Aktuelles vom Tischtennis

05.10.2022

3. Bundesliga: Gelungene Heimpremiere

6:2 Sieg über TTC Altena

Unser Team vor der Partie gegen Altena

Viele Helfer hatten viel Arbeit in die lang ersehnte Heimpremiere der 1. Herren in der 3. Bundesliga investiert - und es hat sich gelohnt. In tollem Rahmen wurde toller Sport geboten, der TTC Altena mit 6:2 besiegt.

Inklusive Dauerkarten-Besitzer und Jugendlicher, die keinen Eintritt bezahlen mussten, konnten ca 200 Zuschauer gezählt werden. Das freie Catering (vielen Dank nochmal an die Sponsoren!) wurde gut angenommen, für professionelle Präsentation der Spiele sorgte Hallensprecher Dennis Heinemann, Spieler vom TSV Lunestedt und unter anderem Eurosport-Kommentator.

Und den Zuschauern wurde echter Spitzensport geboten, mit einem Ergebnis, das wir so deutlich nicht zu erhoffen gewagt hätten.

"Eine tolle Kulisse, das hat Spaß gemacht. Auch wenn man sich erstmal wieder daran gewöhnen musste, vor so vielen Zuschauern zu spielen", erklärte Andy Römhild.

Unsere Gäste aus Altena reisten mit den besten Vier an, bei uns kamen alle fünf Spieler zum Einsatz, es wurde rotiert. Danilo Toma pausierte im Doppel, Heye Koepke im Einzel. Die Rotation wird in den nächsten Spielen dann wieder anders aussehen.

Die Doppel verliefen, wie zu erwarten. Philipp Floritz und Heye Koepke harmonierten gut gegen die jungen Tobias Slanina und Marko Panic. Nur am Ende des dritten Satzes wurde es kurzzeitig etwas enger. Schließlich und endlich stand aber ein deutlicher Erfolg zu Buche. Andy Römhild und Valentin Nad Nemedi hatten die wohl deutlich schwerere Aufgabe. Der aus der 2. Liga gekommene Gerrit Engemann und der erfahrene Spielertrainer Teodor Yordanov ließen unseren beiden keine Siegchance, somit 1:1 nach den Doppeln.

In den ersten Einzeln setzten sich auch die Favoriten durch. Philipp hatte gegen den ehemaligen bulgarischen Nationalspieler Yordanov, der mit viel Gefühl und klugen Platzierungen spielte, durchaus harte Arbeit zu verrichten. Erst bei 2:0 Führung für unsere Nummer eins schien der Widerstand gebrochen.

Am Nebentisch bekam Danilo es mit Engemann, sicherlich einem der besten Spieler der Liga, zu tun. Auch hier konnte Danilo zwar Satz zwei fast für sich entscheiden, unterlag am Ende aber doch deutlich 0:3.

Unten hatten wir dann aber Vorteile. Valentin, der im ersten Spiel auch oben schon stark gespielt hatte, zeigte, dass er unten eine echte Bank ist. Ein Topspin nach dem anderen schlug auf der Gegenseite ein, Marko Panic hatte dem nichts entgegen zu setzen.

Und Andy musste zwar gegen den agilen und härter spielenden Slanina den ersten Satz abgeben, zog aber daraus die richtigen Schlüsse, platzierte besser und ließ seinen Gegner immer wieder ins Leere laufen.

4:2 Führung, das sah schon gut aus. Allerdings war zu erwarten, dass die Partien oben nun recht ausgeglichen werden könnten.

Floritz - Engemann, das dürfte eines der stärksten Duelle der Liga sein, und wäre in der Vorrunde der letzten Saison noch ein Spiel im oberen Paarkreuz der 2. Liga gewesen, hätte Engemann gegen Philipps Hertha BSC damals nicht ausgesetzt. Beide Spieler zeigten tolle Bälle bei beeindruckender Schlaghärte, Philipp hatte aber immer etwas mehr zuzusetzen und siegte mit 3:0.

Am Nebentisch dann das umkämpfteste Spiel des Tages. Danilo mit harten Vorhand-Bällen und guter Beinarbeit, um die Rückhand zu umlaufen, Yordanov setzte eher auf viel Gefühl und clevere Platzierung. Am Ende schaffte es Danilo aber immer besser, seinen Gegner in die Defensive zu zwingen. Zwar spielte Yordanov auch dort gute Bälle, Danilos Angriffe waren aber zu durschlagskräftig, mit 11:9 im fünften Satz machte er den 6:2 Sieg schon perfekt. Am Ende auch mit dem nötigen Glück: Der Matchball sprang für Yordanov unerreichbar an die Tischkante.

 

Ein toller Heimpremieren-Tag, der Lust auf mehr machte und zeigte, auf was für starken Sport sich unsere Zuschauer in allen Partien freuen können. Schon am kommenden Sonntag geht es um 14.00 Uhr gegen den letztjährigen Tabellendritten Union Velbert II weiter, mit Sicherheit keine einfachere Aufgabe.

 

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27.09.2022

Tischtennis vom Allerfeinsten!

Sonntag, 14 Uhr: auf zum Haarenesch!

Das dürften sich alle Sportbegeisterten in Oldenburg und umzu, ja im gesamten Nordwesten wohl nicht entgehen lassen: erstmalig Bundesliga-Tischtennis in Oldenburg beim OTB. Ganz groß soll diese Premiere gefeiert werden: mit einem Heimspiel gegen den TTC Altena, der laut eigener Pressemitteilung „heiß wie Frittenfett“ ist und sein erstes Spiel in der 3. Bundesliga gegen das Team aus Kassel haushoch gewonnen hat.

Angefeuert und möglichst auch gefeiert werden soll das OTB-Team mit Philipp Floritz, Danilo Toma, Valentin nad Nemedi, Heye Koepke und Andy Römhild am Tisch in der Haareneschhalle. Gefeiert werden darf aber auch neben den Tischen: mit kostenfreiem, weil sponsorenfinanziertem Essen und Trinken aus dem besonderen Premierenanlass.

Im ersten Spiel in Schwarzenbek hat das OTB-Team mit einem 6:1-Sieg gezeigt, dass es in der Bundesliga mitspielen will und kann. Dies soll am kommenden Sonntag bestätigt werden, mit rasantem, hochklassigem Tischtennis, spannend nicht nur für alle, die diesen Sport mögen oder selbst ausüben, sondern auch für alle anderen Sportinteressierten. Ob Volleyballer, Basketballer, Handballer oder Fußballer: eingeladen zum Mitfiebern sind alle, die mal Lust auf die besondere Atmosphäre am grünen Tisch mit dem kleinen und schnellen weißen Ball haben. Also: auf zum Haarenesch!

27.09.2022

3. Herren verliert Landesliga-Debüt in Bawinkel

1:9 beim Meisterschafts-Favoriten

In der vergangenen Saison ist die dritte Herren- Mannschaft in die Landesliga aufgestiegen, am vergangenen Wochenende startete sie mit einer - erwartbaren - Niederlage in die Saison.

"Es wird eine schwierige Saison. Wir müssen gucken, wo wir Punkte holen können", erklärte Routinier Lothar Rieger. Die Mannschaft habe gerade an den Positionen vier bis sechs noch wenig Erfahrung auf diesem Niveau.

In Bawinkel konnten nur Andre Stang und Marvin Brucke im Doppel punkten, mehr war nicht zu holen beim starken Meisterschafts-Favoriten Bawinkel. Knapp am zweiten Punkt kratzten Andre gegen Maximilian Bode und Lothar gegen Simon Pennigers, beide unterlagen nur knapp im fünften Satz. Immerhin gab es für Landesliga-Verhältnisse sehr hochklassigen Sport zu sehen. Andre auf der einen, Bode und Ingo Hantke auf der anderen Seite - das ist ein Niveau, das man sonst eher ein oder zwei Ligen höher erwartet.

"Nicht dramatisch", sei die Niederlage fand Lothar Rieger, "Bawinkel ist einfach stark". 

Beim nächsten Spiel am 2. Oktober in Oesede dürfte die Aufgabe dann zwar auch nicht einfach, aber zumindest doch weniger schwer als in Bawinkel sein.

 

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27.09.2022

Bennet Robben gewinnt Landesrangliste der Jungen 19

Sieg ist gleichbedeutend mit der Qualifikation fürs Top 48

Im Sommer ist Bennet Robben für den Herren-Bereich vom MTV Jever zu uns gewechselt und spielt in der Oberliga-Mannschaft. Im Jugend-Bereich tritt Bennet für Jever an und hat im MTV-Trikot am Wochenende die Landesrangliste der Jungen 19 gewonnen.

Auch wir freuen uns aber natürlich sehr über diesen Erfolg, der gleichzeitig auch die Qualifikation für die bundesweite Top48 Rangliste in Brühl-Vochem im November bedeutet.

In Salzgitter gehörte Bennet neben Laurin Struß (TuS Celle) und Sören Dreier (Rechtsupweg/Hude) zu den Mitfavoriten. In den direkten Duellen musste er sich diesen beiden leider auch geschlagen geben. Gegen Dreier gab es ein 1:3, gegen Struß ein ärgerliches 9:11 im fünften Satz.

Doch in den anderen neun Spielen gab sich Bennet keine Blöße und siegte zumeist ganz souverän. Lediglich gegen Felix Fuchs vom ASC Göttingen musste er einen Fehlstart verkraften, nach 0:2 Satzrückstand lief es dann aber deutlich besser, 11:1, 11:2 und 11:8 hieß es in den nächsten drei Durchgängen.

Und diese Konzentration über den ganzen Tag hinweg sollte sich auszahlen, denn diese hatte er der direkten Konkurrenz vorraus: Struß strauchelte noch zweimal, gegen den Viertplatzierten Cezar Cosmolici (Arminia Hannover) und überraschend auch gegen Maris Miethe (Barienrode). Und Dreier kam am Ende nur auf 8:3 Siege, er unterlag Struß, Cosmolici und Eunbin Ahn (SCW Göttingen).

Am Ende standen also Bennet und Laurin Struß beide bei 9:2 Siegen, das Satzverhältnis sprach dann aber für Bennet: 30:10 gegenüber 29:12.

Damit sicherte Bennt sich den Ranglisten-Sieg und darf nun zum Top 48 nach Brühl-Vochem fahren.

 

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21.09.2022

Oberliga: 2. Mannschaft mit Unentschieden und Niederlage

5:5 beim TV Hude und 2:8 gegen TSV Algesdorf

Mit zwei Einzelsiegen Garant für den ersten Punktgewinn in Hude: Steffen Fetzner

So richtig will die zweite Mannschaft in der Oberliga nicht in Schwung kommen. Nach drei Spieltagen steht aktuell nur ein Punkt auf der Habenseite. Der gelang beim Nachbarn vom TV Hude, am nächsten Tag gab es dann gegen den TSV Algesdorf eine deutliche 2:8 Pleite.

"Das war grundsätzlich in Ordnung, schließlich lagen wir auch lange zurück. Allerdings war auch mehr drin für uns", fand Mathis Kohne nach dem 5:5 in Hude. Im Vergleich zum ersten Spiel in Jever fehlte Andre Stang, dafür war Steffen Fetzner dabei. Bei den Gastgebern, die man aus gemeinsamen Trainingseinheiten teilweise gut kennt, fehlte der verletzte Ire Ryan Farrell sowie Abwehr-Routinier Peter Igel.

Zu Beginn gab es im Doppel eine Punkteteilung. Johannes Schnabel und Mathis Kohne siegten recht souverän gegen Florian Henke und Felix Lingenau, dafür mussten sich Nico Schulz und Steffen Fetzner in fünf Sätzen gegen den jungen Sören Dreier und Leo Schultz geschlagen geben.

Und die Fünfsatzspiele gingen im Einzel ungünstig für uns weiter. Mathis kam gegen Dreier eigentlich gut rein nach 0:2 Satzrückstand. Er gewann den dritten Satz knapp, den vierten deutlich 11:3 und lag im fünften auch schon mit 8:5 vorn. Doch irgendwie glitt ihm das Spiel noch aus den Händen und er verlor doch noch 9:11. "Das war bitter. Da war mehr drin", ärgerte sich unsere Nummer zwei.

Und auch Johannes schien auf gutem Weg, die Partie gegen Schultz nach 1:2 noch zu drehen. Auch er kam in den Entscheidungsdurchgang, aber auch Jo hatte am Ende das Nachsehen.

Als Nico Schulz sich dann in seiner alten Heimat Florian Henke auch noch 1:3 geschlagen geben musste, sah es schon recht düster aus. 1:4 Rückstand, dabei gleich dreimal im Fünften verloren.

Aber immerhin war auf Steffen "Speedy" Fetzner Verlass. Er ließ Felix Lingenau keine Chance und war somit der einzige Oldenburger, der in Hude am Ende beide Einzel gewinnen konnte. Zwar musste auch Johannes sich noch dem 17jährigen Linkshänder Dreier geschlagen geben, doch mit drei Viersatz-Siegen machten Mathis gegen Schultz, Speedy gegen Henke und Nico gegen Lingenau aus einem 2:5 noch den 5:5 Ausgleich. Bei 23:19 Sätzen für uns sicherlich nicht unverdient.

 

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Am nächsten Tag gastierte der TSV Algesdorf in der Halle am Haarenesch. Der war mit 6:0 Punkten sehr gut in die Saison gestartet und hatte am Vortag mit einem Sieg beim SC Marklohe ein echtes Ausrufezeichen gesetzt.

Auf unserer Seite rotierte Bennet Robben für Nico Schulz ins Team und feierte seine Premiere im OTB-Trikot.

Im Doppel bestätigten leider unsere Gäste ihre starke Form der vorherigen Spiele. Weder für Johannes und Mathis gegen die Brüder Lars und Jörn Petersen, noch für Speedy und Bennet gegen Patrick Schöttelndreier und Florian Wagemann war etwas zu holen.

Dafür schies es im Einzel anfangs gut zu laufen für uns. Johannes kämpfte Jörn Petersen nach 1:2 Satzrückstand noch nieder, und Mathis überraschte mit einem 3:1 Sieg über Lars Petersen. Der hatte bis dahin noch kein Spiel verloren, kam in der abgelaufenen Saison mit 24:6 Siegen auf die drittbeste Bilanz der Liga und weist mehr als 2200 TTR-Punkte auf. Ein ganz starker Erfolg also für Mathis und wieder Hoffnung bei uns nach dem 2:2 Ausgleich.

Die allerdings verflog dann auch wieder schnell wieder. Es war wie schon in Jever irgendwie der Wurm drin, alle blieben unter ihren Möglichkeiten, und die Algesdorfer waren in jeder der folgenden Partien überlegen. Nicht mal mehr einen Entscheidungssatz erreichten wir.

Und so ging es dann ganz schnell. Nachdem Mathis 1:3 gegen Jörn Petersen verloren hatte ("So gut wie ich im ersten Einzel drauf war, so schlecht war ich im zweiten", lautete sein Fazit), war die Niederlage bei 2:6 nicht mehr abzuwenden. Im nächsten Spiel musste Steffen Fetzner, der schon angeschlagen in die Partie gegangen war, dann im vierten Satz aufgeben. Das machte dann aber auch keinen großen Unterschied mehr. Sechs Niederlage in Folge brachten das 2:8.

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1:5 Punkte nach drei Spielen, das ist sicherlich weniger als man erhofft hatte. Woran es liegt? "Keine Ahnung. Fehlendes Trainings kann es nicht sein. Eigentlich sind wir alle gut im Training. Aber in den Spielen hatten wir alle noch Luft nach oben, im Einzel und im Doppel", erklärte Mathis Kohne. Die Hoffnung liegt jetzt auf der fünfwöchigen Pause. Danach will das Team mit neuem Schwung angreifen. "Und vielleicht müssen wir auch an den Doppel nochmal arbeiten", kündigte Mathis einen Schwerpunkt in der nächsten Zeit an.