FSJ / Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Oldenburger TB (Volleyball)

Maria Koellner

Maria Koellner (Foto) spielt schon seit vier Jahren Volleyball beim Oldenburger Turnerbund. In der Saison 2017/18 tritt sie bei den 2. Damen an.

Jetzt engagiert sich die 18-Jährige auch in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in und für die Abteilung, nachdem sie zuvor die Berufsschule besucht hatte. 

In ihrem FSJ möchte Maria Koellner viel Neues kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln, um Kindern das Volleyball-spiel näher zu bringen und sie dafür zu begeistern.  Schon jetzt leitet sie eigenverantworlich zwei Gruppen und wird im FSJ sowohl im OTB als auch in verschiedenen Schulen tätig sein.            Foto: Tim Fuhrmann


Marc Winhausen (Foto) engagierte sich im Bundesfreiwilligendienst (BFD) als sogenannter Bufdi im OTB. Der 19-Jährige berichtet über seine Arbeit.

In einem Jahr als Bufdi
viele wertvolle Erfahrungen

Für die Zeit zwischen Abitur und Studium habe ich mich für ein BFD beim Oldenburger Turnerbund entschieden. Bereits zuvor hatte ich mich im Sportverein engagiert. Der BFD bot mir die Chance,  Tätigkeiten aus meiner Freizeit ein Jahr lang auch als Beruf auszuüben. Hier lernte ich sowohl die Vereins- als auch Schulwelt aus einer anderen Sicht kennen. 

Ich selber kannte die Vereinswelt aus Sicht als Spieler, hatte aber auch kleine Einblicke bekommen durch meine Tätigkeit als Trainer. So hoffte ich natürlich, mich als Trainer weiterentwickeln zu können, sowie neue Tricks und Techniken zu lernen, die ich in mein Repertoire aufnehmen kann.

Außerdem kannte ich bereits einige Spieler aus meiner Jugendsaison beim OTB und freute mich, diese wieder zu sehen. Natürlich hoffte ich möglichst viel im Kinder- und Jugendbereich eingesetzt zu werden, da ich aus diesem kam. Mir war klar, dass der OTB eine große Jugendabteilung besaß, aber wie groß diese war, hatte ich nicht geahnt!

Schon vor Beginn meines BfD war ich einige Male in Oldenburg, um mir meine künftige Arbeit anzuschauen, und meinen Wochenplan mit Hilfe meines Mentors zu gestalten, zu dem vor alllem Einsatzzeiten in Schulen und Trainertätigkeiten gehörten.

Neben meiner normalen Arbeitszeit musste ich auch Seminare belegen, die zu den Höhepunkten meines BFD zählten. Ich habe dabei viele Menschen kennengelernt und neue Freunde gefunden. In Abteilungssitzungen habe ich auch viel über den „Vereinsalltag“ erfahren und gesehen, wieviel Arbeit und Organisation für einen geregelten Trainings- und Spielablauf notwendig sind. Vor allem die Turnierorganisation hat mich überrascht, in der etliche Helfer und viel organisatorische Arbeit erforderlich sind. Gerade beim OTB-Turnier gibt es viele Helfer im Hintergrund,  die immer tatkräftig mit anpacken, wenn es etwas zu tun gibt. Mein Respekt.

Was bleibt nach einem Jahr? Ich weiß nun, was alles hinter so einem Verein steht und wie er arbeitet. Als Trainer habe ich mich mit vielen neuen Erfahrungen im Jugend und Erwachsenenbereich weiterentwickelt und weiß nun zu schätzen, als Spieler einen engagierten Trainer zu haben. Auch als Person habe ich mich weiterentwickelt, weil ich viel Verantwortung übernehmen musste und eigenständiger gelebt habe. Rückblickend lief nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hätte, und ich würde heute viele Situationen anders lösen.

Das Jahr hat mich um vieles weiter gebracht und mir geholfen, meine Zukunft neu und anders zu gestalten. Jedem, der sozial interessiert und engagiert ist, und der nach Abitur oder Schulabschluss eine Auszeit möchte und einen neuen Alltag, für den ist der BFD genau das Richtige.             Marc Winhausen