2. Herren

Volleyball im Oldenburger Turnerbund (OTB)

„Neue alte 2. Mannschaft“ als Aufsteiger gut gestartet

Viele Spieler des Verbandsligaaufsteigers haben vor drei Jahren ein „Sozialprojekt“ gestartet, bei dem neben dem Sport vor allen Dingen die gesellschaftliche Komponente des Mannschaftssportes im Vordergrund stehen sollte. Dass man sich nach zwei aufeinanderfolgenden Aufstiegen nun schon wieder in der Verbandsliga befindet, lässt auch das 52-jährige Stellerurgestein Jörg Johanning verwundert zurück.

Zeigt sich doch auch in der bisherigen Saison, in der neben zwei unglücklichen Niederlagen auch fünf Siege eingefahren werden konnten, dass die Fehlervermeidungsstrategen um Libero Thorsten Vogel, häufig etwas cleverer agieren als der Gegner. Die beiden Niederlagen gegen Lohne und Wildeshausen waren nicht nur denkbar knapp, sondern auch völlig unnötig.
Die bunte Mischung aus alt und jung entpuppt sich bei näherer Betrachtung des Trainergespannes Drantmann/Jahnke eher als alt und nicht ganz so alt. So haben die jüngeren Spieler um Zuspieler Jonas Seemann und Michel Mengen wegen des anstehenden Abiturs nicht so trainieren können, wie sich der ambitionierte Trainer Olaf Jahnke das vorgestellt hat. „ Es wäre viel mehr drin, wenn die jungen Spieler den alten mal Dampf machen würden, aber leider wird dieser Kampf nicht angenommen“, konstatiert dieser daher leicht frustriert.

Allerdings sieht er gerade die Entwicklung des Mittelbaues der Mannschaft als positiven Aspekt seiner Arbeit. Tim Lüken und Benjamin Schmidt haben in der kurzen Zeit eine tolle Entwicklung genommen und sind zu festen Größen in der Mannschaft geworden, die in der sehr ausgeglichenen Verbandsliga schon wieder an den Aufstiegsplätzen schnuppert.