Aktuelles von den Turnern

05.01.2014

Feedback von Eltern und Kindern

Sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle möchte ich doch mal ein ganz großes Lob aussprechen. Dieses betrifft insbesondere Susanne Will, aber auch ihre vielen Helferinnen und Helfer der Kindersport-und Schwimmabteilung.

Unser Sohn ist mit Susanne „groß und sportllich geworden“. Er besuchte das Eltern-Kind-Turnen, den Mini-Turnclub, das Kinderturnen und das Anfängerschwimmen.

Ich konnte beobachten, dass Susanne ein großes Wissen im Bereich der motorischen Entwicklung hat. Sie hat den Blick für alle koordinativen Anforderungen und schult diese durch vielfältige Übungen. Hinzu kommt, dass sie diese Übungen so spielerisch in Geschichten, Aufgaben und durch unterschiedliche Materialien für die Kinder äußert ansprechend verpackt.

An dieser Stelle auch ein Dank für die tollen Materialen und Geräte, mit denen die Halle bestückt ist. Und sie werden auch alle genutzt- mag der Aufbauaufwand auch noch so groß sein.

Unser Sohn geht so gern zu Susannes Schwimm- oder Turnstunden. Susanne spricht die Kinder freundlich an, hat jedes einzelne Kind im Blick und kennt es genau. Sie gibt den Kindern Sicherheit durch ihr kompetentes Wissen, einen ritualisierten Ablauf und feste Regeln. So lernen die Kinder neben sportlichen auch ganz viele soziale Kompetenzen.

Unser Sohn fast das alles so zusammen

„Susanne ist meine Turn- und Schwimmlehrerin, DIE weiß wie das richtig geht! 

Herzlichen Dank für diese rundum tolle Förderung!

Katrin Petersen



Feedback einer Mutter, die sich gerne als Helferin beim Nikolausturnen 2013 gemeldet hat mit dem Kommentar:
"Für mich sind Vereine Orte, wo jeder einzelne auch gibt und nicht nur nimmt.

Nur dann passt das.  Dank der tollen Angebote für Kinder bekommen wir hier im OTB

so viel - so kann ich jetzt gerne was zurückgeben."

Kerstin Albers-Tekken

mit Rieke und Jan-Tammo Albers



Schwimmkurs

Hallo Susanne, nun muss ich doch mal ein großes Lob loswerden.

Grundsätzlich ziehe ich ja den Hut vor deinem Eifer und deiner Freude an der Arbeit. Dies merken Groß und Klein in den Angeboten, die ich mit beiden Kindern schon seit Jahren besuche.

Dieser spezielle Kurs soll aber erwähnt werden. Lange war ich auf der Suche nach einem Schwimmkurs für Käte. Angebote sind rar, Plätze schwer zu finden.

Umso glücklicher war ich, dann auch noch einen Platz beim OTB zu bekommen.

Unsere Tochter Käte liebt Wasser, hat auch schon Schwimmkurse bei anderen Anbietern besucht und dort das Seepferdchen-Abzeichen bekommen. Allerdings haben wir den Eindruck, dass sie gar nicht sicher im Wasser ist. Lernen wollte sie schon überhaupt nicht mehr. Wir hatten den Status:' Wieso ich brauch keine Froschbeine, ich schaffe es so bis zum Rand. '

Nun habt ihr es in nur wenigen Stunden geschafft, ihr ein komplett anderes Gefühl im Wasser zu vermitteln. Plötzlich wurde überhaupt mal Technik gelernt, und dann sogar noch mit Freude und Ausdauer.

Die Herangehensweise gleicht keiner die ich kannte und begeistert mich. Ebenso der ganze Kurs, wie ich wöchentlich sehe. Die Erfolge sind groß und es entstand bei Käte endlich Ehrgeiz und Spaß am Lernen.

Nun heißt es immer:" Wann ist wieder Schwimmkurs? "

In diesem Sinne dankt eine Mutter, die sich freut, nicht mehr im flachen Wasser sitzen zu müssen.

Carolin und Käte



Teilnahme am Mini-Kinderturnclub bzw. Kinderturnclub

Meine Tochter Luna würde sehr gerne bei einem Kinderturnclub mitmachen. Sie wird bald 4 Jahre alt und freut sich riesig, wenn sie auch endlich, wie ihre große Schwester Wolke „ohne Mama„ zum Turnclub gehen darf. Die Problematik mit der Knappheit der Plätze ist mir natürlich bekannt, deshalb freue ich mich, wenn es erst mal ein Platz auf der Warteliste ist.

Schon seit mehreren Jahren begleitet uns der OTB, erst  Eltern-Kind-Turnen, dann Mini-Club und nun für die große Tochter der Kinderturnclub. Meine Tochter Wolke ist erst seit wenigen Wochen im Turnclub dabei, aber ich beobachte bei ihr große Entwicklungsschritte in ganz unterschiedlichen Bereichen: sie ist wesentlich geschickter beim Fahrradfahren, viel sicherer beim Seilspringen, hat plötzlich Interesse an allen möglichen Ballsportarten, ist ausdauernder beim Toben, spielt sogar mit ihrer kleinen Schwester Kinderturnclub, wobei sie natürlich Susanne ist.

Bedingt durch 2 Umzüge in den letzten 5 Jahren haben wir auch in andere Sportvereine „reingeschnuppert“ und festgestellt, dass es in Oldenburg kein vergleichbares Angebot in einer solch hohen Qualität und Vielfältigkeit gibt. An dieser Stelle auch ein Lob an Susanne Will, die für ihre Verbindlichkeit, Klarheit und pädagogische Professionalität von den Kindern einfach geliebt wird. Ich hoffe, dass der OTB uns noch mehrere Jahre begleitet und auch in Zeiten der Einführung der Ganztagsschulen viele aktive Mitglieder behält.  

Mit freundlichen Grüßen,

Evelina Martaller



Liebes OTB Kinder Team,
seit einigen Jahren nehmen unsere Jungs jetzt sehr gerne das Angebot des OTB an.

Der Mini Club mit Simone Reiß ist eine prima Sache, eine schöne Mischung aus Singen, Klettern, Spielen, Basteln, Tüfteln und gemütlichem Beisammensein :-) Beim Kinderturnen ist immer was los und es gibt jedes Mal was Neues zu entdecken/erklettern...

Man (Familie) kommt einfach gerne hin!

Vielen Dank dafür!!!

B. Mertens



Andrea mit Zwillingen, Teilnehmer im Mini-Kinderturnclub

Liebe Susanne,

leider muss ich uns für morgen vom Turnen entschuldigen. Einer unserer beiden kleinen Turnen ist krank. Morgen darf er noch nicht wieder los. Schade!

Die beiden zählen immer schon die Tage, bis endlich Mittwoch ist!

Danke an dich, dass du das immer so toll mit den Kindern machst und sie so viel Freude haben!

Andrea Kazmirek



Anika Bluhm mit Paul:

Seit einem Jahr gehen wir jeden Montag mit unseren nun zweijährigen Sohn zum Kinderturnen mit Susanne Will. Alle Kinder sind immer schon ganz aufgeregt, bevor die Tür zur Turnhalle sich öffnet. Was verbirgt sich dieses Mal hinter der Tür – was hat Susanne sich wieder ausgedacht? Und dann geht es los. Und dann geht die Tür auf. Die kleinen Turnmäuse staunen über das vielfältige Angebot und es darf zunächst „geschnuppert“ – also alles ausprobiert werden.

Nach dem Schnuppern treffen sich Groß und Klein im Sitzkreis zur gemeinsamen musikalischen Begrüßung. Susannes Repertoire an Kinderlieder ist unerschöpflich. Die Kinder lieben die jahreszeitlich bezogenen Texte und freuen sich, wenn so manches Mal eine kleine Handpuppe oder Tier passend zum Lied mitgebracht wird.

Und dann geht es zum Aufwärmen munter zur Musik durch die Halle – im Anschluss wird dann ausgiebig geturnt. Dabei ist erlaubt, was die Kinder allein – mit Sicherung durch die Begleitperson - können. Mattenberge laden zum Erklimmen ein, ein Krabbeltunnel kann erforscht werden, es geht hoch hinauf auf einer Schaukel oder an der Sprossenwand und oben kann zur Belohnung eine kleine Hupe gedrückt werden.  Manchmal können auch auf dem großen Trampolin die ersten „Flugerfahrungen“ gemacht werden oder es wird mit einem riesigen Angebot an Bobby-Cars durch einen Parcours geflitzt. Für jedes Kind ist etwas dabei.

Am Ende wird ein Abschlusslied gesungen und alle gehen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einer fröhlichen Melodie im Ohr nach Hause.

An dieser Stelle sei einmal ein großes Dankeschön an Susanne ausgesprochen für ihre kreative und kompetente Organisation des Kinderturnens im OTB.

 

Zum Kursangebot "Kinder in Balance"

Hallo lieber OTB,

heute war das erste Mal "Kinder in Balance" und es war einfach toll!

Bosse sagte: "Die machen da alles, was ich toll finde: Balancieren, Rückwärtslaufen und Blindfische hören!"

Sollte es einen Folgekurs geben, tragen Sie uns doch bitte in die Liste ein.

Danke und Grüße

Familie Uphoff

 

OTB Mini-Kinderturnclub

Nach dreieinhalb Jahren Mini-Kinderturnclub bei Susanne Will ist es doch einmal Zeit, etwas darüber zu schreiben.

Angefangen haben wir Januar 2005 im offenen Kinderturnen, da war mein Sohn Simon grade 1 Jahr alt. Nach einiger Zeit hörten wir vom Konzept des Mini-Kinderturnclubs, und ich meldete Simon erfolgreich an. So starteten wir im August 2005  bei Susanne Will, und das mit Begeisterung! Inzwischen turnt Simons kleine Schwester Lia (Jahrgang 2006) bei Susanne, und sie ist mit der gleichen Freude dabei.

Der Mini-Kinderturnclub richtet sich an Kinder ab dem Krabbelalter (ab 10 Monaten) bis 5 Jahren. Jede Gruppe besteht aus 12-15 Kindern im jeweils gleichen Alter, d.h. die Kinder haben einen maximalen Altersabstand von 3-4 Monaten. Diese altershomogenen Gruppen gewährleisten einen ähnlichen Entwicklungsstand, so dass das Turnprogramm speziell auf das jeweilige Alter abgestimmt werden kann. Sind die Kinder etwa 5 Jahre alt, geht es weiter im Kinderturnclub.

Das Konzept des Mini-Kinderturnclubs gefiel mir auf Anhieb.

Susanne erklärte uns, dass es ihr wichtig sei, die Aufmerksamkeit der Kinder auf jeweils eine Aktion zu lenken, diese aber für einen möglichst langen Zeitraum und mit allen Sinnen auszukosten.

Also weg vom „Konsumieren“ einer riesigen Spiellandschaft, stattdessen ein interaktives Auseinandersetzen mit wenigen, für die Kinder in diesem Alter völlig überschaubaren, „begreifbaren“ Elementen.

So stellt Susanne zu Anfang der Stunde zunächst einmal die nahezu leere Turnhalle zur Verfügung, die von den Kindern begeistert genutzt wird! Einfach einmal rennen dürfen, einfach einmal eine riesige Fläche nutzen können! Wenn man die Kinder einfach nur lachend laufen und laufen und laufen sieht, dann wird einem bewusst, wie eingeengt und reduziert der Raum für pure Bewegung im Alltag oft ist. Und wie sehr die Kinder hier diese Möglichkeit nutzen und genießen!

Haben die Kinder sich „sattgelaufen“, kommen große Bauelemente ins Spiel. Zur Verfügung stehen Treppen, Schrägen, große Rollen, Brücken, usw. In einer überschaubaren Anzahl allerdings, so dass die Kinder sich mit Hilfe der Erwachsenen eine kleine Kletter-, Rutsch- und Balancierlandschaft zusammenstellen können.

Diese kleine Turnlandschaft kann nun nach Herzenslust erprobt und „erfahren“ werden, und die Kinder und Eltern werden angeregt, diese nach Belieben aktiv zu  verändern, Elemente umzustellen, neues auszuprobieren.

So kommen die Kleinen durch das ganz bewusste Auseinandersetzen auf die tollsten Ideen!

Und sie bleiben mit ihrer Konzentration bei dieser einen Sache, da nichts ablenkt. Das hat u.a. den ganz großen Vorteil, dass die Kinder bei vermeintlichen Misserfolgen („Ich komme diese Schräge nicht hinauf...“) sich nicht einfach etwas anderem zuwenden, sondern es wieder und wieder ausprobieren und es irgendwann voller Stolz geschafft haben! So wächst man an sich selbst und nimmt dieses Gefühl ganz bestimmt auch mit nach Hause.

Werden die Bauelemente nach einiger Zeit weggeräumt, so helfen die Kinder ganz gewissenhaft und selbstverständlich mit. So kann man zeigen, wie stark man schon ist, wie schön man warten kann, bis man mit der Abgabe am Geräteraum an der Reihe ist. Und man erfährt auch mal seine eigenen Grenzen („Ich schaffe es nicht, diese Treppe alleine zu schieben...“), und wie schön Teamwork ist, wenn plötzlich andere Kinder helfen und man es gemeinsam schafft.

Nun gibt es erst einmal eine Begrüßung, nach so viel Bewegung kann man jetzt gut eine kleine Weile stillsitzen. Alle treffen sich im Sitzkreis und stimmen das allbekannte „Alle Leut...“ an. Danach wird jedes Kind mit Namen gesanglich von der Gruppe begrüßt.

Nun steht wieder Flitzen auf dem Programm, und zwar wird zur Kindermusik im Kreis gelaufen. Susanne erklärte uns, dass Kinder so viele Minuten laufen können sollten, wie sie Jahre alt sind. Wie groß ist der Stolz, wenn eine Horde 2jähriger schon ganze 4 Minuten am Stück rennen kann

Auch hier wird die Aufmerksamkeit geschult: auf Susannes Ankündigung: „Achtuuuung.... STOP!“  müssen alle stehen bleiben. Dann geht es weiter – im gleichen Tempo in entgegengesetzter Richtung.

Es folgen wechselnde Aktionen. Mal ohne Turngeräte - so zum Beispiel „Wer kommt in meine Arme?!“, oder die Eltern werden zu Karussells und drehen ihre Kinder im Kreis,  oder die Kinder flitzen davon und lassen sich von ihren Eltern fangen...

Mal mit Turngeräten - dann darf auf einer dicken Matte eine Vorwärtsrolle geübt oder kopfüber geschaukelt werden, oder es wird ein Balancier-Pfad aus unterschiedlichsten Untergründen aufgebaut, oder es wird auf Trampolinen gesprungen...

Mal werden Bewegungsspiele mit altersgerecht verständlichen Regeln durchgeführt...

...alles mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf eine spezielle Aktion zu lenken, innerhalb derer die Kinder sich ausprobieren dürfen, ihre Motorik, Körperwahrnehmung und –beherrschung schulen sowie die eigenen Fähigkeiten und Grenzen erfahren und erweitern.

Zwischendurch treffen sich alle noch einmal im Sitzkreis, wir singen einige Lieder, machen Fingerspiele oder nehmen gesanglich auf die Jahreszeit oder besondere Anlässe bezug, wie z.B. Laternenumzüge, Weihnachten, die Osterzeit. Hierbei kommen alle nach dem Turnen und Toben zur Ruhe und haben wache Sinne für das, was nun kommt...

In jeder Stunde hat Susanne eine „Überraschungs-Aktion“ vorbereitet. Die Kinder bekommen jeweils einen Gegenstand, der zusammen mit dem Elternteil nach Belieben ausprobiert werden darf. Der bunte Reifen – kann ich ihn auf meinem Kopf balancieren? Durch die Halle rollen? Meinen Arm durchstecken? Oder meinen Fuß? – und dann noch damit laufen? Und kann Papa das auch?

Der Tischtennisball und der Becher – kann ich den Ball im Becher hüpfen lassen? Den Becher drüberstülpen, während der Ball rollt? Den Ball in den Becher werfen, den Mama festhält?

Was kann ich mit dem bunten Tuch machen? Was fällt mir zu der Feder ein? Was zu dem Luftballon oder dem Waschlappen?

Der Fantasie wird freien Lauf gelassen, unzählige Möglichkeiten werden erprobt, es wird stolz vorgeführt, was man sich ausgedacht hat. Susanne greift schöne Ideen der Kinder laut auf und animiert die anderen Kinder, es auch einmal auszuprobieren, und so schauen die Kinder auch schon von sich aus: was tun die anderen, was finde ich so toll, dass ich es übernehmen möchte?

Am Schluss der Stunde steht als festes Ritual noch einmal der Sitzkreis mit Verabschiedung an.

Was finde ich so besonders am Mini-Kinderturnclub von Susanne? Wie schon gesagt, ist es dieses spezielle Konzept, dieses Motto „Weniger ist manchmal mehr“. Den Eltern und den Kindern zu zeigen: nicht die Masse, nicht das große Angebot ist entscheidend, sondern die Fähigkeit, sich lange, ausdauernd und mit begeisterter Konzentration mit einer einzelnen Sache auseinanderzusetzen.

Nur so lerne ich das Thema, den Gegenstand wirklich richtig kennen, verstehe Zusammenhänge, komme in die Lage, Alternativen und Verbesserungen herzustellen. Nur so lerne ich, an einer Sache dranzubleiben, nicht schnell aufzugeben, mir zu vertrauen und an mir zu wachsen.

Die Transparenz, die Rituale innerhalb der Stunde und die kleine Gruppe mit vertrauten Gesichtern bieten den Rahmen, sich sicher zu fühlen.

Faszinierend finde ich, dass dieses Konzept ganz unterschiedlichen Kindern auf ganz spezielle Art uns Weise gut tut. Mein Sohn zum Beispiel ist sehr aktiv, spontan und schnell begeisterungsfähig, dabei allerdings reizoffen und schnell ablenkbar. Nach Susannes Turnstunden war er immer völlig ausgeglichen und zufrieden, weil er sich zum einen austoben konnte, dies zum anderen aber immer in einem ihm bekannten, überschaubaren Rahmen stattfand. Eine Sache zur Zeit, diese aber von allen Seiten zu erfahren,  das ist es, wovon ein Kind wie Simon profitieren kann.

Seine kleine Schwester Lia ist sein völliges Gegenteil (eine Erfahrung, die sicher viele Eltern teilen). Sie ist  im Alltag eher ruhig, beobachtend. Völlig anders ist sie im Mini-Kinderturnclub. Die ganze Woche voller Vorfreude („Wann ist endlich wieder Turnen?“) rennt sie freitags strahlend durch die Halle, nimmt gerne Kontakt zu anderen Kindern auf, ist offen und spontan.

Beide Kinder können sich im Mini-Kinderturnclub auf einer andere Art und Weise entfalten und erfahren, was auch für mich immer wieder schön zu sehen war und ist.

Lia fragte vorhin auf der Heimfahrt vom Turnen: "Mama, kann ich nach dem Mittagessen wieder zu Sanne zum Turnen?" :-))

Tanja Plöhn

Mini-Club                        Mini-Kinderturnclub

 

Annette Terwey mit Tochter Johanna

Der OTB bietet für Kleinkinder ein umfangreiches Angebot (Mini-Club, Mini-Kinderturnclub, Eltern-Kind-Turnen). Hierdurch werden die Kinder frühzeitig gefördert, aber auch gefordert. Das Eigenengagement der Eltern ist hier äußerst wichtig.

Im Mini-Club können schon Kinder ab dem Krabbelalter ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln und erproben. Nach 15 Minuten „Ankommen“ für das Kind und die Eltern findet die Begrüßung der Kinder persönlich und immer auf die gleiche Weise statt, ebenso die Verabschiedung. Das schafft Vertrauen und Zufriedenheit, zugleich aber auch Vorfreude auf das was gleich kommt.

Die Kinder identifizieren sich schon sehr früh mit ihrer Gruppe. Jede Gruppe hat ihre eigene Dynamik. Auch die Interaktion mit den anderen anwesenden Eltern hat eine große Bedeutung und fördert die ersten Loslösungsprozesse von den eigenen Eltern.

Die Gruppe bietet den Kindern Erlebnisse von Erfolg und Misserfolg und stärkt so das Selbstbewusstsein. Eltern und Kind haben in reizarmer Umgebung eine schöne Möglichkeit, gemeinsame Zeit miteinander und mit anderen zu verbringen. Daraus entwickelt sich spürbar eine positive Grundeinstellung, psychische Entspannung und soziales Wohlbefinden.

Durch das Beobachten haben die Eltern eine gute Möglichkeit, die Fähigkeiten des eigenen Kindes einschätzen zu lernen .Im weiteren Verlauf haben das Singen und die Singspiele für die Kinder einen besonderen Stellenwert. Die Eltern lernen zusammen mit ihrem Kind eine Vielzahl von Liedern, Fingerspielen und Bewegungsliedern, was das gemeinsame Singen zu Hause fördert. Hierdurch werden die Sprachentwicklung und der natürliche Bewegungsdrang beim Tanzen gefördert, aber auch musische Interessen geweckt. Das Anpassen der Lieder an die jeweiligen Jahreszeiten schafft ein Bewusstsein für den Jahreszeitenrhythmus. Dieser wird durch zusätzliche Angebote wie Basteln, Laternelaufen intensiviert.

Für die Grobmotorik werden viele verschiedene Spielgeräte verwendet und die Feinmotorik durch weitere Materialien unterstützt. Nur gibt es davon leider  wegen fehlender finanzieller Mittel in allen angebotenen Turnveranstaltungen nicht genug.

Im Miniclub werden auch die Abläufe der Natur spielerisch mit einbezogen durch Waldspaziergänge und Spielplatzbesuche.

Zur Förderung der Selbstständigkeit helfen die Kinder, sobald sie es können, beim Tischdecken mit. Die gemeinsame kurze Zwischenmahlzeit wird von den kleinen, wie großen Teilnehmern sehr genossen – die mitgebrachten Brote, das Obst und andere Leckereien werden von den Kindern gern und ausgiebig geteilt und getauscht. Beim abschließenden Aufräumen helfen Kinder und Eltern gemeinsam mit. Denn: so wie wir die Räume vorfinden möchten, wollen wir sie auch hinterlassen!

Parallel zum Miniclub wird beim OT B ab dem Krabbelalter der Mini-Kinderturnclub angeboten. Hier wird mit einer festen Gruppe mit begrenzter Teilnehmerzahl in einem sehr reizarmen kleinen Gymnastikraum  seit 2005 ein neues Konzept verfolgt. „Ankommen, Begrüßen, intensive Auseinandersetzung mit wenigen angebotenen Materialien und Zeit für Kind und Eltern. Die Leitsätze „Weniger ist mehr“ und „Was ich mache, mache ich richtig“

Mit verschiedenen Kleinmaterialien, Alltagsmaterialien u.a. können dann Eltern und Kinder Ideen entwickeln. Auch wird mit geeigneten Mitteln (Matten, Tunneln, Leitern, Treppen…) die Fein -Grobmotorik gefördert bei hohem Eigenengagement der Eltern. Für die Kinder ist hier  weniger oft mehr – getreu dem Leitsatz.

Der Große Vorteil des Mini-Kinderturnclubs ist seine Reizarmut und Ruhe. Für die Eltern ist es ungeheuer spannend zu sehen, wie durch Erfahrung die Kinder mit den gleichen Materialien unterschiedlich sicherer und selbstständiger umgehen.

Als Fazit: Unsere Tochter Johanna profitiert ungemein von den Angeboten des OTB! In ihrer motorischen, sozialen und emotionalen Entwicklung ist sie gleichaltrigen Kindern, die solche Angebote nicht bekommen, weit voraus. Die Angebote im O T B machen Johanna sehr viel Spaß und sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltages. Johanna fordert „ihr Turnen und Spielen“ regelrecht ein. Wir als Eltern freuen uns darüber sehr!

14.03.2013

Akrobaten wachsen über sich hinaus

FEUERWERK  New Power Generation begeistert im Tournee-Ensemble – Strapaziöse Reisen

Erstmals zählte die New Power Generation zum festen Ensemble. Die Gruppe des OTB erhielt viele neue Anfragen.

Oliver Bloch

Der ungewohnte Rhythmus beeindruckte selbst die gestandenen Sportakrobaten: vier Shows an drei Orten und das an einem Wochenende. Von Hamburg ging es nach Berlin, von dort weiter nach Göttingen. Und das war nicht alles. „Teilweise hatten wir nur fünf Stunden Schlaf und ein bisschen Muskelkater“, erzählt Fiorella Mucignat. Die 23-Jährige gehört zur New Power Generation des Oldenburger TB, mit der sie Anfang des Jahres am Feuerwerk der Turnkunst teilnahm.

Das Pensum der Formation, die erstmals zum festen Tournee-Ensemble gehörte, hatte es in sich: 32 Shows absolvierten die Sportakrobaten in 20 Städten Deutschlands. Ihre „Zebralution“-Choreografie präsentierten sie dabei mehr als 200 000 Zuschauern auf der „Esperanto-Tour“.

„Für uns war die Tournee das bisher Größte, was wir mit unserer Gruppe erleben durften. Die Professionalität der Stars und auch des Orgateams hinter den Kulissen war großartig“, schwärmen die beiden Trainer Christiane (40) und Manuel Karczmarzyk (41).

Dem kann sich Dennis Ströh (30), einer von zwei Männern im mehr als 30-köpfigen Team, nur anschließen: „Wir haben mehr als vier Wochen mit dem gesamten Ensemble verbracht – die Stimmung war großartig.“ Der „emotionalste Auftritt“ sei die Premiere in Oldenburg gewesen. Erstmals präsentierten sich die Zebras beim Heimspiel nicht als Lokalgruppe, sondern als festes Ensemble-Mitglied vor eigenem Publikum.

„Bei mir ist der Auftritt in München besonders hängengeblieben“, blickt die elfjährige Jelte Thal zurück und begründet: „In der Olympia-Halle waren rund 12 000 Zuschauer. Der Applaus war viel lauter als sonst.“ Und auch Ströh spürte dort eine „Gänsehaut-Atmosphäre“. 

Ihre Choreografie, die die New Power Generation vor dem Feuerwerk nochmals um einige Schwierigkeitsgrade erhöht hatte, verlief nach Aussage der Trainer reibungslos. „Unser Konzept ist 100-prozentig aufgegangen“, bilanziert Christiane Karczmarzyk. „In der ersten Woche war der Muskelkater zwar groß, an die Belastung gewöhnt sich der Körper jedoch überraschend schnell.“ Die jungen Sportler freuten sich über donnernden Applaus und darüber, dass sie ihren „Marktwert“ noch einmal steigerten. „Wir haben viele Showanfragen aus ganz Deutschland erhalten“, sagt die Trainerin.

Auch zur Weiterbildung nutzten die Sportler die Zeit. „Die Turngeräte unserer Showkollegen konnten wir ausprobieren – es gab viele gute Insider-Tipps“, berichtet Mucignat. Trotz der Strapazen fiel nach vier Wochen der Abschied schwer, sagt die 23-Jährige mit etwas Wehmut „Wir Zebras wurden super integriert. Man hatte das Gefühl, in einer riesigen Familie aufgenommen zu sein.“

Quelle: NZWOnline