Aktuelles von den Volleyballern

03.03.2020

Vizemeisterschaft ist jetzt zum Greifen nah

Aufgepasst im Block: Maren Schmeling versucht, einen Angriff abzuwehren. Bild: Stüber

Selbst in der Hand haben die Volleyballerinnen des OTB beim Saisonfinale in zwei Wochen das Erreichen des Aufstiegsrelegationsplatzes in der Regionalliga. Das Team von Stefan Noltemeier knöpfte durch einen 3:1-Heimsieg am Samstag gegen Lintorf dem SC Spelle-Venhaus den begehrten zweiten Rang ab, ehe die Emsländerinnen tags darauf durch ein 1:3 bei Meister VC Osnabrück die Rückeroberung verpassten.

Kontrolle übernommen
Beim 3:1 (24:26, 25:16, 25:22, 25:20) gegen die zuvor fünftplatzierten Rivalinnen aus dem Kreis Osnabrück waren die Oldenburgerinnen jedoch unkonzentriert und fahrig gestartet. Durch viele Fehler und Unstimmigkeiten kamen beide Teams zunächst nicht in den Wettkampfmodus, bis die Gäste ihre Chancen am Ende des ersten Satzes besser nutzten und in Führung gingen.

„Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben mit starkem Block- und Abwehrverhalten die Kontrolle übernommen“, meinte Noltemeier, dessen Team durch ein 25:16 ausglich, ehe das Duell im dritten Durchgang die Zuschauer verzückte. Bei vielen langen Ballwechseln und spektakulären Abwehraktionen zeigte vor allem OTB-Libera Simone Hüsken, wie viel Ballgefühl sie auch einarmig hat.

Am Ende behielten die Oldenburgerinnen auch im vierten Satz die Oberhand und zogen mit 30 Punkten an Spelle (28) vorbei. Schon eine 2:3-Niederlage bei Union Lohne (26, 4. Rang) würde in zwei Wochen dazu reichen, Platz zwei zu verteidigen.

Volleyball-Krimi
Die OTB-Männer (30) haben zwar keine Chance mehr, die VSG Ammerland (36) noch von Rang zwei zu verdrängen, haben aber durch ein 3:1 (25:23, 18:25, 25:23, 25:23) in einem Volleyball-Krimi beim FC Schüttorf II (13) Position vier erobert. „Der Gegner hat wirklich alles reingeworfen, was er hatte“, lobte Trainer Lars Drantmann die Zweitliga-Reserve, die zwei erfahrene Kräfte aus der Ersten aufgeboten hatte, durch die Niederlage aber auf einen direkten Abstiegsplatz zurückrutschte.

Quelle: www.nwzonline.de

03.03.2020

OTB II verteidigt Platz zwei

Die Meisterschaft ist vergeben, aber mit einem Arbeitssieg in Cuxhaven haben die Verbandsliga-Volleyballer des OTB II ihren zweiten Platz verteidigt und die guten Chancen auf die Teilnahme an der Relegation zur Oberliga gewahrt. „Kein schönes Spiel von beiden Mannschaften“, fand Coach Niclas Thuernagel nach dem 3:1 (18:25, 25:19, 25:21, 25:16). Sein Team habe gewusst, „dass uns Cuxhaven viel abverlangt“.

Gegen die unbequemen Gastgeber lagen die Oldenburger auch direkt zurück. Der Tabellenvorletzte verteidigte eine schnelle 9:2-Führung erfolgreich. Danach spielte sich aber beim OTB II vor allem Mattis Roth in den Vordergrund: Der 16-Jährige Außenspieler punktete im Angriff nach Belieben und gab dem Team Sicherheit.

„Nun haben wir alles beim Heimspiel selber in der Hand“, sagte Thuernagel, dessen Auswahl nun in 16 Spielen 35 Punkte geholt hat. Beim Saisonfinale am 14. März (Samstag, 15 Uhr, Halle Haarenesch) geht es gegen Wiesmoor und Bremen 1860 II. Das Team von der Weser (17, 34) könnte den OTB II noch abfangen.

Quelle: www.nwzonline.de

29.02.2020

OTB-Frauen greifen nach Relegationsrang

Teambesprechung: Stefan Noltemeier erwartet ein attraktives Spiel. Bild: Piet Meyer

Im Fernduell um Aufstiegsrelegationsrang zwei mit dem SC Spelle-Venhaus, der erst am Sonntag beim bereits als Regionalliga-Meister feststehenden VC Osnabrück antritt, wollen die mit einem Zähler Rückstand drittplatzierten Volleyballerinnen des OTB an diesem Samstag vorlegen. Um 20 Uhr empfangen die Oldenburgerinnen in eigener Halle den VfL Lintorf, während die Männer fast parallel in Schüttorf antreten.

Frauen: Oldenburger TB - VfL Lintorf (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Sie sind ein abwehrstarker Gegner und haben mit Larissa Classen eine Ausnahmespielerin in ihren Reihen“, sagt OTB-Trainer Stefan Noltemeier über die Gegnerinnen, die als Tabellenfünfter (24 Punkte) ebenfalls noch eine kleine Chance auf Rang zwei besitzen. Hinter Spelle (28) und den Oldenburgerinnen (27) liegt noch Union Lohne (26).

„Es wird ein attraktives und spannendes Spiel werden“, prognostiziert Noltemeier, der sein Team in dieser Saison vor allem im Block- und Abwehr-sektor weiterentwickelt hat. Angesichts der OTB-Stärke im Aufschlag und der neuen Stabilität in der Defensive ist die Vorfreude auf eine unterhaltsame Partie berechtigt. „Wir wollen beim letzten Heimspiel noch einmal mit allen Spielerinnen des Kaders auflaufen und für ordentlich Stimmung sorgen“, sagt Noltemeier.

Männer: FC Schüttorf 09 II - Oldenburger TB (Samstag, 19Uhr). „Wir erwarten einen schwierigen Kampf“, meint Männer-Trainer Lars Drantmann mit Blick darauf, dass der Gegner seines Teams mit dem Rücken an der Wand steht. Der Rivale aus der Grafschaft Bad Bentheim belegt mit 13 Zählern Abstiegsrelegationsplatz acht und spürt den Atem der punktgleichen Osnabrücker im Nacken. Nur bei einem Sieg ist für die Zweitliga-Reserve noch ein Nichtabstiegsrang erreichbar. Der MTV Hildesheim (18) ist Siebter und will das bleiben.

„Sie müssen beide Spiele gewinnen, um aus eigener Kraft die Chance auf den Ligaverbleib zu wahren“, sagt Drantmann und geht davon aus, dass die Gastgeber hochmotiviert sind. Zudem könnte der Nachwuchs aus der Volleyball-Hochburg noch das eine oder andere Ass aus dem Ärmel ziehen. „Für uns gilt es, wieder zum Aufschlag zu finden“, sagt der OTB-Coach, dessen Mannschaft nach dem 3:1 zuletzt in Buxtehude jetzt in die obere Tabellenhälfte vorstoßen könnte.

Quelle: www.nwzonline.de

25.02.2020

Kraftakt hält Traum am Leben

Am Ende durfte Libera Simone Hüsken über den zehnten Saisonsieg mit den OTB-Frauen jubeln. Bild: Piet Meyer

Trotz personeller Probleme sicherten sich die OTB-Frauen in Braunschweig zumindest zwei Punkte. Alle drei Zähler holten die Männer in Buxtehude, strapazierten aber einmal mehr die Nerven ihres Trainers.

Während die Volleyball-Männer des OTB den ersten Teil ihrer Mission „Maximum“ durch ein 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:20) in Buxtehude erfüllt haben, reichte es für die Frauen in Braunschweig „nur“ zu einem 3:2 (24:26, 25:21, 18:25, 25:17, 15:9). Der Kraftakt, mit dem sich die Oldenburgerinnen zumindest noch zwei der drei Punkte sicherten, könnte im Aufstiegsrennen noch sehr wichtig werden.

„Die Vorzeichen standen nicht gut für uns: sehr kleiner Kader, einige Spielerinnen angeschlagen“, meinte OTB-Trainer Stefan Noltemeier, dessen Team sich im drittletzten Saisonspiel zudem anfangs zu viele Fehler im Aufschlag und Angriff leistete. Über ein starkes Abwehr- und Blockverhalten wurde das Duell mit dem USC Braunschweig, der den Klassenerhalt noch nicht sicher hat, aber offen gehalten.

Trotz der Probleme zeigten sich die Oldenburgerinnen konditionell wie mental auf der Höhe und entschieden auch das dritte Tie-Break-Duell dieser Spielzeit für sich. Ein Sonderlob vom Trainer erhielt Lea Peters. Die Kapitänin habe sich trotz Erkältung „voll für die Mannschaft reingehauen“.

Nervenstärke bewies insbesondere Jonna Tegtmeier, die das Team nach mehr als zweieinhalb Stunden mit richtigen Entscheidungen auf der Zuspielposition zum Sieg führte. Damit machte der OTB (27 Punkte) einen Zähler auf den SC Spelle-Venhaus (28) gut. Der auf Aufstiegsrelegationsrang zwei liegende Rivale unterlag Lintorf (24) mit 2:3. Auch Union Lohne (26) verlor gegen Osnabrück 2:3.

Die Nerven der Trainer haben die Männer im Duell bei Schlusslicht TSV Buxtehude einmal mehr strapaziert. „Wir hätten aufgrund der starken ersten beiden Sätze deutlich entspannter als Sieger vom Platz gehen können“, meinte OTB-Coach Lars Drantmann.

Sein Team brillierte zunächst über die Mittelangreifer Robin Remmers und Malte Brüers sowie Nicolas Schwede auf der Diagonalposition. Nach der 2:0-Satzführung wurde das Ziel, mit neun Punkten aus den drei letzten Spielen vielleicht noch Dritter zu werden, aber nicht mehr konsequent verfolgt.

„Wir neigen dazu, uns mit vielen anderen Dingen zu beschäftigen statt mit unserer Position und Aufgabe – das sorgt für Unruhe“, monierte Drantmann. Auch zahlreiche Wechsel griffen nicht, so dass Satz drei an den sieglosen Tabellenletzten ging. Dann fand der Trainer wohl die richtigen Worte neben dem Feld, und Sohn Mika im vierten Satz die richtigen Mittel auf dem Feld.

Quelle: www.nwzonline.de

22.02.2020

OTB-Teams setzen sich Maximalziel

Hohe Ziele haben sich die Volleyball--Teams des OTB für die verbleibenden drei Regionalliga-Spieltage gesetzt. Wie die Männer, die noch Dritter werden können, visieren die Frauen drei Siege an, um sich Aufstiegsrelegationsrang zwei zurückzuholen.

Männer: TSV Buxtehude-Altkloster - Oldenburger TB (Samstag, 19 Uhr). Nach der Teambesprechung in dieser Woche steht das Ziel. „Wir wollen neun Punkte holen und so unsere Chancen auf Platz drei wahren“, sagt OTB-Trainer Lars Drantmann, dessen auf Position sechs liegendes Team (15 Partien, 24 Zähler) noch die drei Schlusslichter fordert. Buxtehude (15, 2) ist Letzter.

Frauen: USC Braunschweig - Oldenburger TB (Samstag, 15 Uhr). „Über unsere alte Tugend, den Aufschlag, und über unsere neue Tugend, die Abwehr, wollen wir das Spiel kontrollieren und uns Platz zwei zurückholen“, sagt OTB-Coach Stefan Noltemeier, dessen Team (15, 25) zuletzt durch ein 1:3 im direkten Duell hinter Spelle-Venhaus (15, 27) auf Rang drei zurückgefallen war. Die USC-Frauen kämpfen als Siebter (15, 21) um den Klassenerhalt. „Braunschweig ist ein guter Gegner, hat in Antonia Nammek eine sehr dominante Diagonalangreiferin und eine Libera, die in der Abwehr ihr Halbfeld allein kontrolliert“, warnt Noltemeier.

Quelle: www.nwzonline.de