Aktuelles von den Basketballern

27.01.2025

Machtdemonstration im Derby

Oldenburger TB unterliegt Baskets Juniors aus Westerstede 55:93

Im Derby immer einen Schritt schneller: Fritz Hemschemeier (am Ball) und die Baskets Juniors setzten sich deutlich gegen den Oldenburger TB um (weiße Trikots, von links) Lennart Niemann und Piet Niehus durch. BILD: Anastasiia Hrytsenko

Das war deutlich: Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben das Regionalliga-Derby bei den Basketballern des Oldenburger TB mit 93:55 (48:27) gewonnen. Dabei ließen die Gäste dem personell gebeutelten Turnerbund am Samstagabend in der sehr gut besuchten Haarenuferhalle keine Chance. Während die Juniors (15 Spiele/22 Punkte/3. Rang) damit ihre Playoff-Ansprüche weiter untermauern, rutschte der OTB (nach dem nächsten Dämpfer in der Tabelle weiter 16/14/7.) ab.

Der Größenvorteil

Juniors-Coach Artur Gacaev zeigte sich nach dem Sieg glücklich: „Ich bin zufrieden. Die Jungs haben ihre Vorteile ausgespielt. Bei uns sind langsam wieder alle fit.“ Wenig Positives fand hingegen OTB-Spieler Andre Galler: „Insgesamt waren wir über 40 Minuten chancenlos, auch wenn wir uns noch bis ins zweite Viertel im Spiel gehalten haben“. Vor allem auf den großen Positionen hatten die Oldenburger durch die Ausfälle von Jacob Albrecht, Jan König und Nick Sander zu wenig entgegenzusetzen. In Leander Nzume und Bart Zents kassierten die verbliebenen OTB-Big-Men schon im zweiten Viertel ihr jeweils drittes Foul.

Die Ballverluste

„Mit zunehmender Spieldauer haben sich die Ausfälle richtig bemerkbar gemacht. Dann mussten viele Spieler von uns positionsfremd spielen, was extrem anstrengend war“, erklärte Galler. Sein Coach Vangelis Kyritsis kritisierte vor allem die Ballverluste: „18 Turnover sind zu viel. Westerstede hat mehr Abschlüsse bekommen. Meistens gewinnt dann auch diese Mannschaft.“

Der Spielverlauf

Nur zu Beginn konnte der OTB die Westersteder Offensiv-Maschine etwas kontrollieren (7:9, 6. Minute). Mit der Einwechslung der beiden starken Werfer Tristan Wildering und Alan Boger, die noch im ersten Viertel drei Dreier einstreuten, setzten sich die Juniors erstmals zweistellig ab (22:12). Beim OTB war es vor allem Piet Niehus (am Ende 15 Punkte), der mit Würfen aus der Mitteldistanz dagegenhielt. Galler verkürzte im zweiten Viertel noch einmal auf 25:31. In der Folge erhöhten die Juniors jedoch ihre defensive Intensität und setzten sich durch einen 17:2-Lauf bis zur Halbzeit auf 21 Zähler ab (48:27). Im Vergleich zum Hinspiel Mitte Oktober, als der OTB die Juniors bis in die Overtime ärgern konnte, wurde es am Samstag nach dem Seitenwechsel nun sehr eindeutig. Die Juniors zogen im Schongang davon.

Die Kadertiefe

„Leider hat neben Piet offensiv niemand so richtig ins Spiel gefunden und uns konstant Punkte gegeben“, sagte Kyritsis. Die Juniors hingegen präsentierten sich mehr als ausgeglichen. In Wildering (14), Gasper Kocevar (13), Rauf Amirbekov (11), Fritz Hemschemeier und Joel Harms (beide 10) punkteten fünf Akteure zweistellig. Die Offensivpower von Baskets-Anführer Jon’il Fugetts wurde in dieser einseitigen Partie nur bedingt gebraucht. Zudem spielte kein Akteur mehr als 22 Minuten – eine Kadertiefe, der der OTB nicht viel entgegensetzen konnte. (Quelle NWZ: 27.01.2025)

24.01.2025

Hier gibt’s k(l)eine Geheimnisse

Oldenburger TB empfängt Baskets Juniors zu Derby in 1. Regionalliga

Unter dem Korb: Auf Jacob Albrecht (am Ball, hier im Hinspiel gegen Alan Boger) muss der OTB verzichten. Er ist nicht der einzige große Spieler, der ausfällt. BILD: Tom Ole Theilken

Heiß, heißer, Regionalliga-Derby: Wenn die Basketballer vom Oldenburger TB an diesem Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Haarenufer) die Baskets Juniors aus Westerstede empfangen, brauchen die beiden Trainer wahrscheinlich keine großen Reden schwingen. „Wir kennen uns gegenseitig bestens. Viele Jungs sind untereinander gut befreundet. Das sind die Spiele, bei denen man als Coach definitiv niemanden mehr extra motivieren muss“, bringt es OTB-Chefcoach Vangelis Kyritsis auf den Punkt.

Die Ausgangslage

Auf dem Papier scheint die Favoritenrolle klar verteilt. Die Westersteder (14 Spiele/20 Punkte/3. Platz) spielen ihre beste Saison in der 1. Regionalliga überhaupt, liegen klar auf Playoff-Kurs und könnten den mit aktuell sechs Zählern Rückstand im Mittelfeld stehenden Nachbarn (15/14/6.) mit einem Sieg endgültig abschütteln. Zuletzt unterstrich das zweistärkste Offensivteam der Liga die eigenen Ambitionen mit einem deutlichen 110:92-Erfolg (72:36 zur Halbzeit) gegen Rasta Vechta III. Der OTB erlitt zuletzt beim VfL Stade einen etwas herberen Dämpfer (51:93).

Der Schlagabtausch

Dennoch wissen die Oldenburger, wie man die Juniors ärgern kann. Mitte Oktober zwangen sie die Ammerländer in einem mitreißenden Schlagabtausch in die Verlängerung und unterlagen letztlich nur knapp mit 76:82. In dieser Partie stoppte die Kyritsis-Auswahl die Kontrahenten aus dem Unterbau der EWE Baskets vor allem mit einer intensiven Defensivarbeit und drückte die Quoten der vielen starken Talente deutlich.

Die Marschroute

Auch an diesem Samstag liegt der OTB-Fokus wieder auf der Verteidigung. „Wir wollen unbedingt die Fastbreaks verhindern. Wenn sie laufen können und Platz haben, sind sie sehr gut“, gibt Kyritsis vor, die Juniors möglichst ins Setplay zu zwingen. Vor allem Jon’il Fugett und Gasper Kocevar müssen kontrolliert werden.

Die Sorgen

Letzteren zu stoppen, scheint für den OTB zur Kollektivaufgabe zu werden. Der 2,05 Meter große Slowene ist mit seiner Athletik am Korb schwer aufzuhalten. Zudem muss der OTB in Jacob Albrecht, Jan König und Nick Sander auf gleich drei große Spieler verzichten. „Wir werden viel ,Small Ball’ spielen und andere Lösungen finden müssen“, betont Kyritsis, ohne ins Detail zu gehen. Die Oldenburger müssen neue Wege gehen. Mit kleinen Geheimnissen lässt sich auch ein Gegner, der sonst alles weiß, überraschen.(Quelle:NWZ 24.01.2025)

21.01.2025

OTB geht bei VfL Stade chancenlos unter

Oldenburger verlieren Auswärtsspiel in 1. Regionalliga deutlich 51:93

Seine Präsenz unter den Körben fehlte: Jacob Albrecht (am Ball) BILD: Piet Meyer

Mit einem kräftigen Knacks ist am Wochenende die Erfolgsserie des Oldenburger TB in der 1. Basketball-Regionalliga gerissen. Nach zuvor fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien gab es bei Meisterschaftskandidat VfL Stade eine deutliche 51:93-Abreibung. In einer Partie, in der der Turnerbund nie wirklich einen offensiven Rhythmus fand, waren die Gastgeber von Beginn an unwiderstehlich davongezogen.

„Stade hat uns direkt am Anfang richtig geschockt“, meinte OTB-Trainer Vangelis Kyritsis und sprach damit den schnellen 10:0-Lauf des Tabellenzweiten (jetzt 14 Spiele/22 Punkte) an. Bereits zur Halbzeit lag sein nun wieder mit einer negativen Saisonbilanz fünftplatziertes Team (15/14) schon zu weit zurück (45:23).

Zwar war Aufbauspieler Piet Niehus in den Kader zurückgekehrt, doch auch er schaffte es nicht, für mehr Struktur im OTB-Spiel zu sorgen. Offensiv wollten die Würfe nicht fallen, defensiv fehlte ohne Jacob Albrecht die nötige Präsenz unter den Körben. Stade verbuchte nicht nur eine bessere Trefferquote, sondern auch eine Rebound-Dominanz (60:40). „Wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden. Auch ich konnte keine Impulse von der Bank aus finden“, bemerkte Kyritsis. Diese Niederlage müsse jetzt einfach abgehakt werden. (Quelle NWZ: 21.01.2025)

17.01.2025

So will der OTB Stade stoppen

 Nach dem bisher emotionalsten Augenblick in dieser Saison in der 1. Regionalliga wartet auf die Basketballer des Oldenburger TB (aktuell 14 Spiele/14 Punkte/6. Platz) die nächste schwere Aufgabe. Eine Woche nach dem von einem mitreißenden Heimsieg gekrönten Verlängerungsdrama gegen den TuS Bramsche (13/12/8.) geht’s an diesem Samstag ab 19.30 Uhr bei Topteam VfL Stade (13/20/2.) zur Sache.

„Wir werden versuchen, so wenig freie Würfe wie möglich zuzulassen“, gibt OTB-Coach Vangelis Kyritsis als Zielvorgabe aus. Zudem will er das Spieltempo drosseln und kontrollieren lassen. Auch auf die Reboundarbeit komme es an, wenn die Serie von zuletzt fünf Siegen aus sechs Partien ausgebaut werden soll.

Die einzige Niederlage seit Anfang November gab’s gegen Primus TSV Bargteheide (13/22/1.). Stade ist ein ähnlich großes Kaliber, nach Meinung von Kyritsis „das ausgeglichenste Team der Liga“ und gelte daher zu Recht als Mitfavorit auf den ProB-Aufstieg. (Quelle NWZ: 18.01.2025)

14.01.2025

OTB-Frauen zeigen sich mental voll fit

Team siegt in Braunschweig trotz Trainingsrückstand sicher 79:55

Trotz dreiwöchiger Trainingspause über Weihnachten haben die Basketballerinnen im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel in der 2. Regionalliga an die guten Auftritte davor angeknüpft. Bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig II (8 Partien/2 Punkte/10. Platz) gelang den Aufsteigerinnen (10/12/4.) ein 79:55 (37:33).

„Für Tuula Kahl, Lea Katzmarski und Karen Hoffbauer war dies ein besonderer Sieg“, erklärte Trainer Sebastian Brunnert mit Blick darauf, dass das Trio aus Braunschweig stammt und „bei der Eintracht das Einmaleins des Basketballs gelernt“ habe: „So war es auch nicht verwunderlich, dass der OTB mindestens genauso viele Fans in der Halle aufzubieten hatte wie die Heimmannschaft.“

Kahl erzielte die ersten sieben Zähler der Partie, doch die Mannschaft ihres Ex-Vereins, die in dieser Aufstellung auch in der U-18-Bundesliga spielt, hielt dagegen und lag nach sieben Minuten 17:13 vorn. Den Oldenburgerinnen fehlte es nach der längeren Pause defensiv wie offensiv an Feinabstimmung. Sie zeigten sich aber speziell nach der Halbzeitpause mental voll auf der Höhe und gewannen sicher. (Quelle NWZ 14.01.2025)