Aktuelles von den Volleyballern

08.11.2024

OTB-Frauen drehen Spiel mit Kampf und Emotionen

Sieg bei Eiche Horn nach 0:2-Rückstand – Auch Männer gewinnen 3:2

Bildunterschrift: Individuell stark in einem starken Kollektiv: OTB-Leistungsträgerin Lena Woltmann (hier bei einer Blockaktion) Bild: Piet Meyer

In einem Highlight-Duell haben die Volleyballerinnen des Oldenburger TB bei Regionalliga-Rivale TV Eiche Horn einen 0:2-Rückstand in einen Sieg umgemünzt. Auch die OTB-Männer kehrten mit einem 3:2 vom Spiel bei der SG Salzgitter zurück, durften aber weniger zufrieden sein.

Frauen: TV Eiche Horn - Oldenburger TB 2:3. „Wir hatten anfangs keinen Zugriff im Spiel. Mussten Risiko im Aufschlag gehen, was nicht funktionierte – und Bremen hat einfach stark gespielt“, fasste OTB-Trainer Niels Galle nach dem 3:2 (19:25, 19:25, 25:23, 32:30, 15:10) die ersten Sätze zusammen: „Wir haben die Mädels dann angewiesen, dass es nur über die Emotionen und den Kampf gehen kann.“


Mit einem Kraftakt stemmten sich die Oldenburgerinnen (jetzt 4 Spiele/6 Punkte/6. Platz) im Duell mit dem Drittliga-Absteiger (4/9/3.) vor allem in der Verteidigung gegen die drohende Niederlage und kamen am Ende durch eine Aufschlagserie von Lena Woltmann zum 1:2.

„Dann kippt das Spiel. Wir waren total euphorisch und hatten Blut geleckt“, meinte Galle, dessen Team in einem 34 Minuten langen Marathonsatz mit Bestnoten für die kämpferische Einstellung den Ausgleich schaffte und „auf Wolke sieben“ in und durch den Tiebreak flog.

„Jeden Input umgesetzt, jede Einwechslung funktionierte – ich kann meine Freude und meinen Stolz gar nicht beschreiben“, sagte Galle. Weiter geht’s am 16. November (Samstag, 16 Uhr, OTB-Sporthalle Haarenesch) gegen die sieglose GfL Hannover (5/2/9.).


Männer: SG Salzgitter - Oldenburger TB 2:3. „Klar wollten wir drei Punkte“, sagte Trainer Jörg Johanning nach dem 3:2 (25:19, 23:25, 23:25, 25:11, 15:9) des Drittliga-Absteigers aus Oldenburg (3/5/5.)

beim Tabellennachbarn (3/4/6.) und ergänzte: „Aber am Ende liegen wir zurück und holen doch noch zwei Punkte – wir konnten heute viel lernen.“ Über eine stabile Aufschlag/Annahme dominierten die Oldenburger Satz eins, gaben die beiden folgenden Abschnitte aber jeweils knapp ab.

„Wir haben fast komplett ein neues Team auf dem Parkett. Natürlich fehlt uns die Konstanz“, verteidigte Johanning sein junges Team, dass aber den Frust in leistungsfördernde Emotionen und damit auch das Spiel drehte. Weiter geht’s ebenfalls am 16. November (Samstag, 20 Uhr, OTB-Sporthalle Haarenesch) gegen den ASC Göttingen (4/8/2.). (Quelle NWZ, 08.11.2024)

22.10.2024

SGO unterliegt sehr jungen Stadtrivalen

Bildunterschrift: Klare Sache: Der OTB (weißes Trikot) gewann das Derby 3:0. BILD: Anastasiia Hrytsenko

Oldenburger TB beherrscht mit U-20-Auswahl Derby in Ofenerdiek

Während die Frauen vom Turnerbund parallel in Göttingen bei Tuspo Weende durch ein 2:3 (25:20, 23:25, 25:18, 18:25, 11:15) unnötigerweise nur einen Punkt mitnahmen, sind die Männer vom Oldenburger TB im Regionalliga-Derby bei der SG Ofenerdiek/Ofen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Der Drittliga-Absteiger gewann das Stadtduell beim Aufsteiger deutlich mit 3:0 (25:21, 25:21, 25:21).

„Das hat richtig Spaß gemacht mit der jungen Truppe in der vollen Halle“, war Gästecoach Jörg Johanning voll des Lobes für sein Team (jetzt 2 Spiele/3 Punkte/5. Platz), das nur aus U-20-Talenten bestand. „Leider wieder keine Punkte, obwohl mehr drin gewesen wäre“, urteilte dagegen Gegenüber Simon Adelmann nach der Heimniederlage mit der SGO (3/1/8.).

Beide Trainer waren sich einig, das die Unterschiede im Element Aufschlag/Annahme entscheidend gewesen waren. Während der OTB im Service meist druckvoll agierte, fehlten der SGO ab und an die Mittel. „Wir haben insgesamt ein gutes Block/Abwehrsystem gespielt und konnten regelmäßig punkten, wenn der Zuspieler in gute Position gebracht wurde – was leider zu wenig passierte“, meinte Adelmann, der nach dem Duell vor rund 200 Fans in der proppevollen Sporthalle an der Lagerstraße aus seinem Team vor allem die Ex-OTBer Malte Bruers und Lorenz Lindenau lobte.

Neben der „Rekordkulisse“ freute sich Adelmann in Summe über den „drumherum insgesamt gelungenen Heimspieltag“. Johanning freute sich nicht nur über die drei Punkte und den ersten Sieg der Saison, sondern auch über die positive Mentalität seiner Mannschaft. (Quelle: NWZ, 22.10.2024)
 

02.03.2024

OTB-Volleyballer erleben 2023 großen Zulauf / Jahresbericht

Das vergangene Jahr verlief für die Volleyballer nach den schweren Corona-Jahren wieder normal.  Die H1 verpasste knapp den sportlichen Klassenerhalt in der dritten Liga. Aber aufgrund verschiedener andere Mannschafts-Abmeldungen spielten die Männer um das Trainerduo Jörg und Olaf in der Saison 23/24 auch in der dritten Liga.

 

Der Zulauf von Zuschauern bei den Heimspielen war großartig. Meistens waren um die 200 Zuschauer in der Halle. Bei der D1 gab es einen Umbruch beim Trainerposten. Stefan „Bolle“ hat seinen Posten geräumt und mit Sascha und Vic wurde ein neues Trainerduo gefunden. Sportlich hat sich die D1 super entwickelt und immer mehr eigene Nachwuchsspielerin haben den Anschluss in der Regionalliga geschafft.

 

Im Sommer haben wir uns viel auf den Beachplätzen am Osterkampsweg aufgehalten und auch dort täglich Training für die verschiedenen Gruppen angeboten. Am Wochenende fanden zahlreiche Turniere statt. Vom A-Cup bis zu den Jugendcups war fast jede Kategorie mit einem Wettkampf vertreten. Vielen Dank an alle Ausrichter, die sich um die Turniere gekümmert haben.

 

Im September fand wieder unser OTB-Volleyball-Cup statt. In drei Hallen baggerten und pritschen 35 Teams um den Turniersieg. Für die Volleyballer in Niedersachsen ist der Termin seit langem ein fester Bestandteil in der Jahresplanung.

 

Insgesamt haben wir im Jahr einen großen Zulauf von Spielern und Spielerinnen in allen Teams gehabt. Teilweise können wir aber nicht alle Anfragen berücksichtigen, weil die Mannschaften bereits so voll sind, dass das Training sehr darunter leidet.

 

Benjamin Kern

Abteilungsleiter

09.05.2023

Mitgliederboom beim Volleyball

NDR berichtet über die Mitgliederentwicklung

Der NRD berichtet hier über einen Mitgliederboom bei Sportvereinen in Niedersachsen. Auch die OTB-Abteilung Volleyball ist hiervon betroffen (siehe Video ab 1:37).

"Wir haben so viele Anfragen, dass wir sogar auch Absagen an die Interessenten erteilen müssen." - Philipp Kremin, Volleyball-Trainer

 

21.03.2023

Beim Oldenburger TB endet eine Trainer-Ära

Abschied von Stefan Noltemeier

Hört nach fünf Jahren als Frauen-Trainer beim OTB auf: Stefan Noltemeier (Mitte) Bild: Erik Hillmer

Unerwartete Schützenhilfe haben die Volleyballer des Oldenburger TB den Nachbarn von der VSG Ammerland geleistet und bei ihrem letzten Auftritt in der Dritten Liga für zwiegespaltene Gefühle in der Halle gesorgt. Die längst als Absteiger feststehenden OTBer siegten beim Saisonfinale bei den Tecklenburger Land Volleys 3:0, rissen so die Gastgeber statt der VSG in den Abstiegsstrudel und zeigten ihrerseits noch einmal, dass sie die spielerische Klasse für einen Verbleib in der Spielklasse besitzen würden. Nur einen Punkt „schenkten“ die Frauen vom Turnerbund sich und ihrem scheidenden Trainer beim finalen Doppel-Auswärtsspieltag in der Regionalliga.
 

 Der Rollentausch: „Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt“, meinte OTB-Kapitän Niels Galle, der im letzten Duell der Abstiegsrunde den erkrankten Coach Jörg Johanning als Spielertrainer vertrat: „Die Jungs haben mich toll in dieser Rolle unterstützt.“ Bei seinem letzten Auftritt als Zuspieler für die erste Mannschaft hatte er sich jeweils zur Mitte der Sätze per Diagonalwechsel rausgenommen und dann mit Blick von außen die Strippen gezogen.

 Der Ligawechsel: „Gerade im Aufschlag- und Annahme-Bereich waren wir einen Tick besser, so dass wir unser gewohnt schnelles Spiel mit zahlreichen Kombinationen aufziehen konnten“, erklärte Galle nach dem Spiel: „Tebu hatte totalen Druck von den zahlreichen Zuschauern, mit einem Sieg die Liga noch halten zu können.“ Nach der Niederlage muss Tecklenburg (10 Spiele/14 Punkte/4. Platz) mit dem OTB (10/12/5.) und den Rhein-Sieg Volleys (10/10/6.) runter in die Regionalliga. USC Braunschweig (10/20/1.), TV Hörde (10/18/2.) und die Ammerländer (10/16/3.) bleiben in der Dritten Liga.


 Der Trainertausch: Stark gespielt, aber nicht gewonnen haben die in den vergangenen Wochen zum Klassenerhalt marschierten Spielerinnen des OTB (18/20/7.) bei Absteiger Spelle-Venhaus (18/10/9.) und beim FC Leschede (18/40/2.) zum Abschluss der fünfjährigen Ära von Stefan Noltemeier als Frauen-Coach beim Turnerbund. „Ich möchte mich gern wieder auf die Nachwuchsarbeit im Verein konzentrieren“, erklärte der ehemalige Zweitliga-Spieler und erfolgreiche Trainer.

 Der Personalwechsel: Im Duell am Samstag bei Spelle-Venhaus revidierten die OTB-Frauen ein 0:2, verloren aber im Tiebreak. Leschede sicherte sich am Sonntag durch ein 3:1 noch Platz zwei in der Regionalliga-Tabelle, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. „Das war ein gutes Spiel zum Ende der Saison“, meinte Noltemeier zum ersten Auftritt: „Wir haben die körperliche Überlegenheit der Gegner durch viel Spielfähigkeit wie sehr gute Block- und Abwehrarbeit kompensieren können.“ Extralob gab’s für Mittelblockerin Deike Poppinga: „Sie hat herausragend gespielt.“ Gegen Leschede sah Noltemeier „eine tolle Leistung, vor allem erneut von Anna Thuernagel, die zurecht die MVP-Medaille gewonnen hat – ein schöner Abschluss der Saison“. Neben dem Trainer-Abgang zeichnen sich auch Wechsel von Spielerinnen ab, so dass ein Neuanfang bevorsteht.  (Quelle: NWZ, 21.03.2023)