Aktuelles von den Volleyballern

23.12.2019

Reserve siegt mit Soforthilfe

In souveräner Manier haben die Volleyballer des OTB II ihre Erfolgsserie in der Verbandsliga auf fünf Siege ausgebaut. Beim VSK Osterholz-Scharmbeck setzten sich die Oldenburger am Samstag mit 3:0 (25:18, 25:22, 28:26) durch und festigten Aufstiegsrelegationsplatz zwei (11 Spiele, 24 Punkte) hinter Stadtrivale SG Ofenerdiek/Ofen (11, 28).

„Die Vorzeichen vor dem Spiel waren gar nicht gut. Am Montag hatte ich nur fünf Spieler auf dem Zettel gehabt“, erklärte OTB-II-Trainer Niclas Thuernagel, der aber in Maksym Loskutov und Justus Frenz zwei erfahrene Spieler kurzfristig akquirieren und schließlich acht Akteure aufbieten konnte.

Loskutov trainiert aktuell in der ersten Mannschaft mit und bestritt mit ihr am Sonntag auch den 3:2-Derbyerfolg gegen seinen Ex-Club VSG Ammerland. Frenz, der früher bereits beim Turnerbund erfolgreich auf der Diagonalposition gespielt hatte, war zuletzt in der Regionalliga für Essen aktiv. „Sie haben das super gemacht und sich direkt gut eingeführt“, lobte Thuernagel die Spontan-Zugänge.

Ganz einfach machten es die Gastgeber dem OTB-Erfolgszug nicht, aber die Oldenburger holten sogar einen 4:12-Rückstand im zweiten Durchgang auf und behielten auch in der Endphase des dritten Durchgangs die Nerven. Gerade Zuspieltalent Philip Zilles sorgte für zahlreiche Punkte im Aufschlag und führte schlau Regie.

Quelle: www.nwzonline.de

21.12.2019

Nur Derbysieg beschert OTB besinnliche Zeit

Übermacht: Im Hinspiel beim OTB (weißes Trikot, Mitte: Malte Brüers) dominierte die VSG (vorn, von links: Rolf von Kampen, Thomas Adelmann, Arne Tyedmers). Bild: Martin Remmers

Die Oldenburger plagen vor dem Regionalliga-Derby bei der VSG Ammerland Personalsorgen. OTB-Trainer Lars Drantmann sieht sich in einer Lage, wie sie einst Otto Rehhagel erlebt hat.

Schlechter könnten die Vorzeichen für die Volleyballer des OTB vor dem Regionalliga-Derby an diesem Sonntag (16 Uhr, Schulzentrum Bad Zwischenahn) bei der VSG Ammerland nicht sein. Im Hinspiel gab’s eine 0:3-Packung, zuletzt kassierten die Oldenburger zwei Niederlagen, zudem fehlen jetzt vier Stammkräfte.

„Griechenland ist mit ähnlichen Voraussetzungen 2004 Fußball-Europameister geworden“, zieht OTB-Trainer Lars Drantmann einen Vergleich mit dem EM-Triumph unter Otto Rehhagel und ergänzt: „Für uns gilt es einfach, das Maximale von uns abzuverlangen, egal welches Ergebnis am Ende rausspringt.“

Nach den beiden 1:3-Pleiten gegen Osnabrück und Braunschweig II stehen die Oldenburger (10 Spiele, 13 Punkte) aktuell nur noch vier Punkte vor dem Abstiegsrelegationsrang. Es ist klar: Nur ein Derbysieg beschert dem OTB eine besinnliche Weihnachtszeit.

Die Ammerländer (10, 23) sind Zweiter und wollen diese Position, die am Saisonende zur Teilnahme am Turnier um den Drittliga-Aufstieg berechtigt, weiter festigen. Während den Oldenburgern mit ihrem jugendlichen Elan bislang zu oft die nötige Konstanz fehlte, hat es die VSG mit ihrem erfahrenen Trainerfuchs Torsten Busch meist geschafft, die Spiele zu dominieren und die Kontrahenten gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.

„Das sind zwei Mannschaften, die sich aus dem Effeff kennen. Gerade in solchen Partien kann es auf die bessere Tagesform ankommen“, sagt Busch mit Blick auf die vielen Spieler, die schon für beide Vereine aktiv waren, und weiß um das stets von Sprüchen geprägte Vorgeplänkel vorm Nachbarschaftsduell: „Solche Partien zählen für die Jungs natürlich doppelt – da spielt die Tabellensituation gar keine Rolle.“ Mal schauen, wie die Ammerländer mit dem „griechischen Gegner“ umgehen.

Quelle: www.nwzonline.de

21.12.2019

Frauen planen Ausbau von Erfolgsserie

Nachdem die Volleyballerinnen des OTB ihre Erfolgsserie in der Regionalliga vor einer Woche durch ein hart erkämpftes 3:2 in Langenhagen auf drei Siege ausgebaut haben, soll an diesem Samstag zu Hause Nummer vier folgen. Um 20 Uhr treffen die Oldenburgerinnen in der Haarenesch-Halle auf Schlusslicht ASC Göttingen.

„Der Sieg gegen Langenhagen war super wichtig“, sagt OTB-Trainer Noltemeier und ergänzt: „Dadurch haben wir uns in eine sehr angenehme Tabellensituation gebracht.“

Während sein Team (10 Spiele, 18 Punkte) als Dritter aktuell nur einen Zähler hinter dem Aufstiegsrelegationsrang liegt, haben die Gäste aus Göttingen (10, 7) in dieser Saison arge Probleme, positive Ergebnisse einzufahren. Vor einer Woche gelang durch ein 3:2 gegen den achtplatzierten SC Spelle-Venhaus der dritte Sieg. Der Abstand zum auf dem Abstiegsrelegationsplatz liegenden Rivalen wurde im direkten Duell auf sechs Zähler verkürzt.

„Wir dürfen den Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen“, warnt Noltemeier und fordert: „Selbstbewusst auftreten und das starke Niveau aus dem Training aufs Parkett bringen, sind die Schlüssel zum Erfolg.“

Im Tabellenmittelfeld ist es ein enges Rennen. Die OTB-Frauen richten den Blick nach oben, stehen aber auch nur vier Punkte vor Spelle. „Große Spielerinnen zeichnen sich dadurch aus, dass sie alles dafür tun, die kleinen Dinge bestmöglich zu tun – und so sollten wir auch auftreten“, gibt Noltemeier als Marschroute vor und wünscht seiner Mannschaft, dass sie „das Spiel und das Jahr stimmungsvoll abschließt“. Der Trainer ist urlaubsbedingt nicht selbst dabei und wird an der Seitenlinie durch Philipp Kremin vertreten.

Quelle: www.nwzonline.de

17.12.2019

Oldenburger erleben Déjà-vu

Im ersten Satz sahen die Trainer (hinten von links) Lars Drantmann und Jörg Johanning noch ein gutes OTB-Spiel. Bild: Piet Meyer

Die OTB-Männer brillierten erneut in Satz eins, doch dann drehte Braunschweig II wie im Hinspiel auf. Die Frauen gewannen in Langenhagen einen offenen Schlagabtausch mit 3:2.

Ein Déjà-vu haben die Volleyballer des Oldenburger TB bei ihrer 1:3-Heimniederlage gegen den USC Braunschweig II erlebt, während die Vereinskolleginnen in der Frauen-Regionalliga ihren Trainer beim 3:2 in Langenhagen an seine emotionalen Grenzen brachten.

Männer: Oldenburger TB - USC Braunschweig II 1:3 (25:17, 23:25, 15:25, 19:25). Wie im Hinspiel brillierten die Oldenburger im ersten Satz, ehe der Gegner aufdrehte und alle drei Punkte einsackte. „Ich habe lange keine Mannschaft gesehen, die so kon­stant gut aufgeschlagen und angegriffen hat. Das war am Ende eine Lehrstunde“, sagte Coach Lars Drantmann.

Er hatte zuvor mit Trainerkollege Jörg Johanning einen alten Bekannten reaktiviert. Zuspiel-Fuchs Benjamin Steffen, der vor zwei Jahren seine Karriere beendet hatte, sprang für das Heimspiel ein und ersetzte den erneut ausgefallenen Niels Galle. „Benni hat das klasse gemacht, aber das war uns auch irgendwie klar“, sprach Drantmann voll des Lobes für den Pritscher, der früher bei zahlreichen Dritt- und Regionalliga-Duellen Regie geführt hat.

Auch Steffen konnte die Niederlage aber nicht verhindern, da die Braunschweiger trotz kleinen Kaders immer besser ins Spiel kamen. „Sie haben das Niveau angezogen – wir konnten nicht mehr mithalten“, sagte Drantmann, dessen Team vor dem Derby am kommenden Sonntag um 16 Uhr bei der zweitplatzierten VSG Ammerland als Tabellensechster vier Punkte vor der Abstiegszone rangiert.

Frauen: SC Langenhagen - Oldenburger TB 2:3 (27:29, 28:26, 27:25, 17:25, 12:15). „Das Spiel hat mich emotional an meine Grenzen geführt, nun bin ich froh über den Sieg“, konstatierte OTB-Trainer Stefan Noltemeier nach dem Duell, das wie ein offener Schlagabtausch beim Boxen ohne Deckung verlief. Sein Team holte Satz eins, habe die beiden folgenden Abschnitte aber durch „unnötige Geschenke in den kleinen Elementen“ abgegeben.

„Ich musste die Mannschaft auf den Pott setzen, das wurde dann laut. Aber das Team ist dann zusammengerückt und hat gewonnen“, erklärte Noltemeier, dessen Standpauke Wirkung zeigte. Gerade das Zusammenspiel von Diagonalangreiferin Jule Schnibbe und Zuspielerin Liska Treude brachte immer wieder Punkte.

Im Tiebreak besiegelte Kapitän Lea Peters mit zwei Aufschlagpunkten den Auswärtssieg, durch den die Oldenburgerinnen Platz drei vor dem letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag (20 Uhr, Sporthalle Haarenesch) verteidigt haben.

Quelle: www.nwzonline.de

17.12.2019

Junge Garde verhindert Langeweile im Meisterrennen

Komplette Langeweile im Meisterrennen der Volleyball-Verbandsliga hat der Oldenburger TB II durch einen weiteren Derbysieg bei der SG Ofenerdiek/Ofen verhindert. Gäbe es die OTB-Reserve nicht, würde die SGO mit weißer Weste von der Spitze grüßen. Nach dem 3:2 im Hinspiel sicherte sich der Tabellenzweite aber durch ein 3:1 nun sogar alle drei Punkte.

„Der OTB hat brutal aufgeschlagen, gefühlt kamen die Dinger mit 100 km/h flach übers Netz“, meinte SGO-Trainer Olaf Gloystein zur Leistung der OTBer: „Vor allem technisch haben sie gezeigt, was sie können.“

Sein Team hatte sich in der ersten Partie des Tages schon beim 3:1 gegen Abstiegskandidat BC Cuxhaven schwer getan. „Ich kannte den Gegner nicht so wirklich und habe ihn vollkommen unterschätzt“, gab Gloystein zu, dass es ein Fehler gewesen sei, zunächst nicht die beste Sechs aufzubieten. Nach vielen missglückten Aufschlägen und fehlender Kon­stanz in der Annahme mühten sich die Ofenerdieker zu einem 25:22, 23:25, 25:18, 25:15.

„Also gegen uns wird das so aber nicht reichen“, lautete der Kommentar des wartenden OTB-II-Trainers Niclas Thuernagel und wurde für diese Aussage nicht bestraft. Die Talente im Team sowie die Ex-Regionalliga-Spieler Olaf Jahnke und Jan Hartkens zeigten dem Meisterfavoriten die Grenzen auf und siegten 25:22, 26:24, 11:25, 30:28.

Im vierten Satz zeigte das Schiedsgericht beim Stand von 26:26 Gloy­stein die Rote Karte, weil er regelwidrig eine Auszeit beantragt hatte. Anders als im Fußball bedeutet die keinen Platzverweis, sondern einen Punkt für den Gegner. „Das ärgert mich tierisch, vielleicht können wir ohne die Karte den Satz noch holen – und im Tiebreak weiß man nie“, sagte der SGO-Trainer.

„Wir wollten zu jeder Zeit mit Mut agieren. Vor allem im Service, aber auch im eigenen Angriff – damit wir sie gar nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Thuernagel nach dem Duell mit den Tabellenführern, die sich mit 28 Punkten aus elf Partien in die vierwöchige Weihnachtspause verabschiedet haben. Der OTB II (10 Spiele, 21 Zähler) gastiert am kommenden Samstag noch beim viertplatzierten VSK Osterholz-Scharmbeck (10, 16).

Quelle: www.nwzonline.de