Aktuelles aus dem OTB

16.03.2026

Jahresbericht 2025- Volleyball

Das Jahr 2025 war für die Volleyballabteilung sportlich und organisatorisch sehr ereignis- und erfolgreich. Mit 443 Mitgliedern, 35 Mannschaften sowie 257 Spielerpässen (zusätzlich 137 Beach-Spielerpässe) ist die Abteilung weiterhin sehr breit aufgestellt. Besonders erfreulich ist, dass wir neben dem Spielbetrieb auch im Schiedsrichter- und Lizenzbereich gut aufgestellt sind: Insgesamt verfügen wir über 85 Schiedsrichter-Lizenzen sowie 6 B‑, 9 BK‑, 25 C‑, 44 D‑ und 1 J‑Lizenz.

Sportlich gab es viele positive Ergebnisse – gerade im Damenbereich. Die 1. Damen standen (Stand 05.12.2025) in der Regionalliga auf Platz 3, die 2. Damen in der Oberliga auf Platz 2. Dazu kommen zwei Meistertitel/Topplatzierungen in den unteren Ligen: D4 wurde 1. in der Bezirksklasse, D61. in der Kreisklasse (D7 zudem 2. in der Kreisklasse).

Bei den Herren war die Saison hingegen spürbar von strukturellem Personalmangel geprägt – mehrere Teams waren auf der Suche nach Ersatz. Dennoch stehen solide Platzierungen zu Buche: Die 1. Herren belegt in der Regionalliga Platz 6, die 2. Herren in der Verbandsliga Platz 5, die 3. Herren Platz 8, die 4. Herren in der Landesliga sogar Platz 2.

Auch im Jugendbereich konnten wir 2025 Highlights setzen. In der Halle gelang der U18w erstmals der Titel Nordwestdeutscher‑Meister, anschließend erreichte das Team den 11. Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Mimmenhausen. Die U20m wurde Zweiter bei den Nordwestdeutschen‑Meisterschaften und belegte bei der Deutschen Meisterschaft in Biedenkopf Platz 12.

Im Beachbereich gab es ebenfalls starke Ausrufezeichen: Lotte Muke / Lina Peters erreichten bei der U18w‑Deutschen Meisterschaft Platz 3, Joke Johanning. holte bei der U20m‑Deutschen Meisterschaft Platz 2.

Zudem fanden Nordwestdeutsche Meisterschaften an der Beachanlage am OKW statt (U18/U20, m/w) – mit „tollen Platzierungen“ für den OTB in vielen Wettbewerben.

Passend dazu wurde auch an der Infrastruktur und am Umfeld am Osterkampsweg weitergearbeitet: Es gab eine Aufwertung der Beachplätze durch viele anpackende Hände (Dank an Helfer).

Ein weiterer erfreulicher Punkt im Jahr 2025 war der Gewinn des 8. Förderpreis der Öffentlichen Versicherung für herausragende Jugendarbeit 2025. Diese Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit in der Abteilung – insbesondere für das Engagement vieler Ehrenamtlicher und die kontinuierliche Entwicklung unserer Angebote im Jugend‑, Leistungs‑ und Beachbereich. Zudem wurde Stefan Noltemeier als bester Trainer ausgezeichnet. Neben dem Wettkampfsport entwickelt sich auch das Freizeit- und Nachwuchsangebot weiter. 2025 wurden mehrere Freizeitgruppen geführt, darunter zwei neue Gruppen. Im Jugendbereich liefen u. a. U18m, U16m, U14m, U10 und die Volleygirls.

Ein zentrales Thema des Jahres war die Trainer- und Strukturarbeit. In der Abteilungsversammlung wurde sehr deutlich gemacht, wie essenziell Trainer für Training, Entwicklung und Spaß am Volleyball sind – und dass wir perspektivisch mehr (lizenzierte) Trainer benötigen. Gleichzeitig wurde aufkommende Anforderungen hingewiesen, u. a. die geplante Pflichtlizenz-Einführung ab Landesliga aufwärts (spätestens 2028).

Zum Jahresende stand die Abteilungsversammlung am 07.12.2025 im Zeichen des gemeinsamen Rückblicks und Ausblicks, inklusive Siegerehrung (Weihnachtsturnier) und Hinweisen aufkommende Termine und Aktionen.

Insgesamt zeigt 2025: sportlich viele erfreuliche Ergebnisse – besonders bei Damen und Jugend – und gleichzeitig klare Aufgaben für die Zukunft, vor allem bei Trainergewinnung, Strukturarbeit und der gemeinsamen Verantwortung im Spiel- und Beachbetrieb.

 

Tim Woriescheck legte Ende 2025 sein Amt als Abteilungsleiter nieder. Sein Nachfolger ist Thorsten Brendel 

(Abteilungsleitung)

16.03.2026

Jahresbericht 2025- Handball

Trainings- und Spielbetrieb
Zu Beginn des Jahres sind wir mit allen Mannschaften noch mitten im Spielbetrieb. In einigen Jugendmannschaften beginnt nach Beendigung der Vorrunde die Hauptrunde. Entsprechend der Leistungen in den Vorrundenspielen werden die Mannschaften neu eingeteilt.
Aus der gesamten Handballregion Bremen/ Nordsee erfolgt die Zuordnung, d.h. wir fahren mit unseren Mannschaften zur Nordseeküste nach Esens und Wilhelmshaven, über die Weser Richtung Stade und Bremerhaven und freuen uns, wenn es mal nur Friesoythe oder Augustfehn ist! Für unsere Trainerinnen und Trainer, die mehrere Mannschaften betreuen, ist das am Wochenende
ein enormer Zeitaufwand. Ohne die Unterstützung der Eltern könnten wir den Spielbetrieb im Jugendbereich gar nicht aufrecht erhalten, die die Kinder zu den Spielhallen befördern müssen. Da sind wir für ein Spiel in den untersten Spielklassen manchmal vier bis fünf Stunden unterwegs. Die räumliche Ausdehnung der Region zieht auch eine Ausweitung in Bezug auf die Organisation des gesamten Spielbetriebes nach sich. Das zusammen führt dazu, das noch weniger Sportlerinnen und Sportler bereit sind, Aufgaben in der Verwaltung des Spielbetriebs oder im Trainingsbereich und der Mannschaftsbetreuung zu übernehmen.


Der Schwerpunkt der Abteilung liegt nach wie vor im Jugendbereich.
In die Saison 2025/26 sind wir mit einer männl. und einer weibl. B – Jugend gestartet. Beide Mannschaften haben mit Beendigung der Vorrunde die Regionsoberliga erreicht. Die männl. Jugend C spielt ebenfalls erfolgreich in der Regionsoberliga. Bei der männl. Jugend D gab es im Oktober einen Trainerwechsel. Fiona Bonin musste das Amt aufgeben, da sie beruflich sehr eingebunden ist. Dies war für uns ein großer Verlust. Bei den Kindern war sie sehr beliebt und in unserer Trainingsarbeit eine große Unterstützung.
Tetje Duwe und Simon Schnieder haben die Verantwortung für diese Mannschaft übernommen und werden von Jörg in die Trainingsarbeit eingewiesen und an die Betreuungsaufgaben herangeführt.
Beide sind in unserer Handballjugend groß geworden und mit unserem Leitbild gewachsen.
Die gemischte E I Jugend startet erstmalig im Punktspielbetrieb. Die bisherige Turnierspielform wurde von der Handballregion aufgelöst. Sehr zu unserem Bedauern, da die Turnierform zeitsparender und mit weniger Aufwand verbunden war. Zusätzlich führte das zu einem sportlich fairen und kommunikativen Miteinander aller Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainern und Eltern und Familienangehörigen.
Die Anfänger E II Mannschaft darf weiterhin Turniere spielen. Neu in dieser Saison ist die Alterseinteilung. Aus der ehemaligen F – Jugend entsprechend zwei Jahrgänge unter der E – Jugend wurde Anfänger E II. Das bedeutet, das ein Anfänger, eine Anfängerin durchaus altersmäßig der 2. E – Jugend Jahrgang sein darf. Auch wenn die spielerischen Fähigkeiten noch nicht da sind, so sind die Anfänger*innen meistens körperlich überlegen, da der Altersunterschied von bis zu vier Jahren in dieser Entwicklungsstufe zu deutlich ist. Es gibt in dieser Altersgruppe keine Leistungstabelle, weil die Kinder langsam und ohne Leistungsdruck an die Sportart herangeführt werden sollen.
Trotzdem hat ein Spiel einen Gewinner und einen Verlierer und die Kinder wollen dies auch wissen. Unsere junge Mannschaft hat fast alle Spiele in bisher sechs Turnieren gewonnen.
In alle Jugendmannschaften haben wir wieder viele Kinder neu integrieren können und freuen uns auch weiterhin über spielfreudige Kinder und Jugendliche.


Spiel – und Trainingsbetrieb Damen
Die Damenmannschaft startet jedes Jahr zur Vorbereitungszeit im August mit einem Kern an langjährigen Spielerinnen. Darüber hinaus kommen erst im Laufe des Augusts, Septembers weitere Spielerinnen dazu, die als Studentinnen noch in der Heimat verweilen. Weitere Spielerinnen stoßen im Oktober, November dazu, die zu Studiumsbeginn eine neue Mannschaft bei uns gefunden haben. Dies erschwerte die Einhaltung des Spielbetriebs, da die ersten Spiele schon Anfang September stattfanden. Der schwierige Start verhinderte nicht einen guten Saisonverlauf. Bis auf das erste Spiel wurden alle Punktspiele mit deutlichen Ergebnissen gewonnen. Somit ist der Aufstieg
gesichert.


Kinderbereich Handball „Ballgewöhnung“
Die Gruppe mit den jüngsten Ballspielerinnen und Ballspielern ist die
„Ballgewöhnungsgruppe“. Hier bewegen sich die drei- bis sechsjährigen Kinder unter Anleitung mit Bällen, an Kleingeräten, laufend, springend und werfend.
In den Übungsstunden erlernen die Kinder erste Techniken mit dem Ball und verschiedene Laufübungen im Hinderniszirkel.
Erste Erfahrungen des Wettkampfspiels werden bei kleinen Riegenspielen erlernt.


Organisation Handballabteilung
Der Schwerpunkt in der Abteilungsarbeit ist die Organisation des Spielbetriebs. Spielpläne nach Vorgaben der Handballregion müssen mit den Organisationsstrukturen des Vereins abgestimmt werden. Darüber hinaus müssen die Mitglieder Aufgaben im Bereich Spielaufbau, Spieldurchführung übernehmen. Für die Spieldurchführung müssen alle Beteiligten (Trainer*innen,
Mannschaftsbetreuer*innen, Schiedsrichter*innen, Zeitnehmer*innen, Sekretär*innen) über Nuliga angemeldet sein. Das bedeutet noch mehr Planung und Schriftverkehr.


Ulrike Kock
Abteilungsleiterin, Handball

03.03.2026

Boulebahnen im Sommer 2025 beliebter Treffpunk!

Text und Foto: Theo Stenert

Was war bei den OTB-Boulern im Sommer so los? Richtig viel! Auf den 10 Boulebahnen am Osterkampsweg spielten während der Woche regelmäßig bis zu 75 Personen, einige vormittags, andere nachmittags, manche auch vor- und nachmittags.

Die größte Gruppe trifft sich mit bis zu ca. 30 Personen seit vielen Jahren jeden Dienstag ab 15h zu einem Turnier mit jeweils 2 Spielen. Die Ergebnisse werden erfaßt, verrechnet und am Ende stehen alle Platzierungen fest. Im abgeschlossenen Sommerturnier haben es Jeff auf den 1., Werner auf den 2. und Wilhelm auf den 3.Platz geschafft. An alle herzliche Gratulation!

Jetzt müssen endlich auch einmal diejenigen erwähnt werden, die das Turnier alljährlich organisatorisch möglich machen: die Hauptarbeit bewältigt Hans Rademacher, die Zuarbeit bei der Spiele-Auslosung leistet Werner Brand. Dafür an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön!! (s. Fotos)

So, und jetzt wird wieder gespielt, den ganzen Winter durch, jeden Vormittag in der Woche ab 10.30h bis 12h - auch gerne mit Anfängern zum Schnuppern -, an so manchen Nachmittagen und insbesondere beim Dienstags-Turnier.

Mit „geschlossenen Füßen“ richtig Pétanque spielen

Und jetzt geht noch ein großes Dankeschön an Jules LeNoir aus La Ciotat an der französischen Côte d´Azur. Wegen seines Rheumaleidens bewältigte der passionierte Spieler damals das „Jeu Provencal“ nicht mehr, eine Bouleart mit Anlauf beim Abwurf und längeren Bahnen. Seinetwegen wurde 1907 eine weitere Bouleart entwickelt (es gibt einige, z.B. auch das italienische Boccia): auf einer kürzeren Bahn und ohne Anlauf, gerade recht für Jung und Alt. Der Abwurf geschieht aus einem Kreis, ohne Anlauf und vor allen Dingen mit „geschlossenen Füßen“, französisch: „pieds tanque‘s“, im provenzalischen Südfranzösch: „ped tanco“, daraus wurde unser „Pétanque“.

Wir Hobby-Petanquisten haben nur sehr wenige Regeln zu beachten, aber die wichtigste basiert auf der primären Spielidee: beim Abwurf der Eisenkugel müssen beide Füße innerhalb des Kreises stehen und Bodenkontakt behalten, bis die gespielte Kugel den Boden berührt. Sonst ist der Wurf ungültig, getroffene Kugeln werden zurückgelegt. Viele Anfänger, aber leider auch einige Fortgeschrittene missachten diese originäre Spielidee. Das ist so, wie wenn man beim Fußball mit der Hand spielt!

Entschieden: Boule-Platz bleibt weiterhin erhalten

Um eine eventuelle Verlegung des Bouleplatzes wegen eines vermeintlichen Mehrbedarfs der Tennissparte ging es bei einer Besprechung am 24. Juni. In einem sachlichen Gespräch stellte sich heraus, dass im Tennisbereich nun doch kein Bedarf an weiteren Plätzen besteht.

Teilgenommen hatten der OTB-Geschäftsführer Frank Kunert, Vertreterinnen und Vertreter der Tennis- und der Gesundheitssportbereiche und etliche Boulisten. Ein sachkundiger Boulespieler, von Beruf Vermessungsingenieur, schätzte allein nur für die Erdbewegungen von 8 Boule-Spielfeldern Kosten von rund 38.000 Euro. Zudem müssen im OTB andere Vorhaben am Haarenesch finanziell bewältigt werden.

Text: Theo Stenert