Aktuelles von den Volleyballern

16.12.2017

OTB-Teams zeigen sich in Nehmerlaune

Die Oldenburgerinnen wollen in Spelle zu ihrer Aufschlagstärke zurückfinden. Die Männer müssen in Wolfenbüttel eine Pflichtaufgabe lösen.

Auf Geschenke ihrer Gegner dürfen die Regionalliga-Teams des OTB nicht hoffen, wenn sie an diesem Wochenende ihre letzten Volleyball-Spiele vor der Weihnachtspause bestreiten. Die Oldenburger müssen sich schon selbst in Nehmerlaune zeigen, wenn sie von ihren Auswärtstouren nach Spelle und Wolfenbüttel etwas Zählbares mitnehmen wollen.

Männer: Wolfenbütteler VC - Oldenburger TB (Samstag, 20 Uhr). Nach ihrem 3:2-Erfolg gegen Primus Lintorf fahren die auf Relegationsrang acht liegenden OTB-Spieler als Favorit zum Tabellenvorletzten, der zwar direkt hinter ihnen liegt, aber bei sieben Zählern weniger auf dem Konto schon mit dem Rücken zur Wand steht.

„Über uns hinauswachsen müssen wir nicht, aber konstant gegen den erfahrenen Gegner spielen“, fordert Trainer Sönke Sevecke, dessen Team im Hinspiel gegen einen unterbesetzten Rivalen desolat agiert hatte. Wolfenbüttel fehlten in Satz vier nur zwei Punkte zum Sieg (23:17), ehe Jannis Jargow mit einer Aufschlagserie für die Wende sorgte. Der Zuspieler steht aktuell aber nicht zur Verfügung. Manos Deluweit vertrat ihn bereits gegen Lintorf gut.

Für den OTB sind die drei Punkte Pflicht, um nach oben klettern zu können. „Wir wollen dort massiv selbstbewusst keine Geschenke verteilen“, umschreibt Sevecke etwas ungewöhnlich, aber durchaus weihnachtlich das Ziel.

Frauen: SC Spelle-Venhaus - Oldenburger TB (Sonntag, 14 Uhr). „Spelle hat sich aktuell stabilisiert. Dort wartet auf uns ein großes Publikum, der Gegner ist absolut nicht zu unterschätzen“, sagt OTB-Trainer Stephan Bauer, dessen aktuell viertplatziertes Team das Hinspiel gegen den derzeitigen Tabellenachten klar mit 3:0 gewonnen hatte.

Spelle schrammte zuletzt nach der Reaktivierung erfahrener Spielerinnen in Langenhagen knapp an einem Sieg vorbei (2:3). Die Oldenburgerinnen bezwangen Braunschweig (3:2), zeigten aber einmal mehr schwankende Leistungen. „Wir müssen wieder zu unseren Stärken im Aufschlag zurückfinden“, fordert Bauer: „Dann sind wir ein unheimlich starkes Team.“

Quelle: www.nwzonline.de

11.12.2017

"Gespielt wie eine Pfanne Würmer"

DISSEN Nachdem sie sich vor einer Woche mit einem starken Teamgeist ein 3:1 beim VfL Lintorf III und damit den dritten Sieg in Serie gesichert hatten, konnte bei den Verbandsliga-Volleyballern des OTB II an diesem Samstag von guter Stimmung keine Rede mehr sein. Durch ein 1:3 (25:23, 22:25, 21:25, 18:25) beim TuS Aschen-Strang verspielten die Oldenburger nicht nur Punkte, auch das positive Miteinander war verschwunden.

„Unser Auftritt war peinlich, wir haben gespielt wie eine Pfanne Würmer“, fasste Spielertrainer Lars Drantmann das Geschehen auf ungewöhnliche Weise zusammen. Gegen einen spielerisch keinesfalls überzeugenden Rivalen reichte es zwar zum Gewinn des ersten Satzes, aber danach agierten die Gäste zu nachlässig, zu unkonzentriert und zu fahrig. Es wurde mehr geredet als gehandelt.

Quelle: www.nwzonline.de

11.12.2017

Spitzenreiter holt nur zwei Punkte

Ihre Ambitionen nicht untermauert haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des OTB II an ihrem dritten Heimspieltag der laufenden Saison. Nach zuvor vier 3:0-Siegen in eigener Halle gab es diesmal nur ein 3:2 gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn sowie eine 1:3-Pleite gegen den Geestemünder TV.

Im Hinspiel beim Tabellensechsten aus Fischerhude hatten die Oldenburgerinnen zuvor ihre einzige Saisonniederlage kassiert. Diesmal gelang es über weite Strecken, die starke Hauptangreiferin des Gegners mit druckvollen Aufschlägen zu bearbeiten. Dafür nahm der Primus aber viele Fehler im Service in Kauf. Die OTB-Reserve verlor die Sätze eins und drei, rang den Rivalen aber mit einem enormen Kraftakt 3:2 (20:25, 25:16, 14:25, 25:20, 15:11) nieder.

Im Duell mit dem Geestemünder TV knüpften die Oldenburgerinnen im ersten Satz an den klaren 3:0-Hinspielerfolg an. Danach wuchsen die Gäste aber über sich hinaus, agierten in allen Elementen überzeugend und gewannen 3:1 (13:25, 25:20, 25:16, 25:18).

Trotz nur zwei von sechs möglichen Punkten sei die Leistung zufriedenstellend gewesen, meinte OTB-II-Trainer Jannis Jargow und lobte vor allem Clara Gescher: „Sie fand immer wieder Wege im Angriff.“

Quelle: www.nwzonline.de

11.12.2017

Talente führen OTB zum Doppeltriumph

Liska Treude Garant für Tiebreak-Erfolg Bild: Benjamin Kern

Im Parallelflug haben die Regionalliga-Teams der OTB-Volleyballabteilung am Samstagabend ihre Heimspiele beide mit 3:2 gewonnen. Matchwinner waren dabei jeweils Talente aus der eigenen Jugend.

Frauen: OTB - USC Braunschweig 3:2 (25:18, 18:25, 25:19, 17:25, 15:5). Im Duell der beiden durch Verletzungen gebeutelten Teams sorgten die Oldenburgerinnen in positiver wie negativer Hinsicht für die Höhepunkte. Mit den Routiniers Simone Hüskens und Kristin Kowollik als Annahme-Achse präsentierte sich das Heimteam im ersten Satz souverän, so dass es schon nach einem klaren 3:0 roch. „Wir waren klar spielbestimmend – trotz Aufschlagfehlern“, meinte Trainer Stephan Bauer: „Was sich dann abspielte, ist für mich unerklärlich.“

Immer wieder brachten sich die Gastgeberinnen durch Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten selbst in Bedrängnis und genehmigten dem Gegner zwei Satzgewinne. Im Tiebreak war zumindest Jugendspielerin Liska Treude voll auf der Höhe. Eine Aufschlagserie der 16-Jährigen sorgte für eine vorentscheidende 8:0-Führung.

Männer: OTB - VfL Lintorf 3:2 (21:25, 25:23, 25:19, 23:25, 15:13). Springen gegen den Tabellenführer zwei Punkte heraus, sollte eigentlich Zufriedenheit herrschen, doch es wäre durchaus auch ein 3:1-Sieg möglich gewesen. Zunächst lief aber noch vieles wie im Hinspiel, als der OTB frech, kreativ und selbstbewusst gespielt, aber gegen die erfahrenen wie cleveren Lintorfer 0:3 verloren hatte.

„Gerade zum Satzende wollten wir besonders laut, wach und mutig agieren“, erklärte Trainer Sönke Sevecke, dessen Team diese Vorgabe im ersten Satz noch nicht so umsetzte, danach aber aufdrehte. Mit beherzten Aktionen und der Unterstützung der Zuschauer gewannen die Oldenburger den zweiten wie den dritten Durchgang und lagen im vierten Abschnitt auch schon 14:8 vorn. Die Führung wurde aber durch viele Eigenfehler verspielt.

Im Tiebreak lag der OTB schließlich bereits 7:10 zurück, ehe Sevecke Jason Prostka zum Aufschlag einwechselte. Mit vier Angaben in Serie drehte der 17-Jährige das Spiel und führte die Gastgeber auf die Siegerstraße.

Quelle: www.nwzonline.de

08.12.2017

Dezimierte OTB-Männer erwartet Mammutaufgabe

Volleyball im Doppelpack gibt es an diesem Samstag in der Haarenesch-Sporthalle. Um 20 Uhr bestreiten die Regionalliga-Teams des OTB parallel ihre Heimspiele. Die siebtplatzierten Männer treffen auf Primus Lintorf. Die auf Position vier stehenden Frauen erwarten den drei Ränge dahinter liegenden USC Braunschweig.

Männer: OTB – VfL Lintorf (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). Wenn der eine Zuspieler im Krankenhaus liegt und der andere nach überstandener Verletzung erst zweimal beim Training war, ist das nicht optimal. Ist der nächste Gegner dann noch der souveräne Tabellenführer, ist es eigentlich eine unlösbare Mammutaufgabe.

„Wir haben da nichts zu verlieren, erstmal müssen wir schauen wie wir das mit der Truppe managen“, sagt OTB-Spielertrainer Jan Hartkens. Dass auch der 15-jährige Nico Schwede fehlt, dünnt den Kader noch weiter aus. „Was wir auf den Platz bekommen, wird die große Wundertüte“, sagt Hartkens. Das Team werde „alles geben – mal schauen was raus kommt“.

Frauen: OTB - USC Braunschweig (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Wir haben zwar gegen alle hinter uns liegenden Gegner – außer Osnabrück – gewonnen, trotzdem sind wir lange nicht durch“, sagt OTB-Trainer Stephan Bauer und hebt trotz einer zufriedenstellenden Hinrunde mahnend den Zeigefinger. „Für uns sind das nun die Wochen der Wahrheit – wir müssen maximal viele Punkte holen, um in ruhigeres Fahrwasser zu kommen.“

Die Oldenburgerinnen konnten zuletzt nicht in voller Besetzung trainieren, regelmäßig gab es grippebedingte Ausfälle. Doch die personelle Situation lässt Bauer nicht als Entschuldigung für die schwache Vorstellung vor einer Woche in Hildesheim gelten. Er erwartet nach der vermeidbaren 1:3-Pleite beim Tabellenführer eine Trotzreaktion von seinem Team.

„Parallel mit den Männern und vielen Zuschauern in eigener Halle werden wir selbstbewusst das Spiel angehen“, sagt der OTB-Coach und will mit seiner Mannschaft gleich zu Beginn der Rückrunde die nächsten Seemeilen Richtung ruhiges Fahrwasser hinter sich bringen: „Zu Hause muss man uns erstmal schlagen.“

Quelle: www.nwzonline.de