Aktuelles von den Sportakrobaten

07.08.2019

Sportakrobatik- Jahresbericht 2018

29.07.2019

Zwei Formationen heben ab zur EM

Die Oldenburgerinnen hatten die Verantwortlichen überzeugt. Für die Teilnahme an der EM sind allerdings noch 5000 Euro nötig.

So sieht Gelenkigkeit aus: Mia Ohlsen (links) und Johanna ter Haseborg zeigen ihre perfekte Körperkontrolle.

Quelle: Nwz online v. 29.07.19

Riesengroß ist die Freude der vier Sportakrobatinnen Laura Kar-czmarzyk/Pia Buttjes und Johanna ter Haseborg/Mia Ohlsen vom Oldenburger TB. Das Junioren-Damenpaar Karzmarzyk/Buttjes hatte in den letzten beiden Monaten für viel Aufsehen gesorgt – schließlich holten die beiden bei deutschen Meisterschaften gleich vier Goldmedaillen.

Nun ist es offiziell: Die beiden Oldenburger Sportakrobatik-Formationen werden Deutschland bei der Europameisterschaft in Israel vertreten. Ter Haseborg und Ohlsen werden vom 24. bis 27. Oktober in der Altersklasse elf bis 16 Jahre an den Start gehen. Etwas gedulden müssen sich Karczmarzyk und Buttjes. Sie werden mit dem zweiten Teil der Nationalmannschaft vom 30. Oktober bis 3. November nach Holon in Israel reisen und in der Altersklasse 13 bis 19 Jahre starten. Bei der EM nehmen Sportler aus ganz Europa und aus Israel teil.

„Nach ausgiebiger Diskussion haben wir uns jetzt für die Zusammenstellung der Teams geeinigt, die wir nach Holon entsenden wollen“, heißt es in einer Mitteilung vom Gremium des Deutschen Sportakrobatikbundes.

Das Trainerehepaar Christiane und Manuel Karczmarzyk freut sich riesig über die Entscheidung des Bundestrainers. „Wir haben schon früh erkannt, welches Potenzial in den beiden Formationen steckt. Laura und Pia sind nervenstark und sicher. Sie beherrschen ihr Metier. Das haben die beiden auch schon bei großen internationalen Wettkämpfen wie der Weltmeisterschaft 2017 im belgischen Antwerpen gezeigt“, sagt Christiane Karczmarzyk. Damals landete das OTB-Duo auf dem neunten Platz. „Johanna und Mia sind als Newcomer dieses Jahr richtig durchgestartet. Beide Mädchen sind ehrgeizig, zielstrebig und bereit, den langen Weg der nun folgenden Vorbereitung gemeinsam zu gehen“, so Karczmarzyk weiter. Insgesamt fünf Bundeskaderlehrgänge hat Bundestrainer Igor Blinstov für die Sportlerinnen vorgesehen.

„So großartig die Nominierung zu diesen hochrangigen Wettkämpfen auch ist, es gibt auch Schattenseiten“, sagt Karczmarzyk. Die Flugreise, Hotelübernachtung, Startgebühr und die teuren Wettkampfanzüge würden hoch zu Buche schlagen. Etwa 5000€ Euro seien für die Teilnahme an der Europameisterschaft für alle vier Athletinnen zusammen nötig. Zur Unterstützung der Sportlerinnen wurde deshalb ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Sponsoren für diese doch sehr außergewöhnliche Sportart finden ließen. Schließlich machen die vier Mädchen ja überregional Reklame für die Stadt Oldenburg und den Oldenburger TB“, meint Karczmarzyk.

Das Crowdfunding-Projekt ist zu finden unter www.fairplaid.org/wir-wollen-nach-israel.

Quelle: Nwz Online v. 29.07.19

07.06.2019

OTB-Duo sorgt für silbernes DM-Triple

Ihre Klasse zeigten Mia Ohlsen (links) und Johann ter Haseborg bei der DM der Jugend in Wilhelmshaven.
Bild: Nwz Online v. 07.06.19

Mit einem silbernen Triple haben Johanna ter Haseborg und Mia Ohlsen den Auftritt der OTB-Sportakrobatinnen bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendklasse gekrönt. Bei den Titelkämpfen, die fast vor der Haustür in Wilhelmshaven ausgetragen wurden, sicherte sich das Damenpaar in allen drei Disziplinen Platz zwei. „Ein Sensationserfolg“, meinte Christiane Karczmarzyk, die mit ihren Trainerkollegen Annalena Kunz, Tina Nießner und Manuel Karcz­marzyk auch mit den Leistungen der anderen Formationen sehr zufrieden war.

Als erstes OTB-Team ging das Trio Annika Fuchs, Sarah Finger und Henrike Neufert an den Start, das erst seit Anfang des Jahres zusammen antritt, aber im April schon Nordwestdeutscher Meister geworden war.

Bei der DM sprang für sie im Feld der 29 Damengruppen in der Balance Platz 18 heraus. In der Tempoübung verbesserten sie sich auf Rang neun.

Bei den Damenpaaren gingen gleich drei OTB-Teams an den Start. Mit ihrer Tempoübung legten Nikoletta Grimekis und Carlotta Hansen die Latte im Feld der 34 Formationen gleich hoch. „Sie haben in den vergangenen Wochen noch einmal intensiv an der Technik und der Höhe ihrer Salti gearbeitet – diese Steigerung war auch deutlich zu sehen“, lobte Christiane Karczmarzyk und freute sich riesig über die 25,200 Punkte, die Bronze bedeuteten.

Die Konkurrenz kam aus dem eigenen Verein. Johanna ter Haseborg und Mia Ohlsen feuerten „ein wahres Feuerwerk an Tempoelementen in ihrer zweiminütigen Choreografie ab“, meinte Manuel Karczmarzyk. Belohnt wurde die Leistung mit 25,650 Punkten. Nur Anna Grass und Xenia Chesler (LZSA Düsseldorf, 26,000) waren besser. Den starken OTB-Auftritt im Dynamik-Bereich rundeten die DM-Debütantinnen Leni Ohlsen, Zwillingsschwester von Mia, und Line Seehase als Neuntplatzierte ab (23,750).

Bei den folgenden Balanceübungen gelang ter Haseborg und Mia Ohlsen der nächste Coup. Sie mussten sich mit 26,30 Zählern wieder nur den Düsseldorferinnen (26,500) geschlagen geben, lagen aber vor Lilly Maresch/Jana Semenchenko (SAV Augsburg, 26,150), die Grimekis/Hansen (25,600) auf Rang vier verwiesen. Leni Ohlsen/Seehase (23,950) wurden Zwölfte und schafften den Sprung ins Duell der besten zwölf Teams.

Im Mehrkampffinale komplettierten Mia Ohlsen und ter Haseborg das Silber-Triple, während ihre OTB-Kolleginnen die Plätze zehn und vier verteidigten. „Nun heißt es abwarten, ob ein Damenpaar eventuell vom Bundestrainer für die Europameisterschaften nominiert wird – es bleibt spannend“, resümierte Christiane Karczmarzyk.

Quelle: Nwz Online v. 07.06.19

15.05.2019

Showgröße zeigt ihre Extraklasse

Für ihre Choreografie „Ready or Not“ erhielt die New Power Generation erneut das Prädikat „hervorragend“. Im Juni geht’s zum Landesfinale nach Braunschweig.

Bild: Holger Park

Oldenburg /Cuxhaven - Mit einer großen Selbstverständlichkeit hat sich die New Power Generation vom OTB beim Bezirksfinale vom Rendezvous der Besten einmal mehr das Ticket für den Landesentscheid in Braunschweig gesichert. In der Rundsporthalle in Cuxhaven überzeugten die Oldenburgerinnen am Sonntagnachmittag das Publikum wie die Jury.

„Das Rendezvous der Besten des Niedersächsischen Turnerbundes, das jährlich im Frühjahr stattfindet, ist ein Wettbewerb, bei dem es um Prädikate und die Qualifikation zum Landesfinale geht“, erklärt OTB-Trainerin Christiane Karczmarzyk: „Die Bandbreite beim Bezirksfinale war selten so groß.“

25 Gruppen mit rund 400 Aktiven zeigten ganz unterschiedliche Auftritte mit akrobatischen Höchstleistungen bis hin zu ausdrucksstarken Tänzen und Musical-Elementen. Die New Power Generation trat mit ihrer Supertalent-Show „Ready or Not“ auf und wurde für ihren Auftritt mit dem besten Prädikat „hervorragend“ ausgezeichnet.

Seit Januar arbeiten die 28 Teammitglieder wieder intensiv an der Choreografie, „um die einzelnen Bewegungsbilder in ihrer Aussagekraft noch zu perfektionieren“, erzählt Karczmarzyk: „Im Zentrum der Show stehen weiterhin hochklassige Sportakrobatikelemente, die einzigartig in dem Wettbewerb sind. Neue Showmitglieder wurden integriert, einzelne Tanzszenen umgebaut – ein Gesamtkonstrukt an Perfektion.“

Jetzt gehören die Oldenburgerinnen einmal mehr zu den 20 besten Teams aus Niedersachsen, die um das Ticket zum nationalen Entscheid konkurrieren. „Das Landesfinale geht jedes Jahr ein paar Wochen später im Juni in Braunschweig – im wahrsten Sinne des Wortes – über die Bühne“, sagt Karczmarzyk.

Quelle: NWZ online, 15.05.2019

09.05.2019

Duos zeigen sich von bester Seite

Victory: Johanna ter Haseborg (hinten rechts) und Mia Ohlsen (vorne rechts) als glückliche Dritte hinter Paaren aus Düsseldorf (Mitte) und Friedberg.
(Quelle: NWZ 04.05.19)

Das OTB-Erfolgsduo Pia Buttjes und Laura Karcz­marzyk war beim „Acro-Cup“ in Albershausen auf Bronze programmiert. Für einen Paukenschlag sorgten Johanna ter Haseborg und Mia Ohlsen.

Oldenburg/Albershausen  - Mit vielen beeindruckenden Erlebnissen im Kopf und wichtigen Erkenntnissen im Gepäck sind die Oldenburger Sportakrobatik-Paare vom „Internationalen Acro-Cup“ aus Albershausen zurückgekehrt. In der baden-württembergischen Kleinstadt waren fünf OTB-Duos an den Start gegangen, drei schafften den Sprung ins Finale.

„Sie haben bewiesen, dass sie mit der nationalen Konkurrenz mithalten können“, sagte Trainerin Christiane Karczmarzyk und hofft, dass ihre Schützlinge auch an diesem Wochenende ihre Klasse bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften in Nordhorn zeigen.

Das Junioren-Damenpaar Laura Karczmarzyk und Pia Buttjes zeigte sich in der Wettkampfklasse „Age Group 13 bis 19 Jahre“ herausragend in Form. „Bei ihrer Balance-Übung, wo sie klar ihre Stärken präsentieren konnten, gelangen alle Elemente sicher und stabil“, war Trainerin und Mama Karczmarzyk zufrieden. Der Lohn war Bronze hinter Paaren aus England und Hoyerswerda. Eine ebenso gute Leistung in der Tempo-Übung brachte tags darauf wiederum Rang drei, der im Finale ein weiteres Mal für das OTB-Erfolgsduo zu Buche stand.

Sehr glücklich durften auch Johanna ter Haseborg und Mia Ohlsen sein. In der Klasse „Age Group 11 bis 16 Jahre“ zeigten sie sich in der Qualifikation von ihrer besten Seite, legten in der Balance-Übung eine überzeugende Darbietung hin, die ihnen Platz drei bescherte, und sorgten für einen Paukenschlag in der Dynamik-Übung. „Eine perfekte Vorstellung“ (Christiane Karczmarzyk) wurde mit dem Silberrang belohnt. Im Finale reichte es zu Position fünf.

Carlotta Hansen und Nikoletta Grimekis überraschten mit einer technisch überzeugenden Tempo-Übung, mit der sie als Vierte knapp am Treppchen vorbeischrammten. In der Balance und im Finale führten leichte Unsicherheiten zu Platz acht.

In derselben Klasse kamen die Newcomerinnen Line Seehase und Leni Ohlsen noch nicht so weit. Sie landeten bei ihrem ersten Wettkampf mit internationaler Konkurrenz in der Balance-Übung auf Platz zehn unter den 19 Paaren. „Sie haben sich ausgesprochen gut verkauft und gezeigt, dass man in Zukunft von ihnen hören wird“, lobte Trainerin Karczmarzyk.

Bei den jüngsten Starterinnen in der Altersklasse Youth/Schüler zeigten Flora Fenne und Sophia Haj-Bagheri professionell ihre Kombiübung aus Hebe- und Wurfelementen und erreichten Rang 14 in ihrem erst zweiten gemeinsamen Wettkampf. (Quelle: NWZ 4.5.2019)