Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung 2025
Mittwoch, 18.03.2026, 19 Uhr, Haarenesch

Alle stimmberechtigen Delegierten sowie interessierte OTB-Mitglieder als Gäste sind zur ordentlichen Delegiertenversammlung 2025 herzlich eingeladen. Aus vereinsinternen Gründen konnte diese in 2025 nicht zur Durchführung kommen. Formell beendet sie das Wirtschaftsjahr 2024.
Die Beschlussvorschäge des Vorstandes für Satzungsänderungen stehen hier zum Download bereit. Diese sind aus unterschiedlichen Gründen erforderlich und werden hiermit satzungsgemäß bekanntgegeben. Satzungsänderungen können nur mit dreiviertel Mehrheit der auf der Delegiertenversammlung anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Vorgeschlagene Streichungen, Änderungen und Ergänzungen sind entsprechend markiert.
Die ordentlichen Delegiertenversammlung 2026 findet voraussichtlich im Juni 2026 statt.
Alle Mitglieder sind zz. wieder aufgerufen die jährliche Versammlung ihrer Abteilung aufzusuchen. Die Einladungen werden unter Veranstaltungen veröffentlicht. Neben der Berichterstattung über Abteilungs- und Vereinsangelegenheiten erfolgen dort auch die Wahlen für die jeweiligen Abteilungsleitungen sowie der auf der Delegiertenversammlung stimmberechtigten Delegierten.
Jahresbericht 2025- Tennis
Im Jahr 2025 konnte die Tennisabteilung die Mitgliederzahl weiterhin auf einem konstanten
Niveau von etwa 460 bis 470 Personen halten. Das Buchungssystem „bookandplay“ wurde
im Sommer 2025 erfolgreich auf die Außenplätze ausgeweitet und erfreute sich großer
Akzeptanz bei den Mitgliedern. Die Auswertung der Buchungsstatistiken zeigte, dass
ausreichend Platzkapazitäten vorhanden sind. Daher besteht derzeit keine Notwendigkeit,
einen achten Tennisplatz zu errichten, um der bestehenden Nachfrage gerecht zu werden.
Spielbetrieb Sommersaison 2025
Für die aktuelle Saison wurden acht Erwachsenenmannschaften und vierzehn
Jugendmannschaften gemeldet. Die Herren 30 sicherten sich erneut die Staffelmeisterschaft
und steigen in die Verbandsklasse auf. Die Herren 60, neu gegründet aus Spielern des OTB
und Grün-Weiß Oldenburg, traten in der Bezirksklasse an, dominierten ihre Staffel und
steigen als Staffelsieger in die Bezirksliga auf. Bei den Jugendmannschaften qualifizierten
sich sowohl die Junioren B als auch die Juniorinnen B für das Pokalfinale; die Junioren B
erreichten Platz sechs, während die Juniorinnen B Platz zehn von insgesamt 24 Teams
belegten.
Was haben wir in der Sommersaison 2025 noch erlebt?
Der Mixed Cup begann in diesem Jahr mit 20 Teams, die in fünf Gruppen antraten. Nach der
Initiierung des Wettbewerbs durch Carsten Köller vor einigen Jahren wurde die Organisation
und Koordination in diesem Jahr von Thorsten Schultze, Michael Gesse und Dieter Hake
übernommen. Das Turnierformat wurde angepasst: Es wurde ausschließlich ein Mixed-
Doppel ausgetragen, was zu einer effizienteren Durchführung beitrug und die
Teilnehmerzahl steigerte, da viele Spielerinnen und Spieler das Einzelspiel nicht
bevorzugen.
Die diesjährigen Sieger waren Martin Vossberger und Kerstin Harms, ein neues Doppel, das
erstmals am Mixed Cup teilnahm und für eine unerwartete Wendung sorgte. Neben dem
sportlichen Wettbewerb wurde auch Wert auf ein gemeinschaftliches Miteinander gelegt;
zahlreiche Teilnehmende ließen den Tag nach den Spielen in unserer neuen Gastronomie
ausklingen.
Tennisschule Schmalhaus-Weerts
Durch das Wachstum der Mitgliederzahlen verzeichnet die Tennisschule einen erheblichen
Trainingsbedarf. Das engagierte Trainerteam vermittelt den Tennissport sowohl an Kinder
und Erwachsene als auch an Mannschafts- und Freizeitspielerinnen und -spieler auf hohem
Niveau.
Die Jugendtrainingscamps erfreuen sich kontinuierlich großer Nachfrage und werden in den
Oster-, Sommer- sowie Herbstferien regelmäßig angeboten.
Hallensaison 2025/26 Dank der Abonnements ist die Halle wieder gut ausgelastet. Frei buchbare Plätze gibt es
hauptsächlich zur Mittagszeit, ab 21:30 Uhr sowie an einigen Vormittagen. Durch den
Spielbetrieb von sechs Mannschaften und das Training sind die Plätze auch am
Wochenende stark gefragt. Die Schließung einer weiteren Tennishalle in Oldenburg hat den
Bedarf an Hallenplätzen zusätzlich erhöht.
Gastronomie
Zum 01.07.2025 öffnete die Gastronomie wieder ihre Türen – zunächst nur mit
Getränkeausschank, da Harald und Angelina Zels die Küche grundlegend renovierten und
erweiterten. Nach Abschluss der Umbauarbeiten konnte ab dem 11.10.2025 der komplette
Betrieb aufgenommen werden. Wir begrüßen die Wiedereröffnung und schätzen das
Engagement von Harald Zels und seinem Team sehr.
OTB-Halle Haarenesch vor einer ungewissen Zukunft
Sanierung kostet mehr als 16 Millionen Euro

Sporthalle Haarenesch mit ursprünglicher Hausmeisterwohnung und Anbau aus dem Jahr 1997: 48 Jahre Sportbetrieb haben ihre Spuren hinterlassen Foto:OTB
Mit drei Millionen Euro fing es an – vor rund fünf Jahren. Inzwischen sind die geschätzten Kosten für die dringend notwendige Sanierung der OTB-Halle Haarenesch auf mindestens 16 Millionen Euro gestiegen. „Ein Finanzierungsvolumen, das der Verein für seine mehr als 4.300 Mitglieder einfach nicht mehr stemmen kann,“ musste Geschäftsführer Frank Kunert nach eingehenden Beratungen von Vorstand und Beirat kurz vor Redaktionsschluss mitteilen. Fazit: Der OTB wird kein Geld in die Sanierung bzw. Erneuerung der Halle investieren (können).
Fast 50 Jahre nach der Einweihung der Halle am 26. August 1978 werden immer mehr Schäden und erhebliche Abnutzungserscheinungen vor allem am Dach sowie im Sanitär- und Heizungsbereich zum Dauerproblem. Von einer akuten Gefahr sei noch nicht auszugehen und eine Nutzung weiter möglich, beruhigt Frank Kunert, „die Halle ist nicht vom Einsturz bedroht“. Dringend erforderlich sei allerdings eine umfassende Sanierung bzw. Erneuerung in vielen Bereichen.
Schon in der Vergangenheit hat der Verein selbst viel zum Erhalt der Halle getan. So wurden Beleuchtung und Wärmeerzeugung mehrfach dem Stand der Technik angepasst und im Jahr 2019 die das Dach tragenden Leimbinder bereits saniert. Mittlerweile muss das Dach jedoch vollständig erneuert werden. In einer früheren Planungsvariante waren noch ein Ersatzneubau für Sanitäreinrichtungen und Technik sowie die Instandsetzung des Hallenbodens vorgesehen. Weitere unvorhersehbare Kostensteigerungen seien nicht ausgeschlossen, begründet Kunert den Stopp aller weiteren Sanierungspläne. Und auch für Jochen Steffen, OTB-Vorstandsvorsitzender, sind die Möglichkeiten des Vereins erschöpft, „der Vorstand kann weitere Ausgaben nicht verantworten“.
Neben dem Oldenburger Turnerbund nutzt die Stadt Oldenburg die Sporthalle täglich von 8 bis 15 Uhr für den Schulsport des Wirtschaftsgymnasiums und der Berufsbildenden SchuleHaarentor. Zur Nutzung der drei städtischen Sportplätze hinter der Sporthalle sind darüber hinaus auch die unter der Tribüne befindlichen Umkleide- und Sanitärbereiche von der Stadt für Schul- und Vereinssport vom OTB angemietet
Die OTB-Halle zählt auch zu den wenigen privat betriebenen Versammlungsstätten im Stadtgebiet. Für mehr als 1.000 Zuschauer gelten jedoch hohe behördliche Anforderungen an Brandschutz, Lüftung und Beheizung, wobei der OTB mit der OTB-Sporthalle Haarenufer II eine weitere Versammlungsstätte betreibtDie Halle Haarenesch und das benachbarte OTB-Haus mit Gesundheitsstudio sind auf Erbpachtgrundstücken Eigentum des Vereins.
Die Pressestelle der Stadt bestätigte inzwischen den Erhalt eines Schreibens des Oldenburger TB mit Hinweisen auf die aktuellen Hallen-Probleme. Man habe Oldenburger Sportvereine in der Vergangenheit stark unterstützt und sei auch jetzt an einer guten Lösung für den Vereins- und Schulsport interessiert, heißt es seitens der Stadt. Deshalb hat es noch im März ein Gespräch zwischen der Stadt und dem OTB geben. Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.
Aktuelles aus dem Ballsport
Wir mussten aus rechtlichen Gründen die bisherigen Veröffentlichungen in der Rubrik "Aktuelles aus dem Ballsport", die überwiegend der NWZ entnommen wurden, aus dem Netz nehmen. Wir bitten um Verständnis. Informationen über den Ballsportbereich werden bis auf weiteres in diesem Bereich mit veröffentlicht!
Jahresbericht 2025- Tischtennis
Das Jahr 2025 war für die Tischtennisabteilung wiederum ein sportlich erfolgreiches Jahr, das noch einmal erweiterte Anforderungen an die organisatorische Bewältigung des großdimensionierten Spielbetriebs und des Abteilungslebens stellte. Es dürfte wenige Vereine geben, die es schaffen, mit erfolgreichen Mannschaften von der 2. Bundesliga bis zur 4. Kreisklasse ihren Sport zu betreiben, vom professionellen Leistungssport bis zum Anfänger- und Seniorentischtennis, das immer mehr Zulauf erhält.
Das sportliche Aushängeschild der Abteilung wurde im zweiten Anlauf Meister der 3. Bundesliga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Trotz mehrerer Verstärkungen wurde in der Hinrunde 2025/26 deutlich, dass es schwer werden würde, den Klassenerhalt zu schaffen. Durchschnittlich 110 Zuschauer sahen hochklassiges, in Oldenburg in dieser Form noch nie gezeigtes Tischtennis.
Mehrere andere Mannschaften konnten erneut Meisterschaften verbuchen. Die 5. Erwachsenen-Mannschaft wurde Meister der Kreisliga und stieg in die 2. Bezirksklasse auf. Als Meister der 2. Kreisklasse gelangte die 6. Mannschaft in die 1. Kreisklasse und über einen Sieg im Relegationsspiel schaffte es die 7. Mannschaft, in die 3. Kreisklasse aufzusteigen. Leider stieg die 1. Frauenmannschaft aus der Oberliga ab und musste aufgrund familiärer Umstände personelle Schwächungen hinnehmen.
In die Punktspiele der Wettkampfsaison 2025/26 gingen acht Erwachsenen-, drei Frauen-, zwei Jugend- und zwei Seniorenmannschaften. Im Nachwuchsbereich eine gewisse Stagnation zu verzeichnen – die sich in den meisten anderen Vereinen ähnlich auswirkt. Der Neuaufbau wurde fortgesetzt mit der Meldung von zwei Mannschaften, die ausschließlich aus Neueinsteigern bestehen. Einzelne Jugendliche konnten hervorragende Erfolge auf Landesebene erzielen, etwa Jan Eilers als jüngster Akteur. Bastian Meyer setzte seine erfolgreiche Karriere als Einzelspieler fort. Dass weiterhin drei Damenmannschaften aktiv waren, stellt eine Seltenheit dar und betont den hohen Stellenwert des Frauen-Tischtennis in unserer Abteilung. Die Voraussetzung dafür bildet nach wie vor die kontinuierliche Aktivität auch im weiblichen Nachwuchsbereich.
Mehrere Anfänger-, Senioren- und Freizeitgruppen haben den Abteilungs- und Trainingsbetrieb erweitert und sich inzwischen mit weiter steigenden Teilnehmerzahlen fest etabliert. Es bleibt eine lohnenswerte Aufgabe, diesen „Hobby“-Tischtennisbereich immer wieder neu mit dem anspruchsvollen Trainingsbetrieb der Leistungsmannschaften zu verbinden.
Mit der Organisation der Bezirksendranglisten der Jugend konnte nach längerer Zeit wieder einmal ein Turnier mit etwa 80 Teilnehmern ausgerichtet werden. Im Bereich der Individualwettbewerbe stach heraus, dass der OTB bei den bundesweiten TT-Finals in Erfurt gleich mit fünf Startern in verschiedenen Altersklassen und Konkurrenzen vertreten war, neben Ben Bultmann, der in seiner Doppel-Konkurrenz sogar auf das Siegertreppchen gelangte, waren das Nathalie Jokisch, Sandra Blaser, Bastian Meyer und Malte Plache.
Das längerfristig angelegte Konzept, Leistungssport, Breitensport und Jugendarbeit miteinander zu verbinden, wurde mit Erfolg fortgesetzt, bedarf aber in Teilen auch der Auffrischung. Insgesamt war 2025 ein gutes Jahr für die Tischtennisabteilung
Hiroki Ishizaki, Abteilungsleiter
Kurt Dröge, Pressewart
Jahresbericht 2025 – Basketball
Mit diesem etwas anderen Jahresbericht sollen nicht Erfolge, Ergebnisse,
Tabellen und Höhepunkte des Jahres 2025 aufgelistet worden, sondern
interessante Informationen aus dem Innenleben der Abteilung vorgestellt werden.
Mitgliederstand (01.01.2026): 519,
davon 211 Senioren/innen (174 männlich und 37 weiblich) und 308 Jugendliche (219 männlich und 89 weiblich), 5 Herren- und 3 Damen- sowie 16 männliche und 4 weibliche Jugendmannschaften.
Jüngstes männliches Mitglied: 6 Jahre alt
Jüngstes weibliches Mitglied: 9 Jahre alt
Jüngste männliche Trainingsgruppe: U8 - 7 Jahre alt
Jüngste weibliche Trainingsgruppe: U12 - 9 bis 11 Jahre alt
Ältestes Mitglied (passiv): 87 Jahre alt
Älteste Seniorengruppe: Alte Herren - 50 bis 82 Jahre alt
Älteste Seniorinnengruppe: 4. Damen - bis 60 Jahre alt
Ältester aktiver Spieler im Spielbetrieb: 69 Jahre alt
Jüngste Meister männlich: U9 - Niedersachsenmeister
Jüngste Meister weiblich: U16 - 2. Platz Niedersachsenmeisterschaft
Älteste Meister männlich: Ü70 - 2. Platz Deutsche Meisterschaft
Älteste Meisterin: Ü55 - OTB - Spielerin 3. Platz Deutsche Meisterschaft
Größte Trainingsgruppe: 6 - 8 Jahre alt: 30 Kinder
Größte Spielerin: 1,90 m in der 1. Damen
Größter Spieler: 2,09 m in der 1. Herren
Größte Abteilungsaktion: OTB-Summer Leaque mit über 100 Teilnehmer
Jüngste Trainerin: 14 Jahre alt
Ältester Trainer: 74 Jahre alt
Mr. OTB - Basketball:-Trainer seit 2001
Trainiert wird in 3 OTB - Hallen und 8 städtischen Hallen mit ca. 140
Basketbällen.
18 Trainer und -innen organisieren den Trainingsbetrieb und den
Wochenendspielbetrieb. 10 Ehrenamtliche, viele, viele Eltern unterstützen in vielfältiger Weise die Abteilung.
2 Fördervereine ( MBO und Assist ) helfen mit finanziellen Mitteln.
Ulli Scheler, Abteilungsleiter
De Kramermarkt un de Ollnborger Turnerbund

BILD:Torsten von Reeken
Lisa wahnt in een lütt Dörp in’n Ammerland. Se is heel tofreen, kennt veele Lüe un kann jümmer mit een van Nabers Kinner spelen. Tweemaal in’t Jahr gifft dat ok een Markt, denn weert Buden un Karussells upboot, un de Kinner hebbt veel Pläsier. Aver de dree Daag sünd jümmer gau vörbi. At Lisa grötter wurr, höör se, dat de Markt in de Stadt Ollnborg’n ganze Week duern dee. Dat kunn se sik meist nich vörstellen.
Un denn schull dar ok noch’n Umtog geven, dör de heele Stadt. Lisa kunn dat meist nich glöven. Man at se denn in de Stadt wahnen dee, maak se sik to rechte Tied up’n Padd un stell sik bi’n Päärmarkt hen. Hier muss de Tog up sien Tour doch vörbikamen. Dat wussen woll veel Lüüd, dicht bi dicht stunnen se dar.
De Öllern stüürn de Kinner an den Stratenrand, se schull’n doch veele Bontjes griepen könen. Lisa harr dar kien Vermaak an un greep lever to, at dar een Fro Zeddels to verdeelen harr. Een Reklameblatt? Ja, de Ollnborger Turnerbund harr tohoopstellt, wannehr de enkelden Turnstunnen sünd. Dat weer för Lisa genau dat richtige. Se soch sik een Termin ut, een Mandag weer goot, un se mell sik an un gung van nu af an mandags in de Turnhall. Tja, so wat kann bi den Kramermarkt ok rutsuurn.
(Quelle: NWZ, 07.10.2025)
Jahresbericht 2024 – Handball
Trainings- und Spielbetrieb
Die Saison 2023/24 wurde im Mai beendet. Alle Mannschaften haben die Regionsliga und Regionsoberliga mit guten Ergebnissen abgeschlossen, d.h. eine regelmäßige Trainingsbeteiligung hat zu individuellen Leistungsverbesserungen geführt und somit zu einer Verbesserung der Mannschaftsleistung.
Mit großen Veränderungen sind wir in die neue Saison gestartet. Die Auflösung der Handballregion Oldenburg und die Neugründung der Handballregion Bremen/Nordsee hat im Vorfeld viel Zeit und Arbeit gekostet und für vielerlei Veränderungen gesorgt.
Die Wichtigsten Veränderungen sind die geografische Ausdehnung Richtung Norden und Osten und ein Mehraufwand an digitaler Organisation.
In beiden Fällen führt das zu einer Erhöhung des Zeitaufwands – die Fahrzeiten zu den Punktspielen werden länger, die digitalen Eingaben haben sich erhöht und binden Arbeitskraft.
Der Schwerpunkt der Abteilung liegt im Jugendbereich.
Die Gruppe mit den jüngsten Ballspielerinnen und Ballspielern ist die
„Ballgewöhnungsgruppe“. Hier bewegen sich die drei- bis fünfjährigen Kinder unter Anleitung mit Bällen, an Kleingeräten, laufend, springend und werfend.
In den Übungsstunden erlernen die Kinder erste Techniken mit dem Ball und
verschiedene Laufübungen im Hinderniszirkel.
Erste Erfahrungen des Wettkampfspiels werden bei kleinen Riegenspielen erlernt.
Ab dem 7. Lebensjahr wechseln die Mädchen und Jungen in die Gruppe der
„E II – Mannschaft“. Ab diesem Alter nehmen die Kinder am Spielbetrieb der
HR Bremen/ Nordsee teil. Die Spiele werden im Turniermodus ausgeführt,
Spielerinnen und Spieler benötigen eine Spielberechtigung (Spielpass),
Schiedsrichter*Innen, Zeitnehmer*Innen, Sekretär*Innen müssen alle im System erfasst sein.
Auch in der „E I – Mannschaft“, der nächsten Altersgruppe, der Neun – bis
Elfjährigen“ gilt der Turniermodus mit ebensolchem Organisationsaufwand.
In beiden Altersgruppen gibt es spezifische Spielregeln. Diese beeinflussen die Spielweise – jedes Kind kann Tore werfen!
Beide Mannschaften haben einen tollen Saisonstart hingelegt, die E II als beste Mannschaft der Region.
In der „männlichen D – und C – Jugend“, sowie in der „weiblichen C – Jugend“ ist die Trainingsbereitschaft sehr hoch. Die guten individuellen Leistungen und das freundschaftliche Miteinander sind der Grundstein für viele gute Spielergebnisse.
Das nicht alle Spiele gewonnen wurden, hängt mit der insgesamt kleinen
Spieler*Innenanzahl zusammen. Die Mannschaften unterstützen sich gegenseitig, auf dem Spielfeld und bei der Organisation.
Die „Damenmannschaft“ kämpft von Spiel zu Spiel ihr Können in Punkte zu
verwandeln. Während einige Spielerinnen ein höherklassiges Niveau zeigen, gibt es ein breites, sehr unterschiedliches Leistungsvermögen. Immer wieder müssen Anfängerinnen ohne Vorerfahrungen in die Trainingsabläufe integriert werden, ebenso neue Spielerinnen mit Vorerfahrungen.
Neben den Leistungen im Punktspielbetrieb profitiert die Abteilung von den
Schiedsrichterinnen aus der Mannschaft. Pfeifen tun sie alle nicht gerne, aber sie sind sehr zuverlässig und gut organisiert.
Unsere „Freizeitdamen“ sind die „pflegeleichteste Truppe – kein Punktspielbetrieb, keine Spielorganisation! Und eine Schiedsrichterin stellen sie auch.
Ulrike Kock
Abteilungsleiterin, Handball
Jahresbericht 2024 – Tennis
Was haben wir 2024 in der Tennisabteilung erlebt, erreicht und zu berichten?
Die Tennisabteilung hat sich weiterhin positiv entwickelt und hat die Mitgliederzahl nochmals erhöhen können (ca. 470 Mitglieder), obwohl wir uns vom Beitrag am oberen Limit im Vergleich zu den anderen Tennisvereinen / -abteilungen in Oldenburg befinden.
Über diese positive Entwicklung freuen wir uns sehr, müssen uns aber auch überlegen, wie können wir den steigenden Trainingsbedarf decken und wie können wir unsere Platzkapazitäten besser steuern. Eine Arbeitsgruppe „bookandplay für die Außenplätze“ hat ein Konzept erarbeitet, welches auf der Abteilungsversammlung 2025 zur Abstimmung gebracht wird.
Spielbetrieb Wintersaison 2023/2024
Die Herren 30 Mannschaft ist in die Verbandklasse aufgestiegen.
Die 1. Herrenmannschaft ist in die Bezirksliga aufgestiegen.
Spielbetrieb Sommersaison 2024
Wir haben 7 Erwachsenen Mannschaften gemeldet und 14 Jugendmannschaften.
Die Herren 30 ist auch im Sommer Staffelsieger geworden und ist hier in die Bezirksliga aufgestiegen.
Die Damenmannschaft ist als Staffelsiegerin in die Regionsliga aufgestiegen.
Die Damen 40 Mannschaft steigt aus der Verbandsklasse wieder in die Bezirksliga ab.
Bei den Jugendmannschaften haben sich sechs Mannschaften für das Pokalfinale qualifiziert. Die Junioren B II belegten am Ende mit 3:3 Punkten von 31 Mannschaften Platz 11. Die Juniorinnen B verloren erst im Halbfinale und belegten Platz 4 von 18 Mannschaften.
Was haben wir in der Sommersaison 2024 noch erlebt?
Jeden letzten Freitag im Monat wurde Americano Tennis angeboten und erfreute sich immer mehr Beliebtheit. In Doppelpaarungen wird je nach Teilnehmerzahl eine bestimmte Anzahl an Punkten ausgespielt. Anschießend werden wieder neue Paarungen zusammengesetzt, sodass jeder mit jedem mal zusammenspielt. Eine sehr gesellige Runde, bei der der Spaß im Vordergrund steht und man die Gelegenheit hat neue SpielerInnen kennenzulernen.
Auch der Mixed Cup hat wieder stattgefunden. Insgesamt hatten sich 17 Paarungen angemeldet, die in 4 Gruppen ihren Gruppensieger ausgespielt haben. Beim Saisonabschluss fand dann die Finalrunde statt. Auch der Mixed Cup war wieder eine gelungene Runde, die 2025 wieder angeboten wird.
Tennisschule Schmalhaus-Weerts
Die Tennisschule hat durch den Mitgliederzuwachs ein enormen Trainingsbedarf und ist mit einem großartigen Team dabei jung und alt, Mannschaftsspielern und Spielerinnen sowie Freizeitspielern und Spielerinnen den Tennissport zu vermitteln.
Die Jugendtrainingscamps erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden in den Oster-, Sommer- und Herbstferien angeboten.
Hallensaison 2024/25
Die Halle ist durch Abo´s wieder gut ausgelastet. Lediglich über die Mittagszeit und den Abendstunden ab 21.30 Uhr sind noch frei buchbare Plätze verfügbar, sowie einige Vormittagsstunden. Durch 5 Mannschaften im Spielbetrieb und den Trainingsbetrieb sind die Plätze auch am Wochenende gut belegt.
Gastronomie
Leider musste Michael Diekert das Diekert`s am Osterkampsweg zum 31.01.2025 schließen. Für eine Übergangszeit werden Getränkeautomaten aufgestellt und wir hoffen auf eine schnelle Neuverpachtung.
Jahresbericht 2024 – Volleyball
OTB-Volleyballer erreichen auf Bundesebene gute Platzierungen beim Beachvolleyball
Das Jahr 2024 verlief für die OTB-Volleyballer relativ normal. Die H1 ist leider aus der Dritten Liga abgestiegen. Einige Leistungsträger haben die Mannschaft verlassen. Mit einem neuen jungen Team starten das Trainerduo Jörg und Olaf in der aktuellen Saison 24/25 in der Regionalliga und setzen sich im oben Tabellendrittel fest.
Bei der D1 hat sich auf dem Trainerposten ein kleiner Wechsel ergeben. Sascha Klefenz verlässt die Damen und startet als Spielertrainer in der H2. Mit Niels Galle „Zuspieler der H1“ haben wir einen guten Ersatz gefunden. Die Mädels um das Trainerduo Niels und Vic spielen eine klasse Saison und stehen aktuell auf Platz 2 mit der Berechtigung zur Relegation zur Dritten Liga. Nach der vergangenen Saison hat zwar die langjährige Leistungsträgerin Lea Jahnke mit Volleyball aufgehört, aber von den eigenen Nachwuchskräften rücken Spielerinnen in das Regionalliga-Team nach.
Im Sommer haben wir uns viel auf den Beachplätzen am Osterkampsweg aufgehalten und auch dort täglich Training für die verschiedenen Gruppen angeboten. An Wochenenden fanden 20 Turniere statt. Vom A-Cup bis zu den Jugendcups war fast jede Kategorie mit einem Wettkampf vertreten. Vielen Dank an alle Ausrichter, die sich um die Turniere gekümmert haben.
Herausragend bei den Beachvolleyball Turnieren war Joke Johanning. In der Altersklasse U20 wurde er Deutscher Meister, bei der U19 Neunter. Neben Joke starteten noch vier andere Teams bei Deutschen Beachmeisterschaften. Mila Müller und Jonna Freude wurden 21. bei der U16. Bei U17 ist Lina Peters mit Lotte Muke 7. geworden. Eine Altersklasse weiter bei der U18 wurde Lina mit Hanne Gottsmann 19. Bei den Männern war Theo Brendel mit Torge Damke bei der U18 vertreten und wurden 13. Dazu kamen noch fast 30 Teamteilnahmen bei unterschiedlichen Leistungsklassen auf Niedersachsen Ebene.
Im September fand wieder unser OTB-Volleyball-Cup statt. In drei Hallen baggerten und pritschen 36 Teams um den Turniersieg. In diesem Jahr waren 13 Damen und 23 Herrenteams in Oldenburg dabei, im Vorjahr war es genau umgekehrt. Dies ist für eine Planung nicht gerade einfach. Erstmals haben wir die 3-Feld- und 2-Feld-Halle an der IGS Flötenteich für das Turnier genutzt. Dies ermöglicht uns direkt 5 Felder zu bedienen und uns nur einmal um die Organisation zu kümmern. Für die Volleyballer in Niedersachsen ist der Termin seit langem ein fester Bestandteil in der Jahresplanung.
Nach sechs Jahren Abteilungsleitung ist dies mein letzter Jahresbericht. Im Sommer habe ich mich entschieden, nicht weiter als Abteilungsleiter zur Verfügung zu stehen. Es muss mal neuer Wind in die Volleyball-Abteilung kommen. Mit Tim Woriescheck haben wir einen Nachfolger gefunden. Ich werde weiterhin als Trainer beim OTB dabeibleiben und mich auch in die Abteilungsarbeit einbringen, nur nicht mehr an 1. Stelle.
Benjamin Kern
Abteilungsleiter bis Dezember 2024
Jahresbericht 2024 – Tischtennis
Das Jahr 2024 war für die Tischtennisabteilung ein gutes und erfolgreiches Jahr, das nicht geringe Anforderungen an die organisatorische Bewältigung des großdimensionierten Spielbetriebs und des Abteilungslebens stellte. Es dürfte wenige Vereine geben, die es schaffen, mit erfolgreichen Mannschaften von der 3. Bundesliga bis zur 4. Kreisklasse ihren Sport zu betreiben, vom professionellen Leistungssport bis zum Anfänger- und Seniorentischtennis, das immer mehr Zulauf erhält.
Das sportliche Aushängeschild der Abteilung wurde Vizemeister der 3. Bundesliga und wird versuchen, beim nächsten Anlauf den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Mehrere andere Mannschaften konnten erneut Meisterschaften, wie die 6. Mannschaft in der 3. Kreisklasse, sowie Aufstiege verbuchen wie die 3. Herrenmannschaft, die über die Relegation in die Verbandsliga gelangte und zudem den Landespokal gewann und anschließend im Wettbewerb des Bundespokals den dritten Platz belegte. Das seit langem etablierte Leistungstraining unter der Anleitung von Philipp Floritz und Valentin nad Nemedi fand durchweg eine gute Beteiligung auf unterschiedlichem Niveau und kommt allen Aktiven zugute – in seiner Art dürfte es einmalig sein.
In die Punktspiele gingen sieben Herren-, drei Damen- und drei Nachwuchsmannschaften. Hier wurde in verschiedenen Altersklassen der Neuaufbau fortgesetzt, allerdings ist im gesamten Nachwuchsbereich eine gewisse Stagnation zu verzeichnen – die sich in den meisten anderen Vereinen ähnlich auswirkt. Einzelne Jugendliche konnten hervorragende Erfolge auf Landesebene erzielen, etwa Jan Eilers als jüngster Akteur. Bastian Meyer setzte seine erfolgreiche Karriere als Einzelspieler fort. Dass weiterhin drei Damenmannschaften aktiv waren, stellt eine Seltenheit dar und betont den hohen Stellenwert des Frauen-Tischtennis in unserer Abteilung. Die Voraussetzung dafür bildet nach wie vor die kontinuierliche Aktivität auch im weiblichen Nachwuchsbereich.
Mehrere Anfänger-, Senioren- und Freizeitgruppen haben den Abteilungs- und Trainingsbetrieb erweitert und sich inzwischen mit immer weiter steigenden Teilnehmerzahlen fest etabliert. Es bleibt eine lohnenswerte Aufgabe, diesen „Hobby“-Tischtennisbereich immer wieder neu mit dem anspruchsvollen Trainingsbetrieb der Leistungsmannschaften zu verbinden.
Die „Altmeister“ der Senioren-60-Mannschaft gewannen den Meistertitel in der Verbandsliga, verzichteten aber auf einen Aufstieg. Die 1. Jungenmannschaft wurde Meister der Bezirksliga, die 3. Jungenmannschaft Erster der Kreisliga.
Das längerfristig angelegte Konzept, Leistungssport, Breitensport und Jugendarbeit miteinander zu verbinden, wurde mit Erfolg fortgesetzt, bedarf aber in Teilen auch der Auffrischung. Insgesamt war 2024 ein gutes Jahr für die Tischtennisabteilung.
Hiroki Ishizaki, Abteilungsleiter
Kurt Dröge, Pressewart
Jahresbericht 2024 – Basketball
Ein erfolgreiches Jahr 2024 neigt sich dem Ende. Höhepunkte waren u.a. der Aufstieg der 1. Damen in die 2. Regionalliga West.
Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung wurde gefestigt durch die Summer League, die in der wettkampffreien Zeit Mai - Juli viele Spieler und Spielerinnen allen Alters in gemischten Teams zusammenführte.
Auch der Jubiläums Day zum 70. Geburtstag unserer Abteilung war ein voller Erfolg. Ich möchte den Fördervereinen Assist und MBO ( Mädchen Basketball Oldenburg ) für ihre Unterstützung danken. Und mit unseren Fans, die an diesem Tag die Getränkebar bereitstellten, und ihrem Support bei den Heimspielen war immer gute Stimmung in der Haarenuferhalle - stellvertretend sei hier Jannek Beckemeyer und Konstantin Bock gedankt.
Erfreulich ist auch die Sponsorenentwicklung. So kann der Regionalligaspielbetrieb nur aufrecht erhalten werden, wenn die Finanzierung über Sponsoren sichergestellt werden kann. Daher gilt den aktuellen Sponsoren für deren finanzielle Unterstützung unser herzlicher Dank. Alle Freudinnen und Freunde des Basketballsports sind darüber hinaus aufgefordert der Abteilungsleitung bzw. dem OTB weitere Sponsoren zu vermitteln.
Eine so große Abteilung mit jetzt über 500 Mitgliedern wird nicht nur durch den Abteilungsleiter geführt. Ich konnte und kann mich immer auf Tuula Kahl, Sebastian Brunnert, Vangelis Kyritsis, Andre Galler, Cornelius Fastie, Christoph Rettig, Melvin Papenfuß, Matthias Lucas und die vielen Übungsleiter/innen verlassen, die mit ihren profunden Kenntnissen und Engagement das Herz unserer Abteilung sind.
Unsere nächste Mitgliederversammlung habe ich für den 26. Februar 2025, 19.30 Uhr, Gruppenraum Haareneschhalle terminiert. Es stehen keine Wahlen an, aber wichtige zukunftsweisende Überlegungen für die Abteilung und den Gesamtverein müssen diskutiert werden. Ich lade alle Mitglieder zu dieser Versammlung bereits jetzt herzlich ein.
Ulli Scheler
Abteilungsleiter
Du möchtest Dich im OTB engagieren?
OTB- Projekte bei Sterne des Sports

Oberes Foto (von links): Matthias Osterhues (Vorstand Volksbank), Christine Wolff (Bürgermeisterin und Sterne-Schirmherrin) Antonia Köster (OTB), Katja Leinau (OTB), Corina Paradies(OTB), Susanne Köster(OTB), Susanne Möller (Sterne-Botschafterin).
Unteres Foto (von Links): Ulrich Scheler (OTB), Henning Hinrichs (OTB), Andre Galler(OTB). Fotos: Tobias Frick
Sterne des Sports
Gleich zwei OTB-Projekte überzeugten die Jury bei der Aktion Sterne des Sports , veranstaltet von der Oldenburger Volksbank gemeinsam mit dem DOSB.
Die Basketballabteilung hatte sich mit dem Projekt „Summer-League“ beworben, die Turnabteilung mit dem Projekt „Turnshow“. Mit den Abteilungsleitungen Ulrich Scheler (Basketball) und Susanne Köster (Turnen), gemeinsam mit Katja Leinau, Corina Paradies und Antonia Köster (Turnshow) sowie Andre Galler und Henning Hinrichs (Summer League) hatten sich eine Reihe von engagierten Personen als Vertreterinnen und Vertreter ihrer Abteilungen in der Volksbankzentrale eingefunden, um im feierlichen Rahmen die Ehrung mitzuerleben.
Das Projekt Turnshow verpasste ganz knapp die ersten drei Plätze und durfte stolz den vierten Platz in Empfang nehmen.
Die Würdigung besonderer Projekte, herausragender Gruppen und besonderen Engagements erfolgt jährlich, so dass sich für 2025 bereits neue tolle Vereinsprojekte und Gruppen bewerben können.
Besondere Beachtung finden beispielsweise die Inhalte Integration, Inklusion, Förderung des Ehrenamtes und einiges mehr. Der OTB gratuliert ganz herzlich allen Platzierten, sowie dem Sieger der Sterns in Bronze, dem Gehörlosen-Sportverein Oldenburg!
Wie die Konkurrenz dem OTB den Zweitliga-Verbleib erschwert

BILD: Wilczynski
Der Oldenburger TB arbeitet weiter am Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, gegen Union Velbert gab es ein klares 6:2. „Pflichtaufgabe erfüllt“, meint Philipp Floritz nach dem Heimsieg im Kellerduell mit dem Tabellenletzten (5:21 Punkte/10. Platz), der nun schon fünf Zähler Rückstand auf den Turnerbund (10:16/9.) aufweist. Die speziellen Personal-Rochaden, die im Tischtennis möglich sind, machen Prognosen nicht leicht, ob es der noch auf dem zweiten Abstiegsrang stehende OTB als Aufsteiger schafft, mindestens ein weiteres Jahr Zweitliga-Luft schnuppern zu dürfen.
Der spezielle Kniff: Das Schlusslicht aus Nordrhein-Westfalen scheint nicht mehr unbedingt an den Klassenerhalt zu glauben. Velbert setzt wohl eher darauf, über den Aufstieg der Reserve, die in der Drittliga-Nordstaffel (18:2/2.) mit dem TTC Lampertheim (25:1/1.) um die Meisterschaft kämpft, auch im nächsten Jahr in der 2. Liga zu spielen. Klares Zeichen dafür war die Aufstellung in Oldenburg: Hinter Spitzenkraft Wim Verdonschot sind drei Spieler nominell aufgestellt, die noch gar nicht mitgespielt haben und eher dafür sorgen sollen, dass die eigentlichen Stammspieler auch in der „Zweiten“ auflaufen können. Die spielte nun parallel und wurde besonders stark aufgestellt.
Der gesenkte Druck: In Oldenburg kamen dafür Karl Walter, Johann Magnus Mahl und Marko Panic zum Einsatz, die eher Regionalliga-Niveau aufweisen. „Gegen die waren das eigentlich Pflichtsiege, aber auch die musst du erstmal schaffen“, betont Floritz. „Dosenöffner“ war für ihn die 2:0-Führung aus den Doppeln. Während Sheng Yang und Yaroslav Zhmudenko ihre Partie deutlich gewannen, hatten Floritz und Valentin Nad Nemedi in ihrem Duell schwer zu kämpfen. Nach 0:2-Satzrückstand siegten sie noch durch ein 16:14 im fünften Durchgang gegen den bärenstarken Verdonschot und den nur im Doppel aufgebotenen Routinier Thomas Brosig. „Das war wichtig, um dann in den Einzeln nicht so viel Druck zu haben“, findet Floritz.
Der übermächtige Gegner: Gegen Verdonschot (mit 22:4 Siegen aktuell stärkster Spieler der Liga) war nichts zu holen. „Echt eine Macht“, staunt Floritz vor allem über die Leistung gegen Sheng Yang, dem der 20-Jährige in drei Sätzen nur neun Punkte gestattete. In den anderen Partien waren Zhmudenko, Yang und Floritz den Gegnern aber deutlich überlegen. Nur der lediglich im Einzel aufgebotene Vincent Senkbeil musste gegen Mahl über fünf Sätze gehen. „Eine starke Leistung von Vincent“, lobt Floritz seinen jungen Teamkollegen für das 3:2 gegen den Westdeutschen U-19-Meister: „Gerade, wenn man nicht so regelmäßig zum Einsatz kommt, muss man in so einem wichtigen Spiel erstmal dem Druck standhalten.“
Der aufgerüstete Rivale: Der Blick auf andere Ergebnisse dürfte den OTBern nicht so sehr gefallen haben. Der 1. FC Saarbrücken II (10:16/8.) setzte gegen den 1. FC Köln (13:13/6.) auch den normalerweise in der Bundesliga spielenden Cedric Meißner ein und blieb durch ein 6:2 weiter vor dem OTB auf Nichtabstiegsrang acht. „Das sind Sachen, die wir nicht beeinflussen können. Wir müssen auf uns schauen“, meint Floritz. Gerade die oft wechselnden Aufstellungen bei vielen Mannschaften dürften noch für so manches überraschende Ergebnis sorgen, der Abstiegskampf so noch lange offen bleiben. Sicher dürfen sich auch die Teams im Mittelfeld noch nicht fühlen.
(Quelle NWZ: 25.02.2026)
OTB-Frauen gewinnen Tiebreak-Krimi

BILD: Piet Meyer
In einem Krimi gegen den zuvor ebenfalls erst einmal geschlagenen VfL Oythe II (jetzt 9 Spiele/20 Punkte/3. Platz) haben die OTB-Volleyballerinnen (8/20/2.) um Lena Woltmann (Nr. 11) und Deike Poppinga (Nr. 10) ihren Traum von der Regionalliga-Meisterschaft forciert. Sie hatten den ersten Satz klar und auch den zweiten gewonnen (25:14, 25:22), danach aber den Rhythmus verloren (20:25, 18:25). Ein Kraftakt zum 16:14 im Tiebreak brachte aber den achten Sieg. Die OTB-Männer kassierten in ihrem neunten Regionalliga-Duell dagegen die fünfte Niederlage (9/13/8.). Nach dem 1:3 (23:25, 25:22, 22:25, 21:25) beim USC Braunschweig II (11/18/5.) wird die Abstiegsgefahr für die junge Auswahl von Coach Jörg Johanning größer. Stadtrivale VfB Oldenburg (10/16/6.) distanzierte sich durch ein 3:2 (23:25, 25:20, 25:22, 22:25, 15:9) gegen den MTV Salzgitter (10/11/9.) dagegen etwas weiter vom Tabellenkeller.
(Quelle NWZ: 16.12.2025)
OTB-Talent spielt sich in Berlin in den Fokus

Bild: Privat
Mit einem Lächeln im Gesicht und vielen besonderen Eindrücken im Kopf ist Basketballerin Milla Stange vom Oldenburger TB vom Landesauswahlturnier in Berlin zurückgekehrt. Nachdem sie kurz zuvor erstmals vom Niedersächsischen Basketballverband (NBV) zu einer Sichtung des Jahrgangs 2011 eingeladen und prompt für die Kräftemessen in der Hauptstadt nominiert worden war, wurde sie dort mit ihren elf Mitspielerinnen Dritte.
„Wir haben ein sehr starkes Team. Ich bin von den anderen Mädchen, die ja alle schon Kadererfahrung hatten, sehr gut aufgenommen worden“, erzählte Stange, die aber mit der Niedersachsenauswahl zunächst eine Niederlage einstecken musste: 52:65 gegen eine der beiden aufgebotenen Berliner Mannschaften. Zudem waren jeweils ein Team aus Hamburg, Schleswig-Holstein und dem polnischen Großraum Stettin sowie zwei Aufgebote aus Mecklenburg-Vorpommern mit dabei.
Es folgten für Stange & Co. ein 59:31 gegen Schleswig-Holstein, ein 92:29 gegen Mecklenburg-Vorpommern I und im Spiel um Platz drei ein 71:38 gegen Hamburg. „Ich denke, ich konnte gut mithalten“, betonte Stange und ergänzte: „Insgesamt hat alles sehr viel Spaß gemacht.“
Auch Auswahltrainer Marcel Neumann war mit der Leistung der OTB-Spielerin zufrieden: „Nach anfänglicher Aufregung – was viele der Mädels hatten – hat Milla schnell ins Spiel gefunden und durfte dann sogar gleich im zweiten Spiel von Beginn an starten“, erklärte er: „Milla hat sich durch eine gute Defense und tolle Eins-gegen-Eins-Aktionen super ins Team eingefügt und konnte immer wieder tolle Momente schaffen für sich und für das Team. Stand heute ist Milla für uns eine Spielerin mit viel Potenzial, deren Entwicklung wir weiter genau beobachten werden.“
(Quelle: NWZ, 04.07.2025)
Dieses Team hat ein großes Ziel

Nach Meisterschaft und Pokalsieg geht’s für die „Nordwestgirls“ nun um das ganz große Ziel: die WNBL-Qualifikation. BILD: Thomas Hombert
eine halben Sachen machen, sondern voll da sein wollen die „Nordwestgirls“ vom Oldenburger TB an diese Pfingstfest, wenn in der heimischen Halle am Haarenufer in einem von vier Regionalturnieren am Samstag und Sonntag sportlich erste Weichen in Richtung WNBL gestellt werden. 16 Teams haben sich für einen Aufstieg in die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga beworben. Acht dieser U-18-Mannschaften scheiden nach diesem Wochenende aus – vier dürfen nach einem in einer Woche folgenden Achterturnier über ein Ticket jubeln.
Das Bündnis
„Es ist soweit. Das Projekt ,Nordwestgirls’ kämpft um die Qualifikation zur Mädchen-Bundesliga“, sagt Sebastian Brunnert vom OTB, der schon weit vor und nicht minder seit der Bildung eines breiten Bündnisses im Nordwesten auf diese Momente zugearbeitet hat. Seit dem Beginn des Mannschaftsaufbaus im Juni 2024 mit Spielerinnen aus den sieben Vereinen Braker SV, BG Bierden-Bassen-Achim, BTS Neustadt, TuS Augustfehn, Fortuna Logabirum, MTV Aurich und OTB haben sich Trainer und Team intensiv auf diese Chance vorbereitet. Zum Start der Qualifikation geht’s nun gegen das „Projekt Girlspower“ Hamburg, MBA Halle und SC Alstertal-Langenhorn.
Der Anlauf
Um das große Ziel vielleicht schon im ersten Anlauf zu realisieren, haben die beiden Trainer Macklly Stein und Moritz Poser viel unternommen. Neben einer kollektiven Trainingseinheit pro Woche und der Teilnahme an der Frauen-Landesliga, wo das Team als OTB II nach einer Leistungssteigerung sogar Meister wurde, gab es gemeinsame Trainingslager, mehrere Teilnahmen an Turnieren in Dänemark und Polen.
Die Testserie
In der finalen Vorbereitung auf die Qualifikation gab es gegen aktuelle Mädchen-Bundesligisten nur knappe Niederlagen. Den Abschluss der Testserie bildete Ende Mai ein 64:70 beim SC Rist Wedel. Das Team aus der Hamburger Peripherie verpasste 2024/25 nur hauchdünn gegen Alba Berlin den Einzug ins Final-Four-Turnier der Eliteliga, wo die Main Sharks Würzburg erst Alba und im Finale Phoenix-TSV Hagen 1860 bezwangen.
Der Druck
„Bei den Testspielen gegen arrivierte Teams aus der WNBL konnten wir feststellen, dass wir in diesem Spitzenfeld des deutschen Mädchen-Basketballs durchaus wettbewerbsfähig sind“, betont Stein: „Das ist gut für das Selbstvertrauen – und für die Stimmung.“ Zugleich gab’s aber auch wichtige Anhaltspunkte für Verbesserungen. „Hieran arbeiten wir noch – und dann werden wir sehen, wie es läuft“, sagt Stein: „Auf keinen Fall werden wir uns unter Druck setzen. Es ist schließlich das erste Mal für alle, dass wir uns für die WNBL qualifizieren möchten.“ (Quelle: NWZ, 07.06.2025)
OTB fasst Mut für WNBL-Quali
„Nordwestgirls“ überzeugen trotz 44:55-Niederlage in Osnabrück

OTBerin Alicia Mendes da Silva beim Freiwurf (Foto: OTB)
Trotz einer 44:55-Niederlage im Testspiel beim OSC Osnabrück haben die U-18-Korbjägerinnen vom Oldenburger TB ordentlich Selbstvertrauen für das am Pfingstwochenende in der heimischen Halle am Haarenufer stattfindende Qualifikationsturnier für die WNBL (Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) getankt. „Osnabrück war in der abgelaufenen Saison immerhin Viertelfinalist – das Spiel war somit ein echter Härtetest“, meinte Sebastian Brunnert, der das Elite-Projekt mit den „Nordwestgirls“ beim OTB maßgeblich vorangetrieben hat.
„Das war ein guter erster Test gegen einen gestandenen Gegner aus der Mädchen-Bundesliga – vielleicht sogar besser, als wir erwarten konnten“, meinte Macklly Stein, der mit Trainerkollege Moritz Poser „viele Erkenntnisse“ und „viel Auftrieb für die Qualifikation“ in zwei Wochen aus dem Duell mitgenommen hat.
Es wurde wieder viel rotiert, es wurden erneut verschiedene Formationen ausprobiert. Diesmal verzichtete der OTB allerdings auf taktische Experimente wie zuletzt beim Triumph im Regionspokal. „Nach dem nächsten Spiel gegen die Bundesliga-Mannschaft von Eintracht Braunschweig am kommenden Wochenende können wir sicherlich eine noch bessere Standortbestimmung durchführen“, betonte Stein. (Quelle: NWZ, 27.05.25)
Sportlerehrungen der Stadt Oldenburg 2025
Foto: Sascha Stüber. Weitere Fotos auf der Homepage der Stadt Oldenburg.
Zahlreiche Aktive des OTB wurden bei den Sportlerehrungen der Stadt Oldenburg für die Erfolge im Jahr 2024 geehrt. Zuerst ging es am 03.04.2025 im PFL um die Ehrung der Kinder und Jugendlichen. Hier konnten sich die erfolgreiche Leichtathletin Nortje Dickebohm, die Gymnastin Camilla Sokiruk, die Volleyballerinnen, die U14 Basketballer, die U18 Basketballerinnen und das Tanzteam Stellar über eine Ehrung freuen.
Bei der Abendveranstaltung am 04.04.25 trugen die Tanzteams Apart und 2faces, der Gerätturner Tim Harder, sowie unser TGW- und Gymnastikteam Ephemera dazu bei, dass der OTB sehr gut vertreten war.
Neben einer Urkunde der Stadt Oldenburg, gab es für die Sportlerinnen und Sportler ein Präsent. Abgerundet wurde die Veranstaltung von den musikalischen Darbietungen der Musikschule Oldenburg. Ein Fingerfood-Buffett und Getränke sorgten für eine Stärkung und die Gelegenheit für Gespräche unter den Aktiven.
Der OTB ist sehr stolz auf die Erfolge seiner Aktiven.
Die OldenburgerTurnerfeuerwehr (1862 bis 1922)

Foto 1: Die Turnfeuerwehr
Foto 2: Das Spritzenhaus
Vor gut 100Jahren ging eine bemerkenswerte Epoche der OIdenburger
Feuerwehrgeschichte zu Ende: die 60-jährige Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem OldenburgerTurnerbund unter dem Stichwort"0ldenburgerTurnerfeuerwehr".
SeitMitte des I8. Jahrhunderts (s. Brandkassenverordnung vom 5. 11. 1764 und Staatliche Brandverordnungvom 16. 8. 1799) gab es in Oldenburg eine Pflichtfeuerwehr. Jeder Mann im Alter zwischen 20 und 50 Jahren musste seinen Dienst im Brandfall bei Lösch- und Rettungsarbeiten leisten. Es zeigt sich jedoch im Laufe der Jahre,dass die Pflichtfeuerwehr
bei Notfällen oft nicht gut funktionierte. Zwar gab es durch die behördliche Verpflichtung eine große Anzahl von Männern, doch sie waren Z. T. nicht ordentlich ausgebildet und manchmal auch nicht genug motiviert.
Am 17. 10. 1861 setzt Stadtdirektor Wöbken einen Gesprächstermin für interessierte Bürger an und man kommt zu dem Ergebnis, dass das Feuerlöschwesen neu organisiert werden müsste, um eine schlagkräftige, schneite und hochmotivierte Feuerwehr zu bekommen.
Damit diese Idee realisiert werden kann, gibt es einerseits von den Versicherungen Geld- und Sachspenden, Z. B. von der Aachener-Münchener Feuerversicherungsgesellschaft eine neue Spritze, und andererseits die Zusage vom Oldenburger Turnerbund, eine Gruppe von fähigen Männern als freiwillige Feuerwehr zusammenzustellen.
Am 30. 4. 1862 ist es soweit:
die "Oldenburger Turnerfeuerwehr" wird gegründet. 120 Turner desjungen Oldenburger Turnerbundes (er ist erst 1859 gegründet worden) haben sich zum freiwilligen Dienst gemeldet. Gleich nach der Gründungsveranstaltung findet die erste Übung statt.
Nebender weiterhin bestehenden Pflichtfeuerwehr gibt es ab jetzt eine Gruppe von starken, gut durchtrainierten und hochmotivierten jungen Männern, die zur Brandbekämpfung eingesetzt werden kann.
Der erste Einsatz erfolgt bereits im Mai 1862:
Die junge Feuerwehr wird zum Bauunternehmer Oetken in die Lindenstraße gerufen.
Die Uniform der Turnerfeuerwehr besteht aus blauer Bluse, rotem Gürtel und schwarzem Filzhelm mitTurnerschild.
FOTO 1
aus dem Jahr 1865
Die Turnerfeuerwehr wird durch den Ton von Feuerhörnern gerufen, die Pflichtfeuerwehr wird dagegen weiterhin durch das Läuten der Kirchenglocken alarmiert. Die zur Turnerfeuerwehr gehörende Spritze bekommt ihren Standplatz neben dem Turnlokal am Steinweg.
Wie effektiv die Turnerfeuerwehr im Vergleich zur Pflichtfeuerwehr arbeitet, wird 1877 beim Brand im Großherzoglichen Palais deutlich; es wird vermerkt, dass die Turnerfeuerwehr planmäßig'und mit Erfolg den Brand bekämpft habe, die Pflichtfeuerwehr konnte dagegen nicht einheitlich eingesetzt werden und sei deshalb eher hinderlich gewesen.
1880 beschließt die Stadt Oldenburg den Bau eines neuen Feuerwehr-bzw, Spritzenhauses, da das alte zu klein geworden ist. Am 1. 11. 1881 ist das neue Spritzenhaus bezugsfertig und es nimmt sowohl die Spritzen und Geräte der Pflichtfeuerwehr auf als auch die Spritze der
Turnerfeuerwehr. Außerdem zieht auch noch die im Jahr 1878 neu gegründete Eisenbahnfeuerwehr mit in das Gebäude ein. Der Standort ist am Heiligengeistwall am Julius-M'osen-Platz gegenüber des ehemaligen Cafe Klinge.
DasGebäude enthält sechs Spritzenstände, 12Schlafstellen und es gibt eine ständige Nachtwache. Es ist ein beeindruckendes Bauwerk im neogotischen Stil.
FOTO 2.
1955 wird dieses Spritzenhaus leider abgerissen: es ist zu klein geworden, außerdem ist es den Verkehrsplanern im Wege.
Der Krieg 1914 bis 1918 hemmt Fortschritte in der Weiterentwicklung der Feuerwehr: die Männer der Feuerwehr, soweit sie nicht Soldaten geworden sind, helfen beim Entladen der Lazarettzüge. Bald nach Kriegsende, 1922, wird das Feuerlöschwesen neu organisiert und das ist das Ende
der Freiwilligen Turnerfeuerwehr nach 60 Jahren.
Die Turnerfeuerwehr geht in die allgemeine Freiwillige Feuerwehr Oldenburg über, in die heutige Ortsfeuerwehr Stadtmitte.
Am 12. 1. 1937 wird dann eine Berufsfeuerwehr in Oldenburg eingeführt.
OTB viermal bei Sportlerwahl auf den Siegerlisten
Nach der Siegerehrung im Theater „Laboratorium“ (vorn, von links): Benjamin Kern, Joke Johanning, Katja Leinau und Antonia Köster. Dahinter Mitglieder der Abteilung „Cheerleading“ und der Gruppe „2faces“.
Mit hervorragenden Platzierungen für den Oldenburger Turnerbund endete die Oldenburger Sportlerwahl 2024. Über zwei erste sowie einen dritten und einen vierten Platz freuen sich die teilnehmenden OTBerinnen und OTBer, die im Theater „Laboratorium“ ausgezeichnet wurden. Veranstalter der Online-Wahl waren der Stadtsportbund Oldenburg mit der Unterstützung von Foto-Dienstleister CEWE.
Ausgezeichnet mit dem 1. Platz als Nachwuchssportler des Jahres wurde Beachvolleyball-Ass Joke Johanning. Beim besten Sportfoto des Jahres erlebte Benjamin Kern, ehemaliger Leiter der OTB-Volleyball-Abteilung, ein wahres Fotofinish. Mit nur einem Punkt Vorsprung holte sein Foto „Luftspiralen“, aufgenommen beim Feuerwerk der Turnkunst, den ersten Platz. Zu sehen sein wird es künftig in den Räumen des OTB.
Bei den Mannschafts-Wettbewerben waren gleich zwei Teams des OTB nominiert: die erfolgreiche elf-köpfige Tanzformation „2faces“ erreichte die Bronzemedaille vor dem Cheerleading-Team „Rising Delights“ von Head Coach Thomas Hahn auf Platz 4.
Mehr zur Sportlerwahl in der März-Ausgabe der OTB-Mitteilungen.
Das sind die Sportler des Jahres
Zweimal Basketball, zweimal Triathlon und zweimal Volleyball mit mehr als einem Hauch von Turn-Eleganz: So lässt sich das Ergebnis der Oldenburger Sportlerwahl 2024 zusammenfassen, die am Mittwochabend mit einer Sport-Gala im Theater Laboratorium ihren feierlichen Abschluss fand. Bei der vom Stadtsportbund wiederum mit Unterstützung von Foto-Dienstleister CEWE organisierten Online-Wahl wurden innerhalb eines Monats insgesamt 15 633 Stimmen abgegeben – in einer der sechs Kategorien entschied nur eine einzige Stimme über den Sieg.
Die Vorbilder
„Es ist wichtig, im Leben Vorbilder zu haben – und hier auf der Bühne stehen viele Vorbilder“, sagte Stadtsportbund-Vorsitzender Stefan Könner, für den es nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr die erste Sportlerwahl in dieser Position war. „Oldenburg ist eine Sportstadt“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der wie zahlreiche Ehrengäste sowie die eingeladenen Nominierten, ihre Familien und ihre Freunde gespannt auf die Ergebnisse war, und ergänzte: „Da gehört der Profisport dazu, aber noch viel, viel, viel mehr – und das sieht man auch hier wieder.“
Die Prominenz
„Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie nervös ich war, wenn ich hier gesessen habe und nicht wusste, ob ich gewonnen habe oder nicht“, sagte die frühere Nationalspielerin Wiebke Kethorn, die als Handballerin beim VfL in ihrer Karriere drei Einzel- und fünf Mannschaftstitel bei der Sportlerwahl gewonnen hatte. Als Ehrengast bei der Sport-Gala zeichnete die 39-Jährige, die jetzt als Spielertrainerin in ihrem Heimatverein mit der SpVgg Brandlecht-Hestrup die Verbandsliga-Tabelle anführt, als Laudatorin die Basketballerin Sarah Nocke (BTB Royal Ladies) als Sportlerin des Jahres aus. Diese hatte sich mit 653 Stimmen vor Kim Lea Müller (609) durchgesetzt, die 2024 als BMX-Sportlerin bei Olympia in Paris gewesen war.
Die Titelverteidigung
Bei den Nachwuchssportlerinnen verteidigte Triathletin Eva-Sophie Detmers (1. TCO „Die Bären“) nicht nur ihren Titel, sondern räumte diesen auch mit der größten Stimmenzahl und dem größten Vorsprung dieser Wahl ab. Mit 948 Online-Klicks erhielt sie mehr als doppelt so viele wie die zweitplatzierte Ruderin Jule Heusel (468). Auch Ironman-Hawaii-Finisher Carsten Niederberger (813, ebenfalls „Bären“-Triathlet) und die Basketball-Talente der Baskets Juniors (822), die 2024 sensationell den Deutschen Meistertitel in der JBBL geholt hatten, bekamen bei ihren Wahl-Siegen viele Stimmen.
Das Fotofinish
Eng war der Ausgang bei den Nachwuchssportlern, wo hinter Beachvolleyballer Joke Johanning vom OTB (579) auch Bastian Schwarz (530, Leichtathletik), Joris Heinemann (527, BMX-Sport) und Colin Schröder (513, Basketball) die „500“ geknackt hatten. Nicht enger hätte es beim Sportfoto des Jahres laufen können. Benjamin Kern, der als Abteilungsleiter der OTB-Volleyballer keinen Beitrag aus dem Bereich, sondern ein Bild vom „Feuerwerk der Turnkunst“ eingereicht hatte, gewann mit 687 Stimmen vor Hauke-Christian Dittrich (686). Ulf Duda, der vor einem Jahr die Premiere dieser Kategorie gewonnen hatte, schrammte auch nur relativ knapp an einem weiteren Sieg vorbei (663). Es war – wenn man so will – ein echtes Fotofinish.
(Quelle: NWZ, 06.03.2025)
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