Aktuelles von den Volleyballern

12.07.2021

OTB-Talent deutscher Meister

Volleyball-Talent Joke Johanning ist deutscher Meister der Klasse U 16 im Sand. Der Oldenburger vom OTB gewann am Sonntag das Finale der U-16-Titelkämpfe in Magdeburg mit seinem Partner Ole Sackermann (SVC Laggenbeck). Das Duo gewann auf dem Weg zum Titel alle sieben Spiele glatt in 2:0 Sätzen. Im Finale bezwangen die beiden Julian Hikel und Marten Kindermann (beide DJK Tusa Düsseldorf) mit 15:11, 15:12 und wurden nach dem Turnier vom Bundestrainer als jüngstes Team mit hohem Potenzial zum Olympia-Stützpunkt eingeladen.

Quelle: www.nwzonline.de

19.06.2021

OTB-Jugend dominiert Auftakt

Gewannen in der Verlängerung das Beachvolleyballturnier am OKW (v.li.): Anton Vogel und Joke Johanning (beides Spieler des Oldenburger TB). Das Duo bildete sich erst einen Abend vor dem Turnier. Bild: Steffi Melisch

Mit zwei Turnieren am Wochenenden geht die Beachvolleyball-Saison wieder los. Zur 75-Jahr-Feier des SV Ofenerdiek stehen am „Swarte-Moor-See“ Wettkämpfe im B-Cup an.

Es kann wieder gepritscht, gebaggert und geblockt werden. Denn die Beachvolleyball-Saison geht wieder los. Am Wochenende finden im Rahmen der diesjährigen 75-Jahr-Feier des SV Ofenerdiek zwei Turniere auf der Beachvolleyballanlage am Swarte Moor See bei der Oberschule in Ofenerdiek, Lagerstraße 36, statt.

Den Auftakt bildet ein Männerturnier der Kategorie B-Cup an diesem Samstag. An diesem Sonntag folgt ein Frauenturnier – ebenfalls Kategorie B-Cup. Die Turniere starten jeweils um 9 Uhr, die Endspiele werden zu 18 Uhr erwartet. Beide Wettbewerbe sind offizielle Veranstaltungen des NWVV (Nordwestdeutscher Volleyballverband), durch die Ranglistenpunkte erworben werden können.


Für Zuschauer und Spieler sind keine Tests notwendig. Lediglich der bekannte Abstand untereinander soll eingehalten werden. Die Teilnehmerzahl ist bei beiden Turnieren auf 16 Teams beschränkt. Die Qualität der Spieler liegt (in der Halle) zwischen der Dritten Liga und der Verbandsliga. Es nehmen viele Teams aus Oldenburg, dem Ammerland und Bremen teil.

U16 Cup startet wieder
Neben diesen anstehenden Wettbewerben gab es bereits einen U16 Cup (2006 und jünger) am OKW (Osterkampsweg-Tennisanlage des OTB). Es war das erste Turnier seit einer sehr langen Durststrecke. Dort gingen zehn Teams an den Start. Die Teilnehmer kamen aus Hameln, Bremen, Lüneburg, Tecklenburg und Oldenburg (vier Teams). „Es war schön, die Jungs endlich wieder in Action zu sehen“, erzählte Sonja Henkel vom Oldenburger TB. An der Veranstaltung durften auch die Eltern – mit einem negativen Corona-Test – teilnehmen.

Bei dem Turnier dominierten die Oldenburger Teams. Joke Johanning und Anton Vogel gewannen das Finale gegen Theo Brendel/Joshua Henkel knapp in der Verlängerung mit 16:14, 16:14. Alle vier sind Spieler des Oldenburger TB.

Neues Gewinner-Duo
Das Gewinner-Duo Johanning/Vogel hatte sich erst am Abend vor dem Turnier gebildet. Aber der Teamname Johanning/Vogel ist nicht neu, ihre Väter spielten bereits 30 Jahre zusammen auf der NWVV-Beach Tour.

Die Finalgegner Brendel/Henkel kamen erst mit einem knappen Halbfinalsieg gegen ihre Teamkameraden Jannes Rosenberg und Jesper Hanke ins Finale. Im zweiten Satz lagen sie bereits 11:13 hinten. Doch dann machte Brendel mit vier Angaben nacheinander den Sack zu. Das nächste Turnier (U18) am OKW findet am 26. Juni statt.

Mehr Infos:   www.nwvv.de/cms/home/beach.xhtml 

Quelle: www.nwzonline.de

13.11.2020

Einn Typ, der den (den der) Sport braucht

Alles im Blick: Mika Drantmann (vorn) beim 3:2-Derbysieg des OTB vor einem Jahr bei der VSG Ammerland Bild: Volkhard Patten 

 

Das Nicht-Verlieren-Können hat Mika Drantmann als junger Spieler „fertig gemacht“. Heute hat der beim OTB groß gewordene und jetzt beim TSV Giesen aktive 21-Jährige neben allen spielerischen und athletischen Stärken mental dazugelernt.

Es ist 2011. Neben mir steht ein äußerst talentierter Zwölfjähriger auf dem Beachvolleyballfeld. Wir liegen im entscheidenden Satz bei einem Erwachsenen-Turnier in Lorup 14:12 vorn, sind aber dabei, diese Führung zu verspielen – und ich frage mich, was da gerade im Kopf von Mika vorgeht. Mika Drantmann. Er ist noch jung. Sehr jung. Noch nicht mal ein Teenager. Und er spielt gegen Männer, die jede Chance nutzen wollen, über ihn zu punkten. Seine athletischen und spielerischen Voraussetzungen sind außergewöhnlich für sein Alter, doch jeder nicht perfekt gespielte Ball oder Fehler bringt ihn zum Kochen.

• Das Verlieren lernen

„Ich konnte damals einfach nicht verlieren – das hat mich fertig gemacht“, sagt der heute 21-Jährige. Auch jetzt braucht er den Sport, doch dieser verbissene Ehrgeiz habe ihm früher im Weg gestanden. Nur im Basketball profitierte er davon. „Da hatte ich kaum Zeit, über Fehler nachzudenken, weil es rauf und runter ging“, sagt Mika, der im Nachwuchs von OTB und Baskets glänzte, und fügt hinzu: „Da musste ich mich direkt wieder auf die Defense konzentrieren.“

 

• Fokus auf Volleyball
Die Defensive war das Markenzeichen des Allrounders, der 2011 zum besten Verteidiger seiner Alterskategorie im Niedersächsischen Basketball-Bund gewählt wurde. Doch irgendwann entschied er, die hohen Sneaker an den Nagel zu hängen und fokussierte sich auf Volleyball. „Ein Typ, den der Sport einfach braucht“, sagt Christian Stebel, Mikas früherer Volleyball-Förderer und Kadertrainer, und fügt hinzu: „Ein Kämpfer durch und durch – und ein menschlich herausragender Jugendlicher.“

 

• Eine feste Säule
Unter Stebels Regie gelangen den Talenten des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes beim Bundespokal der Auswahlteams zwei Triumphe sowie je ein zweiter und dritter Rang. Im „stärksten Kader Deutschlands“ war Mika mit den OTB-Kollegen Maxi Pelle und Hannes Krochmann eine „absolut feste Säule“, sagt der erfahrene Oldenburger Trainer über den heute 21-Jährigen, der 2018 das aufstrebende Regionalliga-Team des OTB verließ, ans Volleyball-Internat in Frankfurt ging und danach ein Freiwilliges Soziales Jahr in Polen absolvierte. Aktuell befindet er sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Sport- und Fitnesskaufmann und ist seit dieser Saison extra nach Giesen gezogen, um bei der Erstliga-Reserve der „Grizzlys“ in der Dritten Liga zu spielen. „Der Trainerstab ist wirklich sehr ambitioniert und wird vom Verein sehr geschätzt“, erklärt Mika, der beim Team aus dem Kreis Hildesheim, das als Tabellenführer (6 Spiele, 6 Siege) in den November-Lockdown gegangen ist, aber noch keine Hauptrolle einnimmt.

 

• Mit viel Charisma
„Die Mannschaft ist stark aufgestellt – ich muss mich da erstmal reinfinden“, sagt der früher so überemotionalisierte 21-Jährige ganz nüchtern. Auch im Sand hat er längst gezeigt, dass er neben aller spielerischer und athletischer Stärke mental dazugelernt hat. 2017 und 2018 wurde er Nordwestdeutscher Meister mit Maxi Pelle und löste das Ticket zur Jugend-DM. Der Blondschopf, der sich als Zwölfjähriger über jeden Fehler so geärgert hat, ist erwachsen geworden. Oder wie Stebel es ausdrückt: „Mika ist ein riesen Mensch mit viel Charisma, der versteht, genau im passenden Moment die richtigen Worte zu finden.“

 

Autor dieses Beitrages ist Philipp Kremin. Der 37-Jährige hat früher mit Mika Drantmann zusammen beim OTB gespielt und schreibt seit drei Jahren für die NWZ über den Volleyball in Oldenburg.

 

Quelle: www.nwzonline.de

29.10.2020

Wettkampf-Lockdown bis Januar?

Die Volleyballerinnen des OTB sind mit einer Niederlage beim SC Langenhagen und einem Sieg gegen den VfL Oythe II in die Regionalliga-Spielzeit gestartet. Das dritte Saisonspiel am vergangenen Wochenende gegen den SC Spelle-Venhaus wurde wegen Corona-Verdachtsfällen abgesagt. Jetzt könnte es zu einem längeren Wettkampf-Lockdown kommen. Bild: Sascha Stüber

 

Frühzeitig wurden die Spiele für das kommende Wochenende abgesagt. Beim Oldenburger TB befürwortet man einen längeren Wettkampf-Lockdown und hofft, zumindest teilweise weiterhin trainieren zu dürfen.

Schon vor den Beratungen von Kanzlerin und den Ministerpräsidenten über drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) alle am Wochenende angesetzten Spiele aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.

Der Wettkampf-Lockdown könnte jetzt sogar länger dauern, als die an diesem Mittwoch in Berlin verkündete Zeit bis Ende November.

• Die Hoffnung
„Ich persönlich hoffe sehr, dass es nicht zum vollständigen Lockdown kommen wird,“ hatte Ralf Gewald, Geschäftsführer der Region Oldenburg, zuvor betont. Das NWVV-Präsidium wolle am kommenden Wochenende prüfen, wie es weitergehen könne. „Wir sollten als Zwischenlösung immer noch einen Spielplan für die Rückrunde ab Januar parat haben für den Fall, dass es wieder möglich sein wird, Volleyball zu spielen“, meinte Gewald.

• Der Hamburger Weg
Einen möglichen Weg hat der Hamburger Verband aufgezeigt: Dort wurde die Saison in den verschiedenen Ligen als „nullwertend“ deklariert. Keiner wird ab- oder aufsteigen. Die Spieltage sind zwar angesetzt, aber die beiden Mannschaften einigen sich jeweils untereinander, ob sie antreten möchten oder nicht.

• Die OTB-Meinung
„Das ganze Wettkampfthema sollten wir nach hinten stellen“, meinte OTB-Abteilungsleiter Benjamin Kern. Man habe bisher „froh sein“ können, „überhaupt unseren Sport beim Training teilweise ausüben zu können“. Richtig planbar war das aber bisher auch nicht. Die Lage war zum Beispiel durch die vielen pendelnden Arbeitnehmer und die vielfach im Schulwesen tätigen Volleyballer immer wieder schwer einzuschätzen.
• Die Zukunft
Wie es weitergehen könnte, dazu hat Kern einen eigenen Vorschlag: „Wir sollten dieses Jahr keine Wettkämpfe mehr veranstalten und ab Januar die Situation neu bewerten.“ Vor den für das Wochenende geplanten Tagungen zum weiteren Vorgehen hat der NWVV alle Vereine mit der Bitte angeschrieben, dem Verband Meinungen und Einschätzungen mitzuteilen. Was dabei raus kommt, wird sich zeigen, doch alle rechnen mit einem längeren „Wettkampf-Lockdown“.

Quelle: www.nwzonline.de

24.10.2020

Derby gegen VSG Ammerland fällt Corona zum Opfer

Die OTB-Volleyballer um Jason Prostka (rechts, hier im Heimspiel gegen Osnabrück) wollten im Derby gegen die VSG Ammerland für eine Überraschung sorgen. Daraus wird nun nichts, das Duell wurde abgesagt. Bild: Piet Meyer

In den unteren Teams habe es Verdachtsfälle gegeben, bestätigte OTB-Abteilungsleiter Benjamin Kern. Die Gesundheit der Spieler und Spielerinnen gehe vor. Auch das Spiel der OTB-Frauen wurde wegen Verdachtsfällen abgesetzt.

Mit Spannung war das Regionalliga-Derby zwischen de Volleyballern des Oldenburger Turner Bund und der VSG Ammerland am Samstag in der Haarenesch-Halle erwartet worden – rund 24 Stunden vorher folgte am Freitagabend noch die Absage. „Wir haben Verdachtsfälle in den unteren Teams. Deshalb haben wir das Spiel abgesagt“, begründete Abteilungsleiter Benjamin Kern. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten gehe vor.Beide Teams hatten sich auf das Derby gefreut. In den letzten Jahren bot sich den zahlreichen Volleyball-Fans zumeist ein großes Spektakel während des Duells. Das ist dieses Jahr in Zeiten von Corona anders. Nur 100 Zuschauer wären erlaubt gewesen, diese hatten sich vorher online registrieren müssen. Zum Vergleich: Beim ersten Derby nach elf Jahren in der Saison 2018/2019 besuchten 350 Zuschauer die Haarenesch-Halle.

„All-In heißt es für uns“, hatte OTB-Coach Jörg Johanning, der sein Team als Außenseiter einstufte, vor der Absage gesagt. Er meinte damit auch bereits den Umstand, dass das Derby zum letzten Spiel der Saison hätte werden können. Jetzt ist klar: Die letzte Partie ist vielleicht sogar schon gespielt.

Schon zuvor war das ebenfalls am Samstag angesetzte Spiel der OTB-Frauen gegen den SC Spelle-Venhaus abgesagt worden. Dort habe es Verdachtsfälle ohne positive Testergebnisse gegeben. „Es gab Kontakt mit positiv Getesteten innerhalb der Mannschaft, wobei die Schnell-Untersuchungen negativ ausgingen“, erklärte OTBerin Kaya Roy: „Wir haben dann zusammen besprochen, es abzusagen.“

Der Deutsche Volleyball-Verband kommuniziert aktuell mit seinen Landesverbänden über mögliche Konzepte, wie die Saison weiter geht. Hamburg macht schon mal etwas vor: Dort verabreden die Mannschaften die Spiele selber und die Saison ist wertfrei.

Quelle: www.nwzonline.de