Aktuelles von den Volleyballern

17.05.2018

Titelverteidiger nicht zu knacken

Griffen nach einem Medaillenplatz (hinten, von links): die OTBer Hannes Krochmann und Mika Drantmann Bild: Martin Remmers

Beim OTB waren die Hoffnungen groß, bei der U-20-DM eine Medaille zu erringen. Daraus wurde nichts, da Meister Unterhaching das Turnier durcheinanderwarf.

Am Wochenende war Oldenburg der Schauplatz für die Deutschen Meisterschaften der U-20-Volleyballer. Die Finalpaarung zwischen den Leipzig Volleys und der TSV Unterhaching war dabei aus Oldenburger Sicht unglücklich: Gegen die Sachsen gewann man in der Gruppenphase, gegen den bayrischen Meister unterlagen die OTBer vor dem möglichen Einzug ins Viertelfinale.


 

In der Gruppenphase anfangs gegen Eimsbüttel stark aufspielend, wurde den OTBer gegen den späteren Finalisten Leipzig alles abverlangt. Nach Verlust des ersten Durchganges peitschte Mannschaftskapitän Mika Drantmann ein ums andere Mal das eigene Publikum und die Mannschaftskollegen an, was zum 2:1-Erfolg gegen den Sachsenmeister führte. Im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen den Berliner TSC entwickelte sich ein Volleyballkrimi. Über eine starke Annahmeleistung der Hauptstädter fanden die Angriffe der Gäste öfter zum Erfolg und letztlich zum Gewinn des Spiels – mit Konsequenzen. Leipzig (2:0 gegen Berlin) war direkt im Viertelfinale, Oldenburg musste noch einmal ran. „So ist das halt, machst’e zwei Punkte mehr, bist Du direkt im Viertelfinale“, meinte OTB-Trainer Jörg Johanning.

In Gruppenphase blamiert

Der letztjährige Meister TSV Unterhaching blamierte sich in der Gruppenphase mit nur einem Sieg zunächst förmlich. Das Team, welches als einziges einflog, präsentierte sich ohne Ausnahmetalent Jonas Sagstetter kopf- und ideenlos. Der in der Gruppenphase wegen einer Erkrankung geschonte Außenangreifer lief aber gegen Oldenburg auf und dominierte das Duell nach Belieben. „Das Team ist letztlich am Turniermodus gescheitert. Ein absolut bitteres Ausscheiden“, monierte Trainer Johanning. Durch die Niederlage blieben den OTBern somit nur die Platzierungsspiele von Rang neun bis zwölf im 16er-Feld.

„Klar sind wir enttäuscht. Das Ziel war es unter die Top acht zu kommen, ehrlich gesagt eher Top vier. Leistungsmäßig haben wir das auch im Turnier gezeigt, aber das Losglück war nicht unser“, meinte Johanning. Mit Siegen gegen den TuB Bocholt und VV Human Essen folgte ein versöhnlicher Abschluss mit Platz neun.

Volle Ränge in Haareneschhalle

Im Finale trafen mit Leipzig und Unterhaching somit zwei Gegner der Oldenburger aufeinander und zeigten vor vollen Rängen in der Haareneschhalle ihr Können. Erneut bewies hier Sagstetter seine Qualitäten. Der Erstliga-Spieler der AlpenVolleys Haching zeigte von Beginn an, wie wichtig er für das bayrische Team ist, welches sich mit einem 2:0-Erfolg (25:23, 26:24) erneut den Titel sicherte.

OTB-Volleyballabteilungsleiter Chris Noll war zufrieden mit dem Turnier. „Die Ausrichtung war sehr spannend durch die Größe des Events. Ich hoffe, die ganzen Helfer konnten den Jungs einen schönen Abschied aus dem Jugendbereich mit der Heim-DM bieten“, sagte Noll. Mit viel positivem Feedback der Mannschaften und des Verbandes bot Oldenburg für 16 Mannschaften aus ganz Deutschland ein Highlight in der jungen Karriere der Sportler. Vor allem die tolle Stimmung, das Umfeld und der familiäre Rahmen wurden dem OTB als Ausrichter zugesprochen.

Quelle: www.nwzonline.de

11.05.2018

Gold-Jungs hoffen auf krönendes Ende

Jubelstimmung: OTB-Kapitän Mika Drantmann (rechts) klatscht mit Hannes Krochmann beim Titelgewinn auf nordwestdeutscher Ebene ab. Hinten freut sich auch Jason Prostka. Bild: Benjamin Kern

INTERNET-STAR KOMMT ZUR DM-ERÖFFNUNG

Internet-Star Keno Veith kommt zur Begrüßung aller Mannschaften am Samstag um 9 Uhr in die Haarenesch-Halle. Der Besuch des Ostfriesen, der mit einem Video von seinem festgefahrenen Trecker berühmt geworden war und sich auch gegen Rassismus einsetzt, steht in Verbindung mit dem langjährigen OTB-Engagement „Block gegen Rechts“, das auch bei der U-20-DM eine Rolle spielen soll. „Das ist vor Jahren entstanden, aus der Abteilungsarbeit heraus, und wird von uns seitdem konsequent auf allen Volleyball-Veranstaltungen nebenher durchgeführt“, erklärt OTB-Trainer Jörg Johanning. Gefördert wird dieses Projekt von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Stadt Oldenburg.

Die Spieler des aktuellen U-20-Teams stehen sinnbildlich für den positiven Trend der Nachwuchsarbeit beim OTB. Ihre Erfolge trugen stark zum Boom im Verein bei.

Sie haben den Volleyball-Boom beim OTB mitbegründet und wollen an diesem Wochenende ihre eigene Zeit im Nachwuchsbereich krönen – und das auch noch in eigener Halle. An diesem Wochenende vertreten die einst kleinen und inzwischen so großen Jungs vom Turnerbund die Region Nordwestdeutschland bei den Deutschen Meisterschaften der U-20-Klasse in Oldenburg. An diesem Samstag (10 Uhr) und Sonntag (9 Uhr) treffen die besten Teams aus dem ganzen Bundesgebiet in den Sporthallen am Haarenesch und an der Auguststraße auf­einander.

„Das ist für alle etwas Außergewöhnliches. Die Jungs sind teilweise seit der U12/14 zusammen – dieses Turnier krönt ihre Entwicklung“, meint OTB-Trainer Jörg Johanning, dessen Team als Nordwestdeutscher Meister in der Gruppenphase in der Haarenesch-Halle gegen den Berliner TSC, die Leipzig Volleys und den Eimsbütteler TV spielt. Insgesamt sind es 16 Mannschaften, die in vier Gruppen um das Weiterkommen kämpfen.

Vor dem letzten Auftritt seines Erfolgsteams in dieser Konstellation träumt das OTB-Trainerteam natürlich von einem erfolgreichen Abschluss. „Ziel ist es erst mal, unter die besten Acht zu kommen – dann sehen wir weiter“, meint Johanning. Das Viertelfinale beginnt am Sonntag am Haarenesch, wo das Turnier mit dem Finale ab 15 Uhr auch endet. Die Platzierungsspiele finden parallel in der SWO-Halle an der Auguststraße statt.

Nach dem fünften Platz vor einem Jahr wollen die OTB-Talente um Kapitän Mika Drantmann die Leistung zu Hause natürlich zumindest bestätigen. Dass dies vor eigenem Publikum möglich ist, steht seit einiger Zeit fest. Im Oktober vergangenen Jahres erhielt der Turnerbund die Zusage für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften. Die ganze Volleyballgemeinde im Verein hilft bei der Großveranstaltung mit.

„Entschieden haben wir uns Mitte 2017, die Bewerbung an den Verband zu schicken. Durch den enormen Organisationsaufwand sind wir auf die Unterstützung der gesamten Abteilung angewiesen“, meint Mitorganisator Benjamin Kern und ergänzt: „Natürlich sind wir durch unser alljährlichen OTB-Cup trainiert in der Ausführung von Turnieren, aber so ein Event hat ganz andere Sphären. Wir wünschen uns eine unvergessliche Meisterschaft und viele Zuschauer.“

Die 172 Volleyballer mitsamt Trainern und mitgereisten Eltern sollen sich in Oldenburg gut aufgehoben fühlen. Normalerweise richten meist die Vereine im Süden die Meisterschaften aus. „Wir haben uns nicht das erste Mal für eine Deutsche Meisterschaft beworben, den Zuschlag aber bisher nicht erhalten. Umso schöner ist es natürlich, nun die U 20 auszurichten“, freut sich Kern auch mit Blick auf die starke Entwicklung der eigenen Talente, die hier einen krönenden Abschluss finden könnte.

Die Spieler des Jahrgangs 1999 stehen sinnbildlich für die Erfolg und den positiven Trend der Jugendarbeit beim OTB unter Johanning. „Das war die erste Generation, die im Alter von zehn Jahren angefangen hat, regelmäßig zu trainieren. Dann folgte eine Meisterschaft nach der anderen – und so entstand etwas Besonderes“, erklärt der Sportlehrer von der IGS Flötenteich: „Die Erfolge dieser Jungs waren der Startschuss für zahlreiche Kinder, Volleyball mal auszuprobieren. Seitdem ist die Halle beim Training immer rappelvoll.“

Und das ist sie, so hoffen die Gastgeber, auch jetzt, wenn die Gold-Jungs vom OTB alles für einen krönenden Abschluss ihrer Jugendzeit geben wollen.

Quelle: www.nwzonline.de

19.04.2018

Oldenburg wird Talentschmiede

Viel Betrieb beim Stützpunkt-Training: Uwe Wallenhorst (hintere Reihe, rechts) freut sich über die zahlreichen Oldenburger Talente . Christian Stebel (hintere Reihe, links) leitet das Fördertraining. Bild: Benjamin Kern

Nach den großen Erfolgen Oldenburger Volleyballtalente hat der Landesverband nun einen festen Jugendstützpunkt an der Hunte errichtet. Das Training soll die Vereinsarbeit veredeln.

Oldenburg steigt in die Riege der festen Stützpunkt-Standorte in Niedersachsen und Bremen auf. Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) führt zur Förderung junger Talente seit zweieinhalb Jahren regelmäßige Trainings durch. Neben den Elite-Einheiten in Lüneburg, Hannover, Braunschweig, Bad Bentheim und Bremen können nun auch in der Huntestadt Talente dauerhaft in den Genuss zusätzlicher Einheiten kommen.

„Ich freue mich über die tolle Jugendarbeit in Oldenburg. Das Training soll eine Veredelung zum Vereinstraining darstellen“, erklärte der NWVV-Verantwortliche Uwe Wallenhorst bei einem Vor-Ort-Termin in der vergangenen Woche.

 

Landeskadertrainer Christian Stebel, der zahlreiche Erfolge und Erfahrungen im Jugendbereich aufweist, leitet mittwochs das Training in der BZTG-Halle an der Taastruper Straße in Donnerschwee. Kinder der Jahrgänge 2005 bis 2007 werden von 15.30 bis 17 Uhr betreut. Von 17 bis 18.30 Uhr findet das Training der älteren Jugendlichen statt.

Ziel des Stützpunkttrainings ist die Förderung und Verbesserung des Leistungsniveaus im Jugendbereich und die Heranführung potenzieller Talente an die Auswahl-Mannschaft des NWVV. „Durch die tolle Nachwuchsarbeit des OTB haben wir uns für einen Stützpunkt in Oldenburg entschieden. Doch alle Vereine sind eingeladen und aufgerufen, ihren Nachwuchs mittwochs hier mittrainieren zu lassen“, erläuterte Wallenhorst.

Insgesamt verzeichnet der Verband – ähnlich wie auf Bundesebene – Rückgänge von Mannschaften und Spielern. Diesem Trend will man bereits an der Basis entgegenwirken. „Volleyball in Oldenburg boomt! Aber das ist leider die Ausnahme. Mit dem Stützpunkttraining wollen wir allen Kindern den Rahmen geben, Spaß am Sport zu haben“, meinte Wallenhorst.

Landeskadertrainer Torsten Busch freut sich über den neuen Standort. „Das Training bietet die perfekte Ergänzung zum Vereinstraining. In Christian haben die Kinder einen herausragenden Trainer, der viel Wert auf die Grundtechniken legt“, sagt Busch und fügt hinzu: „Davon können alle in der Region profitieren.“

Stebel, der den Verband seit Jahren als Nachwuchscoach unterstützt, stehen in Oldenburg alle Möglichkeiten zur Verfügung. „Die OTB-Jugendtrainer leisten hervorragende Arbeit“, sagt er und ergänzt: „Und ich habe die ganze Halle voll mit tollen Kindern.“

Quelle: www.nwzonline.de

17.04.2018

U-20-Meisterschaft Höhepunkt
für Volleyball-Jugend des OTB

Nachdem die Volleyball-Abteilung des Oldenburger Turnerbundes (OTB) sich früher bereits mehrfach um die Ausrichtung der Deutschen U-20-Meisterschaften beworben hatte, hat es in diesem Jahr endlich geklappt. Der Höhepunkt im Jugendvolleyball findet am Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. Mai 2018, in Oldenburg statt. Gespielt wird in der vereinseigenen OTB-Halle am Haarenesch. Zudem stellt SW Oldenburg freundlicherweise seine Zweifachsporthalle zur Verfügung.

Die 16 besten Mannschaften aus Deutschland werden im Mai ihre Kräfte messen und erleben, dass auch hier im Norden sehr guter Volleyball gespielt wird und eine tolle Meisterschaft organisiert werden kann. Schon seit einigen Monaten arbeitet Hauptorganisator Benjamin Kern mit einer kleinen Gruppe an den umfangreichen Vorbereitungen. „Der Umfang des Aufgaben- und Anforderungskatalogs ist schon enorm und so ist die Einbindung der gesamten Abteilung notwendig“, wagt er schon einen kleinen Ausblick auf das Himmelfahrtswochenende.

Allerdings sieht er auch Chancen! „Neben den vielen auswärtigen Zuschauern hoffen wir, dass wir auch neues heimischen Publikum gewinnen können, denn die Stimmung bei diesen Meisterschaften übt schon eine große Faszination aus“, stellt Kern fest.

 

Dies konnte die U-20-Mannschaft des OTB, damals als U 14,  bereits mehrfach seit ihrer ersten Meisterschaft am Bodensee im Jahre 2012 erleben. Mannschaftskapitän Mika Drantmann freut sich mit vielen anderen Volleyballern schon jetzt: „Was gibt es denn schöneres als seine letzte Meisterschaft in seiner Heimat zu spielen“, um grinsend hinzuzufügen: „und Deutscher Meister waren wir, glaube ich, noch nicht…..!“

So überwiegt beim Organisationsstab auch die Hoffnung, dass neben den großen anstehenden Belastungen viele auswärtige Besucher mit dem Wissen nach Hause fahren, dass Oldenburg eine tolle attraktive Stadt mit netten und sportbegeisterten Menschen ist.


Weitere Informationen:

Zeitplan:
​Sonnabend 12. Mai: 9 Uhr, Begrüßung; 10 Uhr, Spielbeginn.
Sonntag 13. Mai: Spielbeginn, 9 Uhr; ca. 15 Uhr Finale und Siegerehrung.

http://volleyball-dm-u20.oldenburger-turnerbund.de

10.04.2018

OTB D2 verliert Relegationsspiel zur Oberliga

... Die zweite Frauenmannschaft des OTB unterlag dagegen im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga klar dem VC Osnabrück II.

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Frauen: VC Osnabrück II - OTB II 3:0. Gegen ihr Pendant aus der Parallelstaffel hatten die in der Verbandsliga 2 zweitplatzierten Oldenburgerinnen letztlich nicht wirklich eine Chance. Den OTBerinnen mangelte es vor allem an Durchschlagskraft.

„Wir haben heute unsere Grenzen ganz klar aufgezeigt bekommen. Auf dem Niveau fehlt es uns einfach an der Athletik“, gab Trainer Thomas Adelmannernüchtert zu. „Selbst mit einer absoluten Topleistung wäre es schwer geworden, denn Schüttorf hat noch eine Schippe oben drauf gelegt“, meinte Jannis Jargow, der sich das Amt mit Adelmann teilt.

Die Osnabrückerinnen verloren anschließend im Entscheidungsspiel gegen Oberligist Schüttorf 1:3. „Wir müssen gar nicht traurig sein. Die Mannschaft, die vorher komplett neu zusammengestellt wurde, hat eine tolle Saison gespielt“, sagte Adelmann. „Alle können stolz sein, wir Trainer sind es nämlich“, ergänzte Jargow.

Quelle: www.nwzonline.de