Aktuelles von den Wanderern

02.02.2026

Jahresbericht 2025 - Wandern

Sonntagswanderer und Weitgehclub (WGC) genießen viele Wanderungen und Geselligkeit

2025 – Sonntagswanderer und Weitgehclub genießen jeweils 26 herrliche Wandertage und viel Geselligkeit

 

Bewegung an frischer Luft tut nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf Stoffwechsel, Kraft und Ausdauer aus. Wandern ist Gesundheitssport, und das konnten wir in unseren Wandergruppen im Jahre 2025 uneingeschränkt genießen.

 

 

Die Wanderabteilung hat zum Stichtag 31.12.2025 90 Mitglieder, davon 73 aktiv, 17 inaktiv. 46 Mitglieder wandern beim Weitgehclub (WGC), 27 bei den Sonntagswanderern.

 

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will – es ist der Weg in die Freiheit“ (Elisabeth von Arnim, britische Schriftstellerin)

 

Schauen wir auf das Wanderjahr 2025, blicken wir auf geplante 52 Wanderungen  zurück. Ohne Einschränkungen konnten alle Wanderungen durchgeführt werden. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter wieder einmal gut mit, den einen oder  anderen Regenschauer blenden wir aus. So war der Sonnenschein bei unseren Touren ein wunderbarer Begleiter.

 

Was bleibt in Erinnerung: Auch im Januar kann man in der Stadt Oldenburg herrliche Wanderungen durchführen, im Frühling bieten die Hunte mit traumhaftem Lichtspiel oder der Rasteder Schlosspark in seiner Vielfalt ein passendes Angebot. Buschwindröschenblüte im Hasbruch oder im Neuenburger Urwald, das zarte Grün in den Baumspitzen, der Vogelgesang am Morgen, Dötlingen und Wildeshausen mit der renaturierten Hunteniederung, die Rhododendronblüte im Ammerland, die Heideblüte am Pestruper Gräberfeld und rund um die Thülsfelder Thalsperre, die vielen alten Kirchwege rund um Oldenburg, die Spuren von „Hasen-Eilers“ in Ganderkesee, die Rehe, die Wildschweinspuren und, und, und…vor allem die guten Gespräche während der Wanderungen.

 

 

Sonntagswanderer

 

Wie in den vergangenen Jahren auch, trafen sich die Sonntagswanderer auf dem OTB Parkplatz am Haarenufer zu ihren Wanderungen in die Umgebung. Regelmäßig nahmen  15 bis 30  Wanderinnen und Wanderer an den Wanderungen teil. Im Wanderjahr 2025 wurden alle geplanten Wanderungen  durchgeführt. Es kümmerten sich wechselnde Wanderinnen und Wanderer aus der Gruppe um die Organisation der Wandertouren, vor allem Gerda Salomon und Anne Dobrat sowie Heiko Dinklage seien besonders erwähnt.

 

Leider fand auch in diesem Jahr keine Wanderreise statt, und die geplante traditionelle Kulturwanderung wurde nicht durchgeführt, fand dann aber als gemeinsame Kulturwanderung später mit dem WGC statt.

 

 

Verpflegung / Eintopfessen bei den Wanderungen

 

Für das traditionelle mittägliche Eintopfessen in den Zielgasthöfen sorgte wieder mit großem Einsatz Gerda Salomon, der an dieser Stelle besonders gedankt wird. Wenn der Wirt einmal keinen Eintopf anbieten konnte, wurde auch auf die Klassiker der regionalen Küche ausgewichen.

 

 

Weitgehclub (WGC)

 

Der nunmehr seit 77 Jahren bestehende Weitgehclub (WGC) wollte im Jahr 26 Wanderungen durchführen. Auch der WGC konnte zu allen geplanten Wanderungen starten. Der Chronik nach waren es die Wanderungen 1.910 bis 1.935. Jeden zweiten Dienstag wurde im Umkreis von Oldenburg gewandert – die Langlöper um 8.00 Uhr, die Middelpetter um 9.00 Uhr und die Kurztreter um 9.30 Uhr. Treffpunkt war immer eine Gaststätte/ein Restaurant. Von dort ging es dann unter der Leitung der jeweiligen Wanderführer  auf einen Rundwanderkurs von 18 km/15 km/10 bzw. 5 km. Um 12.30 Uhr trafen sich die Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen..

 

Für die Wiederaufnahme der seit der Pandemie eingestellten Nachmittagswanderungen fand sich auch in diesem Jahr keine Bereitschaft.

 

Erstmals wurden Wanderungen gemeinsam von Langlöpern und Middelpettern durchgeführt. Am 27. Mai führte Herbert Mesch die Gruppe rund um Dötlingen, am 10. Juni war Egon Harms kundiger Führer durch den Hasbruch. Hintergrund war jeweils eine geringe Teilnehmerzahl in einer der Gruppen durch Krankheit und Urlaub.

 

Das von uns allen als wichtiger Teil der Gemeinschaft geschätzte gemeinsame Mittagessen wurde wieder zünftig genossen. Heiko Dinklage hatte in der Regel Kontakt mit den Restaurants aufgenommen und immer schmackhafte Gerichte ausgewählt. Die Mischung zwischen Fleisch- und Fischgerichten sowie Buffets passte gut und gefiel den Wanderern.

Erstmals waren wir im Restaurant Weserblick und im Hotel Hubertus. Beides sind Ziele, die wir auch in der Zukunft kulinarisch und wanderplanmäßig wieder berücksichtigen können. Besonders verwöhnt wurden wir mit einem deftigen „Wildschweinessen“ im Schützenhof Scheps bei Georg Nemeyer.

 

Am 13. Mai führten wir unsere „Kleine Kulturwanderung“, scherzhaft auch „Sitzwanderung“ genannt, durch. Neu war, dass wir in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit den Sonntagswanderern auf Tour gingen. Um es vorweg zu nehmen: es hat alles gut geklappt und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat es gefallen.

So machten sich 42 Wanderinnen und Wanderer bei herrlichem Frühlingswetter mit einem Bus der Fa. Hilgen zunächst auf den Weg Richtung Varel. Nach einem kurzen Halt am jüdischen Friedhof mit Erläuterungen unseres Organisators Kurt Müller-Meinhard ging es weiter nach Diekmannshausen, wo wir das Museum „Kaskade“  des OOWV mit fachkundigen Erläuterungen einer Gästeführerin besuchten.

Anschließend hatten wir Gelegenheit, das schwimmende Moor in Sehestedt zu durchwandern.

 

Unser reichhaltiges Mittagessen in Buffetform nahmen wir im Erlebnishof Iggewarden ein unter dem Motto „Landlust für alle“.

 

Bei frischem Wind von See erreichten wir anschließend den Langwarder Groden, der heute zum Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ gehört. Wir wanderten durch Teile des 5 km langen Erlebnispfades und konnten die Salzwiesen und zahlreiche Wattvögel nah erleben.

 

Den süßen Abschluss des herrlichen Tages bildete ein Kaffee- und Teegenuß mit selbstgebackenem Kuchen im Melkhus/Hofcafe Seeverns.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir dann wieder Oldenburg.

 

Berndt Wozniak hat in den OTB-Mitteilungen Nr. 2/2025 einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an unseren Organisator Kurt Müller-Meinhard, der uns mit ganz viel Leidenschaft und Akribie diesen trefflichen Tag bereitet hat.

 

Die Wanderungen, die wir durchgeführt haben, sind alle gut verlaufen. Die Hauptarbeit haben die jeweiligen Wanderführer geleistet, die sich immer wieder wunderschöne Wege einfallen ließen, diese vielfach auch vorher erkundet hatten.

 

Bei den Langlöpern hatten wir wechselnde Wanderführer mit Rolf Giele, Heiko Dinklage, Michael Börgmann , Egon Harms und Berndt Wozniak.

Bei den Middelpettern führte Herbert Mesch seine Truppe jeweils zum Ziel.

Bei den Kurztretern wechselten sich Heiko Wohlers, Eckhard Grotelüschen, Ingo Deelwater, Jörn Wrede und Rolf Giele in der Führung ab.

 

Auch das Drum und Dran bei den Wanderungen klappte immer gut: für die Marschverpflegung wurde  nach wie vor gruppenintern bestens gesorgt.

Die Frühstücks-Völlerei bei den Langlöpern wurde  mittlerweile so umfangreich, dass die Pause manchmal verlängert werden musste. Klaus Wegling, Rolf Schiborowski,  Jörg Stobbe, Egon Harms sei gedankt. Für den Kaffee sorgte Berndt Wozniak.. Auch um den kleinen Verdauungsschnaps sorgten sich mit Heinrich Meiners, Michael Börgmann, Siggi Fröhlich, Klaus Wegling, Rolf Schiborowski und Egon Harms mehrere Wanderer. Auch allen Spendern ein herzlicher Dank.

 

Um das gemeinsame Mittagessen kümmerte sich auch in diesem Wanderjahr wieder  - wie bereits ausgeführt - Heiko Dinklage in hervorragender Weise. Auch dir, lieber Heiko, ein herzliches Dankeschön.

 

Die Generalversammlung des WGC fand traditionsgemäß am 30. Januar im Gasthaus Brüers in Munderloh statt. Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen wurde vom Vortreter Berndt Wozniak der Jahresbericht verlesen, Michael Börgmann stellte launig die Jahreswanderergebnisse vor, Jochen Künkel erstattete seinen Finanzbericht. Neuer Kohlkönig wurde Peter Höhn,, der aus den Händen seines Vorgängers Chrisstian Bojacck die Königskette übernahm. Wanderer des Jahres wurde Hans-Jürgen Eßer für seinen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft als langjähriger Wanderer bei den Kurztretern.

 

Wanderliedersingen

Nachdem Helga Dalenbrok über 30 Jahre mit den Wanderern  zünftig Wanderlieder angestimmt hat,  hat unser Wanderfreund Michael Fritsche die Leitung der Sangesgruppe .übernommen und diese schöne Tradidition fortgeführt. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Ehrungen

Besondere Ehrungen erfolgten

a) Im Rahmen der am 22. Juni durchgeführten Veranstaltung des    Vorstandes:

82 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Jürgen Eßer

55 Jahre Mitgliedschaft: Heiko Wohlers

b)  Innerhalb der Wanderabteilung für erwanderte Kilometer:

1000 km schaffte Hans-Thomas Adam

4000 km schaffte Jochen Künkel

6000km schaffte Herbert Mesch

Hier noch einmal ein herzlicher Glückwunsch an die Jubilare und die Wanderer für die erbrachten Leistungen.

 

Erwähnenswert sind folgende runde Geburtstage, die Mitglieder unserer Wanderabteilung im vergangenen Wanderjahr vollendet haben:

  • 80 Jahre:  Karla Tykiel, Gerrit Harfst  Rudolph Falk   
  • 90 Jahre:  Mechtild Hinrichs, Marianne Janßen, Elisabeth Schröder, Helga Siedenburg, Annemarie Wöbken

      

Besonders hervorheben möchte ich auch in diesem Jahr alle WanderInnen, die im vergangenen Jahr älter als 90 Jahre wurden:

 

  • Heyko Buss (92) Monika Hemmen (93), Edith Niemann (94) , Kurt Müller-Meinhard (92)) , Helga Dalenbrok (91)

 102 Jahre alt wurde Hans Hemmen.   

Unsere herzlichen Glückwünsche zur Vollendung dieser hohen Geburtstage.

Zu unserem Leben - auch zu einem Wanderleben - gehören Abschiede!

 

Zusammen mit den Angehörigen betrauern wir den Tod von

 

Gerhard Wolf im Alter von 90 Jahren am 17.03.

Folker von Hagen im Alter von 83 Jahren am 20.09.

 

Viele aus unserem Kreis erinnern sich an die gemeinsamen Wanderungen mit den Verstorbenen und werden sie in guter Erinnerung behalten.

 

Alle Aktivitäten der Wandergruppen ließen sich nur durchführen, weil engagierte Mitglieder der Abteilung sich eingesetzt und so die große Vielfalt an Veranstaltungen möglich gemacht haben.

 

Zu Schluss möchte ich in besonderem Maße Dank sagen

 

  • den Organisatoren der Sonntagswandergruppe, Gerda Salomon, Irmgard Mohrmann, Anne Dobrat, Heiko Dinklage
  • dem Vortreter des Weitgehclubs, Berndt Wozniak, dem Wanderführer der Middelpetter, Herbert Mesch

 

Durch eure selbständige Arbeit in Euren Gruppen habt ihr meine Arbeit als Abteilungsleiter sehr leicht gemacht. Dafür ein herzliches „Dankeschön“!

 

Zugleich möchte ich es aber nicht versäumen, auch den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie allen, die sich in der Wanderabteilung aktiv durch Übernahme von Sonderaufgaben betätigt haben, sei es durch das Schreiben von Protokollen, Beiträgen und Berichten, das Fortführen der Chronik des WGC, das Pflegen des Internetauftrittes und unseres Archivs, das Absprechen der Mittagsmahlzeiten mit den Lokalbetreibern, das Vortragen von Geschichten und Gedichten, beim Singen im Winterhalbjahr sowie den Besuch bei erkrankten oder zu ehrenden Wanderinnen und Wanderern unserer Abteilung ganz besonders zu danken. 

 

All diesen fleißigen Helfern ist bewusst, dass unser OTB kein Dienstleistungsbetrieb ist, sondern ein Sportverein, in dem ein kameradschaftliches und helfendes Miteinander zum Gelingen einer jeden Wanderung oder anderer Veranstaltungen selbstverständlich ist.

 

                                                      Berndt Wozniak

02.02.2025

Jahresbericht 2024 der Wanderabteilung

2024 – Sonntagswanderer und Weitgehclub genießen jeweils 26 herrliche Wandertage und viel Geselligkeit

 

Bewegung an frischer Luft tut nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf Stoffwechsel, Kraft und Ausdauer aus. Wandern ist Gesundheitssport, und das konnten wir in unseren Wandergruppen im Jahre 2024 uneingeschränkt genießen.

 

Die Wanderabteilung hat zum Stichtag 31.12.2024 98 Mitglieder, davon 83 aktiv, 15 inaktiv. 48 Mitglieder wandern beim WGC, 33 bei den Sonntagswanderern und 2 bei den Seniorenwanderern.

 

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will – es ist der Weg in die Freiheit“ (Elisabeth von Arnim, britische Schriftstellerin)

 

Schauen wir auf das Wanderjahr 2024, blicken wir auf geplante 52 Wanderungen  zurück. Ohne Einschränkungen konnten alle Wanderungen durchgeführt werden. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter wieder einmal gut mit, den einen oder  anderen Regen- oder Schneeschauer blenden wir aus. So war der Sonnenschein bei unseren Touren ein wunderbarer Begleiter.

 

Was bleibt in Erinnerung: Auch im Januar kann man in der Stadt Oldenburg herrliche Wanderungen durchführen, im Frühling bieten die Hunte mit traumhaftem Lichtspiel oder der Rasteder Schlosspark in seiner Vielfalt ein passendes Angebot. Buschwindröschenblüte im Hasbruch oder im Neuenburger Urwald, das zarte Grün in den Baumspitzen, der Vogelgesang am Morgen, Dötlingen und Wildeshausen mit der renaturierten Hunteniederung, die Rhododendronblüte im Ammerland, die Heideblüte am Pestruper Gräberfeld und rund um die Thülsfelder Thalsperre, die vielen alten Kirchwege rund um Oldenburg, die Spuren von „Hasen-Eilers“ in Ganderkesee, die Rehe, die Wildschweinspuren und, und, und…vor allem die guten Gespräche während der Wanderungen.

 

Sonntagswanderer

 

Wie in den vergangenen Jahren auch, trafen sich die Sonntagswanderer auf dem OTB Parkplatz am Haarenufer zu ihren Wanderungen in die Umgebung. Regelmäßig nahmen  15 bis 30  Wanderinnen und Wanderer an den Wanderungen teil. Im Wanderjahr 2024 wurden alle geplanten Wanderungen  durchgeführt. Es kümmerten sich wechselnde Wanderinnen und Wanderer aus der Gruppe um die Organisation der Wandertouren, vor allem Gerda Salomon und Anne Dobrat sowie Heiko Dinklage seien besonders erwähnt.

 

Leider fand in diesem Jahr keine Wanderreise statt, auch die geplante traditionelle kleine Kulturwanderung musste leider verschoben werden und konnte dann aus organisatorischen Gründen nicht mehr durchgeführt werden.

 

Verpflegung / Eintopfessen bei den Wanderungen

 

Für das traditionelle mittägliche Eintopfessen in den Zielgasthöfen sorgte wieder mit großem Einsatz Gerda Salomon, der an dieser Stelle besonders gedankt wird. Wenn der Wirt einmal keinen Eintopf anbieten konnte, wurde auch auf die Klassiker der regionalen Küche ausgewichen.

 

Seniorenwandergruppe

 

Die Seniorenwandergruppe ist alters- und gesundheitsbedingt stark geschrumpft. Lediglich Peter Holl und Dieter Mielenz trafen sich noch regelmäßig zu kurzen Wanderungen in die Umgebung.

 

Weitgehclub (WGC)

Der nunmehr seit 76 Jahren bestehende Weitgehclub (WGC) wollte im Jahr 26 Wanderungen durchführen. Auch der WGC konnte zu allen geplanten Wanderungen starten. Der Chronik nach waren es die Wanderungen 1.884 bis 1.909. Jeden zweiten Dienstag wurde im Umkreis von Oldenburg gewandert –  die Langlöper um 8.00 Uhr, die Middelpetter um 9.00 Uhr und die Kurztreter um 9.30 Uhr. Treffpunkt war immer eine Gaststätte/ein Restaurant. Von dort ging es dann unter der Leitung der jeweiligen Wanderführer  auf einen Rundwanderkurs von 18 km/15 km/10 bzw. 5 km. Um 12.30 Uhr trafen sich die Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen.. Allerdings gab es doch kleine Anpassungen im Wanderplan. Das lag vor allem an der Gastronomie, die uns z:T. wegen anderer Veranstaltungen nicht aufnehmen konnte oder wollte oder einen unangemessenen Essenspreis verlangte. Am Ende haben wir aber immer einen Platz für uns gefunden.

Wie gewohnt sorgte Heiko Dinklage dafür, dass wir unseren erwanderten Appetit mit kleinen Gerichten und leckeren Desserts decken konnten.

 

Für die Wiederaufnahme der seit der Pandemie eingestellten Nachmittagswanderungen fand sich auch in diesem Jahr keine Bereitschaft.

 

Am 7. Mai starteten wir zu unserer traditionellen „kleinen Kulturwanderung“, scherzhaft auch „Sitzwanderung“ genannt. 31 Wanderer bestiegen den Bus, um die von Kurt Müller-Meinhard und Siegmund Fröhlich vorbereitete Wanderung anzutreten. Bestes Wanderwetter begleitete die 

Gruppe auf der Fahrt nach Leer, wo sie zunächst in der  Martin-Luther-Kirche, ein 1645 im Barockstil erbautes Gotteshaus, vom dortigen Kirchenmusikdirektor empfangen wurde. Er brachte der Gruppe die Baugeschichte näher und informierte über die vom renommierten Orgelbauer Jürgen Ahrend erschaffene Orgel. Höhepunkt war die Demonstration des Klanges durch drei verschiedene Stücke von Barocker Kirchenmusik bis zum modernen Jazz.

 

Dann ging es weiter zur St. Antonius Kirchen nach Petkum. In ihrer Schlichtheit wirkte diese lutherische Kirche eher wie ein reformiertes Gotteshaus. Auch hier hörten wir den Orgelklang. Eine Orgel, die von Valentin Grotian 1698 erbaut und 2021 restauriert wurde. Die mitteltönige Stimmung der Orgel ist eine Besonderheit, die die Gruppe genießen durfte.

 

Nach einem leckeren Mittagessen in Ihlowerfehn ging es zur bekannten Klosterstätte Ihlow mit der „Imagination“ einer Stahl-Holz-Konstruktion, die die Dimension der früheren Klosterkirche ermessen ließ. Bei einer sehr anspruchsvollen Führung erfuhren die Teilnehmer von einem Gästeführer viele Details über das Leben der Zisterzienser in den vergangenen 800 Jahren.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle an die Organisatoren Kurt Müller-Meinhard und Siegmund Fröhlich.

 

Hermann Klasen hat in den OTB-Mitteilungen Nr. 2/2024 einen ausführlichen Bericht zu dieser Veranstaltung veröffentlicht.

 

Die Generalversammlung des WGC fand traditionsgemäß am 30. Januar im Gasthaus Brüers in Munderloh statt. Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen wurde vom Vortreter Berndt Wozniak der Jahresbericht verlesen, Michael Börgmann stellte launig die Jahreswanderergebnisse vor, Jochen Künkel erstattete seinen Finanzbericht. Neuer Kohlkönig wurde Christian Bojack, der aus den Händen seines Vorgängers Lutz Albers die Königskette übernahm. Wanderer des Jahres wurde Herbert Mesch für seinen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft als langjähriger Wanderführer der Middelpetter.

Wanderliedersingen

Nachdem Helga Dalenbrok über 30 Jahre mit den Wanderern  zünftig Wanderlieder angestimmt hat,  hat unser Wanderfreund Michael Fritsche die Leitung der Sangesgruppe .übernommen und diese schöne Tradidition fortgeführt. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Ehrungen

Besondere Ehrungen erfolgten

  1. Im Rahmen der am 22. Juni durchgeführten Veranstaltung des    Vorstandes:

81 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Jürgen Eßer, Hille Schutte

56 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Martin Schutte

50 Jahte Mitgliedschaft: Udo Zink

  1. Innerhalb der Wanderabteilung

Heinz Benning, Friedrich Ristow, Jörn Wrede für 5.000 km

Christian Bojack, Berndt Wozniak für 4000 km

Rolf Giele  für 3000 km,

Wilfried Terno für 2000 km

Werner Papenhausen  für 1000 km.

Hier noch einmal ein herzlicher Glückwunsch an die Jubilare und die Wanderer für die erbrachten Leistungen.

 

Erwähnenswert sind folgende runde Geburtstage, die Mitglieder unserer Wanderabteilung im vergangenen Wanderjahr vollendet haben:

  • 80 Jahre:   Helga Meyer, Rolf Giele, Peter Holl, Herbert Mesch, Peter Höhn   
  • 90 Jahre:    Helga Dalenbrok, Hans-Jürgen Eßer

     

Besonders hervorheben möchte ich auch in diesem Jahr alle WanderInnen, die im vergangenen Jahr älter als 90 Jahre wurden:

 

  • Heyko Buss (92) Monika Hemmen (92), Edith Niemann (94) Klaus Rother (91, Kurt Müller-Meinhard (91))  

 101 Jahre alt wurde Hans Hemmen.   

 Unsere herzlichen Glückwünsche zur Vollendung dieser hohen Geburtstage.

Zu unserem Leben - auch zu einem Wanderleben - gehören Abschiede!

 

Wir Wanderer haben auchim vergangenen Jahr langjährige Wanderfreunde verloren!

 

Zusammen mit den Angehörigen betrauern wir den Tod von

Friedrich Ristow im Alter von 83 Jahren am 03.11..

Klaus Rother im Alter von 91 Jahren am 21.11.

Viele aus unserem Kreis erinnern sich an die gemeinsamen Wanderungen mit den Verstorbenen und werden sie in guter Erinnerung behalten.

 

Alle Aktivitäten der Wandergruppen ließen sich nur durchführen, weil engagierte Mitglieder der Abteilung sich eingesetzt und so die große Vielfalt an Veranstaltungen möglich gemacht haben.

 

Zum Schluss möchte ich in besonderem Maße Dank sagen

  • den Organisatoren der Sonntagswandergruppe, Gerda Salomon, Irmgard Mohrmann Anne Dobrat, Heiko Dinklage
  • dem Vortreter des Weitgehclubs, Berndt Wozniak, dem Wanderführer der Middelpetter, Herbert Mesch

 

Durch eure selbständige Arbeit in Euren Gruppen habt ihr meine Arbeit als Abteilungsleiter sehr leicht gemacht. Dafür ein herzliches „Dankeschön“!

 

Zugleich möchte ich es aber nicht versäumen, auch den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie allen, die sich in der Wanderabteilung aktiv durch Übernahme von Sonderaufgaben betätigt haben, sei es durch das Schreiben von Protokollen, Beiträgen und Berichten, das Fortführen der Chronik des WGC, das Pflegen des Internetauftrittes und unseres Archivs, das Absprechen der Mittagsmahlzeiten mit den Lokalbetreibern, das Vortragen von Geschichten und Gedichten, beim Singen im Winterhalbjahr sowie den Besuch bei erkrankten oder zu ehrenden Wanderinnen und Wanderern unserer Abteilung ganz besonders zu danken.

 

All diesen fleißigen Helfern ist bewusst, dass unser OTB kein Dienstleistungsbetrieb ist, sondern ein Sportverein, in dem ein kameradschaftliches und helfendes Miteinander zum Gelingen einer jeden Wanderung oder anderer Veranstaltungen selbstverständlich ist.

 

                                                     Berndt Wozniak

 

 

PS.: Dieser Jahresbericht ist im Internet unter www.oldenburgerturnerbund.de /otb/abteilungen/wandern/aktuelles

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02.12.2024

Wanderplan der Sonntagswanderer für das Wanderjahr 2025

Jeden zweiten Sonntag Gruppenwanderung in die nähere Umgebung von Oldenburg

Jahres-Wanderplan 2025 für die Sonntagswanderer des OTB

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten!

 

Jede Wanderung beginnt grundsätzlich um 09.00 Uhr an der OTB-Halle, Haarenufer 9.

Für die Teilnahme am sonntäglichen Mittagessen ist eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 18.00 Uhr bei

Gerda Salomon unbedingt erforderlich. Tel. 0441/505896 oder eMail: eg.salom@t-online.de

 

05. Januar 2025

Restaurant Hotel Meiners, Dorfstr. 17 26209 Hatterwüsting

Tel. 04481 / 92700 Treffp. 9.30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem „Alten Forsthaus“, Sandkrug

 

Sonntag, 19. Januar 2025

Wardenburger Hof, Oldenburger Str. 255, 26203 Wardenburg

Tel. 04407 / 92100

 

Sonntag, 02.. Februar 2025

Zum Drögen Hasen, Drögen-Hasen.Weg 111, 26129 Oldenburg

Tel. 0441 / 88007

 

Sonntag, 16. Februar 2025

Zur Querensteder Mühle, Querensteder Str. 13, 26160 Bad Zwischenahn, Grünkohlessen

Tel.: 04403 / 2166

 

02. März 2025

Altes Amtshaus, Herrlichkeit 13, 27793 Wildeshausen

Tel. 04431 / 9463800

 

16. März 2025

Zum Pfefferkorn, Bahnhofstr. 11, 26209 Hatten-Sandkrug,

Tel.: 04481 / 8333

 

30. März 2025

Litteler Krug, Garreler Str. 111, 26203 Wardenburg-Littel

Tel.: 04407 / 8131

 

Sonntag.13. April 2025

Vorburger Hof, Mühlenstr. 30, 26340 Zetel Neuenburg

Tel.: 04452 / 315

 

27. April 2025

Klosterschänke Hude, Von-Witzleben-Allee 3, 27798 Hude

Tel. 04408 / 7777

 

Sonntag, 11. Mai 2025 (Muttertag)

Kulturwanderung (geplant)

 

25. Mai 2025

Gristeder Hof, Heller Landstr. 7, 26215 Wiefelstede

Tel. 04403 / 816767

 

Montag, 9. Juni 2025 (Pfingsten)

Dötlinger Hof, Dorfring 2, 27801 Dötlingen

Tel. 04403 / 353

 

Sonntag, 22. Juni 2025

Bümmersteder Krug, Sandkruger Str. 180 26133 Oldenburg

Tel. 0441 / 42615

 

06. Juli 2025

Hotel Seeblick – Göken, Seeblickstr. 3, 26169 Frisoythe- Thülsfelde

Tel. 04495 7 92750

 

20. Juli 2025

Alte Post, Huntloser Str. 8, 26209 Hatten,

Tel.: 04482 / 1559

 

3. August 2025

Schützenhof Scheps Georg Nemeyer, Osterschepser Str. 4, 26188 Edewecht

Tel.: 04405 / 8726

 

17. August 2025

Gasthaus Peter Sander, Kleinenkneten 60, 27793 Wildeshausen

Tel. 04431 / 2401

 

31. August 2025

Landgasthaus Engelmannsbäke, Endel 31, 49429 Engelmannsbäke,

Tel. 04445 / 2806

 

Sonntag, 14. September 2025

Hotel Hubertus, Hauptstr. 32, 26260 Bad Zwischenahn – Dänikhorst

Tel. 04403 / 93520

 

28. September 2025

Gristeder Hof, Heller Landstr. 7, 26215 Wiefelstede

Tel. 04403 / 816767

 

Sonntag, 12.Oktober 2025

Gesellschaftshaus Wöbken, Hundsmühler Str. 255, 26131 Oldenburg

Tel. 0441 / 955770

 

26. Oktober 2025

Renken`s Bauerndiele, Amselstr. 1, 26215 Wiefelstede

Tel. 04402 / 960690

 

9. November 2025

Oberlether Krug, Am Brink 4, 26203 Wardenburg

Tel. 04407 / 316

 

Sonntag, 23. November 2025

Zum Deutschen Hause, Marktplatz 2, 26209 Kirchhatten

Tel.: 04482 / 92 77-0

 

Sonntag, 07. Dezember 2025

Restaurant Heuerhaus, Golfplatz Oldenburg Land, Hatter Str. 14, 26209 Dingstede

Tel. 04482 / 9809126

 

Sonntag, 21 Dezember 2025

Bümmersteder Krug, Sandkruger Str. 180, 26133 Oldenburg

Tel. 441 / 42615

 

 

Es geht weiter am Sonntag, 04. Januar 2026

Viel Spaß beim Wandern!

22.05.2024

Wanderer auf "Kleiner Kulturfahrt" in Ostfriesland

Besuch der historischen Orgeln in Leer und Petkum, Kloster Ihlow intensiv erleben

Vor dem Maibaum auf dem Orts- und Kirchplatz von Petkum

31 erlebnishungrige Wanderer bestiegen den Bus, um die von Kurt Müller-Meinhard und Sigi Fröhlich vorbereitete Sitz- oder besser Kulturwanderung anzutreten ! Bei bestem Wanderwetter stimmte Sigi uns auf der Fahrt schon auf das erste Ziel ein: die Lutherkirche in Leer.

Im Zuge der Reformation wurde ein protestantischer Pfarrer in Leer bereits 1524 berufen. Er führte die reformatorische Lehre ein, so dass die Minderheit der Lutheraner bis 1675 auf ihre Kirche warten musste: die im Barockstil zunächst als Hallenkirche erbaute und später mehrfach erweiterte Lutherkirche. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen vom Kirchenmusikdirektor Herrn Johannes Geßner, der uns einiges über die Baugeschichte und insbesondere natürlich über die Orgel erzählte. Die erste Orgel von Arp Schnitger wurde später verkauft, es gab einige Wechsel, bis die jetzige Orgel von dem renommierten Orgelbauer Jürgen Ahrend im Jahre 2002 eingebaut wurde. Der Rokoko-Prospekt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts ist noch erhalten. Herr Geßner erläutert, wie sich der wandelnde Zeitgeist auf die Auslegung und Konstruktion von Orgeln auswirkt. Zur Demonstration spielte er uns drei sehr verschiedene Stücke vor, von Barock bis Jazz. In der prächtig ausgestatteten Kirche selbst gibt es sonst noch recht viel zu sehen, aber das muss einem späteren Besuch vorbehalten bleiben – wir müssen weiter.

Unser nächstes Ziel ist die St.Antoniuskirche in Petkum.. Diese lutherische Kirche wirkt in ihrer Schlichtheit eher wie ein reformiertes Gotteshaus. Auch die Orgel ist viel kleiner, dafür aber viel älter, 1698 von dem angesehenen Orgelbauer Valentin Grotian erbaut. Zuletzt wurde sie 2021 restauriert, wobei frühere „Verhunzungen“ beseitigt wurden. Herr Geßner erläutert uns einige orgeltechnische Besonderheiten, erklärt die „mitteltönige Stimmung“ und führt uns den Spieltisch mit seinem ganz speziellen Manuale vor. Auch hier können wir die Orgel im Spiel in verschiedenen Varianten erleben.

Wir fahren weiter zunächst nach Ihlowerfehn, zum Restaurant Aqua Ihlow, wo ein üppiges Mahl auf uns wartet : Scalloppine alla Valdostana, das sind drei dicke Schweinefilet-Medaillons, umwickelt mit Parmaschinken, dazu leckere Soße und knusprige Chips-Kartoffeln. Zum Nachtisch dann Tiramisu. Die Fülle konnten nicht alle bewältigen, aber geschmeckt hat es allen !

weiter liegt die bekannte Klosterstätte Ihlow. Vom Parkplatz aus führt uns ein kurzer Spaziergang entlang eines alleeartigen, grün besäumten Weges zur „Imagination“, der Stahl-Holz-Konstruktion, die die Dimensionen der früheren Klosterkirche ermessen lassen soll. Herr Jürgens, der Gästeführer, erzählt uns die Geschichte des Klosters. Wir erfahren, dass es 1228, also vor fast 800 Jahren, von den Zisterziensern gegründet worden war, als eines von insgesamt 28 Klöstern in Ostfriesland ! Damals war es das größte Gotteshaus zwischen Bremen und Groningen ! Die Zisterzienser machten das damals noch recht unwirtliche und vor allem nasse Ostfriesland urbar. Die Landwirtschaft war eine ihrer Haupttätigkeiten, so dass auch ein bedeutender Landbesitz entstand. Außerdem war das Kloster von politischer Bedeutung, insbesondere in den Zeiten der sog. Friesischen Freiheit der Sieben Seelande. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1529 von dem ostfriesischen Grafen zerstört, der die günstige Gelegenheit wahrnahm und sich der Ländereien bemächtigte. Eine Jagdresidenz entstand, die später von den Preußen abgerissen wurde, und das Areal geriet fast in Vergessenheit. Erst vor rund 20 Jahren hat man diese Rekonstruktion der alten Klosterkirche erbaut. Grüne Efeuwände stellen die äußeren Konturen dar, die Rekonstruktion der mächtigen Pfeiler und die himmelstürmende Konstruktion aus Holz und Stahl sollen einen Eindruck von der früheren Großartigkeit vermitteln.

Schlussendlich ging es noch in ein Untergeschoss, welches entgegen dem ersten Eindruck nicht einer ehemaligen Krypta entspricht (die gab es nämlich nicht), sondern in dem archäologische Funde aufbewahrt und die Geschichte des Klosters mit Bezug auf die gesamtgeschichtlichen Zusammenhänge dargestellt werden. An einem ein künstlerisch gestalteten Holzaltar finden auch Gottesdienste, Andachten und Lesungen statt.

Die Führung war langdauernd und durchaus anspruchsvoll, so dass wir alle froh waren, als wir uns im Klostercafé niederlassen und eine schöne Tasse Ostfriesentee mit Kuchen genießen konnten. (Nur ein paar Hartleibige bestanden auf Kaffee …)

Die Zeit war wie im Fluge vergangen, so dass wir uns auf den Rückweg in unserem Bus machten und unter teils munteren Gesprächen, teils leicht entschlummernd erst gegen 18.15 wieder an unserem Ausgangspunkt eintrafen.

Ein großer Dank geht an Kurt und Sigi, die die Idee zu diesem wunderbaren Ausflug hatten und ihn auch so sehr gut organisierten ! Es war sehr lohnenswert und sicher für den einen oder anderen eine Anregung, die besuchten Stätten und überhaupt Ostfriesland später erneut zu besuchen.

 

Hermann Klasen

22.01.2024

Jahresbericht 2023 der Wanderabteilung

Abteilungsleiter Berndt Wozniak legt Bericht über das Wanderjahr 2023 vor

Bericht des Abteilungsleiters über das Wanderjahr 2023

 

2023 – Sonntagswanderer und Weitgehclub genießen jeweils 26 Wandertage

 

Bewegung an frischer Luft tut nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf Stoffwechsel, Kraft und Ausdauer aus. Wandern ist Gesundheitssport, und das konnten wir in unseren Wandergruppen im Jahre 2023 uneingeschränkt genießen.

Die Wanderabteilung hat zum Stichtag 31.12.2023 105 Mitglieder, davon 83 aktiv, 22 inaktiv. 47 Mitglieder wandern beim WGC, 34 bei den Sonntagswanderern und 2 bei den Seniorenwanderern.

„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele“, sagt der Philosoph Josef Hofmiller

Schauen wir auf das Wanderjahr 2023, blicken wir auf geplante 52 Wanderungen zurück. Ohne Einschränkungen konnten alle Wanderungen durchgeführt werden. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter wieder einmal hervorragend mit. Wir hatten viel Sonnenschein und wenig Niederschlag bei unseren Touren.

Sonntagswanderer

Wie in den vergangenen Jahren auch, trafen sich die Sonntagswanderer auf dem OTB Parkplatz am Haarenufer zu ihren Wanderungen in die Umgebung. Regelmäßig nahmen 15 bis 30 Wanderer an den Wanderungen teil. Im Wanderjahr 2023 wurden alle geplanten Wanderungen durchgeführt. Es kümmerten sich wechselnde Wanderinnen und Wanderer aus der Gruppe um die Organisation der Wandertouren.

Die Wanderreise, die traditionell von der Sonntagswandergruppe organisiert wird, sollte in diesem Jahr an den Niederrhein nach Kleve führen. Bettina von Alten und Heiko Dinklage hatten ein schönes Hotel und ein anspruchsvolles Rahmenprogramm vorbereitet, doch die nötige Anzahl von Anmeldungen konnte nicht erreicht werden. So musste die Reise leider abgesagt werden. Es bleibt zu hoffen, dass im Jahr 2024 die 48. Reise durchgeführt werden kann.

Die traditionelle „Kleine Kulturwanderung“ war in diesem Jahr eine Wanderung durch den Stadtteil Donnerschwee. Hans-Martin Schutte glänzte mit detaillierten Orts- und Entwicklungskenntnissen, Elfriede Mohrmann glänzte mit einem Fachvortrag über Kaffee. Bei einem Mittagessen in der neuen Jugendherberge konnten sich die Teilnehmer von der Qualität der Herbergsküche überzeugen.

Verpflegung / Eintopfessen bei den Wanderungen

Für das traditionelle mittägliche Eintopfessen in den Zielgasthöfen sorgte wieder mit großem Einsatz Gerda Salomon, der an dieser Stelle besonders gedankt wird.

Seniorenwandergruppe

Die Seniorenwandergruppe ist alters- und gesundheitsbedingt stark geschrumpft. Lediglich Peter Holl und Dieter Mielenz treffen sich noch regelmäßig zu kurzen Wanderungen in die Umgebung.

 

Weitgehclub (WGC)

Der nunmehr seit 75 Jahren bestehende Weitgehclub (WGC) wollte im Jahr 26 Wanderungen durchführen. Auch der WGC konnte zu allen geplanten Wanderungen starten. Der Chronik nach waren es die Wanderungen 1.858 bis 1.883. Jeden zweiten Dienstag wurde im Umkreis von Oldenburg gewandert – die Langlöper um 8.00 Uhr, die Middelpetter um 9.00 Uhr und die Kurztreter um 9.30 Uhr. Treffpunkt war immer eine Gaststätte/ein Restaurant. Von dort ging es dann unter der Leitung der jeweiligen Wanderführer auf einen Rundwanderkurs von 18 km/15 km/10 bzw. 5 km. Um 12.30 Uhr trafen sich die Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen.. Allerdings gab es doch kleine Anpassungen im Wanderplan. Das lag vor allem an der Gastronomie, die uns z:T. nicht aufnehmen konnte oder wollte oder einen unangemessenen Essenspreis verlangte. Am Ende haben wir aber immer einen Platz für uns gefunden.

Wie gewohnt sorgte Heiko Dinklage dafür, dass wir unseren erwanderten Appetit mit kleinen Gerichten und leckeren Desserts decken konnten.

Für die Wiederaufnahme der seit der Pandemie eingestellten Nachmittagswanderungen fand sich keine Bereitschaft.

Am 9. Mai gab es eine Wiedergeburt der „Kleinen Kulturwanderung“, die Corona bedingt in den letzten drei Jahren nicht stattfinden konnte. Unser Wanderbruder Dr. Lutz Albers hat eine sehr interessante Tour nach Emden und Leer organisiert. Zunächst ging es nach Emden, wo wir die Johannes a Lasco – Bibliothek besuchten. Bei einem Vortrag durch den wissenschaftlichen Leiter erhielten wir einen Einblick in die Geschichte und die Aufgabenstellung der Bibliothek. Nach einem Mittagessen im Hafenhaus ging es weiter nach Leer. Lutz hat seine Kontakte zum Verein „Prinz Heinrich“ spielen lassen und wir wurden auf dem Dampfschiff, das 1909 auf der Meyer-Werft gebaut wurde, empfangen. An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an unseren Lutz.

Ich habe in den OTB-Mitteilungen Nr. 3/2023 einen ausführlichen Bericht veröffentlicht.

Ein besonderes Highlight im Wanderjahr hätte unsere Wanderreise nach Masuren werden sollen, die unser Wanderbruder Dr.Siegmund Fröhlich organisieren wollte. Der Vorlauf war jedoch zu kurz, sodass die Reise mangels ausreichender Beteiligung nicht stattfinden konnte. Unserem Sigi an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank für den Impuls..

Schön war es zu erleben, dass wir mit der Weserinsel „Harriersand“ ein neues Wandergebiet erschlossen haben. Mit der Fähre „Gunt Sieht“ ging es von Brake aus bei Frühnebel über die Weser. Die Tide tat uns den Gefallen und ließ ein Wandern am Strand zu. Mit zunehmender Flut mussten wir dann aber auf den Deichweg und die Inselstraße ausweichen und konnten von dort die Schönheiten der Insel erleben. Ein schmackhaftes Matjesessen in der Strandhalle Harriersand rundete eine tolle Wanderung ab, die bei strahlendem Sonnenschein mit der Rückfahrt auf der Fähre nach Brake endete. Die Resonanz auf diesen Versuch war durchweg positiv.

Die Generalversammlung des WGC fand traditionsgemäß am 31. Januar im Gasthaus Brüers in Munderloh statt. Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen wurde vom Vortreter Berndt Wozniak der Jahresbericht verlesen, Michael Börgmann stellte launig die Jahreswanderergebnisse vor, Jochen Künkel erstattete seinen Finanzbericht. Neuer Kohlkönig wurde Dr. Lutz Albers, der aus den Händen seines Vorgängers Jochen Schuler die Königskette übernahm. Als Wanderer des Jahres wurden unsere Senioren Heyko Buss, Klaus Rother und Gerhard Wolf geehrt.

Mit Wanderliedergesang, begleitet von Jochen Schuler an der Gitarre, endete diese Versammlung, die nach zweijähriger Coronapause endlich wieder stattfinden konnte.

 

Traditionskohlfahrt

Die Traditionskohlfahrt des OTB, die Anfang Februar zum 152. Mal stattfand, führte vom OTB-.Clubhaus Diekerts am Osterkampsweg in Richtung Wildenloh. Der noch amtierende Kohlkönig und Wanderbruder Berndt Wozniak hatte eine 6 km Rundwanderung organisiert, die mit Boule- Spielen aufgelockert und mit kleinen Snacks und Getränken angereichert war. Die Königswürde gaben Berndt Wozniak und Katja Leinau an das neue Königspaar Silke Wemken und Michael Reinhold ab.

 

Wanderliedersingen

30 Jahre Jahre hat Helga Dalenbrok mit den Wanderern gesungen und die Gruppe mit ihrer Gitarre begleitet. Am 31.12. hat Helga nun altersbedingt die Leitung abgegeben. Sie hat mit ihrer heiteren Ausstrahlung immer für gute Stimmung gesorgt. Mit Ablauf des Jahres übernimmt unser Wanderfreund Michael Fritsche die Leitung der Sangesgruppe.

Helga Dalenbrok wurde in einer kleinen Feierstunde am 4.12. als Leiterein der Sängergruppe verbschiedet. Der Geschäftsführer des OTB, Frank Kuhnert, ließ es sich nicht nehmen,Helga persönlich zu danken. Als Nikolaus verkleidet trat unser zweiter Vorsitzender Jochen Steffen auf, im Rucksack hatte er u.a. die „Goldene Ehrennadel“ des Vereins, die er Helga überreichte.

 

Ehrungen

Besondere Ehrungen erfolgten

Im Rahmen der am 24. Juni durchgeführten Veranstaltung des Vorstandes:

80 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Jürgen Eßer, Hille Schutte

55 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Martin Schutte

25 Jahre Mitgliedschaft: Klas Krüger

 

Innerhalb der Wanderabteilung

Klas Krüger für 11.000 km

Heiko Dinklage für 9000 km

Herbert Mesch für 5000 km,

Gregor Angelis, Werner Papenhausen Rolf Schiborowski, Hans-Martin Schutte, Klaus Wegling für 1000 km.

 

Hier noch einmal ein herzlicher Glückwunsch an die Jubilare und die Wanderer für die erbrachten Leistungen.

Erwähnenswert sind folgende runde Geburtstage, die Mitglieder unserer Wanderabteilung im vergangenen Wanderjahr vollendet haben:

80 Jahre: Dagmar Büsing, Sigrid Frenzel, Edzard Grotelüschen,

90 Jahre: Hermann Banemann, Hajo Gerdes, Klaus Rother, Kurt Müller-Meinhard

Besonders hervorheben möchte ich auch in diesem Jahr alle WanderInnen, die im vergangenen Jahr älter als 90 Jahre wurden:

Monika Hemmen (91), Edith Niemann (93)

100 Jahre alt wurde Hans Hemmen. Antje Neumann aus der Geschäftsführung und Berndt Wozniak überbrachten dem Jubilar Nicht nur die Glückwünsche, sondern auch ein angemessenes Angebinde mit gesunden Lebensmitteln aus dem Reformhaus.

Unsere herzlichen Glückwünsche zur Vollendung dieser hohen Geburtstage.

 

Zu unserem Leben - auch zu einem Wanderleben - gehören Abschiede!

Wir Wanderer haben auch im vergangenen Jahr langjährige Wanderfreunde verloren!

Zusammen mit den Angehörigen betrauern wir den Tod von

Wilhelm Heinzelmann im Alter von 75 Jahren am 13.05.

Edzard Hüttmann im Alter von 85 Jahren am 24.12.

Viele aus unserem Kreis erinnern sich an die gemeinsamen Wanderungen mit den Verstorbenen und werden sie in guter Erinnerung behalten.

Alle Aktivitäten der Wandergruppen ließen sich nur durchführen, weil engagierte Mitglieder der Abteilung sich eingesetzt und so die große Vielfalt an Veranstaltungen möglich gemacht haben.

Zu Schluss möchte ich in besonderem Maße Dank sagen

den Organisatoren der Sonntagswandergruppe, Gerda Salomon, Irmgard Mohrmann Anne Dobrat, Heiko Dinklage

dem Vortreter des Weitgehclubs, Berndt Wozniak

Durch eure selbständige Arbeit in Euren Gruppen habt ihr meine Arbeit als Abteilungsleiter sehr leicht gemacht. Dafür ein herzliches „Dankeschön“!

Zugleich möchte ich es aber nicht versäumen, auch den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie allen, die sich in der Wanderabteilung aktiv durch Übernahme von Sonderaufgaben betätigt haben, sei es durch das Schreiben von Protokollen, Beiträgen und Berichten, das Fortführen der Chronik des WGC, das Pflegen des Internetauftrittes und unseres Archivs, das Absprechen der Mittagsmahlzeiten mit den Lokalbetreibern, das Vortragen von Geschichten und Gedichten, beim Singen im Winterhalbjahr sowie den Besuch bei erkrankten oder zu ehrenden Wanderinnen und Wanderern unserer Abteilung ganz besonders zu danken.

All diesen fleißigen Helfern ist bewusst, dass unser OTB kein Dienstleistungsbetrieb ist, sondern ein Sportverein, in dem ein kameradschaftliches und helfendes Miteinander zum Gelingen einer jeden Wanderung oder anderer Veranstaltungen selbstverständlich ist.

Berndt Wozniak