umsichtigem Engagement und zahlreichen freundschaftlichen Kontakten in der deutschen Tischtennis-Szene dieses heraus ragende Ergebnis im Wesentlichen zu verdanken ist. Was im Augenblick als ziemlich einmaliger Erfolg auszusehen scheint, soll aber in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Das Doppelspielrecht in den Senioren-Klassen ermöglicht Allianzen, die den Wettbewerb der „Alten“ ganz sicher auch zukünftig noch attraktiver machen werden.

Bericht Tischtennis Verband Niedersachsen

11.06.2017

Rekordteilnahme bei der Vereinsmeisterschaft im Tischtennis

Abteilungsleiter Michael Köhler geriet gehörig ins Schwitzen, als er in seiner Funktion als Ausrichter der Vereinsmeisterschaft fast 40 Aktive in der Halle begrüßen konnte und einem geordneten Spielbetrieb in drei Leistungsklassen zuführen musste. Wie immer schaffte er das souverän.

Die Platzierungen: Damen: 1. Katharina Thüer, 2. Bettina Lechtenbörger, 3. Christina Schulz, 4. Christiane Falk. Herren B: 1. Kevin Matzel, 2. Pepe Deimann, 3. Platz Joris Kasten und Hartmut Böttcher (nicht ausgespielt). Herren A: 1. Malte Plache, 2. Christian Völschow, 3. Lothar Rieger und Tim Ackermann (nicht ausgespielt).

11.06.2017

Von Aufstiegen und Nicht-Abstiegen
in der OTB-Tischtennis-Abteilung

Die 1. Herren nach Aufstieg in die Langesliga.

Man soll mit Superlativen ja vorsichtig sein, aber die zu Ende gegangene Wettkampf-Saison 2016/17 ist schon eine besondere für OTB-TT gewesen. Die Abteilung hatte große Erfolge zu verzeichnen und das allgemeine Spielniveau konnte erkennbar weiter gesteigert werden.

Zwei „Durchmärsche“ kennzeichneten diese Entwicklung nachhaltig: Die 1. Herrenmannschaft erlaubte sich nur zu Beginn einen kleinen Ausrutscher und marschierte sodann souverän durch in Richtung Landesliga. Ganz ohne Punktverlust gelang dies auch der 3. Mannschaft, die zukünftig in der 1. Bezirksklasse aufschlagen wird.

10.06.2017

Da wollte sich auch die 2. Mannschaft, nachdem sie sich im Saisonverlauf immer mehr gesteigert hatte, nicht lumpen lassen. Oliver Schmitz und Hergen Berger produzierten im letzten und entscheidenden Saisonspiel im letztmöglichen Satz mit 11:9 Punkten einen Erfolg im Abschlussdoppel, den man als unglaublich bezeichnen muss und der den Aufstieg der „Reserve“ in die Bezirksoberliga bedeutete: ein absolutes Novum für den OTB. Wenn bei den OTB-Baskets immer mal wieder davon gesprochen wird, dass die EWE-Arena „erbebt“, dann hat beim Saisonfinale der 2. Mannschaft der Haarenesch zumindest „gezittert“.

09.06.2017

Die 4. Herren nach dem Klassenerhalt.

Ähnlich spannend verlief der Abstiegskampf der 4. Herrenmannschaft, die erstmals in der 2. Bezirksklasse antrat. Die Mannschaft gab auch in nahezu aussichtslosen Situationen nie auf und schaffte gleich mehrfach zum Schluss das „Unmögliche“: den Klassenverbleib, der für die Abteilung mit ihren nachrückenden jungen Spielern ganz wichtig ist.

Der angestrebte Schritt in die Kreisliga war bei Redaktionsschluss der 5. Mannschaft noch nicht gelungen, da sie ihr Relegationsspiel trotz souveräner Leistung von „Schüler-Ersatz-Joker“ Joris Kasten nicht gewinnen konnte. Die Hoffnung auf einen Platz als Nachrücker lebt aber noch. Das gilt auch für die 6. Mannschaft, die trotz gutem Kampf die Klasse nicht ganz halten konnte.

Wenn an dieser Stelle von einem guten Mittelplatz der 7. und dem Abstieg der 8. Mannschaft (man ist dort schon 80 Jahre alt oder nähert sich so langsam…) berichtet wird, so muss festgehalten werden, dass beide Teams in der 2. Kreisklasse gespielt haben, also noch zwei Klassen unter sich hatten. Auch für sie gilt: aller Ehren wert!

Aktuelles vom Tischtennis