Aktuelles von den Volleyballern

14.12.2019

OTB-Trainer fordert glühenden Auftritt im Heimspiel

Niclas Thuernagel (rechts) fehlt dem OTB – Marten Faß (links) ist als Zuspieler gefordert. Bild: Erik Hillmer

Eine klare Reaktion fordert OTB-Trainer Lars Drantmann von seinen Regionalliga-Volleyballern im vorletzten Spiel vor der Weihnachtspause. Nach der „enttäuschenden und unnötigen“ 1:3-Pleite beim VC Osnabrück soll am Samstagabend für den Tabellensechsten (9 Spiele, 13 Punkte) ein Heimsieg gegen Braunschweigs Zweitliga-Reserve (9, 16, 4. Rang) her. Parallel gastieren die Oldenburger Frauen (9, 15, 3.) beim SC Langenhagen (10, 13, 6.).

Männer: Oldenburger TB – USC Braunschweig II (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Die Gesamteinstellung muss sich definitiv ändern, wenn wir gegen den USC bestehen wollen“, sagt Drantmann und hat dabei wohl nicht nur die schwache Leistung in Osnabrück, sondern auch das Hinspiel im Kopf. Da agierte der OTB zwei Sätze auf Augenhöhe, verlor aber letztlich klar mit 1:3.

Vor dem Rückrunden-Auftakt hat er mit Kollege Jörg Johanning im Training die Themen Aufschlag und Abwehr, gerade bei schwierigen Situationen, in den Fokus gestellt. Nicht zur Verfügung stehen Niclas Thuernagel und Zuspieler Niels Galle, der bereits gegen Osnabrück fehlte. Marten Faß wird das Amt des Spielgestalters wohl übernehmen. Der 16-Jährige ist zuvor aber bereits mit der Reserve im Verbandsliga-Derby gegen die SG Ofenerdiek/Ofen gefordert. Nichtsdestotrotz fordert Drantmann Vollgas: „Der Hallenboden glüht – so erwarte ich, dass die Jungs am Samstag auftreten werden.“

Frauen: SC Langenhagen – Oldenburger TB (Samstag, 20 Uhr). „Wir als Team wollen das zarte Pflänzchen an Spielfreude, Willen und Präsenz, welches sich im letzten Spiel gezeigt hat, weiter mit viel Nahrung versorgen“, philosophiert OTB-Trainer Stefan Noltemeier, dessen Mannschaft zuletzt Siege gegen Lintorf (3:1) und Lohne (3:0) eingefahren hat, die den Sprung auf Rang drei brachten.

„Sie kennen uns gut und sind eine erfahrene Mannschaft“, sagt Noltemeier über die Gastgeberinnen. Das Spiel ist nicht nur das Kräftemessen von zwei Teams, die sich in der Vergangenheit schon viele Duelle geliefert haben. Es ist auch das Wiedersehen zweier junger Spielerinnen, die in diesem Sommer zusammen an den U-19-Beachmeisterschaften teilnahmen. Liska Treude (OTB) und Partnerin Alexandra Selivanov (SCL) qualifizierten sich gemeinsam für die Endrunde, erreichten den 19. Platz und stehen sich nun in der Halle gegenüber.

„Wir sind gewarnt“, sagt Noltemeier mit Blick auf das 1:3 im Hinspiel zu Saisonbeginn, als seine Spielerinnen „recht kopflos“ agiert hätten. Erst danach nahm der OTB-Zug langsam Fahrt auf. Wollen die Oldenburgerinnen dem Trainer persönlich ein Weihnachtsgeschenk bereiten, muss nun ein Sieg her. Beim letzten Spiel des Jahres am nächsten Samstag zu Hause gegen Schlusslicht Göttingen befindet sich der Volleyball-Philosoph bereits im Winterurlaub.

Quelle: www.nwzonline.de

10.12.2019

Zuspielerin heizt Feierlaune an

Jubelstimmung: Die OTB-Frauen (von links) Kaya Roy, Lea Peters, Lena Kohlmeier, Maren Schmeling, Libera Simone Hüsken und Hanna Niehoff feiern einen Punkt gegen Union Lohne. Bild: Erik Hillmer

Beim 3:0-Sieg der OTB-Frauen gegen Union Lohne drehte Lena Kohlmeier in allen Sätzen als Einwechselspielerin auf. Die Männer zeigten beim 1:3 in Osnabrück eine Leistung, die Trainer Lars Drantmann richtig schäumen ließ.

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Union Lohne haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB die Konkurrentinnen aus der Grafschaft Bentheim von Rang drei verdrängt und damit selbst Tuchfühlung zu Aufstiegsrelegationsrang zwei aufgenommen. Die Männer wurden ihren Ambitionen dagegen bei der 1:3-Niederlage in Osnabrück nicht gerecht und haben den gerade hergestellten Anschluss zu Platz zwei als Tabellensechster gleich wieder verloren.

Frauen: Oldenburger TB - Union Lohne 3:0 (25:21, 30:28, 25:21). „Ein sehr kurioses Spiel“, meinte OTB-Trainer Stefan Noltemeier nach dem Duell mit den Rivalinnen aus der Grafschaft Bentheim, die im Bereich Aufschlag/Annahme besser arbeiteten, aber sich doch geschlagen geben mussten. „Mehrfach haben wir hinten gelegen, doch am Ende haben wir die schwierigen Sachen sehr erfolgreich lösen können“, sagte Noltemeier.

Den Unterschied machte in allen Durchgängen Lena Kohlmeier aus. Mit ihrer Einwechslung im Zuspiel drehten die Oldenburgerinnen im ersten Abschnitt ein 13:17 und im zweiten ein 15:19 jeweils in einen Satzgewinn. Und da dreimal bekanntlich Oldenburger Recht ist, mussten die Gäste beim Stand von 18:17 im dritten Durchgang erneut mit anschauen, dass die Einwechslung von Kohlmeier einmal mehr Erfolg versprach. „Lena war richtig gut, aber auch Maren Schmeling zeigte in der Mitte, was sie kann“, lobte Noltemeier und fügte hinzu: „Das waren drei wichtige Punkte für uns.“

Männer: VC Osnabrück - Oldenburger TB 3:1 (25:21, 31:29, 17:25, 25:18). „Eine riesige Enttäuschung“, meinte Trainer Lars Drantmann nach der unnötigen Pleite beim Abstiegskandidaten, durch die die Oldenburger selbst wieder den Blick nach unten richten müssen. Der Vorsprung der OTBer, die in den vorherigen sechs Spielen nur von Tabellenführer Gießen knapp besiegt worden waren, auf den Relegationsrang ist auf vier Zähler geschmolzen.

„Total verdiente Niederlage aufgrund der Vorzeichen. Wir haben schlecht trainiert – und alle Elemente waren am Wackeln“, monierte Drantmann, dessen Team im ersten Durchgang bis zum 19:19 auf Augenhöhe mit den Gastgebern agiert, aber dann vollkommen den Faden verloren hatte. Ähnlich verunsichert nutzten die Oldenburger im zweiten Abschnitt drei Satzbälle nicht.

„Das war eine mangelnde Energieleistung – auch bei uns Trainern, wir hätten die Jungs schon beim Einspielen auf den Pott setzen müssen“, gab Drantmann selbstkritisch zu: „Wie mit Kleister an den Füßen haben wir gespielt, die Niederlage tut richtig weh.“

Quelle: www.nwzonline.de

07.12.2019

Frauenteam sucht noch die Konstanz

Weiter auf der Erfolgswelle reiten wollen die Volleyballerinnen und Volleyballer des Oldenburger TB an diesem Wochenende in den beiden Regionalligen. Die Frauen empfangen den direkt vor ihnen postierten Aufsteiger Union Lohne. Die Männer müssen in Osnabrück eine Pflichtaufgabe lösen, wenn sie ihren Vormarsch in der Tabelle fortsetzen wollen.

Frauen: Oldenburger TB - SV Union Lohne (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). Die Gäste stiegen vor eineinhalb Jahren unglücklich ab, schafften aber die sofortige Rückkehr und stehen nun mit fünf Siegen aus acht Partien (14 Punkte) direkt vor den Oldenburgerinnen (12) auf dem dritten Tabellenplatz. „Sie sind eine erfahrene Regionalligamannschaft und gut in die Saison gestartet“, erklärt OTB-Trainer Stefan Noltemeier: „Uns und die Zuschauer erwartet somit ein spannendes Spiel.“

Mit drei Siegen aus den vergangenen fünf Begegnungen ist seine Mannschaft nach und nach im Regionalliga-Klassement emporgestiegen. Soll es jetzt noch höher gehen, muss mehr Konstanz in die Leistungen. „Ziel ist es, das Trainingsniveau ins Spiel zu bringen – aber es auch zu toppen“, sagt Noltemeier.

Männer: VC Osnabrück - Oldenburger TB (Sonntag, 12.30 Uhr). Das ohnehin junge OTB-Team tritt mit einer ausgerechnet auf der Zuspiel-Position noch einmal verjüngten Mannschaft beim gegen den Abstieg kämpfenden Tabellendrittletzten an. Spielgestalter Niels Galle ist beruflich im Ausland und wird durch die beiden Youngster Marten Faß (16 Jahre) und Philipp Zillies (17) aus der zweiten Mannschaft vertreten.

„Die ganze Mannschaft steht da in der Verantwortung, gerade in der Annahme und Abwehr die Jungs maximal zu unterstützen“, fordert OTB-Trainer Lars Drantmann und misst dieser wie der folgenden Partie gegen Braunschweig große Bedeutung bei. „Diese Spiele sind für uns wichtige Gradmesser, wohin die Reise in dieser Saison geht“, sagt Drantmann.

Seine Mannschaft war mit zwei Pleiten in die Saison gestolpert, hatte sich aber dann gefangen. Nach zuletzt fünf Siegen aus sechs Spielen (die eine Niederlage gab’s gegen den bärenstarken Primus aus Giesen) liegen die Oldenburger wieder in Schlagdistanz zu Relegationsrang zwei. Schafft der OTB gegen Osnabrück und Braunschweig die nächsten Erfolge, winkt eine entspannte Weihnachtszeit.

Quelle: www.nwzonline.de

03.12.2019

OTB streckt Fühler nach oben aus

Auf ganz hohem Niveau bewegten sich die OTB-Männer (hier im Angriff Jason Prostka gegen Mario Helmich) gegen Schüttorf II zu selten. Dennoch gewannen sie 3:0. Bild: Erik Hillmer

Die Ergebnisse stimmten, aber mit den Leistungen waren die Trainer der Oldenburger Regionalligisten nicht so ganz zufrieden. Die Männer offenbarten gegen Schüttorf II altbekannte Pro­bleme – die Frauen verloren in Lintorf kurzzeitig völlig den Rhythmus.

Obwohl am Ende beide Volleyball-Regionalliga-Teams die maximale Punktausbeute auf dem Konto verbucht hatten, waren die OTB-Trainer mit den Leistungen nicht so richtig zufrieden. Die Männer kämpften gegen Schüttorf II mit altbekannten Schwächen, setzten sich gegen die Zweitliga-Reserve aber dennoch 3:0 durch. Die Frauen zeigten sich beim 3:1-Sieg in Lintorf in Spiellaune, leisteten sich aber einen kräftigen Durchhänger.

Männer: Oldenburger TB - FC Schüttorf II 3:0 (25:17, 28:26, 25:22). Die nackten Zahlen deuten auf einen eindeutigen Erfolg hin, doch OTB-Coach Lars Drantmann grantelte. „Wir haben wieder teilweise gespielt wie ein Jugendteam“, klagte er: „Im Aufschlag zu undiszipliniert – in der Annahme nicht so stark wie zuletzt.“

Sein Team war spielerisch gut gestartet und hatte den ersten Durchgang gegen die mit lediglich sieben Akteuren angetretenen Gäste klar gewonnen. Doch danach fiel die Leistungskurve mächtig ab. Schüttorf kam im zweiten Abschnitt sogar zu zwei Satzbällen, doch personelle Umstellungen von Drantmann und Trainerkollege Jörg Johanning brachten die 2:0-Führung.

Angeführt vom stark aufspielenden Thadeus Volk über die Mittelposition ließen die Oldenburger am Ende nichts mehr anbrennen und holten drei „extrem wichtige Punkte für die Tabelle“, resümierte Drantmann. Der OTB liegt mit 13 Zählern nun sieben vor der Abstiegszone und hat angesichts nur noch fünf Punkten Rückstand auf die zweitplatzierte VSG Ammerland (verlor 2:3 bei GfL Hannover) plötzlich auch wieder die Fühler nach oben ausgestreckt.

Frauen: VfL Lintorf - Oldenburger TB 1:3 (17:25, 18:25, 25:11, 21:25). „Das waren drei sehr wichtige Punkte für uns“, sagte auch Frauen-Coach Stefan Noltemeier, dessen Team im engen Klassement als Vierter nun genau diese Zähler vor Abstiegsrelegationsrang acht liegt. „Allerdings fehlte beiden Mannschaften irgendwie der Flow heute“, meinte der Trainer.

Sein Team zeigte sich anfangs in deutlich besserer Spiellaune und distanzierte die Gastgeberinnen mit viel Schwung im Aufschlag wie im Angriff. „Wir haben im ersten und zweiten Satz souverän gespielt, dann hat Lintorf umgestellt“, befand Noltemeier.

Der Drittliga-Absteiger fand mit komplett veränderter Formation speziell in der Defensive die richtigen Mittel und gewann Durchgang drei richtig deutlich. „Wir hatten da eine schwache Phase, sind aber dann im vierten Satz zurückgekommen“, freute sich Noltemeier über die gute Moral im Team und ergänzte: „Wir freuen uns über die drei Punkte aus einem insgesamt sehr verkrampften Spiel auf beiden Seiten.“

Quelle: www.nwzonline.de

03.12.2019

Oldenburger klettern auf Relegationsrang

Mit sechs starken Sätzen bei ihrem Heimspieltag haben die Volleyballer des OTB II einen Riesensatz in der Verbandsliga-Tabelle gemacht. Die Oldenburger bezwangen den Union Lohne mit 3:0 (25:14, 25:17, 25:23) und danach den VfL Lintorf II mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:23, 25:15) und sind mit 18 Punkten nun Zweiter hinter Nachbar und Meisterfavorit SG Ofenerdiek/Ofen.

„Wir haben gerade im Aufschlag und im Zusammenspiel überzeugt, damit war der Sieg gegen Lohne ungefährdet“, meinte Trainer Niclas Thuernagel zum sicheren Erfolg gegen die Rivalen aus der Grafschaft Bentheim. Die OTB-Reserve rief ihre kollektiven Qualitäten ab und ließ den Gästen keine Chance.

Im zweiten Duell des Tages stand den Oldenburgern ein anderes Kaliber gegenüber. Zur Lintorfer Reserve, die vor diesem Spieltag Aufstiegsrelegationsrang zwei belegt hatte, gehört in Pawel Wajnert ein Akteur, der in der vergangenen Saison die erste Mannschaft aus der Volleyball-Hochburg zum Drittliga-Aufstieg gewuchtet hatte.

Nachdem der erste Satz knapp an die Gäste aus dem Kreis Osnabrück gegangen war, schlugen die OTBer trotz einer Verletzung von Timur Divanoglu (Finger bei einer Blockaktion ausgekugelt) zurück. Der starke Benjamin Schmidt sprang in die Bresche und stabilisierte das Spiel der Gastgeber. „Das war ein Sieg des gesamten Teams, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, Lintorf drei Punkte abzunehmen“, meinte Thuernagel: „So etwas macht einen Trainer natürlich stolz.“

Quelle: www.nwzonline.de