Aktuelles von den Basketballern

02.02.2026

Jahresbericht 2025 - Basketball

Mit diesem etwas anderen Jahresbericht sollen nicht Erfolge, Ergebnisse,

Tabellen und Höhepunkte des Jahres 2025 aufgelistet worden, sondern

interessante Informationen aus dem Innenleben der Abteilung vorgestellt werden.

Mitgliederstand (01.01.2026): 519,

davon 211 Senioren/innen (174 männlich und 37 weiblich) und 308 Jugendliche (219 männlich und 89 weiblich), 5 Herren- und 3 Damen- sowie 16 männliche und 4 weibliche Jugendmannschaften.

Jüngstes männliches Mitglied: 6 Jahre alt

Jüngstes weibliches Mitglied: 9 Jahre alt

Jüngste männliche Trainingsgruppe: U8 - 7 Jahre alt

Jüngste weibliche Trainingsgruppe: U12 - 9 bis 11 Jahre alt

Ältestes Mitglied (passiv): 87 Jahre alt

Älteste Seniorengruppe: Alte Herren - 50 bis 82 Jahre alt

Älteste Seniorinnengruppe: 4. Damen - bis 60 Jahre alt

Ältester aktiver Spieler im Spielbetrieb: 69 Jahre alt

Jüngste Meister männlich: U9 - Niedersachsenmeister

Jüngste Meister weiblich: U16 - 2. Platz Niedersachsenmeisterschaft

Älteste Meister männlich: Ü70 - 2. Platz Deutsche Meisterschaft

Älteste Meisterin: Ü55 - OTB - Spielerin 3. Platz Deutsche Meisterschaft

Größte Trainingsgruppe: 6 - 8 Jahre alt: 30 Kinder

Größte Spielerin: 1,90 m in der 1. Damen

Größter Spieler: 2,09 m in der 1. Herren

Größte Abteilungsaktion: OTB-Summer Leaque mit über 100 Teilnehmer

Jüngste Trainerin: 14 Jahre alt

Ältester Trainer: 74 Jahre alt

Mr. OTB - Basketball:-Trainer seit 2001

Trainiert wird in 3 OTB - Hallen und 8 städtischen Hallen mit ca. 140

Basketbällen.

18 Trainer und -innen organisieren den Trainingsbetrieb und den

Wochenendspielbetrieb. 10 Ehrenamtliche, viele, viele Eltern unterstützen in vielfältiger Weise die Abteilung.

2 Fördervereine ( MBO und Assist ) helfen mit finanziellen Mitteln.

Ulli Scheler, Abteilungsleiter

28.01.2026

U14-Basketball-Jungenteam mit neuen Trikots

Auf dem Foto stehen neben Trainer Vangelis Kyritsis (links) und Sabine Oekermann (Leiterin der Niederlassung FIELMANN Oldenburg, rechts)

Justus von Deetzen (Nr. 4), Jenke Heeren (5), Luka Langovic (6), Rik Herbers (7), Moritz Fröling (8), Moritz Fels (9), Vsevolod Ivanov (11), Adrian Heil (12), Paul Dambeck (13), Daniele Bruns (14), Oskar Lohrmann (15), Lennart Woldenga (17) und Jorel Sebastiao (18). Es fehlt fehlt Ben Boyken (19). 

Foto: Klaus Kertscher

Für das OTB-Basketballteam u 14 stehen die Chancen gut, sich für die Norddeutschen Meisterschaften zu qualifizieren – sie stehen zurzeit auf Platz 1 der Landesliga.

Fünf Spieler (auf dem Foto mit den Nr. 6, 8, 12, 14 und 19) stehen darüber hinaus im Kader des Niedersächsischen Basketball Verbandes.

Niedersachsenmeisterschaften werden nicht mehr ausgespielt, weil die norddeutschen Verbände sofort gemeinsam an den Start gehen.

Am 21. Januar stellte sich das Team um Trainer Vangelis zum Teamfoto – erstmals in einem neuen Trikotsatz, gesponsert von FIELMANN.

Herzlichen Dank sagt das Team und der OTB!

27.01.2026

Dieser Erfolg soll eine Initialzündung sein

OTB verschafft sich mit 91:61 gegen Rendsburg etwas Luft im Keller

Es war der ersehnte Befreiungsschlag für die Basketballer des Oldenburger TB: Nach vier Niederlagen in Serie gelang dem Team von Chefcoach Vangelis Kyritsis durch ein 91:61 in eigener Halle gegen die Twisters Rendsburg der erste Sieg nach dem Jahreswechsel in der 1. Regionalliga. Mit dem überdeutlichen Erfolg gegen den zuvor punktgleichen Kontrahenten aus Schleswig-Holstein (nun 19 Spiele/12 Zähler/14. Platz), der weiterhin einen der drei Abstiegsränge belegt, hat sich der Turnerbund (19/14/9.) nun wieder etwas Luft im Tabellenkeller verschafft.

Die Initialzündung: Die Oldenburger durften sich nicht nur über die enorm wichtigen Punkte freuen. Nach einigen durchwachsenen Auftritten wusste das Team auch spielerisch zu überzeugen. „Ich glaube, das kann die Initialzündung dafür sein, dass wir wieder in uns selbst vertrauen“, betonte Kyritsis, der zuletzt auch nicht mit Kritik an sich selbst und seinem Team gespart hatte und nun feststellen durfte: „Es war eine der besten Saisonleistungen.“

Die Verteidigung: Die Warnungen und Mahnungen des Trainers, der vor allem defensiv ein anderes Gesicht seiner Mannschaft sehen wollte, hatten ganz offensichtlich gefruchtet. Mit viel Energie setzten die Gastgeber die Schleswig-Holsteiner von Beginn an unter Druck. Durch die aktive Verteidigung und insbesondere eine deutlich verbesserte Transition-Defense (schnelles Umschalten nach Ballverlust/Wurf) ließ das Kyritsis-Team kaum einfache Punkte zu. Nach sieben Minuten führte der OTB schon 24:6.

Der Gameplan: Dass die Partie schnell sehr deutlich zugunsten der Oldenburger kippte, lag nicht nur an der verbesserten Defensive, sondern auch am richtigen Gameplan am anderen Ende des Feldes. Gegen die ungewöhnliche 1-3-1-Zonenverteidigung der Rendsburger fand der OTB von Minute eins an die richtigen Lösungen. „Wir haben den Ball sehr gut bewegt und schnell gespielt. Insgesamt haben wir den Ball mehr gepasst als gedribbelt und somit die offenen Würfe erspielt“, analysierte Kyritsis und lobte: „Die Mannschaft hat den Gameplan sehr gut umgesetzt.“

Die Ausgewogenheit: Jene offenen Würfe wusste das Team zu verwerten. Gleich 14 Dreier fanden den Weg in den Korb. Zudem bekamen die Gastgeber alle Spieler in der Offense involviert und aufs Scoreboard. Piet Niehus, Tim Insinger (je 17 Zähler), Finlay Stamer (13) und Melvin Papenfuß (10) punkteten zweistellig. Der Ausgewogenheit hatten die Gäste wenig entgegenzusetzen. Rendsburg kam nach dem ersten Viertel nicht mehr näher als auf 15 Zähler heran (45:30, 18.). Am Ende war der Vorsprung doppelt so groß.

Die Aufgabe: Die Chance, diese Leistung zu bestätigen, haben die Oldenburger am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt. Die Aschersleben Tigers sind aktuell punktgleich (18/14/8.) und sollten das auch dann noch sein, obwohl sie zuvor auch schon am Freitag aktiv sind – dann empfangen sie Spitzenreiter DBV Charlottenburg (18/36/1.).(Quelle NWZ: 27.01.2026)

19.01.2026

OTB erlebt Defensiv-Schwäche und Freiwurf-Drama

Oldenburger verlieren Abstiegskracher bei Rasta Vechta III – „Wissen um die ernste Lage“

Die Krise des Oldenburger TB in der 1. Basketball-Regionalliga spitzt sich zu: Im Derby beim nun an ihnen vorbeigezogenen Abstiegsrivalen Rasta Vechta III (17 Spiele/12 Punkte/11. Platz) verloren die Spieler vom Turnerbund (18/12/12.) am Samstag auf bittere Art mit 91:93.

„Wir wissen um die ernste Lage und wollen im Kampf um den Klassenerhalt bestehen“, gab sich Chefcoach Vangelis Kyritsis nach der vierten Niederlage in Serie kämpferisch und forderte mit Blick auf einen der Schwachpunkte, die zur Derbypleite geführt hatten: „Dafür müssen wir aber besser verteidigen. Sonst gewinnen wir keine Spiele.“

In einem High-Scoring-Spiel hatten die Oldenburger zur Halbzeit 53:47 geführt, weil insbesondere Piet Niehus aus allen Lagen getroffen hatte. Überragende 30 Punkte standen für den Guard nach jeweils 15 Zählern im ersten und im zweiten Viertel zur Pause zu Buche. Doch auch die Gastgeber waren sehr erfolgreich. „Wir haben es zu keinem Zeitpunkt geschafft, Rasta zu stoppen“, kritisierte Kyritsis.

Trotzdem sah es nach Körben von Yannik Twiehaus, Finlay Stamer und Niklas Schmolke vor sowie Bart Zents und Niehus (am Ende 39 Punkte) nach der letzten Viertelpause zum 78:66 so aus, als könnte der OTB das Spiel ziehen. Rasta erhielt aber zu viele Wurfchancen und hatte nur rund drei Minuten später zum 78:78 ausgeglichen. „Die Rebounds haben den Unterschied gemacht“, klagte Kyritsis.

Beim Stand von 90:93 wurde der früher für Vechta auch in der Bundesliga aktive und seit 2025 in Oldenburg spielende Tim Insinger drei Sekunden vor Schluss an der Dreierlinie gefoult. Aber der 28-Jährige vergab die Chance auf den Ausgleich von der Freiwurf-Linie, weil er den ersten Wurf nicht im Korb unterbrachte. Weiter geht der Abstiegskampf für den OTB am nächsten Samstag (18.30 Uhr, Haarenufer) mit dem nächsten direkten Duell. Zu Gast sind die Twisters Rendsburg (18/12/13.). (Quelle NWZ: 19.01.2026)

17.01.2026

Oldenburger gehen mit aufgestauter Wut im Bauch ins Derby

Verlässt den OTB: Pauline Hotze

BILD: Edgard Braun

Während die Basketballerinnen des Oldenburger TB (9 Spiele/16 Punkte/1. Platz) nach mehr als einem Monat Spielpause in der 2. Regionalliga ihre Tabellenführung mit einem Sieg an diesem Samstag ab 15 Uhr bei Eintracht Braunschweig II (8/2/8.) ausbauen wollen, geht es für die OTB-Männer (17/12/11.) in der 1. Regionalliga zeitlich genau parallel im Derby bei Rasta Vechta III (16/10/14.) darum, im Abstiegskampf die Wende zum Guten einzuleiten.

Duell um Klassenerhalt

„Natürlich sind wir bereit für den Kampf um den Klassenerhalt. Die Jungs sind entschlossen“, verkündet Trainer Vangelis Kyritsis ganz knapp vor dem ersten von fünf Spielen in Folge gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. In dieser Phase geht’s gegen alle vier Rivalen, die derzeit hinter dem Turnerbund rangieren. Vechta III belegt einen der drei Abstiegsplätze.

Vor zwei Wochen führte eine der schwächsten Saisonleistungen dazu, dass der OTB bei den ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden Eisbären Bremerhaven II (16/12/8.) 67:97 unter die Räder kam. Mit Wut im Bauch lieferte das Team die laut Kyritsis „beste Trainingswoche“ der Spielzeit ab, doch die Chance auf eine schnelle Wiedergutmachung machte Wintersturm „Elli“ mit der Spielabsage gegen die SG Braunschweig (16/22/3.) zunichte. Die erhoffte Reaktion soll nun gegen die blutjunge „Dritte“ aus Vechta gelingen. Im Hinspiel gab’s einen 84:67-Heimsieg, doch Rastas Talente haben nach schwachem Start (neun Pleiten in zehn Spielen) einen Turnaround (vier Siege in sechs Partien) geschafft.

Duell in Heimatstadt

„Braunschweig hat zwar erst einen Sieg, ist aber ein sehr unbequemer Gegner“, sagt derweil Frauentrainer Sebastian Brunnert. Im Hinspiel brachte sein Team „mit Hängen und Würgen“ ein 46:42 über die Ziellinie. Für Lea Katzmarski, Karen Hoffbauer und Lara Skirde sei das Duell in ihrer Heimatstadt natürlich „ein besonderes Spiel“. Ganz speziell wird’s für Pauline Hotze. Für das OTB-Eigengewächs ist es ein Abschiedsspiel. „Pauline verlässt Oldenburg, um ein Studium im Ausland zu beginnen“, verrät Brunnert.

(Quelle NWZ: 17.01.2026)