Aktuelles von den Volleyballern

28.01.2020

OTB 2 siegt in Emden

VG Emden - Oldenburger TB II 1:3 (16:25, 25:23, 24:26, 24:26). „Wir wussten vor dem Spiel, dass wir Boden auf Ofen gutmachen können“, sagte OTB-Trainer Niclas Thuernagel: „Dementsprechend wurde unser Mut direkt belohnt.“ Jungtalent Finn Bartels machte dabei den Unterschied und sorgte mit acht Aufschlägen in Folge für den verdienten Satzgewinn, doch durch hitzige Diskussionen und emotionale Zuschauer gewann das Spiel an besonderer Brisanz.

Emden nutze eine Schwächephase der jungen Oldenburger und glich aus, doch danach passte das Nervenkostüm der Gäste wieder. In den vier verbleibenden Spielen hat die OTB-Reserve den direkten Aufstieg nun in eigener Hand.

Quelle: www.nwzonline.de

25.01.2020

Warum beim OTB träumen erlaubt ist

Ihre Erfolgsserie auf sechs Siege in Folge ausbauen wollen die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB an diesem Samstag im Heimspiel gegen Weende. Die Männer sind derweil auswärts auf Wiedergutmachungskurs.

Frauen: Oldenburger TB - TuSpo Weende (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Haarenesch). „Das Ergebnis von fünf Monaten Training ist deutlich sichtbar“, sagt OTB-Trainer Stefan Noltemeier. Die starke Form lässt das Team aktuell von Aufstiegsrelegationsplatz zwei träumen. Dicht sitzen die Oldenburgerinnen (12 Spiele, 23 Punkte, 3. Rang) Union Lohne (13, 24, 2.) dicht im Nacken. Weende (13, 22, 4.) folgt knapp dahinter.

„Die Mädels sind gut drauf und haben im Training eine hohe Eigenmotivation und Fokussierung gezeigt“, meint Noltemeier, warnt aber vor den Göttingerinnen. „Weende ist ein gut eingespieltes Team, hat starke Einzelspielerinnen und ein solides System“, weiß der Trainer und ergänzt: „Wir haben Lust auf einen Fight.“

Männer: Vallstedt Vechelde Vikings - Oldenburger TB (Samstag, 20 Uhr). Nachdem er die Leistung seines Teams nach dem 1:3 bei GfL Hannover donnernd und krachend kritisiert hat („Kollektivversagen“, „verschenkter Nachmittag“), erwartet Männer-Trainer Lars Drantmann nun eine Trotzreaktion bei den Wikingern: „Sie sind ein ähnlich starker Gegner – das wird für uns erneut ein Gradmesser.“

Im Hinspiel führte Vechelde (aktuell 23 Punkte, 5. Platz) 2:0, aber der OTB (18, 6.) siegte nach einem enormen Kraftakt noch 3:2. „Schlüssel für unser Spiel ist und bleibt die Annahme, da müssen wir viel arbeiten“, sagt Drantmann.

Quelle: www.nwzonline.de

21.01.2020

OTB baut Siegesserie clever aus

Geblockt: (von links) Rieke Bruhnken und Jule Schnibbe entschärfen einen Angriff der Gäste. Bild: Piet Meyer

Die Oldenburgerinnen spielten gegen das Schlusslicht aus Leschede konstant wie fleißig. Das Männerteam leistete sich dagegen im Spiel bei GfL Hannover ein kollektives Versagen.

Nahtlos angeknüpft haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des OTB an die gute Form, die ihnen vor der Weihnachtspause vier Siege in Serie eingebracht hatte. Im ersten Spiel in 2020 sicherten sich die Oldenburgerinnen am Wochenende einen sicheren 3:1-Heimsieg gegen den FC Leschede und untermauerten damit ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Die Leistung der ersten Männermannschaft in Hannover war dagegen zum Haareraufen.

Frauen: Oldenburger TB - FC Leschede 3:1 (25:20, 23:25, 25:20, 25:21). „Wir haben heute alle kleinen Sachen richtig gemacht“, lobte OTB-Trainer Stefan Noltemeier sein Team nach dem Duell mit dem Schlusslicht. Das junge Gästeteam spielte ganz und gar nicht wie ein Absteiger, hatten aber keine Chance gegen die cleveren Oldenburgerinnen. „In der Summe haben wir nicht nur sehr konstant gespielt, sondern auch alle Fleißkärtchen eingesammelt“, meinte Noltemeier.

Die wuchtigen Angriffe von Leschede wurden immer wieder von den Mittelblockerinnen Rieke Bruhnken und Ricarda Sodermanns oder die erneut stark aufspielende Libera Simone Hüskens entschärft. Der Tabellenletzte investierte viel, machte aber immer wieder leichte Fehler. „Es ist so bitter, dass die Mädels sich erneut für ihren Aufwand nicht belohnt haben“, klagte Trainer Jürgen Alsmeier, desen Team sich wohl mit dem Abstieg in die Oberliga anfreunden muss.

„Das war heute definitiv ein Arbeitssieg“, erklärte OTB-Kapitänin Lea Peters und ergänzte: „Das war richtig anstrengend, aber durch den Sieg können wir die Saison nun entspannt angehen.“

Durch den Heimerfolg eroberten die Oldenburgerinnen Platz drei zurück (12 Spiele, 23 Punkte) und könnten angesichts noch eines Nachholspiels sogar Union Lohne (13, 24) Aufstiegsrelegationsrang zwei abjagen. Am kommenden Samstag geht’s wieder zu Hause (20 Uhr, Sporthalle Haarenesch) gegen den Tabellenvierten Tuspo Weende (13, 22).

Männer: GfL Hannover - Oldenburger TB 3:1 (25:17, 23:25, 25:20, 25:19). Schlechte Laune bereiteten derweil die Männer ihrem Trainer Lars Drantmann. „Totales Kollektivversagen war das“, polterte der ehemalige Zweitligaspieler: „Was ein verschenkter Nachmittag.“ Insbesondere der Annahmeriegel des OTB verursachte diesmal mehr Unsicherheit als Rückendeckung. „Ohne unseren sonst so starken ersten Kontakt sind wir nicht ins Spiel gekommen“, erklärte Drantmann und ergänzte: „Vor allem haben wir eine Eigenfehlerquote gehabt wie ein U-12-Team.“

Nur im zweiten Durchgang wirkten die beiden Regionalligisten auf Augenhöhe – doch danach fiel die Leistungskurve wieder mächtig ab. Durch die „unnötige Niederlage“, so Drantmann, verpasste der weiter sechstplatzierte OTB (13, 18) den Anschluss an die obere Tabellenhälfte, hat aber weiterhin einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

Die Chance, die Laune des Trainers wieder anzuheben, haben die Oldenburger am kommenden Samstag auswärts beim Tabellenfünften Vallstedt Vechelde Vikings. Der wurde im Hinspiel zu Hause knapp im Tiebreak bezwungen.

Quelle: www.nwzonline.de

18.01.2020

OTB reist ohne Fünf zum Auswärtsspiel

Wieder ordentlich Punkte einfahren wollen die beiden Volleyball-Regionalligateams des Oldenburger TB an diesem Wochenende. Während die Männer am Sonntag (16 Uhr) auswärts bei GfL Hannover ihren dritten Sieg in Folge verbuchen möchten, empfangen die Frauen am Samstag (20 Uhr, Haarenesch) das Tabellenschlusslicht FC Leschede.

„Nach vier Wochen Pause müssen wir schnell wieder in den Wettkampfmodus kommen“, fordert OTB-Trainer Stefan Noltemeier: „Die Trainingsleistungen der letzten beiden Wochen waren schon wieder sehr überzeugend und die Mädels packen bei Spieltagen immer noch eine Schippe drauf.“ Die Vorzeichen sind also gut, die Siegesserie von vier Erfolgen aus den vergangenen fünf Partien auszubauen und den vierten Tabellenplatz (20 Punkte/11 Spiele) zu festigen oder sogar noch auf den zweiten Platz (Union Lohne, 21/12) vorzurücken.

Nach dem erfolgreichen Derby bei der VSG Ammerland und dem klaren 3:0-Erfolg zu Hause gegen MTV Hildesheim treten die OTB-Männer nun beim vier Punkte vor ihm stehenden Team GfL Hannover in der Landeshauptstadt an. „Das wird für uns ein Gradmesser werden“, sagt OTB-Trainer Lars Drantmann: „Wir haben sehr ordentlich mit vielen Spielern trainieren können, müssen aber beim Spiel auf fünf Akteure verzichten.“ Neben Thadeus Volk, Niclas Thuernagel, Nicolas Schwede und Daniel Müller muss das Trainerteam auch auf Benjamin Steffen verzichten. „Das bietet auch immer Chancen für andere Spieler, sich zu zeigen. Der Kader ist groß und motiviert“, gibt sich Drantmann zuversichtlich.

Quelle: www.nwzonline.de

14.01.2020

Niklot Treude macht den Unterschied

Volle Kraft gegen den Ball: Niklot Treude (links) führte den OTB gegen Hildesheim zum glatten 3:0-Erfolg. Bild: Sascha Stüber

Rückkehrer Niklot Treude zeigte eine fabelhafte Leistung: Er holte allein zwölf Punkte durch seine wuchtigen Angaben.

In einer guten Regionalligapartie machte ein Spieler den Unterschied beim 3:0-Erfolg aus: OTB-Hauptangreifer Niklot Treude war beim Heimspiel gegen den MTV Hildesheim einfach nicht zu stoppen. „Niklot war der Garant für den Erfolg und insgesamt sind wir beide sehr zufrieden mit dem Sieg“, lobte OTB-Trainer Lars Drantmann seinen Angreifer, der sich in der vergangenen Saison nach seinem Abitur in Australien und Neuseeland eine Auszeit genommen hatte.

In dem spannenden Duell wollten sich beide Mannschaften durch Punkte frühzeitig von den Abstiegsplätzen der Regionalliga distanzieren, und so investierten die Teams enorm viel. „Wir haben viel Aufwand betrieben und konnten mit einer konstanten Leistung überzeugen“, sagte Drantmann. Gerade der Mittelangreifer und Kapitän von Hildesheim wusste oft zu punkten und die Angriffe der OTBer entscheidend zu entschärfen. Doch Treude hatte etwas dagegen. Nahezu jedes Zuspiel von Spielgestalter Niels Galle verwandelte er direkt. So war es natürlich erneut der 21-Jährige, der mit seinem Aufschlag den ersten Satz mit 25:20 einfuhr.

Apropos Aufschlag und Treude: Der Diagonalangreifer verbuchte am Ende fabelhafte zwölf Punkte mit den eigenen wuchtigen Sprungangriffen in drei Sätzen. Aber auch ohne diese Ausnahmeleistung in dieser Kategorie fand er immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Angeführt von dem angeschlagenen Libero Jelte Johanning in der Annahme, konnte Galle kreativ werden und fand fast immer Treude, der die Zuspiele veredelte.

„Positiv nehmen wir aber auch mit, dass wir mit der Wechseloption durch Benjamin Steffen viel einwirken können“, erklärt Drantmann. Mit 25:22 im zweiten Durchgang und 26:24 im dritten, bei dem der Diagonalangreifer seinen zweiten Satzgewinn mit eigenem Aufschlag einfuhr, holten die jungen Talente des OTB wichtige Punkte, um sich frühzeitig nicht mehr mit dem Abstieg beschäftigen zu müssen. Mit 18 Punkten aus zwölf Spielen weisen die Oldenburger bereits neun Punkte Vorsprung auf VC Osnabrück auf, die den achten Relegationsplatz bekleiden.

Hildesheim muss hingegen mit elf Zählern auf dem Konto noch bangen. Ohne Treude wäre sicher mehr für die Gäste drin gewesen – aber der ist ja nicht mehr in Australien.

Quelle: www.nwzonline.de