Aktuelles von den Basketballern
Vergeblich gestreckt
Personell arg dezimiert, punktuell nichts addiert: Für Oldenburgs Basketballerinnen gab es am Wochenende in der 2. Regionalliga nichts zu holen. Nachdem das neunköpfige OTB-Team (jetzt 14 Spiele/14 Zähler/5. Platz) um Henrike Kraushaar (hier rechts im Kampf um den Ball) am Samstag ein 50:74 im Heimspiel gegen die BG Rotenburg/Scheeßel II (14/13/6.) kassiert hatte, verloren am Sonntag die nur mit sechs Spielerinnen angetretenen BTB Royal Ladies (13/18/2.) mit 50:64 beim TK Hannover II (14/12/7.). „Es war einfach nicht der Tag des OTB“, meinte Trainer Sebastian Brunnert, dem eine ganze Reihe von Stammkräften gefehlt hatte, während die Gäste ein Quartett aus dem aktuellen Zweitliga-Team und zwei frühere Erstliga-Spielerinnen mitgebracht hatten.
(Quelle NWZ 25.02.2025)
OTB stoppt effektiv Freibeuter-Angriffe
Geglückter Auftakt in den Heimspiel-Endspurt: Die Basketballer des Oldenburger TB haben am Samstagabend das erste von drei finalen Duellen in der 1. Regionalliga, die allesamt in eigener Halle stattfinden, überaus souverän gewonnen. Beim 88:66 gegen die Berliner Freibeuter 2010 gab vor allem eine geschlossene Teamleistung den Ausschlag. Dazu überzeugte der OTB einmal mehr mit einer starken Defensive.
Mehr Aggressivität
„Die Gegner waren uns einfach nicht gewachsen. Wir haben wie aus einem Guss gespielt und waren immer aggressiv“, freute sich Coach Vangelis Kyritsis, dessen Team durch den Erfolg eine Position nach oben kletterte (20 Spiele/18 Punkte/6. Rang). Die Berliner rutschen auf den letzten Platz (19/10/12.). Einen Absteiger gibt es nicht, nachdem der Bramfelder SV sein Team abgemeldet hatte. Bei den Hamburgern hätte der OTB am nächsten Wochenende spielen sollen. Aufgrund des Rückzugs hat der Turnerbund nun nur noch zwei weitere Heimspiele gegen Rasta Vechta III (19/10/11. – am 8. März) und TSV Bargteheide Bees (18/26/3. – am 15. März) vor der Brust.
Mehr Defensivstärke
Nur in den ersten fünf Minuten war die Partie noch ausgeglichen. Dann übernahmen die Gastgeber die Führung und bauten sie kontinuierlich aus. Im direkten Duell von zwei Teams, die beide zu den abwehrstärksten der Liga zählen, setzten die Oldenburger defensiv eindeutig die besseren Zeichen. Nur einen einzigen Treffer von jenseits der Dreierlinie ließen sie zu. Zudem erzwangen sie 22 Berliner Ballverluste. Wurde es kritisch, wurden die Freibeuter immer wieder an die Freiwurflinie geschickt. Diese fanden so nie einen offensiven Rhythmus.
Mehr Kollektiv
Offensiv gestaltete der OTB das Duell teamintern sehr ausgeglichen. Gleich sieben Spieler erzielten acht oder mehr Punkte. Nur Andre Galler, der eine Woche zuvor beim 65:92 wie mehrere Kollegen erkrankt gefehlt hatte, stand länger als 26 Minuten auf dem Feld und war Topscorer (19 Punkte/7 Rebounds). „Das war einfach eine super Teamleistung“, resümierte Kyritsis, sah Parallelen zum 105:81 gegen Aschersleben (19/12/10.), dem vielleicht besten Saisonspiel: „Wir konnten die Minuten verteilen – immer waren wir im Fluss.“
(Quelle: NWZ, 24.02.2025)
Auf Krankheitswelle folgt Entspannung
OTB empfängt mit deutlich mehr Personal Freibeuter aus Berlin
Die Personallage, mit der die Basketballer des Oldenburger TB zuletzt beim 65:92 in Braunschweig zu kämpfen hatten, hat sich entspannt. Im ersten der drei Heimspiele, mit denen der OTB (19 Partien/16 Punkte/7. Platz) die Saison in der 1. Regionalliga beendet, steht an diesem Samstag (17.30 Uhr, Haarenufer) gegen die Freibeuter aus Berlin (18/10/11.) ein Quartett wieder zur Verfügung.
„Das wird bei uns der gleiche Kader sein wie bei unserem Sieg gegen Göttingen vor zwei Wochen“, gibt Cheftrainer Vangelis Kyritsis bekannt. Damit kehren nach der Krankheitswelle voraussichtlich Andre Galler, Melvin Papenfuß, Tim Rose-Borsum und Yannik Twiehaus in den Kader zurück. Fehlen werden weiter die verletzten Jan König, Jacob Albrecht und Nick Sander.
„Die Stimmung ist gut, wir wollen alles für den Sieg geben“, sagt Kyritsis, dessen Team sich beim 80:67 im Hinspiel in Friedrichshain erst in letzter Sekunde durch einen Dreier von Piet Niehus in die Verlängerung gerettet hatte. (Quelle NWZ: 22.02.2025)
Oldenburger TB zeigt starken Kampfgeist trotz personeller Herausforderungen
Viel komplizierter hätte die Aufgabe für die Basketballer des Oldenburger TB kaum sein können: Ohne sieben Stammkräfte verlor das Team von Trainer Vangelis Kyritsis das Auswärtsspiel in der 1. Regionalliga bei Playoff-Kandidat SG Braunschweig deutlich mit 65:92. Während die ohnehin durch Verletzungen dezimierten Gäste (jetzt 19 Spiele/16 Punkte/7. Platz) auch von der aktuellen Krankheitswelle arg getroffen wurden, konnten die Gastgeber aus Südniedersachsen (18/24/4.) fast ihren kompletten Kader aufbieten und hatten gleich mehrere Leistungsträger mit Bundesliga-Erfahrung auf dem Parkett.
„Die Jungs, die dabei waren, haben aber alles gegeben und vor allem eine richtig gute zweite Halbzeit gespielt. Sie können zufrieden sein“, ordnete Chefcoach Kyritsis die Niederlage seiner Auswahl beim Team aus der Unterbau des Bundesliga-Primus Löwen Braunschweig ein.
In den ersten Vierteln hatten die jungen Braunschweiger mehr als klargemacht, dass der Sieg nur über sie gehen würde. Mit viel Energie und hohem Tempo setzten sich die Gastgeber bereits früh ab (14:4/5. Minute). Vor allem die Braunschweiger Fastbreaks bekam der Turnerbund nicht gestoppt. Angeführt vom 20-jährigen Nikola Tomic machte die SG in den ersten beiden Vierteln 55 Punkte und setzte sich damit bereits bis zur Halbzeitpause spielentscheidend auf 55:29 ab.
Trotz der komplizierten Situation zeigten die Oldenburger eine tolle Reaktion. Mit viel Charakter und neuer taktischer Marschroute gestalteten sie den Rest der Partie ausgeglichen. „Wir haben komplett auf Zonenverteidigung umgestellt und Braunschweigs Antworten dagegen sehr gut gelesen“, erklärte Kyritsis.
Durch die gute Verteidigung ergaben sich in der Folge auch offensiv bessere Möglichkeiten. Der zweite Durchgang ging nur noch mit 37:36 an die SG. „Heute konnten vor allem die Spieler bei uns Einsatzzeit sammeln, die sonst weniger spielen. Das freut mich, da viele von den Jungs immer beim Training sind und alles für die Mannschaft tun. Sie haben es gut gemacht“, lobte Kyritsis, dessen Team jetzt noch drei Saisonspiele vor der Brust hat – allesamt in eigener Halle.
(Quelle: NWZ, 18.02.2025)
Krankheitswelle trifft Basketballer mit voller Wucht
Voll erwischt hat es die Basketballer vom Oldenburger TB (aktuell 18 Spiele/16 Punkte/7. Platz) vor ihrem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison in der 1. Regionalliga an diesem Samstag ab 20 Uhr beim Playoff-Platz-Kandidaten SG Braunschweig (17/22/4.).
Neben den weiter verletzten Jacob Albrecht, Nick Sander und Jan König fehlen krankheitsbedingt wohl Andre Galler, Tim Rose-Borsum, Bart Zents, Melvin Papenfuß und Yannik Twiehaus. Den Rückenwind aus dem 87:82 nach Verlängerung gegen Göttingen mitzunehmen und einen weiteren Sieg zu feiern, wird dadurch natürlich erschwert.
Wie schwierig das junge Team aus dem Unterbau von Bundesliga-Primus Löwen Braunschweig zu bespielen ist, erfuhr der OTB beim 66:83 im Hinspiel. Von den vergangenen neun Partien gewann die SG allerdings nur drei.













