Aktuelles von den Volleyballern

14.01.2020

Niklot Treude macht den Unterschied

Volle Kraft gegen den Ball: Niklot Treude (links) führte den OTB gegen Hildesheim zum glatten 3:0-Erfolg. Bild: Sascha Stüber

Rückkehrer Niklot Treude zeigte eine fabelhafte Leistung: Er holte allein zwölf Punkte durch seine wuchtigen Angaben.

In einer guten Regionalligapartie machte ein Spieler den Unterschied beim 3:0-Erfolg aus: OTB-Hauptangreifer Niklot Treude war beim Heimspiel gegen den MTV Hildesheim einfach nicht zu stoppen. „Niklot war der Garant für den Erfolg und insgesamt sind wir beide sehr zufrieden mit dem Sieg“, lobte OTB-Trainer Lars Drantmann seinen Angreifer, der sich in der vergangenen Saison nach seinem Abitur in Australien und Neuseeland eine Auszeit genommen hatte.

In dem spannenden Duell wollten sich beide Mannschaften durch Punkte frühzeitig von den Abstiegsplätzen der Regionalliga distanzieren, und so investierten die Teams enorm viel. „Wir haben viel Aufwand betrieben und konnten mit einer konstanten Leistung überzeugen“, sagte Drantmann. Gerade der Mittelangreifer und Kapitän von Hildesheim wusste oft zu punkten und die Angriffe der OTBer entscheidend zu entschärfen. Doch Treude hatte etwas dagegen. Nahezu jedes Zuspiel von Spielgestalter Niels Galle verwandelte er direkt. So war es natürlich erneut der 21-Jährige, der mit seinem Aufschlag den ersten Satz mit 25:20 einfuhr.

Apropos Aufschlag und Treude: Der Diagonalangreifer verbuchte am Ende fabelhafte zwölf Punkte mit den eigenen wuchtigen Sprungangriffen in drei Sätzen. Aber auch ohne diese Ausnahmeleistung in dieser Kategorie fand er immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Angeführt von dem angeschlagenen Libero Jelte Johanning in der Annahme, konnte Galle kreativ werden und fand fast immer Treude, der die Zuspiele veredelte.

„Positiv nehmen wir aber auch mit, dass wir mit der Wechseloption durch Benjamin Steffen viel einwirken können“, erklärt Drantmann. Mit 25:22 im zweiten Durchgang und 26:24 im dritten, bei dem der Diagonalangreifer seinen zweiten Satzgewinn mit eigenem Aufschlag einfuhr, holten die jungen Talente des OTB wichtige Punkte, um sich frühzeitig nicht mehr mit dem Abstieg beschäftigen zu müssen. Mit 18 Punkten aus zwölf Spielen weisen die Oldenburger bereits neun Punkte Vorsprung auf VC Osnabrück auf, die den achten Relegationsplatz bekleiden.

Hildesheim muss hingegen mit elf Zählern auf dem Konto noch bangen. Ohne Treude wäre sicher mehr für die Gäste drin gewesen – aber der ist ja nicht mehr in Australien.

Quelle: www.nwzonline.de

14.01.2020

OTB II holt fünf Punkte

Weiter in der Erfolgsspur sind die Volleyballer des Oldenburger TB II in der Verbandsliga. Bei ihrem Heimspieltag am Samstag verbuchte die junge Mannschaft fünf Punkte und holte den sechsten und siebten Sieg in Folge. „Wir sind verdient zweimal als Sieger vom Platz gegangen, weil wir spielerisch sowie technisch die bessere Mannschaft waren“, lobt OTB-II-Trainer Niclas Thuernagel sein Team.

Im ersten Spiel gegen den TuS Aschen-Strang waren die Oldenburger in jeder Hinsicht überlegen und holte fast jeden Punkt. Der Punktestand der Gegner wuchs lediglich durch eigene Fehler. Jeder rechnete mit einem klarem 3:0, doch im dritten Satz reichte die 20:15-Führung nicht aus. Viele Eigenfehler ermutigten die Gäste, und die Strafe folgte durch das Schiedsgericht: Beim vergebenen Matchball des OTB ging es hektisch zu, als der Gäste-Mittelangreifer, der von seinem Zuspieler umgerannt wurde, sich Mühe gab, seinen Angreifer pritschend in Szene zu setzen, der wiederum ins Aus schlug. Weder das Zuspiel, noch der Angriff wurde zugunsten des OTB entschieden. Daraufhin gab der OTB beide Sätze ab. Doch Kapitän Olaf Jahnke sicherte mit zahlreichen guten Aktionen den 3:2-Heimerfolg.

Im zweiten Spiel bot der Tabellendritte vom VfL Lintorf II alles auf, um Punkte aus Oldenburg zu stehlen, doch ohne Erfolg. Obwohl die Sätze hart umkämpft waren (27:25, 29:27, 25:20) behielt das junge Team einen kühlen Kopf und siegte glatt mit 3:0.

Quelle: www.nwzonline.de

11.01.2020

Volleyballer wollen Inkonstanz ablegen

Das vorweihnachtliche Glücksgefühl mit dem 3:2-Derbysieg gegen die VSG Ammerland wollen die Regionalliga-Volleyballer des OTB ins erste Spiel des neuen Jahres übertragen. In der heimischen Sporthalle Haarenesch erwarten die sechstplatzierten Oldenburger (11 Spiele, 15 Punkte) an diesem Samstag um 20 Uhr den auf Position sieben vor dem Abstiegsrelegationsrang stehenden MTV Hildesheim (11, 11).

„Das wird für uns ein richtig hartes Stück Arbeit werden“, meint OTB-Trainer Lars Drantmann, dessen Team sich in den Punkten Leistungen und Ergebnisse zuletzt sehr inkonstant gezeigt hatte. Nach unnötigen 1:3-Niederlagen beim VC Osnabrück und gegen den USC Braunschweig II gelang mit Unterstützung von Heimat-Urlauber Markus Böckermann am 22. Dezember der große Prestigecoup im hitzigen Derby bei der VSG Ammerland. Auf die Unterstützung des Olympia-Teilnehmers können die Oldenburger nun aber nicht zählen.

Nur eingeschränkt kann Drantmann mit seinem Trainerkollegen Jörg Johanning auf dessen Sohn Jelte auf der Außenangreiferposition bauen. Ganz verzichten muss der OTB auf Mittelblocker André Goda. „Der Kader ist breit und gut aufgestellt“, meint Drantmann: „Nun heißt es, direkt in eigener Halle zu punkten.“

Hildesheim siegte zuletzt Anfang Dezember 3:1 beim FC Schüttorf. Es folgten 2:3-Niederlagen gegen die Ammerländer und beim USC Braunschweig II. Das Hinspiel ging im September klar mit 3:0 an die Oldenburger. Die OTB-Trainer hoffen, dass ihr Team auch jetzt die Favoritenrolle ausfüllt. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen“, erwartet Drantmann: „Die Voraussetzungen sind dafür da, denn wir haben sehr ordentlich in der kurzen Vorbereitung trainieren können.“

Quelle: www.nwzonline.de

23.12.2019

Olympia-Starter macht OTB froh

Volle Power: Markus Böckermann (links) schlägt am Block von Ex-OTBer Thomas Adelmann vorbei. Bild: Volkhard Patten

Markus Böckermann ist gerade auf Heimaturlaub in Hundsmühlen. Als OTB-Coach Lars Drantmann fragte, ob der 33-Jährige gegen die VSG Ammerland helfen wolle, ließ sich dieser die Chance auf das brisante Duell nicht entgehen.

Mit einem Überraschungscoup hat der OTB den ewigen Rivalen aus der Nachbarschaft am Sonntag in Bad Zwischenahn verblüfft. Im Regionalliga-Derby bei der VSG Ammerland stand Markus Böckermann (33), zweimaliger Deutsche Beachvolleyballmeister und Olympia-Teilnehmer von 2016, für die Oldenburger in der Halle. Aufgrund einiger Personalsorgen hatte Trainer Lars Drantmann seinen Ex-Schützling aufgestellt. Gemeinsam durfte am Ende ein 3:2-Volleyballmärchen gefeiert werden.

„Lars hatte mich am Dienstag angerufen, ob ich nicht Lust hätte“, sagte der Wahl-Hamburger, der gerade im Heimaturlaub bei den Eltern in Hundsmühlen ist, und ergänzte mit einem Schmunzeln: „Ammerland eins auswischen? Da kann ich natürlich nicht nein sagen.“

In einem heiß umkämpften Duell der Erzrivalen ging es über fünf Sätze auf und ab – mit dem glücklicheren Ende zugunsten des OTB. „Wir wollten das Spiel ja verlegen – aber gut, dann halt nicht“, kommentierte Drantmanns Trainerkollege Jörg Johanning mit Blick darauf, dass die Ammerländer unbedingt spielen wollten, süffisant aus dem Urlaub das Ergebnis.

Eine weitere Überraschung für die Gastgeber war der Ex-VSGer Maksym Loskutov (zuletzt beim TV Baden in der Dritten Liga aktiv), der auf der Mittelposition im OTB-Team ein gutes Debüt feierte. „Wenn Markus und Maksym zusammen einen Doppelblock stellen, dann sieht das schon ein wenig anders aus“, sagte Drantmann.

Nach einem 22:25 im ersten Satz gewannen die Oldenburger die folgenden Durchgänge 25:23 und 25:21. Im vierten Abschnitt ließen aber Kräfte und Konzentration nach. Im Tiebreak mobilisierte der OTB aber noch einmal alle Reserven. Den Schlusspunkt setzte Böckermann, als er beim Stand von 14:13 von Niels Galle per Kopfzuspiel eingesetzt wurde und das Prestigeduell mit einem Diagonalangriff beendete.

„Markus hat einfach die positive Ausstrahlung, die alle mitreißt“, sagte Drantmann, dessen Team durch den Sieg den Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang auf sechs Zähler ausbaute. Die VSG verpasste es, Platz zwei vor der dreiwöchigen Weihnachtspause zu festigen.

„Viel länger hätte das Spiel aber wirklich nicht gehen dürfen“, meinte Böckermann. Ob dem Volleyballmärchen von diesem Sonntag weitere mit dem Wahl-Hamburger folgen, wird sich zeigen.

Quelle: www.nwzonline.de

23.12.2019

Oldenburgerinnen feiern vor Weihnachten ein Fest

Leichtes Spiel: Jule Schnibbe bei einem ihrer wuchtigen Angriffe. Bild: Martin Remmers

Ein vorweihnachtliches Feuerwerk haben die Volleyballerinnen des OTB im letzten Spiel vor der Weihnachtspause gegen Regionalliga-Schlusslicht ASC Göttingen abgebrannt. In eigener Halle setzten sich die Oldenburgerinnen am Samstag mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:15) durch und gehen nach dem siebten Sieg in elftem Spiel als Tabellendritter mit einem Zähler Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang ins neue Jahr.

„Das war eine klasse Leistung von der gesamten Mannschaft“, lobte Philipp Kremin, der den urlaubsbedingt fehlenden Stefan Noltemeier als OTB-Coach vertrat: „Wir haben vor allem die vielen kleinen Dinge sehr gut gemacht.“

Für das Duell hatten sich die Oldenburgerinnen vorgenommen, insbesondere in der Abwehr viel zu investieren, um sich immer wieder in gute Angriffssituationen zu bringen. Das gelang ausgezeichnet. Angeführt von der starken Kapitänin Lea Peters, die zahlreiche Angriffe auch gegen einen Doppelblock versenkte, verbuchte der OTB viele starke Szenen. „Taktisch wollten wir couragiert agieren und die Chancen im Aufschlag und Angriff direkt nutzen“, erklärte Kremin und ergänzte: „Wir wollten in jedem Element die bestimmende Mannschaft sein und selber den Punkt entscheiden – nicht auf den Fehler des Gegners warten.“

Libera Simone Hüskens raubte den Gästen den Nerv. Die guten Abwehraktionen leiteten oftmals wuchtige Angriffe von Diagonalspielerin Jule Schnibbe ein, die auch mit Blockaktionen glänzte. „Wenn man als Vertretungstrainer alle Spielerinnen einsetzen kann, dann muss ich mich an dieser Stelle bei der Mannschaft bedanken“, sagte Kremin zufrieden auch mit Blick darauf, dass er den Nachwuchskräften Julia Remmers (14) und Hannah Peters (13) zum ersten Regionalliga-Einsatz verhelfen durfte.

Mit dem deutlichen Heimsieg vergrößerten die Oldenburgerinnen (jetzt 20 Punkte) den Abstand zum Abstiegsrelegationsplatz auf sieben Zähler und blieben den zweitplatzierten Rivalinnen von TuSpo Weende (21) auf den Fersen. Ligaprimus VC Osnabrück ist schon etwas weiter enteilt (30). Weiter geht’s für die OTB-Frauen am 18. Januar wieder zu Hause gegen den auf dem vorletzten Platz liegenden FC Leschede (8).

Quelle: www.nwzonline.de