Aktuelles von den Sportakrobaten

02.06.2014

Sportakrobatinnen bei Deutscher Meisterschaft erfolgreich

Eine kurze Anfahrt hatte die niedersächsische Auswahl der Sportakrobaten zu den deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaften und den Deutschen Podestmeisterschaften in den Altersklassen Schüler und Jugend. In Damme wurden am  31.05./01.06. gleichzeitig diese drei Veranstaltungen ausgetragen. 

Die Damen-Gruppe Larissa Stuntebeck, Luisa Stuntebeck und Jeltje Thal vom Oldenburger TB, das Damen-Paar Joelina Plock und Laura Prüfer vom TSR Olympia Wilhelmshaven und das Lohner Trio Daulina Sheremeti, Swantje Buse und Lisa Sheremeti erturnten für die Mannschaft aus Niedersachsen 2 alle stabil jeweils über 24 Punkte. Dadurch landeten sie auf dem 8.Platz. Den Sieg holte sich souverän die Mannschaft aus Sachsen, vor Württemberg und Niedersachsen 1. 

Bei den Damen-Podeststartern in der Altersklasse Schüler bis 14 Jahren lieferten sich alle einen spannenden Wettkampf. Eng ging es auf den ersten drei Plätzen zu, die alle nur wenige Zehntel auseinander lagen. Paulina Klement von der TSGV Albershausen konnte sich über die Goldmedaille freuen. Mit nur 0,4 Punkten Abstand auf die Zweitplatzierte erturnte sich Jeltje Thal vom Oldenburger TB mit 25,300 Punkten den 6.Platz und Johanna ter Harseborg landete auf dem 8.Platz. „Das Starterfeld war wie erwartet stark besetzt. Unsere Schützlinge präsentierten sich nervenstark und konnten dem Druck standhalten“, wusste Trainerin Christiane Karczmarzyk zu berichten.

Bei den Damen-Podeststartern in der Jugendklasse gab es bei den Teilnehmern bis 16 Jahren viele Zeitfehler. Kim Lorenz vom SAV Schwarzenberg nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Manon Ziemer vom Oldenburger TB erlangte mit einer souverän vorgetragenen Übung den 5.Platz und ihre Vereinskameradin Laura Karczmarzyk landete auf dem 7.Platz.

26.05.2014

Bezirksfinale Rendezvous der Besten in Melle

Am 25. Mai 2014 hieß es Vorhang auf für das Rendezvous der Besten

Das „Rendezvous der Besten“ verbindet Sport und Kunst auf einzigartige Weise. Dies ist in erster Linie der Kreativität und dem großen Engagement der vielen Gruppen zu verdanken, die mit akribischer Arbeit und viel Liebe zum Detail in einer Vielzahl an Übungseinheiten an ihren Choreografien und ihrer Ausführung feilen. Alle Gruppen trainieren hart für ihre Auftritte und streben stetig nach Veränderungen und Verbesserungen. Sie entwickeln Ideen, Geschichten und eigene Figuren, gehen neue Wege, nehmen die neuesten Trends auf.

Dies gelang besonders eindrucksvoll der national und international hochdekorierten „New Power Generation“ des Oldenburger TB, die der Veranstaltung eine  weltmeisterliche Note einhauchten.  Waren sie im Januar noch mit ihrer Show „Zebralution“ auf Tournee, so glänzten sie in Melle bereits mit ihrer bunten, emotionsgeladenen und innovativen Show „Color Emotion“. Der Moderator des Nachmittags bezeichnete die herausragende Performance gar als Highlight des Tages. „Es war unserem Showteam geradezu anzumerken, wie viel Spaß sie an der Präsentation ihrer neuen Show haben“, weiß Trainer Manuel Karczmarzyk zu berichten. “Hervorragend“ hieß dann auch das Prädikat für die gelungene Performance.

Die Überraschung des Nachmittags lieferte die „Young Generation“, das zweite Showteam des OTB. Als aller erste mit der Startnummer 1 musste sie das Eis brechen. Und das taten sie mit einem Feuerwerk an akrobatischen Höchstleistungen, gepaart mit tänzerischen und turnerischen Elementen, verpackt in außergewöhnliche Kostüme. Am Ende gab es für die perfekte Darbietung des 38 Personen starken  Teams ebenfalls das Prädikat „Hervorragend“. „Die Mädchen können stolz auf ihre gezeigte Leistung sein und fahren mit einem guten Gefühl zum Bundesfinale Tuju-Stars am 14.Juni 2014 nach Flöha  “, kommentierte Trainerin Christiane Karczmarzyk.

Den „Showgirls“ des OTB, die in der Kategorie Kleingruppe an den Start gingen, gelang ebenfalls der Durchmarsch. Mit einer ausdrucksstarken Darbietung siegten sie in ihrer Kategorie und erhielten verdient das Prädikat „Ausgezeichnet“. Gemeinsam mit den Showteams New Power Generation und Young Generation feierten sie den Einzug ins Landesfinale am 19.Juli 2014 in der EWE-Arena.

24.03.2014

Sportakrobatinnen des OTB feiern bei den Landesmeisterschaften ein eindrucksvolles Debut

Vordere Reihe von links: Johanna ter Haseborg, Lily Warren, Jeltje Thal, Laura Karczmarzyk, Anna Hannemann, Henrike Neufert und Manon Ziemer
Hintere Reihe von links: Sophia Taraman, Sophia Güttler, Luisa Stuntebeck, Larissa Stuntebeck, Alina Heinowski, Roméa Güttler und Nele Steen

Damme – 65 Sportlerinnen und Sportler traten zur Landesmeisterschaft am 1.März in Damme an. Zum ersten Mal auch Sportakrobatinnen des Oldenburger TB. Drei Dreiergruppen, ein Damenpaar und 4 Einzelstarterinnen aus Oldenburg gingen an den Start. Mit drei Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und einem Bronzeplatz kamen sie zurück.

Alle Starterinnen müssen zwei unterschiedliche Kürübungen zeigen. In der Balanceübung dominieren die gehaltenen Handstandelemente, die Tempoübung muss mindestens sechs Salti oder Schrauben aufweisen. Umrahmt werden die einzelnen Elemente in den Kürübungen durch turnerische und tänzerische Komponenten.

Mit einer sehr guten Balanceübung zum Auftakt zeigten sich Larissa Stuntebeck, Luisa Stuntebeck und Jeltje Thal von ihrer starken Seite. Auch in der Tempoübung am Nachmittag zeigten sie sechs hochklassige Wurfelemente. Sie holten damit im  starken Teilnehmerfeld der Jugend Bronze.
Roméa Güttler, Alina Heinowski und Anna Hannemann starteten in der Junioren-Klasse, der 11-17jährigen. Allen drei Sportlerinnen konnte man die Anspannung bei Ihrem Debut anmerken. In der Balanceübung zeigten sie drei hochwertige Handstandpyramiden, die von den Kampfrichtern belohnt wurden. In der Summe aus Balance- und Tempoübung wurden sie Vize-Landesmeister. In der Disziplin Damenpaar in der Altersklasse Jugend schickte der OTB Nele Steen und Henrike Neufert ins Rennen. Die beiden konnten ihre guten Trainingsleistungen aus dem Training abrufen und verpassten nur knapp einen Platz auf dem Podest. 

Den ersten Landesmeistertitel in der Sportakrobatik konnten Sophia Güttler, Sophia Taraman und Lily Warren in der Altersklasse Schüler mit nach Oldenburg nehmen. Die erst 8jährige Lily zeigte gemeinsam mit ihren 14jährigen Partnerinnen beachtliche Leistungen. Trotz der knappen Vorbereitungszeit auf die Wettkämpfe saß die Choreografie und wurde mit Gold belohnt.

In der Disziplin Podest gingen 4 Einzelstarterinnen in zwei unterschiedlichen Altersklassen an den Start. Bei den Schülern dominierte Johanna ter Haseborg den Wettkampf. Mit gekonnten Contorsionselementen umrahmt von einer professionell vorgetragenen Kürübung gewann sie die Goldmedaille und wurde Landesmeisterin. Jeltje Thal, die ebenfalls ein großes Potential in sich trägt, wurde in diesem Wettkampf 5. In der Altersklasse Jugend gingen für den OTB Laura Karczmarzyk und Manon Ziemer aufs Podest. Laura bewies Nervenstärke und konnte ihre tänzerischen und turnerischen Fähigkeiten gezielt abrufen. Am Ende des Tages wurde sie Landesmeisterin vor ihrer Freundin Manon die die Silbermedaille gewann.

Das Trainerpaar Christiane und Manuel Karczmarzyk war mit den Leistungen ihrer Sportakrobatinnen im Wettkampf zufrieden. Insbesondere, weil sich die beiden Damengruppen Luisa und Larissa Stuntebeck mit Jeltje Tahl, Alina Heinowski, Roméa Güttler mit Anna Hannemann, sowie die 3 Podestturnerinnen Johanna ter Haseborg, Jeltje Thal und Laura Karczmarzyk auf Anhieb für die Nordwestdeutschen Meisterschaften am 22. und 23.März in Hamm qualifizieren konnten.

 

01.02.2014

Sportakrobatik - Jahresbericht 2013

Abteilung Sportakrobatik und leistungsorientiertes Gerätturnen
Trainerteam Manuel und Christiane Karczmarzyk

 

New Power Generation

einen herzlichen Dank an alle Trainer, Übungshelfer, Eltern und Sponsoren sowie der Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung im vergangenen Jahr.

Wie Ihr sicherlich aus der Presse entnehmen konntet, liegt wieder ein erfolgreiches Jahr hinter uns. Neben vielen Auftritten in Deutschland und um zu nahmen unsere Sportakrobaten auch an Wettkämpfen erfolgreich teil, wie

beispielsweise dem Landesfinale „Rendezvous der Besten“, dem Bundesfinale „Rendezvous der Besten“ im Rahmen des Deutschen Turnfestes und der Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften „Gym for Life“ in Kapstadt.

Herausragende Erfolge 2013 waren wohl der Gewinn der

Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft in Kapstadt/Südafrika, dem erneuten Titel „DTB-Showgruppe“, sowie der Einzug ins Halbfinale bei der Sat1/PRO7 Sendung „Got to Dance“, hier erreichten die Sportakrobaten ein Millionenpublikum und steigerten Ihren Bekanntheitsgrad ins Unermessliche. Mittlerweile kennt ganz Deutschland die fliegenden Zebras aus Oldenburg!

 

Für das Jahr 2014 stehen wieder zahlreiche Highlights auf dem Programm:

27.Dezember-26.Januar Tournee „Feuerwerk der Turnkunst“ mit der Show Zebralution.
Bezirksfinale „Rendezvous der Besten“ in Melle.
Landesfinale „Rendezvous der Besten“ in Oldenburg.
Bundesfinale „Rendezvous der Besten“ in Berlin.

 

Young Generation
Trainerteam Christiane Karczmarzyk und Birte Sauer

Young Generation wird Vize-Bundessieger beim Bundesfinale Tuju-Stars.

Das Team musste sich dazu in Mannheim mit den besten Nachwuchsgruppen der Deutschen Turnerjugend aus dem gesamten Bundesgebiet messen. 
Im Vorfinale, der Qualifikationsrunde, stellten sich alle 24 Gruppen einer achtköpfigen Jury. Die Oldenburger zeigten eine fehlerfreie Übung. Es folgten 23 Gruppen, die einen Querschnitt durch viele Sportarten boten.

Danach wurden die acht Finalisten bekannt gegeben. Als feststand, dass die „Young Generation“ die Fahrkarte ins Finale gelöst hatte, brach großer Jubel bei den Oldenburgern aus.

Es steht bereits fest, dass sich die „Young Generation“ auch in 2014 für das Bundesfinale Tuju-Stars im Juni in Flöha qualifiziert hat.

Ihre brandaktuelle Choreografie „Out off Space“ ist ein Anzeiger für die rasante Leistungsentwicklung der Nachwuchsshowgruppe und richtungsweisend für viele Showgruppen im Oldenburger Raum!

 

Sportakrobatik -Wettkampf

Im Jahr 2014 werden sich 14 Sportakrobatinnen erstmals wieder auf die Wettkampfbodenfläche stellen. In Trios, Paaren und am Podest stellen sie sich den Kampfrichtern.

Bereits im März finden die Landesmeisterschaften der Elite in Damme statt, wo die Möglichkeit besteht, sich für die Nordwest-Deutschen Meisterschaften Ende März in Hamm zu qualifizieren. Auch die Teilnahme an den Schüler, Jugend und Junioren Deutschen Meisterschaften im Mai ist in greifbarer Nähe!

 

Gerätturnen (Leistung)

Nachwuchsgruppe
(Ltg. Christiane Karczmarzyk)
Kunstturnen und wettkampforientiertes Gerätturnen
(Ltg. Christiane und Manuel Karczmarzyk)


Eine Schnittstelle zwischen dem Kunstturnen und der Sportakrobatik bildet das Gerätturnen.

Im Alter zwischen 5-7 Jahren ist ein fundiertes Grundlagentraining besonders wichtig, hierzu zählt auch das von allen Turnerinnen geliebte Seilklettern, der Spagat und das Erlernen der Grundelemente, wie z.B. Rolle, Rad, Handstand, Auf- und Umschwung.

Die Mädchen werden in dieser Gruppe auf die angestrebten Wettkampfelemente an den vier olympischen Geräten Stufenbarren, Schwebebalken, Sprung und Boden vorbereitet. Die Leitung hat federführend Kim Straße als lizensierte Übungsleiterin übernommen.

Das Trainerteam Im Jugend und Erwachsenenbereich trainiert mit seinen Eleven konsequent neue turnerische und tänzerische Elemente und legt viel Wert auf die körperliche Fitness der Teilnehmer.

 

 

14.03.2013

Akrobaten wachsen über sich hinaus

FEUERWERK  New Power Generation begeistert im Tournee-Ensemble – Strapaziöse Reisen

Erstmals zählte die New Power Generation zum festen Ensemble. Die Gruppe des OTB erhielt viele neue Anfragen.

Oliver Bloch

Der ungewohnte Rhythmus beeindruckte selbst die gestandenen Sportakrobaten: vier Shows an drei Orten und das an einem Wochenende. Von Hamburg ging es nach Berlin, von dort weiter nach Göttingen. Und das war nicht alles. „Teilweise hatten wir nur fünf Stunden Schlaf und ein bisschen Muskelkater“, erzählt Fiorella Mucignat. Die 23-Jährige gehört zur New Power Generation des Oldenburger TB, mit der sie Anfang des Jahres am Feuerwerk der Turnkunst teilnahm.

Das Pensum der Formation, die erstmals zum festen Tournee-Ensemble gehörte, hatte es in sich: 32 Shows absolvierten die Sportakrobaten in 20 Städten Deutschlands. Ihre „Zebralution“-Choreografie präsentierten sie dabei mehr als 200 000 Zuschauern auf der „Esperanto-Tour“.

„Für uns war die Tournee das bisher Größte, was wir mit unserer Gruppe erleben durften. Die Professionalität der Stars und auch des Orgateams hinter den Kulissen war großartig“, schwärmen die beiden Trainer Christiane (40) und Manuel Karczmarzyk (41).

Dem kann sich Dennis Ströh (30), einer von zwei Männern im mehr als 30-köpfigen Team, nur anschließen: „Wir haben mehr als vier Wochen mit dem gesamten Ensemble verbracht – die Stimmung war großartig.“ Der „emotionalste Auftritt“ sei die Premiere in Oldenburg gewesen. Erstmals präsentierten sich die Zebras beim Heimspiel nicht als Lokalgruppe, sondern als festes Ensemble-Mitglied vor eigenem Publikum.

„Bei mir ist der Auftritt in München besonders hängengeblieben“, blickt die elfjährige Jelte Thal zurück und begründet: „In der Olympia-Halle waren rund 12 000 Zuschauer. Der Applaus war viel lauter als sonst.“ Und auch Ströh spürte dort eine „Gänsehaut-Atmosphäre“. 

Ihre Choreografie, die die New Power Generation vor dem Feuerwerk nochmals um einige Schwierigkeitsgrade erhöht hatte, verlief nach Aussage der Trainer reibungslos. „Unser Konzept ist 100-prozentig aufgegangen“, bilanziert Christiane Karczmarzyk. „In der ersten Woche war der Muskelkater zwar groß, an die Belastung gewöhnt sich der Körper jedoch überraschend schnell.“ Die jungen Sportler freuten sich über donnernden Applaus und darüber, dass sie ihren „Marktwert“ noch einmal steigerten. „Wir haben viele Showanfragen aus ganz Deutschland erhalten“, sagt die Trainerin.

Auch zur Weiterbildung nutzten die Sportler die Zeit. „Die Turngeräte unserer Showkollegen konnten wir ausprobieren – es gab viele gute Insider-Tipps“, berichtet Mucignat. Trotz der Strapazen fiel nach vier Wochen der Abschied schwer, sagt die 23-Jährige mit etwas Wehmut „Wir Zebras wurden super integriert. Man hatte das Gefühl, in einer riesigen Familie aufgenommen zu sein.“

Quelle: NZWOnline