Aktuelles von den Volleyballern

12.11.2019

OTB-Frauen finden Schlüssel zum Erfolg

Hohe Kunst: OTBerin Jule Schnibbe (links) wehrt im Doppelblock mit Ricarda Sodermanns einen missglückten Angriff von Spelles Lina Köster ab. Bild: Sascha Stüber

Mit einer hochkonzentrierten Leistung haben sich die Volleyballerinnen des OTB gegen Spelle-Venhaus den ersten Heimsieg in dieser Regionalliga-Saison gesichert und sind damit auf Platz vier geklettert. Auch die Männer stellten ihre Trainer zufrieden. Für die weiterhin sechstplatzierten Oldenburger war Primus Giesen II aber eine Nummer zu groß.

Frauen: Oldenburger TB - SC Spelle-Venhaus 3:0 (25:23, 25:22, 25:23). „Die Mannschaft hat sehr gut als Team zusammen gespielt und war stets fokussiert“, sagte OTB-Trainer Stefan Noltemeier: „Gerade wenn der Gegner gute Phasen hatte, sind wir ruhig geblieben und haben mit positiver Stimmung das Blatt wenden können.“

Gegen die abwehrstärkste Mannschaft der Liga war der Erfolg aber kein leichtes Unterfangen, viele lange Ballwechsel und wechselnde Führungen boten den 70 Zuschauern in der Haarenesch-Halle gute Unterhaltung. „Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir vermehrt über die Mitte den nötigen Druck erzielen konnten, dagegen fand Spelle keine Lösungen“, meinte Noltemeier, dessen Mannschaft auch im Aufschlag-Annahme-Duell die Nase vorn hatte.

Männer: TSV Giesen II - Oldenburger TB 3:1 (26:28, 26:24, 25:20, 25:20). „Wir sind hochzufrieden mit dem, was wir erreicht haben – eine tolle Mannschaftsleistung“, lobte OTB-Trainer Lars Drantmann sein Team, das den ungeschlagenen Tabellenführer an den Rand einer Niederlage brachte. Die Gastgeber hatten arge Probleme, sich auf den unkonventionellen Spielstil der Gäste einzustellen. Nachdem sie im ersten Durchgang den vierten Satzball genutzt hatten, schnupperten sie auch im zweiten Abschnitt an einer Überraschung, verloren diesen aber nach einem 24:24 noch 24:26.

„Giesen musste uns ernst nehmen und alles für den Sieg investieren“, sagte Drantmann, der die OTB-Männer mit Trainerkollege Jörg Johanning sehr gut eingestellt hatte. Jelte Johanning (fehlte krankheitsbedingt) und Libero Tom Remmers (Abiturklausuren), die mit Mika Drantmann in den vorherigen Spielen einen erfolgreichen Annahmeriegel gebildet hatten, wurden durch Daniel Müller und Rückkehrer Niclas Thuernagel stark vertreten.

In den Sätzen drei und vier setzte sich aber die Klasse des Spitzenreiters durch. „Unter den Rahmenbedingungen war das eine sehr gute Leistung“, lobte Drantmann.

Quelle: www.nwzonline.de

09.11.2019

Volleyballer planen nächsten Streich

Ihre Achterbahnfahrt durch die Regionalliga-Saison wollen die Volleyballerinnen des OTB in eigener Halle noch einmal fortsetzen. Bisher reihten sich in (un-) schöner Regelmäßigkeit immer Niederlagen und Siege aneinander, so dass nach dem Gesetz der Serie nun auf das 0:3 zuletzt bei Tuspo Weende wieder ein Erfolg folgen müsste. Anschließend soll die Serie gebrochen werden, um eine Erfolgsserie zu starten, wie sie die OTB-Männer zuletzt schon hingelegt haben.

Frauen: Oldenburger TB - SC Spelle-Venhaus (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Das ist für uns kein unbekannter Gegner, dennoch erwarten wir eine etwas andere Spielweise, da sie einen neuen Trainer haben“, sagt Coach Stefan Noltemeier über die Gäste aus dem Emsland die aktuell Vierter sind (5 Spiele, 8 Punkte), während sein Team Siebter ist (5, 6).

„Wir suchen uns noch ein wenig als Team. Gegen Spelle ist unser Ziel, konstanter auf einem hohen Niveau zu spielen“, erklärt Noltemeier und gibt einen Einblick in die Vorbereitung auf den als unangenehm geltenden Gegner: „Wir haben im Training das Thema Teamplay intensiviert. Alle hatten die Aufgabe, bewusst an die Grenzen zu gehen, so dass wir uns in einer Wettkampfatmosphäre befinden.“ In nicht so guten Phasen den Kopf hängen zu lassen, soll es nicht mehr geben.

Männer: TSV Giesen II - Oldenburger TB (Sonntag, 16 Uhr). Nach den beiden Auftaktniederlagen haben die derzeit sechstplatzierten OTB-Männer (5, 7) durch zuletzt drei Siege in Folge viel Selbstvertrauen gesammelt. Das ist auch nötig gegen den Primus aus dem Kreis Hildesheim, der mit der Maximalpunktzahl (5, 15) die Tabelle anführt und insgesamt erst zwei Sätze abgegeben hat. In der Reserve des Bundesligisten sind nun zahlreiche Spieler aktiv, die in der vergangenen Saison am Aufstieg in das Oberhaus beteiligt waren.

Quelle: www.nwzonline.de

06.11.2019

Luxusproblem zahlt sich aus

Defensive: Am Netz versucht Mika Drantmann, den Angriff von Torben Paetzold zu blocken, hinten konzentrieren sich Niels Galle (links) und Jelte Johanning auf die Annahme. Bild: Piet Meyer

Zwei Sätze lang spielten die Regionalliga-Männer vom OTB gegen Vallstedt „Jugendvolleyball“. Mit mehr Disziplin und einem starken Daniel Müller als Verstärkung von der Bank wurde das Duell aber noch gedreht.

Erneut knapp die Nase vorn hatten die Volleyballer des OTB im Regionalliga-Heimspiel gegen die Vallstedt Vechelde Vikings. Nachdem sie sie bereits eine Woche zuvor zu Hause gegen Ligaprimus GfL Hannover in der Verlängerung den längeren Atem bewiesen hatten, setzten sich die Oldenburger auch jetzt mit 3:2 durch. Die Frauen verloren dagegen trotz eines guten Starts ihr Duell beim Tabellenzweiten aus Göttingen.

Männer: Oldenburger TB - Vallstedt Vechelde Vikings 3:2 (23:25, 21:25, 25:19, 25:18, 15:11). Vor dem Spiel hatte Lars Drantmann, der die „jungen Wilden“ vom OTB mit Jörg Johanning trainiert, den vollen Kader und die starke Trainingsleistung als „Luxusproblem“ bezeichnet. Genau dieses löste die Sorgen des Duos gegen den Rivalen aus dem Kreis Peine. „Der breite Kader hat uns heute reichlich Möglichkeiten gegeben“, meinte Drantmann und war froh über die guten Alternativen auf der Bank: „Gerade in den ersten beiden Sätzen haben wir wieder Jugendvolleyball gespielt.“

Das junge Team präsentierte sich anfangs fahrig, machte leichte Fehler und hielt sich nicht an die taktischen Vorgaben der Trainer. Mit mehr Disziplin im Service und einem starken Jelte Johanning über die Außenangreiferposition kämpfte sich der OTB nach dem 0:2-Satzrückstand aber ins Spiel. Großer Rückhalt bei der Aufholjagd war Einwechselspieler Daniel Müller, der „taktisch enorm clever agierte“, lobte Drantmann, dessen Team den Druck erhöhte, während der Gegner kaum Lösungen fand.

Im Tiebreak zeigte Rückkehrer Niels Galle (zuvor beruflich im Ausland), wozu er in der Lage ist, und besiegelte mit fünf Servicepunkten den 3:2-Erfolg. „Dass er ohne Training mit den Jungs so eine Leistung abruft, ist schon erstaunlich“, war Drantmann voll der Lobes: „Klar sind wir zufrieden nach dem Rückstand, auch wenn wir uns drei Punkte vorgenommen hatten.“ Mit drei Siegen aus fünf Spielen und sieben Punkten ist der OTB weiterhin Sechster. Vallstedt liegt mit nun acht Zählern direkt davor.

Frauen: TuSpo Weende - Oldenburger TB 3:0 (28:26, 25:19, 25:17). Die Chance, das berühmte „Momentum“ auf ihre Seite zu ziehen, verpassten die Gästespielerinnen in der Endphase des ersten Satzes. Das Team von Trainer Stefan Noltemeier gab den Durchgang nach einer 24:21-Führung noch ab und stärkte damit das Selbstvertrauen der weiterhin zweitplatzierten Göttingerinnen (nun 5 Spiele, 12 Punkte).

„Leider beenden wir den Satz nicht zu unseren Gunsten. Danach hatten wir große Probleme mit ihrem starken Aufschlag“, ärgerte sich Noltemeier. „Sie wurden immer lockerer und wir hingegen fester im Kopf. Sie haben verdient gewonnen“, zollte er den Gegnerinnen Respekt und liegt nach der Niederlage mit seiner Mannschaft (5, 6) weiter auf Position sechs der Regionalliga-Tabelle.

Quelle: www.nwzonline.de

02.11.2019

Regionalligisten wollen Aufwärtstrend bestätigen

Mit viel Selbstbewusstsein gehen die Volleyballer des OTB in ihr Regionalliga-Heimspiel gegen die Vallstedt Vechelde Vikings, nachdem sie zuletzt überraschend den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer GfL Hannover besiegt haben. Ein ähnliches Hochgefühl erleben gerade auch die Oldenburger Frauen. Sie wollen nach dem souveränen 3:0 beim FC Leschede nun bei TuSpo Weende weiter punkten.

Männer: Oldenburger TB - Vallstedt Vechelde Vikings (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). Besser könnten die Vorzeichen für das Trainergespann der Gastgeber nicht sein: Spitzenreiter 3:2 geschlagen, zu Hause gegen Vechelde noch nie verloren und fast alle Mann an Bord. „Das ist ein echtes Luxusproblem für uns Trainer, dass wir nun auf die Einzelform der Spieler sowie auf den Gegner reagieren können“, sagt Lars Drantmann. Außer Niclas Thuernagel, der sich beim 0:3 gegen die VSG Ammerland am Knöchel verletzt hatte, kann er mit Jörg Johanning auf allen Positionen aus dem Vollen schöpfen.

„Wir haben bewiesen, dass wir gegen Topteams siegen können. Deswegen gehen wir positiv in das Spiel, um drei Punkte mitzunehmen“, meint Drantmann. Den Schlüssel sieht er in der stabilen Annahme, die gegen Hannover Garant für den Erfolg war.

Vallstedt (4 Spiele, 7 Punkte, 5. Rang) zeigte sich in den vergangenen Spielzeiten als Überraschungsei. Stets landete das Team nur im Mittelfeld, obwohl die vielen starken Einzelspieler den Oldenburgern (4, 5, 6.), die zuletzt lange um den Aufstieg mitspielten, körperlich überlegen sind. „Sie werden uns durch den Erfolg gegen GfL nicht unterschätzen, zudem kennen sie unsere Spielweise aus den letzten Jahren“, warnt Drantmann, will mit dem jungen Team aber eine Siegesserie starten.

Frauen: TuSpo Weende - Oldenburger TB (Samstag 20 Uhr). Nichts anbrennen lassen hatten die Volleyballerinnen des OTB gegen Leschede und dabei vor allem im Aufschlag wie in der Annahme groß aufgetrumpft. Das soll sich nun gegen die Rivalinnen aus dem Göttinger Stadtteil Weende natürlich nicht ändern. „Ziel ist es, die hohe Qualität im Service und der Annahme vom letzten Spiel zu erreichen“, gibt Trainer Stefan Noltemeier vor: „Weende ist eine technisch gute und spielstarke Mannschaft. Wir müssen viel Aufwand betreiben, um sie aus der Komfortzone zu bringen.“

Die Gastgeberinnen ließen bislang in dieser Saison nicht viel zu, holten neun Punkte aus vier Spielen und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Erst am vergangenen Spieltag mussten sie sich dem VC Osnabrück mit 1:3 geschlagen geben. Gegen den hatte zuvor auch der mit sechs Zählern sechstplatzierte OTB 0:3 verloren.

„Mit viel Risiko im Aufschlag wollen wir den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Zudem gilt weiterhin das D.A.S-Prinzip“, gibt Noltemeier an, und spielt damit auf seine Schlagworte „Dominanz, Aggressivität und Stimmung“ an.

Der Erfolg der Mannschaft in Leschede wurde aber getrübt. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Micòl Feuchter zog sich in der Partie einen Kreuzbandriss und wird bis Saisonende ausfallen.

Quelle: www.nwzonline.de

29.10.2019

OTB feiert Coup gegen Primus

Geblockt: Andre Goda (Nr. 7) und Mika Drantmann (13) entschärfen einen Angriff des GfL-Spielers Jen Thienemann. Hinten stehen Jelte Johanning (links) und Tom Remmers für den Fall der Fälle in der Annahme bereit. Bild: Piet Meyer

Die Oldenburger knöpften dem Regionalliga-Rivalen aus Hannover die ersten Punkte ab. Die Freude der OTB-Frauen über ihr 3:0 in Leschede wurde durch eine schwere Verletzung von Micòl Feuchter überschattet.

Mit einem Doppelerfolg haben sich die Regionalliga-Teams der OTB-Volleyballabteilung beim Neustart nach zuvor drei spielfreien Wochenenden zurückgemeldet. Trotz der beiden Siege gab es in beiden Mannschaften aber auch gemischte Gefühle.

Männer: Oldenburger TB - GfL Hannover 3:2 (25:20, 25:19, 27:29, 17:25, 15:11). „Ich weiß noch nicht, ob die Freude überwiegt – oder der Ärger über die verschenkten drei Punkte“, meinte Trainer Lars Drantmann, der das junge OTB-Team zusammen mit Jörg Johanning betreut. Ihre Mannschaft trumpfte in den ersten drei Durchgängen auf und war einem klaren Sieg nahe. Vor allem der Annahmeriegel – bestehend aus Libero Tom Remmers sowie den Trainersöhnen Jelte Johanning und Mika Drantmann – ließ den Tabellenführer verzweifeln.

Die Gastgeber punkteten lange Zeit nahezu nach Belieben über die Mittelangreifer Andre Goda und Thadeus Volk, doch im dritten Satz ließ das Team drei Matchbälle ungenutzt. Es folgte der Knick im vierten Abschnitt, und die Sorgen des Trainergespanns wuchsen. Am Ende sorgte aber Zugang Daniel Müller mit seinen Aufschlägen im Tiebreak dafür, dass zwei der drei Punkte in Oldenburg blieben.

Frauen: FC 47 Leschede - Oldenburger TB 0:3 (10:25, 16:25, 22:25). Die Oldenburger „Schmetterlinge“ lieferten eine starke Leistung ab. In einer einseitigen Partie setzten die Spielerinnen des OTB alle Taktikwünsche ihres Trainer um, die er „D.A.S.“ nennt. „Das bedeutet, Dominanz im Auftreten, Aggressivität im Angriff und Block und Stimmung als Pflicht“, erklärte OTB-Trainer Stefan Noltemeier und ergänzte: „Das hat heute super funktioniert.“

Durch hohen Aufschlagdruck behielten die Oldenburgerinnen stets die Kontrolle, während Leschede im Angriff keine Lösungen fand. Ein Sonderlob erhielt Zugang Jule Schnibbe. „Sie hat auf der Diagonalposition viele wichtige Punkte gemacht“, meinte Noltemeier, dessen Team durch den Auswärtserfolg mit nun sechs Punkten aus vier Spielen auf den fünften Platz geklettert ist.

Weiter geht’s am kommenden Wochenende wiederum auswärts gegen den TuS Weende. Dann wird Micòl Feuchter jedoch fehlen. Der Ausfall der „emotionalen Leaderin“ (Noltemeier) trübte die Freude über den starken Auftritt im Emsland. „Die Verletzung von Micòl sah gar nicht gut aus“, sagte Noltemeier über die Mittelangreiferin, die sich bei einem Sprung schwer das Knie verdreht hatte.

Quelle: www.nwzonline.de