Aktuelles von den Volleyballern

07.03.2023

OTB-Männer steigen lächelnd aus Achterbahn

3:2 gegen Rhein-Sieg Volleys

Ein Erfolgsgarant gegen die Rhein-Sieg Volleys: Marten Faß (links) bei der Arbeit am Netz Bild: Piet Meyer

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle haben einmal mehr die Fans des OTB beim vorerst letzten Heimspiel der Oldenburger Volleyballer (9 Spiele/9 Punkte/6. Platz) in der Dritten Liga erlebt – und sind diesmal sogar mit einem Lächeln aus dem Haarenesch-Karussell gestiegen. Durch ein 3:2 gegen die Rhein-Sieg Volleys (9/10/5.) feierte das Team von Trainer Jörg Johanning den ersten Sieg in der Abstiegsrunde. Eine Chance auf den Klassenerhalt gibt und gab es aber nicht mehr. Zuvor hatten die Frauen vom Turnerbund (16/19/7.), die den Regionalliga-Verbleib schon sicher haben, ihr letztes Heimspiel dieser Saison gegen den SV Union Lohne 1:3 verloren.

 Zu nervös: Das junge Männerteam vom OTB begann stark, gab den ersten Satz aber nach einem 20:15 noch 22:25 ab und nahm die Nervosität mit in den zweiten Durchgang. Dieser wurde ebenfalls 22:25 verloren, obwohl Marten Faß in Angriff und Aufschlag eine starke Leistung zeigte.

 Zu selten: Johanning stellte um, verschob den bislang unglücklich wirkenden Vadym Madzhar von der Außen- auf seine angestammte Diagonalposition, wo sich der ukrainische Jugend-Nationalspieler besser in Szene setzte. Der 19-jährige Faß rückte stabilisierend in den Annahmeriegel und punktete auch über Außen. So deklassierte der OTB den Gegner in den folgenden Sätzen (25:15, 25:16) und zeigte dabei das spielerische Können, das für die Dritte Liga reichen könnte, aber zu selten konstant gezeigt wurde. Im Tiebreak führte Yannik Ahr die Gastgeber, die in zwei Wochen bei den Tecklenburger Land Volleys ihren Abschied aus der Dritten Liga „feiern“, zu einem 16:14, das für die Gäste ebenfalls den Abstieg besiegelte.

 Zu gut: „Eigentlich sehr schade“, meinte Niels Galle, Kapitän und Zuspieler der Männer, zum Auftritt der OTB-Frauen, bei denen er am Nachmittag vor dem eigenen Abendspiel Coach Stefan Noltemeier vertreten hatte: „Taktisch haben wir uns oft richtig verhalten und ein sehr starkes Spiel abgeliefert.“ Im ersten Satz funktionierte die Marschroute (25:21). „Wir wollten im Service den Zuspielern drüben das Leben schwer machen, was uns sehr gut gelungen ist“, sagte Galle. Im zweiten Abschnitt lief es positiv weiter, doch nach einer Auszeit des Gegners beim Stand von 8:4 für den OTB wendete sich das Blatt. Lohne drehte durch ein 21:25 und ein 16:25 das Spiel, das im vierten Satz bis zum Ende spannend blieb, ehe die zu guten Gäste erneut die besseren Entscheidungen trafen.

 Zugeklappt: Ein Sonderlob von Galle erhielt Mittelblockerin Deike Poppinga: „Sie war unglaublich stark und hat in vielen Aktionen den Unterschied gemacht.“ Mit einem Auswärts-Doppelpack beim abgestiegenen SC Spelle-Venhaus (17/8/9.) und beim FC Leschede (16/34/3.), der als einziger Emlichheim II (17/39/1.) noch abfangen könnte, klappen die Oldenburgerinnen am 18. und 19. März das aktuelle Saisonbuch zu. (Quelle NWZ, 08.03.2023)

16.02.2023

2022 OTB-Volleyballer steigen in die Dritte Liga auf / Jahresbericht

Die Jahr 2022 wurde für die Volleyballerinnen und Volleyballer mit einer Corona Pause gestartet. Im März fanden dann noch die letzten Spiele der einfachen Runde statt. Nur die Teams der Regionalliga hatten die Chance eine komplette Saison mit Hin- und Rückrunde zu spielen.

 

Die 1. Herren hat am Ende der regulären Saison den 2. Platz erreicht und damit die Möglichkeit, die Relegation zur Dritten Liga zu spielen. Am 20. Mai fand das Hinspiel gegen SG Coesfeld 06 in der Haarenesch-Halle statt. Vor fast 400 Zuschauern gewannen die Männer von Jörg Johanning. Am Sonntag ging es zum Rückspiel nach Coesfeld, dort schaffte man einen 3:1 Sieg und sicherte sich damit einen freien Platz in der Dritten Liga. Einige Wochen nach dem Rückspiel kam dann die Info, dass wir einen Platz in der Dritten Liga bekommen.

 

Im Sommer haben wir uns viel auf den Beachplätzen am Osterkampsweg aufgehalten und auch dort täglich Training für die verschiedenen Gruppen angeboten. Am Wochenende fanden viele Turniere statt. Vom A-Cup bis zu den Jugendcups war fast jede Kategorie mit einem Turnier vertreten. Vielen Dank an alle Ausrichter, die sich um die Turniere gekümmert haben.

 

Im September haben wir in einer kleinen Form den OTB-Volleyball-Cup wieder ins Leben gerufen. In drei Hallen baggerten und pritschen 34 Teams um den Turniersieg. Für die Volleyballer war es nach den Corona Jahren erstmal wieder eine größere Veranstaltung am Haarenesch.

 

Ende September startete dann wieder die Saison und für uns das erste Mal auch bei den Herren der Spielbetrieb in der Dritten Liga. Besonders gut war der Derby-Sieg im November gegen VSG Ammerland. Alle anderen Teams konnten in einer regulären Saison spielen.

 

Insgesamt ist die Volleyball Abteilung mit sehr vielen Spielern bestückt. Teilweise können wir nicht alle Anfragen berücksichtigen, weil die Mannschaften bereits zu voll sind.

 

Benjamin Kern

Abteilungsleiter

14.02.2023

Oldenburger TB startet Neuanfang in Regionalliga

Abstieg aus Dritter Volleyball-Liga

Gemeinsam einen Neuanfang starten müssen die OTB-Männer in der Regionalliga. Bild: Martin Remmers

Die letzte Chance auf einen Verbleib in der Dritten Liga West haben die Volleyballer des Oldenburger TB am Wochenende verspielt. Die Mannschaft von Trainer Jörg Johanning verlor durch ein 1:3 beim TV Hörde auch ihr viertes Spiel in der Abstiegsrunde und hat bei noch zwei ausstehenden Partien und damit sechs möglichen Punkten als Tabellensechster nun sieben Zähler Rückstand auf den rettenden dritten Rang.

„Wir haben alles in der Hand, führen in der entscheidenden Phase – und dennoch verlieren wir. Das ist wie die ganze Saison“, ärgerte sich Jörg Johanning über die vergebenen 24:22-Führung im dritten Durchgang, als sein Team beim Gastspiel am Samstag in Dortmund nur einen erfolgreichen Angriff von einer 2:1-Satzführung entfernt gewesen war. Diese hätte schon einen Punkt für die Tabelle und damit eine weiterhin theoretische Chance auf den Klassenerhalt bedeutet. Bei einem klaren Sieg wäre die Hoffnung natürlich weiter gewachsen. Doch die Nerven hielten wieder einmal nicht. Der erste Satzball wurde mit einem misslungenen Aufschlag vergeben, ehe Hörde drei weitere Punkte zum 26:24 verbuchte. „Das war der Knackpunkt, davon erholst du dich nicht“, meinte Johanning.

Dem 22:25, 25:22, 24:26, 21:25 folgen nun die für den OTB (8 Spiele/7 Punkte/6. Platz) tabellarisch bedeutungslosen Duelle am 4. März gegen die Rhein-Sieg Volleys (7/9/5.) und am 19. März bei den Tecklenburger Land Volleys (8/14/2.). Letztere belegen aktuell mit USC Braunschweig (7/14/1.) und Hörde (8/14/3.) die Nichtabstiegsränge.

Nachbar VSG Ammerland (8/11/4.) kämpft noch um den Klassenerhalt, während der OTB für die Regionalliga planen muss. „Es wird einen Neuanfang geben. Aber wir haben so viele junge talentierte Volleyballer – es geht weiter“, erklärte Johanning. (Quelle: NWZ, 14.02.2023)
 

07.02.2023

OTB-Frauen feiern vorzeitig Klassenerhalt

Stark gegen den Turn-Klubb zu Hannover: OTB-Libera Anna Thuernagel.

Bild: Martin Remmers

Zwei Gesichter gezeigt und am Ende aufgrund des vorzeitig gesicherten Klassenerhalts mit einem Lächeln die Halle verlassen haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB an ihrem Doppel-Heimspieltag-Wochenende. Die Oldenburgerinnen (jetzt 14 Spiele/19 Punkte/6. Platz) kassierten zuerst am Samstag ein 1:3 gegen den USC Braunschweig (12/18/7.), schafften am Sonntag aber ein 3:0 gegen den TK Hannover (13/27/4.).

„Wir haben Probleme gehabt, den Ball auf den Boden zu bekommen“, sagte OTB-Trainer Stefan Noltemeier zum 25:27, 25:17, 17:25, 21:25 gegen den USC: „Das Spiel war zäh und anstrengend.“ Trotz der Müdigkeit und der Enttäuschung vom Vortag funktionierte gegen den Turn-Klubb vieles viel besser. „Gegen Hannover lief es wie am Schnürchen“, freute sich Noltemeier über die Steigerung: „Wir haben uns immer mehr Selbstbewusstsein durch viele gute Aktionen erarbeitet – am Ende klappte dann wirklich alles.“

Nach dem 25:17, 25:19, 25:14 und der insgesamt stärksten Saisonleistung wurde Anna Thuernagel zur wertvollsten Spielerin gewählt. „Anna hat stark gespielt und zahlreiche wuchtige Angriffe abwehren können, aber Paula und Deike hätten es ebenso verdient gehabt“, lobte Noltemeier seine Libera sowie Zuspielerin Paula Bernecker und Mittelblockerin Deike Poppinga. (Quelle: NWZ, 07.02.2023)

07.02.2023

Und (spiel-)täglich grüßt das Murmeltier

Oldenburger TB verliert wieder

Duell auf Augenhöhe: OTB-Außenangreifer Marten Faß (weißes Trikot, Mitte) geht gegen Moritz Borken am Netz hoch.

Bild: Piet Meyer

Und (spiel-)täglich grüßt das Murmeltier: Die Volleyballer des Oldenburger TB haben es gegen die TeBu Volleys aus dem Tecklenburger Land wieder nicht geschafft, nachhaltig nachzuweisen, dass sie auch 2023/24 in die Dritte Liga gehören. Wie so oft in dieser Saison verspielte das junge Team in der heimischen Haarenesch-Halle einen Vorsprung: zweites Heimspiel in der Abstiegsrunde, zweite 2:0-Führung, zweite 2:3-Pleite. Nach der Tiebreak-Niederlage hat der OTB als Tabellenletzter (7 Spiele/7 Punkte/6. Rang) bei noch drei ausstehenden Partien vier Zähler Rückstand auf den rettenden dritten Rang.

Wieder versäumt: „Wir haben es wieder versäumt, eine Führung nach Hause zu bringen“, klagte OTB-Trainer Jörg Johanning enttäuscht: „Der Gegner schafft es, innerhalb des Spiels besser zu werden – und wir haben nicht die Mittel, uns dann dem Niveau anzupassen.“

Wieder geführt: Vor allem Marten Faß sorgte zu Beginn des Spiels mit zahlreichen guten Aktionen für die nötige Sicherheit. Der 19-Jährige, der später auch zum wertvollsten OTB-Spieler gewählt wurde, punktete auf der Außenangreiferposition nach Belieben. Die Oldenburger gewannen die ersten Sätze deutlich mit 25:18 und 25:20.

Wieder nachgelassen: Dann kippte das Spiel. „Es ist wie die ganze Saison. Wir starten stark. Der Gegner passt sich an. Wir können nicht über die ganze Partie unsere Leistung und Konzentration halten“, monierte Johanning, der vieles probierte, in Durchgang drei sogar elf verschiedene Spieler einsetzte, aber nichts ändern konnte. Zwei 16:25 führten zum Satzausgleich.

Wieder verloren: Im Tiebreak wurde es dramatisch. Beim Stand von 14:13 für den OTB servierte Maximilian Pelle ein Ass, das später über Videos in den Sozialen Medien präsentiert wurde, zum Spielgewinn. Doch der Schiedsrichter entschied anderes. Geschockt und emotional aufgeladen kassierten die Oldenburger zwei weitere Punkte in Folge zum 14:16 und damit vielleicht eine schon mehr als vorentscheidende Niederlage im Abstiegskampf. (Quelle: NWZ, 07.02.2023)