Aktuelles von den Basketballern
Absagen im Tennis und im Basketball
WINTERWETTER - OTeV und OTB pausieren
Der Regionalliga-Saisonstart der Tennis-Asse vom Oldenburger TeV in der Halle am Johann-Justus-Weg gegen den Hamburger Polo Club und die Heimspiele der Aushängeschilder vom Oldenburger TB in den Basketball-Regionalligen fallen am Wochenende aus. Die OTB-Gegner machten von einer aufgrund des Winterwetters vom Verband eingeräumten Regelung Gebrauch, die bis Freitag um 10 Uhr eine einfache, kostenfreie Absage ermöglichte.
„Es reicht aus, wenn eine Mannschaft nicht spielen möchte“, erklärte OTB-Männercoach Vangelis Kyritsis, dessen Team (17 Spiele/12 Punkte/11. Platz) die SG Braunschweig (16/22/3.) erwartet hätte: „Die Jungs haben nach dem schwachen Spiel in Bremerhaven so hart trainiert wie selten zuvor und wollten unbedingt eine Reaktion zeigen.“ Die OTB-Frauen (9/16/1.) hätten auch gern gegen die BG Rotenburg/Scheeßel II (8/0/9.) gespielt. „Schade“, sagte Trainer Sebastian Brunnert.
(Quelle NWZ: 10.01.2026)
Diese Klatsche gibt Rätsel auf
So hatten sich die Basketballer des Oldenburger TB den Start ins neue Jahr ganz und gar nicht vorgestellt: Das Team von Cheftrainer Vangelis Kyritsis (nun 17 Spiele/12 Punkte/11. Platz) kassierte im Derby bei den Eisbären Bremerhaven II (16/12/9.) eine herbe 67:97-Klatsche. Damit hat der Turnerbund nicht nur zum ersten Mal in dieser Spielzeit drei Spiele in Serie verloren, sondern ist auch ins untere Tabellendrittel abgerutscht. Der Vorsprung auf die drei Abstiegsränge beträgt nur noch zwei Zähler.
Das Rätsel: „Wir hatten nicht die richtige Körpersprache, wir hatten nicht die richtige mannschaftliche Geschlossenheit und wir waren nicht kompakt genug in der Verteidigung, so dass wir keine Chance auf den Sieg hatten“, klagte Kyritsis, dessen Mannschaft nach der dritten Pleite gegen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenmittelfeld in den ganz scharfen Abstiegskampf geschlittert ist. „Es ist mir ein Rätsel, warum das so schiefgegangen ist“, sagte der Oldenburger Trainer.
Der Ausfall: Lediglich im ersten Viertel spielte das OTB-Team wirklich mit. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber nur knapp mit 19:16. Vor dem Spiel hatten die Oldenburger kurzfristig auf den etatmäßigen Starting Point Guard Tyrell Nwaki (krank) verzichten müssen. Dafür war Flügelspieler Johannes Heiken aber nach monatelanger Verletzung zurück.
Der Einbruch: Im zweiten Viertel verloren die Gäste jedoch völlig die Kontrolle. Die ProA-Reserve aus Bremerhaven, die anders als der Turnerbund zwischen Weihnachten und Silvester kein spielfreies Wochenende gehabt hatte (56:76 in Bramsche), scorte 34 Punkte in den zweiten zehn Minuten und setzte sich bis zur Halbzeit auf 53:32 ab.
Die Kritik: Die Gründe für den harten Einbruch konnte Kyritsis ganz schnell festmachen. „Nachdem wir die ersten Wechsel vorgenommen haben, wurde der Gameplan gar nicht mehr umgesetzt“, meinte der Oldenburger Trainer und sparte keinesfalls mit Kritik: „In der Defensive sind wir viel zu spät zurückgelaufen und haben Bremerhaven zu viele einfache Punkte erlaubt. Offensiv haben wir die Basics überhaupt nicht gespielt. Es war eher eine Art Streetball.“
Die Schwächung: Zu allem Überfluss verletzte sich in der Folge auch noch „Energizer“ Melvin Papenfuß, der in der zweiten Hälfte kaum noch eingreifen konnte. Lediglich Guard Piet Niehus, der aufgrund der Abwesenheit von Nwaki die gesamte Verantwortung im Spielaufbau tragen musste, stemmte sich mit einer guten Leistung (27 Punkte) gegen die Niederlage. In Schlagdistanz kamen die Oldenburger aber nicht mehr.
Die Lage: „Die Situation wird jetzt schwieriger für uns. Wir haben noch einen kleinen Puffer auf die Abstiegsplätze. Es geht nun darum, dass wir uns wieder finden. Dafür müssen wir in erster Linie auf uns selbst schauen“, gibt Kyritsis die Richtung für die nächsten Wochen vor. Am kommenden Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Haarenufer) empfängt der OTB den Playoff-Kandidaten SG Braunschweig (16/22/3.). (Quelle NWZ: 05.01.2026)
Zuckerstückchen bringen OTB die Weihnachtsmeisterschaft
Frauen gehen nach 73:41 gegen Stade als Spitzenreiter ins neue Jahr – Männer erleben erneutes Ab in Göttingen
Während sich die Basketballerinnen des Oldenburger TB mit einem 73:41 in ihrem Jahresfinale gegen den VfL Stade die Weihnachtsmeisterschaft in der 2. Frauen-Regionalliga als Geschenk unter den Baum gelegt haben, fühlten sich die OTB-Männer in ihrem vorletzten Spiel in 2025 vielleicht wie beim Schrottwichteln. Beim ASC Göttingen warf das Team von Vangelis Kyritsis speziell in Halbzeit eins zu viele Nieten und verlor am Ende 76:83.
„Das Spiel war von Anfang an intensiv und körperlich. Während der ASC sehr gut getroffen hat, haben wir leider keine guten Quoten gehabt“, monierte Kyritsis, dessen Team (jetzt 15 Spiele/12 Punkte/8. Platz) in Göttingen (14/10/10.) eine Woche nach dem Heimerfolg gegen Wolfenbüttel das Auf und Ab in dieser Saison fortgesetzt hatte. In den letzten fünf Partien wechselten sich immer jeweils Sieg und Niederlage ab.
Die durchwachsene Offensivleistung sorgte für ein 8:17 nach dem ersten Viertel und ein Anwachsen des Rückstands im zweiten Abschnitt auf 18:31 (17. Minute). Die Oldenburger trafen bis zur Pause keinen einzigen Dreiern, verbuchten danach zwar einen besseren Angriffsrhythmus, doch der ASC blieb spielbestimmend und führte vor dem Schlussviertel 65:47.
Als Kyritsis seine Defense auf eine offensivere Presse sowie eine Zonenverteidigung umgestellt hatte, ließ ein 7:0-Lauf die OTB-Hoffnung wachsen. Fünf Minuten vor Schluss traf Tyrell Nwaki per Dreier zum 66:72, zwei Minuten später verkürzte Piet Niehus auf 74:79, doch die Wende gelang nicht mehr. „Die Jungs haben am Ende eine super Reaktion gezeigt, leider hat es nicht mehr ganz gereicht“, meinte Kyritsis – und hofft natürlich, dass sich sein Team am nächsten Samstag ab 20 Uhr bei der TSG Bergedorf (14/14/7.) mit einem Sieg beschenkt.
Schon zufrieden in die Pause durften sich dagegen die OTB-Frauen verabschieden. Eine Woche nach ihrer ersten Saisonniederlage beim Osnabrücker SC III (8/12/2.), der jetzt am Sonntag überraschend beim TK Hannover II (8/10/5.) patzte (60:66), schwächelten die Oldenburgerinnen (9/16/1.) gegen Stade (9/8/6.) nur in der Endphase des Startviertels. „Fällige Korrekturen waren aber schnell ausgemacht“, erklärte Coach Sebastian Brunnert: „Dann kam der Zug ins Rollen.“
Nach der 39:24-Pausenführung eröffnete Zugang Lara Skirde den Korbreigen in ihrem ersten Saisonspiel mit einem Dreier. „Wahre Zuckerstückchen im Zusammenspiel“, fand Brunnert, boten die Center-Spielerinnen Malea Sprehe (insgesamt 10 Punkte), Lea Katzmarski (16) und Jana Braun (18). „Egal wer in welcher Formation auf dem Feld stand – das Spiel lief einfach immer gut“, lobte der Trainer die gesamte Mannschaft. (Quelle NWZ: 15.12.2025)
OTB bleibt trotz Kränkelei optimistisch
Männer spielen in Göttingen – Frauen streben zurück in Erfolgsspur
Weihnachten in Sicht: Die Basketballerinnen des Oldenburger TB wollen sich an diesem Samstag (14.30 Uhr, Sporthalle Haarenufer) einen Heimsieg gegen den VfL Stade und damit die Tabellenführung in der 2. Regionalliga unter den Baum legen. Die OTB-Korbjäger haben in der 1. Regionalliga noch zwei Auswärtsaufgaben vor der Brust.
„Wir sind gut in Form und haben zudem eine starke Trainingswoche hinter uns“, sagt Männer-Coach Vangelis Kyritsis vor dem Duell seines Teams (14 Spiele/12 Punkte/8. Platz) an diesem Samstag ab 19.30 Uhr beim ASC Göttingen (13/8/12.). Sieben Tage später folgt das Jahresfinale bei der TSG Bergedorf (13/14/7.).
Nach vier Auftritten in Serie, die das Prädikat „ordentlich“ bis „gut“ verdienten (Siege gab’s gegen Stade und Wolfenbüttel), wollen die Oldenburger sich nur zu gern nachhaltig ins höhere Tabellenmittelfeld orientieren. Göttingen hat nur zwei der ersten zehn Partien gewonnen, doch Kyritsis weiß, dass der durchwachsene Start nun kaum mehr eine Rolle spielt: „Da fehlten dem ASC wichtige Leistungsträger. Das ist eine gute Mannschaft, die immer gefährlich ist.“ Zuletzt gab’s in drei Spielen zwei Siege. „Wir wissen das, haben aber nichts zu befürchten“, meint Kyritsis und sieht seinen Kader bereit, obwohl einige „ein wenig kränkeln“.
Frustbewältigung der siegreichen Art planen die OTB-Frauen (8/14/1.), nachdem sie sich mit „unfassbarer Wurfschwäche“, wie Coach Sebastian Brunnert monieren musste, zuletzt ein 51:52 bei Verfolger Osnabrücker SC III (7/12/2.) und damit die erste Saisonniederlage eingebrockt hatten. Gegen Stade gab’s im Hinspiel nach durchwachsener erster Hälfte letztlich ein klares 69:40. „Das ist sicher kein Garant für einen Heimsieg“, warnt aber Brunnert. (Quelle NWZ: 13.12.2025)
Wie der OTB zum Mittelpunkt der 1. Regionalliga wurde
Oldenburger feiern 86:77 gegen Wolfenbüttel – Maxim Hoffmanns Überraschungen fruchten nicht nachhaltig
Anspruchsvolle Duelle, ansprechende Bilanz: Mit einem 86:77-Heimsieg gegen den MTV Wolfenbüttel haben die Basketballer des Oldenburger TB ihre aktuell gute Form unterstrichen und einen weiteren Playoff-Kandidaten bezwungen. „Wir waren das bessere Team und haben verdient gewonnen“, meinte Trainer Vangelis Kyritsis, dessen Mannschaft damit nun eine Position nach oben geklettert und der Mittelpunkt der 1. Regionalliga ist (14 Spiele/12 Zähler/8. Platz). Die Gäste rutschten einen Rang ab (13/14/6.).
„Es ist einfach eine interessante Liga. Bis auf die Berliner, die vorneweg gehen, kann jeder jeden schlagen“, meinte der OTB-Coach. Beim ungeschlagenen DBV Charlottenburg hatte seine Auswahl vor einer Woche keine Chance gehabt (57:106). Zuvor war einem denkbar knappen 69:70 gegen den mit den Berlinern um die Spitze konkurrierenden TSV Bargteheide ein starkes 107:72 gegen den ebenfalls um die Playoffplätze mitspielenden VfL Stade gefolgt. Auch Wolfenbüttel warf drauf und dran, sich oben einzumischen, doch Kyritsis durfte feststellen: „Wir haben die Serie von vier Siegen in Folge beendet.“
Die Oldenburger mussten sich aber im ersten Viertel erst einmal auf das überraschende Defensivkonzept einstellen, das der lange in Oldenburg tätige und dabei unter anderem auch als Assistent von Kyritsis aktive Gästecoach Maxim Hoffmann seinem Team verordnet hatte. Nach einem 21:20 im ersten Viertel setzte sich der OTB bis zur Halbzeit leicht auf 39:33 und in einem insgesamt nicht immer schönen Basketballspiel danach bis auf 47:33 (22. Minute) ab.
Die 60:48-Führung vor Abschnitt vier ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen. „Wir haben den Ball besser verteilt, bis auf den Amerikaner alle anderen Spieler in der Defense gut gematched und das Reboundduell für uns entschieden – so gewinnt man Spiele“, lobte Kyritsis. Der MTV hatte sich zunehmend auf US-Profi Gabriel Johnson (32 Punkte) verlassen. Beim OTB verteilte sich die Verantwortung auf viele Schultern. Sechs Akteure kamen auf mindestens sieben Zähler. (Quelle NWZ: 08.12.2025)













