Aktuelles von den Volleyballern

08.06.2017

Volleyball-Asse des OTB schmettern sich bei DM in München auf Platz fünf

Lediglich zwei Niederlagen für U-20-Volleyballer - Oldenburger mit ihrem Erfolg zufrieden

Die Lücke gefunden: OTB-Volleyballer Niklot Treude (mitte, hellblaues Trikot) schmettert den Ball zwischen zwei Spielern des TuB Bocholt auf die gegnerische Feldseite. Bild: BENJAMIN KERN


Die Volleyballer des Oldenburger TB haben sich bei der Deutschen U-20-Meisterschaft in Unterhaching einen starken fünften Platz gesichert. Gegen den Deutschen Meister aus dem vergangenen Jahr, VC Gotha, behielten die Oldenburger in einem nervenaufreibenden Tie-Break mit 17:15 die Oberhand. Deutscher Meister wurde der USC Münster vor dem Schweriner SC.

Der versöhnliche Turnier-Abschluss des OTB ließ auch den verpassten Halbfinaleinzug gegen das Zweitligateam der TGM Gonsenheim vergessen. Ohnehin war Gonsenheim neben dem Bundesliganachwuchs des VfB Friedrichshafen das einzige Team, das den Oldenburgern eine Niederlage zufügen konnte.

Die übrigen Gegner, die hessische Talentschmiede TuS Kriftel, TuB Bocholt, TSGL Schöneiche sowie VSG Hannover, ließen bei der starken OTB-Mannschaft von Trainer Jörg Johanning Federn.

Begann für einige Spieler der OTB-U-20 vor acht Jahren mit ihrer ersten Deutschen Jugend-Meisterschaft in Friedrichshafen eine Ära, hat diese mit dem Turnier in Unterhaching geendet. Vier Spieler gehen hoch in den Männerbereich und sind nicht mehr für eine Jugend-DM spielberechtigt. Das Gros des Teams hat im nächsten Jahr aber noch einmal die Möglichkeit, einen Medaillenplatz zu erspielen. Auch Trainer Johanning sieht den Anspruch der Mannschaft, die ab der kommenden Saison mit vielen neuen aufstrebenden OTB-Talenten aufgefüllt wird, auf das Treppchen vorzustoßen.

Auch einer Austragung der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Oldenburg wäre Johanning nicht abgeneigt. „Mit der Unterstützung der gesamten OTB-Abteilung und lokalen Unterstützern könnte dieses Turnier vielleicht auch in Oldenburg präsentiert werden“, sagte der OTB-Trainer. Von der Volleyball-Begeisterung zeigte sich Johanning indes ob der Unterstützung in Unterhaching überzeugt: „Zu erwähnen bleiben neben dem tollen sportlichem Erfolg auch die kreativen Gesangseinlagen der mitgereisten Anhänger.“

OTB: Niklot Treude, Jonathan Lehmann, Niclas Thuernagel, Luca Steenken, Jelte Johanning, Manos Deluweit, Hannes Krochmann, Jason Prostka, Mika Drantmann, Luca Dierks, Robin Remmers, Tom Remmers, Jonas Seemann und Maxi Pelle.

Quelle: www.nwzonline.de

01.06.2017

OTB-Volleyballer messen sich mit deutscher Spitze

Schlagkräftiges Team: Die U 20 des OTB spielt als Nordwestdeutscher Meister in München um den deutschen Titel. Bild: privat

Auf die weite Reise nach München machen sich die U-20-Volleyballer des OTB am Freitag auf, denn dort finden am Wochenende (4./5. Juni 2017) die Deutschen Meisterschaften statt. Im Frühjahr waren die OTBer Nordwestdeutscher Meister geworden und hatten sich für das höchste nationale Turnier qualifiziert.

Trainer Jörg Johanning erwartet ein Turnier auf durchweg hohem Niveau: „Die U  20 ist sehr schwer einzuschätzen“, meint er. Aber auch das OTB-Team ist natürlich stark. „Zwei Jungs spielen 2.Liga, einer 3. Liga“, berichtet Johanning. Die Zweitliga-Spieler sind Hannes Krochmann und Mika Drantmann, die auf ein Volleyball-Internat in Frankfurt gehen.

Am Freitag nehmen die Oldenburger die Reise längs durch Deutschland in Angriff und werden vor Ort noch einmal trainieren, bevor die Deutschen Meisterschaften am Samstag mit einer Vorrunde starten. „Wir wollen in unserer Vierergruppe auf keinen Fall Letzter werden“, gibt Johanning den vorläufigen Turnierplan vor.

Die Oldenburger treffen auf den TuS Kriftel aus dem Hessischen Verband (Vize-Meister Regionalbereich Südwest), die TSGL Schöneiche aus Brandenburg (Vize-Meister Regionalbereich Nordost) sowie den VfB Friedrichshafen. „Friedrichshafen ist der Nachwuchs der Erstliga-Mannschaft. Die haben eine sehr starke Jugend. Und die Herren von Schöneiche spielen auch Zweite Liga“, meint Johanning. Dennoch: „Zwischen Treppchen und letztem Platz ist eigentlich alles drin“

22.05.2017

Auf Du und Du mit dem Vorbild

Aufgestellt: Die U-13-Talente vom OTB trafen am Wochenende auf ihre Idole aus der Nationalmannschaft. Bild: BENJAMIN KER

Die OTB-Talente kamen in den Genuss einer exklusiven Trainingsstunde. Eine Fragerunde und jede Menge Autogramme durften nicht fehlen.

Lange hatte die elfjährige Johanna Robke gezögert, schließlich nahm das OTB-Talent aber allen Mut zusammen und fragte Maren Brinker, das große Vorbild: „Maren, darf ich dich einmal umarmen?“ Einem freudigen Lächeln folgte ein „Na klar!“ von der Volleyballerin des Jahres, die am Wochenende in ihrer alten sportlichen Heimat mit dem deutschen Frauen-Nationalteam auf Ungarn traf.

 

Ehe Brinker & Co. am Sonntag das Testspiel in der Vorbereitung auf die WM-Qualifikation in Portugal (31. Mai bis 4. Juni) in der kleinen EWE-Arena 3:0 gewannen, waren Johanna und ihre U-13-Teamkolleginnen den Idolen schon am Samstag ganz nah gekommen. „Das war für die jungen Volleygirls schon eine ziemlich aufregende Sache“, meinte Benjamin Kern aus den Reihen des OTB, der die Veranstaltung für den Deutschen Volleyball-Verband intensiv mitorganisiert hatte.

Die Talente waren als eifrige Helfer im Einsatz und kamen zuvor am Samstag auf dem Feld, wo ihre Vorbilder später trainieren und tags darauf auch spielen sollten, in den Genuss von einer Einheit auf höchstem Niveau. Michael Döring, Athletik-Coach der Nationalmannschaft, begrüßte die Mädchen und begann eine kleine Trainingsrunde mit koordinativen und spielerischen Übungen. Die Co-Trainer Andreas Vollmer und Nick Neubauer setzten die Einheit mit leichten Grundübungen fort und nahmen den Volleygirls nach und nach „die Nervosität, die nun einmal bei einem Spiel in einer großen Arena nicht ausbleibt“, wie Kern es nannte.

Große Augen machten die jungen Volleyballerinnen, als plötzlich neben dem Feld die Nationalspielerinnen auftauchten und gespannt beim Training zuschauten. Es folgte eine Fragerunde mit dem Team um Mannschaftsführerin Brinker (30), die aus Wilhelmshaven stammt und vom OTB aus in die große Volleyball-Welt gestartet war.

„Wann habt ihr angefangen, Volleyball zu spielen?“, „Wie oft habt ihr in unserem Alter trainiert?“ und „Wie seid ihr in die Nationalmannschaft gekommen?“ waren nur einige der vielen neugierigen Fragen, mit denen die großen Vorbilder vor deren Trainingsspiel gegen die Ungarinnen gelöchert wurden.

Schon hier durften die Talente, die am Sonntag beim richtigen Test vor 2067 Zuschauern unter anderem als Ballroller und Wischer im Einsatz waren, ihre Idole aus nächster Nähe direkt vom Spielfeldrand aus beobachten. Zahlreiche Autogramme auf T-Shirts, Bällen und Pullovern gab’s natürlich auch. „Ein tolles Erlebnis für alle OTB-Mädchen“, sagte Kern: „Ein ganz großes Dankeschön an die Nationalmannschaft.“

Quelle: www.nwzonline.de

20.05.2017

Volleyball-Talente kommen Idolen ganz nah

Einen mitreißenden Auftritt will das Team um Maren Brinker (Nummer 4) dem Oldenburger Publikum liefern. Bild: FotoDuda.de

Talente vom OTB kommen am Wochenende, 20. und 21. Mai, in den Genuss einer Einheit mit dem Bundestrainer. Die Aufregung und Vorfreude sind riesig.

Mittendrin statt nur dabei ist der OTB, wenn Deutschlands Volleyballerinnen an diesem Sonntag (21. Mai, 16 Uhr, kleine EWE-Arena) den Ernstfall für die WM-Qualifikation in Portugal (31. Mai bis 4. Juni) proben. Der Verein ist vielfältig involviert, wenn das Team von Bundestrainer Felix Koslowski den zweiten Test innerhalb von nicht einmal 48 Stunden gegen Ungarn (gewann Freitag ein erstes Duell in Münster 3:1) bestreitet.

Wie kam das Länderspiel der Frauen nach Oldenburg?

Anfang Februar nahm der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) erstmals Kontakt mit dem OTB auf, erklärt Benjamin Kern, der aus den Reihen des Vereins, der insbesondere durch seine Nachwuchsarbeit zu den Ankern in Norddeutschland zählt, maßgeblich an der Organisation beteiligt war und ist.

Warum wird in Oldenburg gespielt?

Zuletzt fanden Länderspiele der Männer im Nordwesten in Bremen statt. Für die Frauen wurde nun Oldenburg ausgewählt. „Halle und Standort sind für den DVV perfekt – und die Unterstützung von uns als lokalem Ausrichter passt“, meint Kern, der schon 2006 und 2007 (Länderspiele der Männer) und 2014 (Frauen) mit dabei war. „Und mit Maren Brinker gibt es natürlich auch einen guten regionalen Bezug“, sagt Kern mit Blick auf die deutsche Führungsspielerin (30), die aus Wilhelmshaven stammt und früher beim OTB gespielt hat.

Wie ist der OTB in die Veranstaltung involviert?

Nachdem der DVV früh viele Dinge, die laut Kern „in der Planungsphase relevant waren“, an den OTB delegiert hatte (z.B. Werbung, Krafträume für die Teams organisieren), sind am Sonntag Helferinnen und Helfer vom Verein u.a. als Ballroller und Wischer, Anschreiber und Anzeigetafel-Bediener und an der Kasse aktiv. Während der ganzen Zeit in Oldenburg (beide Teams reisen am Samstag aus Münster an) fungieren Teamguides vom OTB als Ansprechpartner für beide Mannschaften.

Was bringt das Länderspiel dem OTB?

„Öffentlichkeitsarbeit für den Volleyball-Sport im OTB und in der ganzen Region“, sagt Kern: „Das ist ein großartiges Ereignis für alle Volleyballer in und um Oldenburg und ein besonderes Erlebnis für unsere Jugendspieler.“ Am Samstag kommt der Nachwuchs aus der Talentschmiede des Vereins in den Genuss einer einstündigen Einheit mit dem Bundestrainer auf dem Feld in der Arena, auf dem Brinker & Co. später trainieren und am Sonntag auch spielen werden.

Ist Oldenburg ein gutes Pflaster für DVV-Teams?

Und ob! 2006 (3:2 in der EM-Qualifikation gegen Lettland) und 2007 (3:2 in der Europaliga gegen den früheren Olympiasieger und Europameister Niederlande) gab’s Siege der Männer in Oldenburg. 2014 (zweimal 3:0 in der Europaliga gegen Polen) war die Arena ein gutes Pflaster für Deutschlands Frauen.

Gibt es eine Generalprobe vor dem Länderspiel?

„Richtig los geht es für uns am Samstag in der Arena mit dem Training und der Einweisung der Ballkinder“, erzählt Kern. Das Einlaufen mit den Mannschaften vor dem Spiel und das Halten der Nationalflaggen bei den Hymnen werden wie die Aktivitäten der Wischer und Ballroller natürlich vorher geprobt.

Wie groß ist bei den Talenten die Aufregung?

Bei den Aufgaben etwas falsch machen zu können, sorgt natürlich für eine gewisse Nervosität. Andererseits ist die Vorfreude bei den Talenten natürlich riesig. „Die sind total aufgeregt, einem Idol wie Maren Brinker so nahe kommen zu können“, weiß Kern.

Quelle: www.nwzonline.de

13.05.2017

OTB III spielt kommende Saison in der Volleyball-Verbandsliga

Die Volleyballer des Oldenburger TB III haben das Stadtderby in der Verbandsliga-Relegation gegen SG Ofenerdiek/Ofen mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:16) gewonnen. Damit sicherte sich die Mannschaft von Spielertrainer Lars Drantmann den Aufstieg in die Verbandsliga.

„Wir haben zum richtigen Zeitpunkt gezeigt, was wir können und ein gutes Spiel gemacht. Man kann wirklich von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprechen, weil wir über das Spiel gesehen auf allen Positionen überzeugt haben“, zeigte sich Drantmann zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Vor allem in den ersten beiden Sätzen entwickelte sich in der kleinen und gut gefüllten Sporthalle der Liebfrauenschule ein packendes Duell auf Augenhöhe. „Die ersten beiden Sätze hätte auch die SGO gewinnen können. Im dritten Durchgang war der Wiederstand dann aber gebrochen“, berichtet Drantmann. Ähnlich sah es auch SGO-Trainer Olaf Gloystein, der seiner Mannschaft zwar „ein über weite Strecken gutes Spiel“ attestierte, den „fehlenden Killerinstinkt in den entscheidenden Momenten“ aber bemängelte. „Insgesaamt haben wir uns zu viele einfache Fehler erlaubt. Wenn wir einen der ersten Sätze gewonnen hätten, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen“ haderte der SGO-Trainer mit den vergebenen Möglichkeiten, lobte aber auch die Gegner des OTB III: „Oldenburg hat deutlich stärker gespielt als letzte Woche im Qualifikationsspiel gegen Wildeshausen. Sie haben verdient gewonnen und wir gratulieren ihnen zum Aufstieg in die Verbandsliga.“ Der Abstieg in die Landesliga steht für die SGO-Männer hingegen auch noch nicht hundertprozentig fest. „Durch Rückzüge oder Aufstiege in den oberen Ligen kann es noch passieren, dass wir doch in der Verbandsliga bleiben. Da müssen wir die endgültige Spielklasseneinteilung abwarten“, berichtet Gloystein. So könnte das Stadtderby doch noch für beide Mannschaften einen guten Ausgang nehmen.

Quelle: www.nwzonline.de