Aktuelles von den Basketballern
Zuversicht trotz deutlicher Niederlage in Bargteheide
Deutliche 70:101 Niederlage gegen die Bargteheide Bees
Mit einem guten Gefühl ging die Mannschaft des Oldenburger TB in die Partie beim sicheren Playoff-Teilnehmer der 1. Regionalliga Nord, den Bargetheide Bees. In dieser Partie wurden den Spielern von Headcoach Vangelis Kyritsis aber "deutlich die Grenzen aufgezeigt" wie dieser anschließend resümiert.
Die Situation
Nun stehen für die Mannschaft des OTB noch vier Spiele an, wo es um nichts weniger als den Klassenerhalt geht. Dieser könnte in der 1. Regionalliga Nord kaum spannender sein, nur ein Sieg bzw. Zwei Punkte trennen Schlusslicht Rasta Vechta III und den Tabellenneunten die Twisters Rendsburg. Die Oldenburger stehen hier aktuell auf Rang 12, einem Platz vor den drei Abstiegsrängen. Der Knackpunkt an der Situation, während der OTB bereits 24 Spiele absolviert hat, haben fast alle direkten Konkurenten erst 23 Spiele gespielt und so noch ein Duell mehr zu absolvieren.
Zum Spiel
Die Mannschaft von Trainer Kyritsis startete stark in die Partie und lies grade zu Beginn Hoffnung bei den mitgereisten Fans aufkeimen, denn die Defense stand und dem Favoriten aus Schleswig-Holstein wurden nur zwei Punkte in der Anfangsphase gestattet. Doch durch einen 14:0 lauf erstickten die BEES diese Hoffnung schnell wieder im Keim und zeigten, warum sie auf Platz 2 der Tabelle, hinter dem ungeschlagenen Liga-Primus Charlottenburg stehen.
Hauptfaktor für die Runs der BEES waren die starke Defense der Gastgeber und daraus resultierenden Ballverluste der Oldenburger. So entstanden eine Vielzahl an Fastbreak-Situationen die in einfachen Punkten mündeten. Dies sah auch Headcoach Kyritsis so „Vor allem im Fastbreak haben sie uns richtig wehgetan. Mit ihrer Athletik und Schnelligkeit haben sie uns dominiert“. So entstand grade in der ersten Halbzeit kein Spielfluss beim Team des OTBs, welches zudem ohne Spielmacher Tyrell Nwaki antritt. Daraus resultierend ein Spielstand von 52:30 zur Halbzeit, welcher bis zum Ende nicht mehr knapper werden sollte.
Gründe zur Zuversicht
Für die verbleibenden vier Duelle u.a. gegen Playoffanwärter Stade und Braunschweig können die Spieler des OTB aber etwas Mut aus der Schlussphase des Spiels mitnehmen. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball etwas besser und grade der in den vergangenen Spielen schwach fallende Dreier fiel besser. Guard Piet Niehus und der lange verletzte Johannes Heiken stachen hier besonders hervor und trafen gemeinsam acht der zehn erfolgreichen Oldenburger Distanzwürfe.
Kommenden Samstag um 19:30 geht es erneut auswärts zur Sache. Beim erfahrenen Team des VfL Stade, welche aktuell auf Rang fünf rangieren, erwartet die Mannschaft des OTB ein Team was seit Jahren immer um den Aufstieg mitspielt. Hier werden jedoch gute Erinnerung und weitere Gründe zur Zuversicht beim Kyritsis-Team geweckt, denn das Hinspiel endete furios mit 107:72 zugunsten der Huntestädter.
Dezimierter OTB befreit sich aus Keller
Oldenburger klettern mit 71:60 gegen Bramsche auf Nichtabstiegsplatz
Das war absolut stark, das war sehr wichtig, das war etwas befreiend: Mit einer beherzten Defensivleistung haben die Basketballer des Oldenburger TB (jetzt 23 Spiele/16 Punkte/11. Platz) einen Schritt zum Klassenerhalt in der 1. Regionalliga realisiert. Nach zuvor sieben Niederlagen aus acht Spielen, in denen bedeutende Punkte gegen direkte Rivalen aus dem Tabellenkeller liegengeblieben waren, gelang dem Team von Coach Vangelis Kyritsis am Samstag in der Haarenufer-Halle gegen Playoff-Kandidat TuS Bramsche (23/26/5.) ein überzeugender 71:60-Heimsieg. Die drei Abstiegsränge liegen nun wieder hinter dem Turnerbund.
Ohne Quintett: „Das war eine astreine Vorstellung meiner Jungs – darüber sind wir sehr froh“, sagte Kyritsis, der in den vergangenen Wochen immer wieder betont hatte, wie wichtig ein Erfolgserlebnis sei. Dieses mussten sich die Oldenburger nun unter erschwerten Bedingungen hart erarbeiten. Gleich fünf Akteure fehlten. Die neun verbliebenen Spieler zeigten allerdings von Beginn an eine sehr, sehr couragierte Vorstellung.
Mit Energie: Mit viel mehr Intensität als die favorisierten Gäste zog der OTB im ersten Viertel davon. Miran Evin tat sich als Scorer hervor und markierte rasch sieben Punkte. Das Kyritsis-Team traf im ersten Abschnitt gleich vier Dreier, was das Selbstvertrauen nach langen Wochen ohne Wurfglück erhöhte. Als Mannschaft verteidigten die Gastgeber hart und lagen nach den ersten zehn Minuten deutlich mit 24:11 in Front.
Ohne Ausfälle: „Wir wollten ein Low-Scoring-Game erzwingen und haben genau das auch geschafft“, freute sich Kyritsis über den aufgegangenen Gameplan. Jeder Akteur stand mehr als zehn Minuten auf dem Feld. Ein Sonderlob verdiente sich Piet Niehus. „Er hat überragend in der Defense agiert“, sagte Kyritsis und hob dann doch alle hervor: „Es war eigentlich egal, wer gespielt hat, alle haben es defensiv stark gemacht.“ Dennoch hatte Bramsche speziell durch die individuelle Klasse von US-Import Boston Stanton eine gute Phase und kam bis zur Halbzeit zum Ausgleich (36:36).
Mit Anpassungen: Im zweiten Durchgang ließen die Oldenburger aber nur 24 weitere Punkte zu und bremsten Stanton aus. „Wir haben in der Halbzeit unsere Defense noch leicht angepasst und die Blöcke anders verteidigt“, verriet Kyritsis. Offensiv war es hingegen die individuelle Qualität von Niehus und Tim Insinger (je 14 Zähler), die dem OTB die notwendige Stabilität verlieh. Insgesamt punkteten alle neun OTB-Akteure und trugen somit an beiden Enden des Feldes maßgeblich zu den wichtigen Punkten im Abstiegskampf bei. Weiter geht’s am nächsten Samstag um 18.30 Uhr bei den schon sicher für die Playoffs qualifizierten Bargteheide Bees (23/40/2.). (Quelle NWZ: 23.02.2026)
OTB-Frauen tanzen nach Sieg beim BTB
Spitzenreiter gewinnt 67:47
Derby gewonnen, Tabellenführung gefestigt: Mit einem 67:47 (37:21) bei den BTB Royal Ladies haben die Basketballerinnen des Oldenburger TB auch das zweite Stadtduell in der 2. Regionalliga gewonnen. Vor rund 120 Zuschauern brachten beide Teams in der Sporthalle an der Alexanderstraße viel Energie aufs Parkett.
Nach ausgeglichenem Beginn hatten sich die Spitzenreiterinnen (jetzt 11 Spiele/20 Punkte/1. Platz) mit einem erhöhten Druck in der Verteidigung von den Bürgerfelderinnen (10/12/4.) abgesetzt. „Dabei tat sich vor allem Hanne Kleihauer hervor. Ihre Ballgewinne münzte sie ruckzuck in leichte Korbleger um“, lobte OTB-Trainer Sebastian Brunnert seine Leistungsträgerin, die das Team mit schnellen sieben Punkten zum 19:5 im ersten Viertel führte.
Weitere Konter und einige Dreier ließen den Vorsprung auf 29:10 wachsen, doch die Royal Ladies gaben keinesfalls auf. Eine Raumdeckung brachte den Tabellenführer vorübergehend aus dem Rhythmus, doch der Abstand wurde wieder größer. Am Ende durften die Gäste einen klaren Sieg mit einem Tänzchen am Mittelkreis feiern. (Quelle NWZ: 09.02.2026)
Turnerbund verkrampft im Tabellenkeller
OTB-Männer verlieren auch gegen Schlusslicht Freibeuter 2010
Wieder eine Niederlage, wieder kein Befreiungsschlag, wieder eine Enttäuschung: Im Kampf um den Verbleib in der 1. Regionalliga haben die Basketballer des Oldenburger TB am Samstagabend vor heimischer Kulisse am Haarenufer auch gegen Schlusslicht Freibeuter 2010 verloren. Die Berliner (jetzt 20 Spiele/12 Punkte/15. Platz) sind nach ihrem 73:65-Erfolg beim Turnerbund (21/14/11.) zwar weiterhin Letzter, haben das Schneckenrennen im Tabellenkeller aber jetzt noch enger gestaltet.
„Wir haben im Moment den Kopf nicht frei. Das merkt man. Kein Spieler schafft es, über ein ganzes Spiel eine gute Leistung abzurufen“, konstatiert OTB-Trainer Vangelis Kyritsis mit Blick auf die mehr als spürbare Verunsicherung. Immerhin blieb den jetzt in fünf direkten Duellen um den Klassenerhalt seit dem Jahreswechsel nur einmal siegreichen Oldenburgern erneut der Fall auf einen der drei Abstiegsplätze erspart. Die letzten sechs Teams trennen nun aber nur noch zwei Punkte.
Ein Mangel an Selbstbewusstsein war im Duell mit den Gästen aus Berlin-Friedrichshain von Beginn beiderseits zu spüren. In einem defensiv geprägten Spiel schaffte es kein Team in der ersten Halbzeit, wirklich einen offensiven Rhythmus zu etablieren. Mit einem 26:27 ging’s in die Halbzeitpause.
„Wie schon gegen Aschersleben haben wir einfach nicht getroffen. Die Berliner haben uns das Leben schwer gemacht, indem sie immer unter den Blöcken hindurchgegangen sind und somit die Zone zugemacht haben. Die offenen Würfe fielen nicht“, erklärt Kyritsis. Einen umfassenden Vorwurf kann der Grieche seinem Team jedoch nicht machen: „Alle haben gekämpft und defensiv auch gut gearbeitet.“
So ließen die Oldenburger bis tief ins dritte Viertel nur 37 Punkte zu. Kurz sah es auch so aus, als ob sie die Partie ziehen könnten (42:37/27. Minute). Danach trafen die Freibeuter aber auf einmal ihre Würfe und gingen in Führung (58:52/35.). In der Folge erhöhte der OTB das Risiko und den Druck in der Defense am Ball, ließ damit aber auch mehrere leichte Punkte unterm Korb zu, mit denen die Gäste ihren Vorsprung verteidigten.
Weiter geht’s für den Turnerbund am Samstag um 19 Uhr beim TuS Lichterfelde (20/12/14.). Es ist das sechste und letzte Duell in Serie gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller. „Es sind noch genug Spiele, aber wir müssen einfach die Lockerheit in der Offensive wiederfinden“, betont Kyritsis: „Das Verkrampfen müssen wir schnell lösen.“ (Quelle NWZ: 09.02.2026)
Womit der OTB vor dem Derby hadert
Stadtrivalinnen messen sich am Samstagabend in der Halle des BTB
Das Stadtderby zwischen den Basketballerinnen der BTB Royal Ladies und des Oldenburger TB hätte an diesem Samstag (20.15 Uhr, Sporthalle Alexanderstraße) ein absolutes Spitzenspiel zwischen den (rechnerisch) besten Teams der 2. Regionalliga sein können. Die Bürgerfelderinnen kassierten am bislang letzten Spieltag vor zwei Wochen in Wolfenbüttel aber durch ein 41:59 ihre dritte Saisonniederlage (jetzt 12:6 Punkte) und liegen als Tabellenvierter nicht mehr in direkter Schlagdistanz zu den die Tabelle anführenden Stadtrivalinnen (18:2).
„Alle Lokalderbys dieser beiden Mannschaften hatten in den letzten Jahren immer eine besondere Brisanz“, meint OTB-Coach Sebastian Brunnert, dessen Team das erste Duell in dieser Saison im November klar mit 64:42 gewonnen hatte. „Aber das heißt für das Rückspiel gar nichts“, betont Brunnert.
Der Spitzenreiter hadert ein wenig mit dem Saisonverlauf in den vergangenen beiden Monaten mit nur einem Ligaspiel und daher überhaupt keinem Rhythmus. Dazu habe es immer wieder aus verschiedenen Gründen eine geringe Trainingsteilnahme gegeben. „Für das Spiel beim BTB sieht es immerhin so aus, als wären alle Grippekranken wieder mit an Bord“, erklärt Brunnert. (Quelle NWZ: 06.02.2026)













