Aktuelles vom Tischtennis

29.10.2020

Nach aktuellen Corona-Beschlüssen ruht Spielbetrieb im Tischtennis bis Jahresende

Bund-Länder-Konferenz setzt Amateur-Sport ab sofort aus

Nun ist es amtlich: Nach dem aktuellen Beschluss der Bund-Länder-Konferenz ruht zur Eindämmung der Corona-Pandemie der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateur-Sport bis Ende November. Darauf haben auch die Tischtennis-Verbände reagiert.

Der niedersächsische Landesverband TTVN hat den Spiel- und Turnierbetrieb bereits von Freitag, 30. Oktober, bis zum Jahresende ausgesetzt.

Damit fallen bis dahin alle Spiele ab der Verbandsliga abwärts aus, so auch das Spiel unserer ersten Damen in Fleestedt, das für Sonntag, 1. November, abgesetzt war.

Und auch die für Sonnabend, 31. Oktober, geplante Partie der Regionalliga-Mannschaft in Rostock wurde bereits abgesagt, auch wenn der offizielle Beschluss des DTTB noch nicht veröffentlicht ist.

Hier geht es zur Bekanntmachung des TTVN

13.10.2020

1. Herren legt vor - 2. Herren zieht nach

Mit zwei Siegen erklimmt auch die 2. Mannschaft die Tabellenführung

Gegen Joshua Martin erkämpfte Josif Radu sich ein 3:2

Nicht nur unsere erste Mannschaft hat am Wochenende die Tabellenführung erobert, auch die zweite kommt in der Verbandsliga nun auf 8:0 Punkte und ist damit Erster.

 

Gegen die Spvg. Oldendorf gab es am Sonnabend einen ungefährdeten 11:1 Sieg, und auch beim letztjährigen Dritten, dem TV Hude II, gewann unsere Reserve mit 9:3 - wobei es allerdings auch knapper hätte ausgehen können.

 

Gegen Oldendorf war Steffen „Speedy“ Fetzner wieder dabei und stellte mit sechs klar gewonnenen Sätzen über Nico Henschen und Christoph Chrzanowski seine Klasse unter Beweis.

Auch die meisten anderen Spiele waren eher deutliche Angelegenheiten, wie die Bilanz von 33:9 Sätzen verdeutlicht. Gleich fünf der neun oldendorfer Satzgewinne gingen auf das Konto von Patrick Niekamp, der mit seinem Noppenspiel erst Josif Radu in drei Sätzen zur Verzweiflung brachte und sich dann ein ganz umkämpftes Duell mit Niklas Ackermann lieferte. In fünf Sätzen konnte Niklas sich schlussendlich durchsetzen, den vierten Durchgang gewann er dabei mit 12:10 und den fünften mit 13:11. Auch die Partie von Markus Graminsky gegen den jungen Hendrik Bietendorf war ein hartes Stück Arbeit. 1:2 lag Markus bereits hinten, setzte sich dann aber doch in fünf Sätzen durch. Andre Stang und Justus Lechtenbörger konnten ihre Partien eher deutlich für sich entscheiden.

 

Respekt neben dem Sportlichen auch für guten Humor an die Oldendorfer. Das gemeinsame Foto von Speedy und des gefühlt zwei Köpfe größeren Chrzanowski veröffentlichten sie auf facebook mit der Bildunterschrift „Begehrtes Fotoobjekt, „herausragender“ Tischtennisspieler und klasse Typ. Links daneben Steffen Fetzner“. Dem bleibt nicht viel hinzuzufügen...

 

Einzelergebnisse des Oldendorf-Spiels

 

Am Sonntag bei den Gastgebern vom TV Hude II, die uns aus so manch gemeinsamer Traingseinheit gut bekannt sind, konnte Fetzner dann nicht mehr dabei sein. Dafür verstärkte aber Nico Schulz das Team gegen den Verein seiner Jugendzeit.

9:3 beim letztjährigen Dritten, der seine ersten beiden Spiele deutlich gewonnen hatte – ein sehr starkes Ergebnis. Aber alles andere als ein Selbstläufer. Gute Nerven und vielleicht auch das nötige Quäntchen Glück brauchten unsere Spieler das ein oder andere Mal, um die Partie doch recht früh zu unseren Gunsten zu entscheiden.

Nach Justus Lechtenbörgers zweitem Sieg des Tages gegen Marco Stüber stand es bereits 8:1. „Vielleicht ein bißchen zu hoch“, gab Nico Schulz später zu Protokoll. Er selber machte es in seinem ersten Spiel gegen Dietmar Scherf in fünf Sätzen ebenso spannend wie später Josif Radu gegen Joshua Martin. Satz vier gewann Josif knapp mit 11:9, im fünften hatte er aber das richtige Mittel gegen Martins Defensivstrategie und siegte 11:3. Am dramatischsten wurde es bei Andre Stang gegen Scherf. Andre lag im fünften Satz schon recht deutlich zurück, wehrte insgesamt fünf Matchbälle ab und gewann am Ende mit 20:18.

Auch Justus sorgte gegen Stüber für Spannung, auch er holte einen Rückstand auf und gewann Satz fünf mit 12:10. Markus Graminsky musste zwar gegen Pierre Barghon noch seine erste Saisonniederlage verkraften und Niklas Ackermann fand gegen Martin nie ins Spiel, aber am Ende konnten doch alle mit einem starken Auswärtssieg und dem Sprung auf Platz eins zufrieden sein.

 

Einzelergebnisse des Hude-Spiels

 

12.10.2020

10:2 bringt Tabellenführung in der Regionalliga

Souveräner Erfolg gegen ersatzgeschwächten TTC Düppel für die erste Herren

Weiterhin mit weißer Weste: Valentin Nad Nemedi kommt mittlerweile auf 8:0 Siege

Platz eins hat unser Regionalliga-Team am letzten Wochenende durch ein 10:2 gegen den TTC Düppel erklommen.

10:2 gegen Düppel? Ein Ergebnis, das vor der Saison wohl als unrealistisch einzuschätzen gewesen wäre, haben die Berliner doch eine der besten Mannschaften der Liga aufgestellt.

Leider konnten aber unsere Gäste auf einen großen Teil ihrer Stammbesetzung nicht zurückgreifen. Die in Budapest lebenden Mate Bruckner und William Maybanks haben wegen der Reisebschränkungen beziehungsweise der Quarantäne-Regelungen bislang noch gar kein Spiel mitmachen können, Düppels Nummer zwei, Deniz Aydin, musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen, und auch die Nummer drei, Patrick Strahl, fehlte.

Schade, ohne die Personalsorgen unserer Gäste hätten unsere Zuschauer sicherlich ein spannenderes Spiel gesehen. Doch auch so gab es durchaus hochklassiges Tischtennis, und alle Spieler gaben ihr Bestes.

Dass sein Bestes richtig gut ist, zeigte wieder einmal Valentin Nad Nemedi. Nach kleineren Anlaufproblemen besiegte er Emil Hu mit 3:1, und im zweiten Spiel - dem wohl besten des Tages - gewann er ebenfalls 3:1 gegen Sebastian Stürzebecher. Vor allem in den ersten beiden Sätzen hatte er die Nummer 67 der deutschen Rangliste klar im Griff. Stürzebecher steigerte sich aber, und so wurden die nächsten beiden Durchgänge immer ausgeglichener.

Heye Koepke kam nicht so recht rein in seine erste Partie gegen Stürzebecher. Das richtige Mittel gegen diesen starken Gegner fehlte, und so ging die Partie mit 0:3 verloren. Im zweiten Spiel zeigte sich unser Youngster aber verbessert und gewann souverän gegen Emil Hu.

In der Mitte traf unsere „berliner Fraktion“ Andy Römhild und Nico Popal teilweise auf alte Bekannte. Während Andy im ersten Spiel keine größeren Probleme mit Thomasz Sidelnik hatte, musste Nico nach gewonnenem ersten Satz dem starken und klugen Spiel von Johannes Heise, der das richtige Mittel gegen Nicos Noppenbälle fand, Tribut zollen. In der zweiten Einzelrunde gewannen unsere Routiniers aber beide ganz souverän. Damit kommt Andy wie Valentin jetzt auf eine 8:0 Bilanz.

Unten konnte Ersatzmann Stefan Behrens unseren Nico Schulz durchaus fodern und den ersten Satz auch gewinnen. Gegen Ralf Kölle aus Düppels Kreisliga-Mannschaft konnten aber sowohl Nico als auch Johannes Schnabel erwartet deutlich dominieren. Respekt aber dem Ersatzmann, der sich an einem langen Auswärts-Wochenende in den Dienst der Mannschaft stellte.

8:0 Punkte, Platz eins – das sieht doch gut aus.

Am kommenden Wochenende in Bledeln treffen wir dann auf die einzige neben uns noch verlustpunktfreie Mannschaft.

 

Zu den Einzelergebnissen

 

06.10.2020

Verbandsliga: 4:8 gegen TSV Hollen

1. Damen schlägt sich achtbar

Wieder doppelt erfolgreich: Nane Emme

Vor der Saison hatten unsere Damen, die als Vierte der Landesliga noch in die Verbandsliga aufgerückt waren, vor allem Angst davor, in jeder Partie eine "Klatsche" zu bekommen. "Das Ziel ist erstmal, nicht 0:12 zu verlieren", erklärte Lisa Tinney. Beim 4:8 gegen den letztjährigen Verbandsliga-Vierten TSV Hollen haben sie dieses Ziel wieder gut erreicht und gut mitgehalten.

Dabei ist Hollen nicht leicht zu spielen: Im oberen Paarkreuz zwei Angreiferinnen, die aber beide auch viel Unterschnitt - gerade mit der Rückhand - spielen können, unten zweimal Noppe.

Gegen das variable Angriffsspiel von Meike Regul-Voß und Ann-Kathrin Hoyer kamen Lisa Tinney und Nane Emme gut zurecht, obwohl sie in allen Spielen im Vergleich der TTR-Werte klare Außenseiterinnen waren.

Nane konnte sich in beiden Spielen durchsetzen, brauchte dabei allerdings gegen Hoyer auch eine Portion Nervenstärke und Glück, um den fünften Satz am Ende 13:11 für sich zu entscheiden. Beides hatte auch Lisa, als sie gegen Regul-Voß im vierten Satz ein 6:10 noch aufholte und diesen und das Spiel ebenfalls 13:11 gewann.

Unten waren die Aufgaben schwer für Bettina Lechtenbörger und Christina Schulz. Ute Päsch und Etta Riesenbeck kommen auf TTR-Werte, die sogar noch über denen unseres oberen Paarkreuzes liegen, Päsch macht dabei vor allem mit variablem Noppenspiel mit Schupf-, Block- und auch Konterbällen ihren Gegnerinnen das Leben schwer. Auch Riesenbeck setzt auf der Rückhand auf eine Noppe, spielt damit eine ganz klassische Abwehr, die sie in der Vorhand mit Ballonabwehr und viel Seitschnitt kombiniert.

Dagegen kamen Bettina und Christina mit ihrem Spiel jeweils nicht durch. Beide zeigten aber dann in der letzten Einzelrunde, dass Ihnen das offensive Spiel von Regul-Voß und Hoyer besser lag, in den meisten Sätzen waren Bettina und Christina bis zum Schluss dicht dran, auch wenn es nicht zum Erfolg reichte.

Ihren zweiten Sieg konnte Lisa dann noch gegen die immer sicher werdende Päsch feiern, während Nane an Riesenbecks kämpferischer Abwehr in vier Sätzen verzweifelte und ihre erste Saisonniederlage kassierte.

Jetzt haben unsere Damen erstmal bis Anfang November Pause, danach kommen sicherlich auch noch einfachere Spiele, zumindest was die Spielsysteme angeht.

 

Zu den Einzelergebnissen gegen Hollen geht es hier

 

05.10.2020

Zwei Siege zum Saisonauftakt für die Zweite

Verbandsliga-Mannschaft gewinnt beim PSV Stade und gegen den ESV Lüneburg

Niklas Ackermann mit eleganter Aufschlag-Variante gegen Jens Kamler vom ESV Lüneburg

Nun ist auch unsere zweite Herren-Mannschaft erfolgreich in die Saison gestartet. Nachdem das erste Spiel nach langer Pause beim 8:4 Sieg in Stade noch etwas "eisig" (O-Ton Andre Stang) gewesen sei, lief es beim 11:1 gegen Lüneburg runder.

Zufrieden konnte unsere Zweitvertretung auf jeden Fall sein, denn beide Aufgaben waren trotz der eher deutlichen Siege keine Selbstläufer.

Beim Post SV Stade konnte unsere Zweite fast auf die Best-Aufstellung zurückgreifen. Steffen "Speedy" Fetzner war angereist und Nico Schulz, der zumeist in der ersten Mannschaft spielen wird, war ebenfalls dabei.

Die beiden zeigten sich dann auch gegen Andreas Au und Frank Mauritius ganz souverän. Mauritius musste dabei das zweite Spiel gegen Nico im zweiten Satz leider aufgeben.

In der Mitte warteten mit Torsten Barkow und Jenks Schlake zwei erfahrene Linkshänder auf Andre Stang und Justus Lechtenbörger. Andre konnte beide jeweils 3:1 besiegen. Justus tat sich schwerer mit den Sidespin-Bällen, die beide immer wieder einsetzten. Gegen Barkow, der früher lange noch höherklassiger unterwegs war, holte unser Youngster einen 0:2 Satzrückstand auf und kam noch in den fünften Durchgang, den er dann aber ganz knapp 10:12 verlor. Ganz unglücklich für Justus: Auch gegen Schlake bewies er nach 0:2 Kampfgeist, der aber wieder nur ganz knapp nicht belohnt wurde - wieder 10:12 im Fünften.

Unten spielte Josif Radu zweimal souverän gegen Julian Kiekel und Ersatzmann Cyprian Steffens. Auch Niklas Jabs, der für Markus Graminsky eingesprungen war, zeigte eigentlich eine gute Leistung. In wirklich jedem Satz war er bis zum Ende auf Augenhöhe, gleich fünf Durchgänge verlor Niklas erst in der Verlängerung und den sechsten auch nur mit 9:11. Schade, die Leistung hätte mehr Zählbares verdient gehabt.

 

Insgesamt konnte die Mannschaft aber zufrieden sein. Denn so richtig gefährdet schien der Erfolg nie, und die Stader haben mit zwei Siegen zum Saisonbeginn gezeigt, dass sie nicht so einfach zu bezwingen sind.

 

Nach dem Sieg beim Post Sportverein ging es dann am Sonntag schon am Vormittag um 10 Uhr gegen den Eisenbahner Sportverein, da der ESV Lüneburg anschließend auch gleich bei unseren Nachbarn von Schwarz-Weiß spielen wollte.

 

Bei den Gästen fehlten mit Johann Dell und Manuel Zimmermann die Nummern vier und fünf. Bei uns war Markus Graminsky wieder dabei, dafür mussten wir auf Nico Schulz verzichten, der von Niklas Ackermann aber stark vertreten wurde.

Trotz ungewohnter Uhrzeit war die ganze Mannschaft von Anfang an hellwach. Nur ein Satz ging in den ersten fünf Partien verloren. Niklas musste dann gegen Könnecke, der zwischen weichen und harten Bällen unangenehm wechselte, über fünf Sätze gehen. Die drei, die Niklas für sich entschied, waren dann aber jeweils eine klare Angelegenheit.

Steffen Fetzner gegen den jungen Elvers und Andre Stang gegen den sehr variabel zwischen Angriff und Abwehr wechselnden Rathmann erhöhten auf 8:0.

Unsere Gäste zeigten aber weiter Kampfgeist, so dass es noch einige spannende Partien gab. Gegen die Block- und Konter-Bälle des erfahrenen Achim Storck war es für Justus Lechtenbörger nicht einfach, das richtige Mittel zu finden. Nach 1:2 Satzrückstand setzte er sich aber noch durch.

Auch Markus Graminsky wollte nicht für den ersten Gegenpunkt verantwortlich sein und lieferte sich mit Bomblat ein sehr umkämpftes Spiel. So gewann er den zweiten Satz nach 10:4 Führung und 10:10 Ausgleich doch noch. Und auch der fünfte war ganz spannend. 7:10 lag Markus schon zurück, wehrte insgesamt fünf Matchbälle ab und siegte doch noch mit 14:12.

So war es dann Josif Radu, der den ersten und einzigen Punkt abgeben musste. Er konnte sich nicht gut genug auf Könneckes Tempowechsel einstellen, und musste den Ehrenpunkt für die Lüneburger zulassen, den diese sich aber auch mehr als redlich verdient hatten.

 

Insgesamt ein toller Einstand in die Verbandsliga-Saison. Zu den einzelnen Ergebnissen geht es hier